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Nach der Zugkollision in Lauenbrück kommt es zu Problemen auf der Metronom-Strecke Bremen-Hamburg. Die Verbindung fällt bis auf Weiteres aus.
Lauenbrück – Nachdem am Mittwochabend bei Lauenbrück ein ICE mit einem leeren Regionalzug kollidiert war, sind viele Fragen offen. Die Bundespolizei rechnet nach Angaben der Deutschen Presseagentur (dpa) mit langwierigen Ermittlungen. Ob dem Unfall ein menschliches oder technisches Versagen zugrunde liegt, ist offen. Fest steht jedoch, dass die Bergung der Züge zu Problemen führt.
Keine Metronomzüge zwischen Bremen und Hamburg: Strecke muss nach Unfall komplett gesperrt werden
Das berichtet die Bahngesellschaft Metronom am Donnerstagmittag, 16. November. Zuerst sei angedacht gewesen, die fahrenden Züge an dem Unfall auf einem Gleis vorbeizuführen. Denn: Die Verbindungen der Metronom, werden nicht von der GDL in dem Zeitraum von Mittwoch auf Donnerstag bestreikt. Damit waren die Züge einige wenige, die im Norden überhaupt noch fuhren.
Nach Angaben von buten un binnen konnte demnach jeder zweite Zug zwischen Bremen und Hamburg fahren. Doch damit ist jetzt Schluss. Wie die Metronom am Donnerstag auf ihrer Internetseite informiert, kommt es nun zu einer Komplettsperrung der Strecke zwischen Tostedt und Scheeßel.
Metronom-Strecke gesperrt: Bergung nach Zugkollision führt zu Problemen
„Die Strecke zwischen Tostedt und Rotenburg (Wümme) ist bis auf Weiteres für die Fahrzeugbergung gesperrt“, heißt es vom Bahnunternehmen. Eine zunächst angedachte Durchfahrt auf einem freien Gleis könne nach einer erneuten Einschätzung der Bergungsteams und der Fahrdienstleitung vor Ort nicht realisiert werden. „Die Strecke bleibt also in dem betroffenen Abschnitt voll gesperrt.“
Strecke Bremen – Hamburg gesperrt: Das müssen Fahrgäste wissen
Der RE4 fährt von Hamburg Hbf bis nach Tostedt und wendet dort zurück nach Hamburg Hbf.
Der RE4 von Bremen Hbf kommend, wendet bereits in Rotenburg (Wümme) zurück nach Bremen Hbf.
Ein Busnotverkehr (BNV) ist angefragt, jedoch noch nicht bestätigt.
Wie lange die Strecke gesperrt sein soll, ist laut Metronom noch „völlig offen“. Reisende sollten auf die Ansagen im Zug, am Bahnhof und am Bahnsteig hören.
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