VonMarcel Priggeschließen
Ein Spontan-Winter rollt auf Niedersachsen zu. Das Wetter-Phänomen soll nach einer Bauernregel eintreten. Experten sagen 10 Zentimeter Neuschnee voraus.
Update 5. Januar 2024, 08:42 Uhr: Weiter stehen die Zeichen auf den hereinbrechenden Spontan-Winter: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt, werden bereits am heutigen Freitag, bis zu fünf Zentimeter Neuschnee nahe der Elbe in Niedersachsen erwartet. Bis Samstag – den Tag der Bauernregel rund um die Heiligen drei Könige – fallen laut den Experten sogar bis zu 10 Zentimeter Schnee. Es besteht eine erhöhte Glättegefahr in den Übergangsbereichen zu den Regengebieten. Dabei herrschen Temperaturen zwischen -2 bis 3 Grad. Die Experten warnen vor Frost, Autofahrer sollten besonders aufpassen.
Bauernregel sagt Wintereinbruch hervor – ungewöhnliches Wetterphänomen soll bevorstehen
Erstmeldung 3. Januar 2024, 13:13 Uhr: Bremen/Niedersachsen – Bleibt es weiter beim Dauerregen in Niedersachsen, oder kommt der Winter doch noch mal? Eine Bauernregel, die sich auf das Wetter am 6. Januar – den Tag der heiligen drei Könige – bezieht, soll angeblich das kommende Wetter langanhaltend vorhersagen können. Und tatsächlich: Es scheint zu einem ungewöhnlichen Wetterphänomen im Norden zu kommen
Wetterwechsel im Norden: Kommt viel Schnee dank alter Bauernregel?
Eine alte Bauernregel besagt: „Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag aufs Wetter man wohl achten mag, denn wie das Wetter sich da verhält, so ist es die neuen Monate bestellt.“ Das würde für Niedersachsen Dauerregen, unverhältnismäßig hohe Temperaturen und weitere Hochwasser bedeuten. Ein anderer Spruch soll bescheinigen: „Ist bis Dreikönig kein Winter, so kommt keiner mehr dahinter.“ Was stimmt und was nicht? Die Wetter-Aussichten in Niedersachsen zeigen tatsächlich auf Winter.
Denn es soll es zu einem recht unerwarteten Wetterwechsel kommen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es in den kommenden Tagen kälter. Bereits am Donnerstag, 4. Januar, soll im Südwesten Niedersachsens der erste Schnee fallen. An der Elbe herrscht Glättegefahr. Die Höchstwerte betragen 4 bis 8 Grad.
Plötzlicher Wintereinbruch: Experte erklärt, warum sich Bauernregel zunächst bewahrheitet
Am Freitag kommt es weiter zu Regen oder zu Schnee im Norden. In der Nordosthälfte des Bundeslandes treten Höchstwerte um den Gefrierpunkt auf und auch in der Nacht zu Samstag, den Dreikönigstag, soll es niederschlagsreich bleiben. Am Tag der heiligen drei Könige selbst kann es ebenfalls gebietsweise zu Schnee kommen. Dabei ist Frost bei Temperaturen zwischen -2 und 2 Grad in Niedersachsen wahrscheinlich.
Es wird also noch einmal kalt vor dem Dreikönigs-Tag. Bedeutet das, der Winter kommt noch einmal in den Norden? Meteorologe Dominik Jung von wetter.net spricht in einer aktuellen Vorhersage weiter von „kräftigen Schneefällen“. Die Regel könnte sich also bewahrheiten, bereits im Dezember beschrieb eine andere Bauernregel einen Dauerwinter in Niedersachsen.
Das Wetter nach den Heiligen drei Königen: „Der Winter ist schlagartig da, und der Regen hört auf“
„Die kalten Luftmassen haben weite Teile Deutschlands voll im Griff“, erklärt Jung. Im Norden könnte es jedoch ab dem Sonntag, 7. Januar, etwas aufklaren. Schneemengen bis zu 7 Zentimeter im Osten Niedersachsen seien dennoch möglich, heißt es mit einem Blick auf die Wetterkarte.
Auch die Temperaturen sinken immer weiter: Minus 10 Grad in Bremen und Umgebung sind bereits ab dem kommenden Montag zu erwarten. „Der Winter ist schlagartig da, und der Regen hört auf“, berichtet der Experte. In einer Ensemble-Prognose, in der verschiedene Wettermodelle herangezogen werden, um einen Trend abzusehen, ist zu sehen, dass ab kommenden Montag, bis zum 14./15. Januar kein weiterer Regen mehr zu erwarten ist. „Danach gib es eine Option auf Schneeflocken“, so Jung.
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