VonLia Stoikeschließen
Gleich in mehreren Regionen soll es in Niedersachsen in den kommenden Stunden zu Gefahr durch Frost kommen. Der Wetterdienst warnt.
Niedersachsen – In vielen Teilen Niedersachsens ist in den kommenden Stunden Achtung geboten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet über ein Tief, das von Polen weiter in Richtung Osten zieht. Kurzzeitig setzt sich deshalb der Einfluss eines Zwischenhochs durch, was bedeutet, dass kühlere Luft in den Norden kommt.
Dadurch lässt zwar zunächst der Dauerregen nach. In der Nacht zu Freitag ziehen allerdings von Südwesten her weitere Regenfelder auf. Wahrscheinlich bleiben die Regenmengen unter dem kritischen Wert von 30 Litern pro Quadratmeter in 24 Stunden, heißt es von den Experten. Dennoch dauert die kritische Hochwasserlage in vielen Gebieten an.
Kälte, Frost und Glätte – Wetterumschwung von Hochwasser zu Wintereinbruch
Hinzu kommt jetzt auch noch Kälte, die Frost, Glätte und Schneefälle mit sich bringt. Wer an Bauernregeln glaubt, für den dürfte diese Nachricht nicht überraschend kommen. Schließlich hat eine der Bauernregeln kürzlich einen plötzlichen Wintereinbruch mit Schnee und Minus zehn Grad vorhergesagt.
Warnung vor Frost: Diese Gebiete sind betroffen
- Kreis Diepholz
- Bremen
- Kreis Nienburg (Weser)
- Kreis und Stadt Oldenburg
- Kreis Verden
- Kreis Rotenburg (Wümme)
Während der DWD in mehreren Regionen vor Frost warnt, gibt es im Kreis Rotenburg (Wümme) auch eine deutliche DWD-Warnung vor Glätte. Im Allgemeinen kann es in ganz Niedersachsen in der Nacht zu Schneefällen und Glätte kommen. „In der Nacht zum Freitag in der Nordosthälfte leichter Frost zwischen –3 und 0 Grad“ und „Glättegefahr“, heißt es im entsprechenden DWD-Bericht. Autofahrer sollten vorsichtig fahren.
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