VonMarcus Giebelschließen
Niedersachsen steht ein gewittriges Wochenende ins Haus. Vor allem nachts wird es wohl nass. Gleichmäßig verteilt wird das Unwetter aber nicht.
Offenbach – Mit dem Juli befindet sich der erste komplette Sommermonat in seinen letzten Zügen. Und er lässt es wenige Tage vor seinem Abschied offenbar noch einmal richtig krachen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) verbreitet mit Blick auf das Wochenende jedenfalls keine durchweg sommerlichen Aussichten für Niedersachsen und Bremen. Für eine Region wird es sogar eine ziemlich feuchte Angelegenheit.
Wetter in Niedersachsen: Starkregen und lokale Unwetter in der Nacht auf Samstag
Einem durchaus schauerhaften Freitagnachmittag, 26. Juli, schließt sich demnach in Südniedersachsen am späten Abend „ansteigende Gewitter- und Starkregenneigung“ an. Auch in der Nacht zum Samstag, 27. Juli, geht es nass weiter. Für die Südhälfte werden „größere Schauer- oder Gewittergebiete mit Starkregen über mehrere Stunden“ prognostiziert, lokal könnten auch Unwetter auftreten.
Immerhin dem Norden ist eine Wetterberuhigung vergönnt. Die Temperaturen kühlen vor dem Start ins Wochenende auf 13 bis 17 Grad ab. Für Samstag werden im Südosten Niedersachsens starke Bewölkung und schauerartiger sowie teils kräftiger Regen erwartet. Obendrein soll es einzelne starke Gewitter geben, die tagsüber jedoch vorübergehend nachlassen.
Dagegen darf sich der Nordwesten auf längere sonnige Abschnitte einstellen, hier bleibt es weitgehend trocken. Die Werte steigen im Binnenland auf bis zu 25 Grad, an der Küste werden es um 20 Grad. Dazu kommt ein meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Wetter am Wochenende: Schauer in der Nacht auf Sonntag und zu Beginn des Tages
Die Nacht auf Sonntag bringt dann im Osten und Südosten erneut schauerartigen Regen. Die dazugehörende Unwettergefahr betrifft ähnliche Gebiete wie in der Nacht zuvor. Die Temperaturen sinken im Binnenland bis auf zwölf bis 15 Grad ab, an der See bis auf 16 Grad.
Die Woche endet am Sonntag, 28. Juli, dem DWD zufolge wechselnd bewölkt. Zu Beginn werden noch Schauer erwartet, diese lassen im weiteren Tagesverlauf aber nach und es wird zunehmend sonnig. Die Höchstwerte sollen um 20 Grad an der Küste und bis zu 24 Grad im Binnenland erreichen. Dazu kommt schwacher, an der Küste mäßiger Wind aus Nordwest.
Wetter zum Wochenstart: Am Montag lässt sich wohl die Sonne blicken
Ein Lichtblick scheint der Start in die neue Woche zu werden. In der Nacht auf Montag soll die Bewölkung auflockern, dabei bleibt es meist trocken. Die Tiefsttemperaturen sollen bei elf Grad im Binnenland und bei 15 Grad an der Küste liegen.
Der Montag, 29. Juli, selbst präsentiert sich laut DWD freundlich, mit viel Sonne, bei 21 bis 27 Grad und einem schwachen Wind. Auch in der Nacht zum Dienstag kann sich das Wetter wohl sehen lassen. Alleinfalls leichte Bewölkung ist zu erwarten, am Morgen ziehen örtlich Nebelfelder auf. Die Temperaturen sinken demnach nachts auf zehn respektive 17 Grad. Der Wind weht schwach aus südlicher Richtung.
Sommerwetter: „Kleine Hitzewelle“ erreicht wohl nur Süden und die Mitte Deutschlands
Grundsätzlich soll sich das Wetter in der neuen Woche merklich beruhigen. Lediglich an den Alpen ist dann wohl mit Gewittern zu rechnen. Meteorologe Felix Dietzsch vom DWD verspricht sogar hochsommerliches Wetter: „Vor allem in Richtung Wochenmitte gelangt dabei zusehends heiße Luft aus Südwesten zu uns. Dann zeichnet sich eine kleine Hitzewelle ab, die vor allem den Süden und die Mitte erfasst.“
Zwei bis drei Tage lang können die Werte dann sogar auf 30 bis 35 Grad steigen. Im Norden bleibt es mit 23 bis 28 Grad etwas kühler, aber mutmaßlich angenehmer. Lange hält das Sonnenwetter aber auch nicht an: „Allerdings nimmt mit fortschreitender Dauer der Hitze auch rasch wieder das Gewitterrisiko zu – spätestens ab Mittwoch wird es wohl wieder deutlich unbeständiger.“ Also so, wie sich der Sommer 2024 bislang zumeist zeigt. (mg)
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