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Marvin Köhnken
Sebastian Peters
Harald Hinze
Der November in Niedersachsen bringt weiterhin stürmisches und nasses Wetter. Der Wetterdienst warnt vor Sturmböen ab Mittwochabend.
Update vom Donnerstag, 2. November, 17:10 Uhr: Im Verlauf des Tages haben die Ausläufer des Sturmtiefs Emir vor allem den Osten und den Süden Niedersachsens erreicht. Bis in die Nacht hinaus bestehen weitere Warnungen vor Wind- und Sturmböen. Im Harz ist eine Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. Der Vorfall am Rammelsberg habe sich vor den Augen ihrer Kinder und ihres Mannes ereignet, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr.
Update vom Donnerstag, 2. November, 07:31 Uhr: Der November beginnt mit turbulentem Wetter in weiten Teilen Deutschlands, insbesondere an der Nord- und Ostseeküste. Ein starkes Sturmtief, das zuvor über Frankreich und Südengland wütete, zog in der Nacht auf Donnerstag weiter und sorgt für heftige Böen, Sturmwellen und Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst hat daher eine Sturm- und Unwetterwarnung für diese Regionen herausgegeben.
Laut den Wetterexperten bewegt sich ein Orkantief, das vom Ärmelkanal über England in Richtung Nordsee zieht, auf die deutsche Küste zu. Bis zum Mittag werden Sturmböen erwartet, die Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erreichen können.
Besonders betroffen von den Sturmböen sind die Regionen an der Nordsee, darunter Ostfriesland und Helgoland. An der Ostsee wird Starkwind erwartet, wobei insbesondere Flensburg, Fehmarn und Rügen mit stärkeren Windböen rechnen müssen. Die begleitende Wetterlage bringt dichte Bewölkung und wiederholte Regenschauer mit sich. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 11 und 14 Grad.
Niedersachsen-Wetter bleibt stürmisch und regnerisch: Warnungen gelten ab Mittwochabend
Update vom Mittwoch, 1. November, 10:30 Uhr: Der Herbst macht in Niedersachsen eine kleine Pause. Der Mittwoch, 1. November, beginnt nass, aber im Verhältnis zum noch kommenden Wetter ruhig. Zum Abend und vor allem am Donnerstag sieht es dann allerdings schon wieder anders aus im Norden.
Auf den Nordsee-Inseln kommt es laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem ab dem Mittwochabend zu Windböen und einzelnen stürmische Böen, Donnerstag folgen dann Sturmböen an der Küste und stürmische Böen im Binnenland. Grund für dieses Wetter in Niedersachsen am Mittwoch ist „ein umfangreicher Sturmtiefkomplex“ westlich der Britischen Inseln, der milde Meeresluft nach Bremen und Niedersachsen lenkt. Ein neues und besonders kräftiges Sturmtief erreicht laut DWD-Angaben wiederum am Donnerstag den Ärmelkanal.
Wetter in Niedersachsen bleibt regnerisch und stürmisch – DWD-Warnung für die Inseln
Im Detail heißt das, am Mittwoch herrschen tagsüber auf den Nordsee-Inseln Niedersachsens vereinzelt Windböen mit einer Geschwindigkeit um 55 Kilometern pro Stunde. In der Nacht zum Donnerstag folgen auf den Inseln mit geringer Wahrscheinlichkeit auch einzelne stürmische Böen mit Windgeschwindigkeiten um 65 Kilometern pro Stunde. Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 15 Grad.
Am Donnerstag wird das Wetter dann richtig ungemütlich, Sturmböen der Stärke 9 mit Geschwindigkeiten um 80 Kilometer pro Stunde sind dann möglich. Mit Ausnahme der östlichen Landesteile Niedersachsens sind auch auf das Binnenland Windböen und stürmische Böen vorhergesagt. Die Temperaturen klettern auf bis zu 13 Grad, es kommt vielerorts zu Schauern.
Herbststurm in Niedersachsen: Experten warnen vor Sturmböen und Dauerregen
Update vom Dienstag, 31. Oktober, 8.30 Uhr: Stürmisches Wetter bestimmt den Reformationstag in Niedersachsen und Bremen. An der Küste und im Landesinneren herrschen Windgeschwindigkeiten von 60 und Böen von bis zu 70 Kilometern in der Stunde. Eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gilt für große Teile Niedersachsens und ganz Bremen.
An der Nordsee-Küste kommt es am Vormittag zudem zu teils kräftigem Dauerregen. Der DWD rechnet mit 25 Litern an Niederschlag pro Quadratmeter. In Schauernähe kann der Wind in Niedersachsen besonders stark ausfallen. Die Temperatur-Höchstwerte liegen bei 10 bis 13 Grad. Im Lauf des Tages lassen sowohl Wind als auch Regen über dem Nordwesten nach. In der Nacht auf Mittwoch liegen die Temperaturen laut Vorhersage zwischen zwei und acht Grad.
Ebenfalls regnerisch wird es bis weit in den November hinein auch über Niedersachsen hinaus. Für Hessen kündigt Wetter-Experte Dominik Jung Dauerregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter an, berichtet hna.de.
Update am Montag, 30. Oktober, um 13:13 Uhr: Zunächst Entwarnung. Der Deutsche Wetterdienst hat die „Amtlichen Warnungen“ zurückgezogen. Der Wind, so scheint es, hat sich auch an der Nordseeküste „beruhigt“. Aber bereits heute haben sich die nächsten Sturmböen angekündigt. Demnach soll es am Donnerstag in weiten Teilen Deutschland stürmisch werden. Eine genaue Prognose gibt es dazu allerdings bisher nicht.
Update am Montag, 30. Oktober, um 08:02 Uhr: Auch am frühen Montagmorgen, der von vielen als Brückentag zwischen Sonntag und dem Reformationstag genutzt wird, bleibt es in Teilen von Niedersachsen stürmisch. Hauptsächlich betroffen ist die Küstenregion an der Nordsee. Insbesondere die Inseln Baltrum, Langeoog, Spiekeroog, Wangerooge, Norderney, Juist, Borkum.
Herbststurm an der Nordseeküste – Deutscher Wetterdienst spricht eine amtliche Warnung aus
Für alle diese Insel wurde durch den Deutschen Wetterdienst eine „Amtliche Warnung vor Windböen“ ausgesprochen. Es könnten Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 km/h (7 Bft) auftreten. Teilweise sogar bis zu 65 km/h (8 Bft). Die Warnungen werde noch bis 13 Uhr aufrechterhalten, so der Deutsche Wetterdienst.
Erstmeldung am Sonntag, 29. Oktober, um 12:14 Uhr: Niedersachsen – Bereits am Samstag hat sich das ungemütliche Wetter für Sonntag, 29. Oktober 2023, angekündigt. Der Deutsche Wetterdienst gibt nun für Niedersachsen und Bremen einen Warnlagebericht heraus, der vor stürmischem Wetter und Gewittern warnt. Dieser Bericht wurde am Sonntag um 10.30 Uhr veröffentlicht.
Amtliche Wetterwarnung: Herbststurm schüttelt Niedersachsen durch – Gewitter und Sturm befürchtet
Ein Tief über der Nordsee beeinflusst das Wetter in der Region und bringt eine kräftige Südwestströmung mit sich, die milde Meeresluft heranführt. In dieser Luftmasse sind Schauer und einzelne Gewitter möglich.
Für folgende Städte, Gemeinden und Landkreise gibt es Warnungen:
- Stadt Bremen
- Stadt Zeven
- Stadt Rotenburg (Wümme)
- Gemeinde Ahausen
- Gemeindefreies Gebiet Harz (Landkreis Goslar)
und noch viele weitere. Eine Übersicht gibt es direkt beim Deutschen Wetterdienst.
Der Wind wird am Sonntag im Binnenland verbreitet Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h (entspricht Windstärke 7) aus Südwest erreichen. An der Nordsee und im Bergland sind sogar stürmische Böen von bis zu 65 km/h zu erwarten, vereinzelt könnten Sturmböen von bis zu 75 km/h auftreten (entspricht Windstärke 8 bis 9) aus Südwest. In der Nacht zum Montag wird der Wind im Binnenland nachlassen, aber an der Nordsee sind weiterhin einzelne Windböen möglich.
Besondere Vorsicht ist geboten, da bis zum frühen Montagmorgen vor allem an der Nordseeküste einzelne Gewitter auftreten können, die von Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h begleitet werden (entspricht Windstärke 9). Es wird empfohlen, lose Gegenstände im Freien zu sichern und auf mögliche Beeinträchtigungen im Straßenverkehr vorbereitet zu sein. Die Warnung gilt bis Montag, 30. Oktober, um 10.30 Uhr.
Deutschland steht in den kommenden Tagen ein unbeständiger Wetterabschnitt bevor, der von wechselhaftem Wind, Sturmböen, Gewittern und Dauerregen geprägt sein wird. Das Deutsche Wetteramt hat eine Warnung für verschiedene Regionen des Landes herausgegeben. Die Wetterentwicklung für die nächsten 24 Stunden verspricht wenig Gutes. Ein Wechselspiel von Tiefdruckgebieten und milder Meeresluft wird in den kommenden Tagen für unbeständiges und nasses Wetter sorgen.
Für die Küsten gibt es folgende Warnungen:
Ostfriesische Küste:
Südwest 6 bis 7, dabei Böen von 9 Beaufort, strichweise Gewitter.
Elbmündung:
Südwest 6 bis 7, dabei Böen von 9 Beaufort, strichweise Gewitter.
Seegebiet Helgoland:
Südwest 6 bis 7, dabei Böen von 9 Beaufort, strichweise Gewitter.
Nordfriesische Küste:
Südwest 6 bis 7, dabei Böen von 9 Beaufort, strichweise Gewitter.
Elbe von Hamburg bis Cuxhaven:
Südwest 5 bis 6, dabei Böen von 9 Beaufort, strichweise Gewitter.
Sturm und Windböen
Besonders im Westen und Nordwesten Deutschlands sowie in den Leelagen (Leelagen befinden sich dagegen im Windschatten der Gebirge.) der zentralen Mittelgebirge ist mit Windböen von 50 bis 60 km/h (Bft 7) zu rechnen. In freien Lagen, begleitet von Schauern, sind sogar einzelne stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h (Bft 8) möglich. Im höheren Bergland und an der Nordsee werden stürmische Böen und exponierte Sturmböen von 60 bis 80 km/h (Bft 8/9) erwartet. Auf dem Brocken im Harz sind sogar schwere Sturm- oder orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von 90 bis 110 km/h (Bft 10/11) möglich. Am Nachmittag soll der Wind etwas nachlassen. An den Alpen wird zusätzlich ein Föhnsturm mit teils schweren Sturmböen (Bft 10) auf den Gipfeln erwartet.
In der Nacht zum Montag bleibt die Windlage im Bergland und an der See weitgehend unverändert, mit Windböen (Bft 7) und exponierten stürmischen Böen (Bft 8), wobei der Brocken weiterhin Windböen der Stärke Bft 10/11 abbekommt. Im Tief- und Binnenland wird der Wind nachlassen.
Am Montag sind vor allem an der See Windböen (Bft 7) zu erwarten, auf der freien Nordsee um Helgoland sogar stürmische Böen (Bft 8). Auf einigen Berggipfeln wird es Windböen geben, wobei der Brocken sogar mit Sturmböen (Bft 9) zu rechnen hat.
Gewitter und Starkregen
Für den heutigen Nachmittag sind im Nordwesten Deutschlands, am Abend über den Norden bis hin in den Nordosten teils kräftige Schauer und einzelne Gewitter angekündigt. Diese könnten von Sturmböen (Bft 8/9) und kleinkörnigem Hagel begleitet sein. Es besteht die Möglichkeit von schweren Sturmböen (Bft 10) mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. In der Nacht zum Montag sollen diese Gewitter dann nordostwärts über die Ostsee abziehen.
Am Nachmittag könnten auch Teile des Südwestens von Gewittern heimgesucht werden, begleitet von teils stürmischen Böen der Stärke 7-8 Bft und Starkregen von bis zu 20 l/qm innerhalb kurzer Zeit. Zudem ist auch ungewittriger Starkregen mit bis zu 20 l/qm in 3 bis 6 Stunden nicht ausgeschlossen.
Dauerregen im Südwesten
Im Südwesten Deutschlands ist gebietsweise Dauerregen zu erwarten, der bis in die Nacht zum Dienstag mit kurzen Unterbrechungen anhält. Dabei können Niederschlagssummen zwischen 30 und 60 l/qm zusammenkommen, in exponierten Staulagen sogar bis zu 70 l/qm.
Die Bevölkerung wird gebeten, die Warnungen des Deutschen Wetteramtes aufmerksam zu verfolgen und Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, insbesondere in den betroffenen Regionen. Es wird empfohlen, lose Gegenstände im Freien zu sichern und sich vor den Unwetterbedingungen zu schützen. Die Situation wird weiterhin überwacht, und weitere Updates werden bei Bedarf veröffentlicht.
Rubriklistenbild: © Stefan Sauer/dpa/ZB/Symbolbild



