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Das Sturmtief „Zoltan“ hat bereits am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr zu einem ersten Feuerwehreinsatz im Landkreis Oldenburg geführt. Auf der L872 in Dötlingen-Aschenstedt stürzte eine etwa 20 Meter hohe Buche um und blockierte die komplette Fahrbahn.
Ein Autofahrer aus Remscheid hatte das Hindernis offenbar zu spät gesehen und fuhr gegen den umgestürzten Baum. Er wurde aber glücklicherweise nicht verletzt und das Fahrzeug offenbar nicht stark beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Dötlingen zerteilte anschließend den Baum mit Kettensägen und entfernte die Baumteile mit Muskelkraft von der Fahrbahn.
Da der Baum beim Umfallen jedoch auch noch Äste eines anderen Baums beschädigte, die nun drohten herunterzufallen, wurde zusätzlich die Drehleiter der Feuerwehr Wildeshausen alarmiert. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
Unwetterwarnung gilt für Niedersachsen – Sturmflut an der Nordsee
Für den Donnerstag hat der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgegeben. Es wird vor einer Sturmflut und orkanartigen Böen gewarnt. Thorsten Fischer, Ortsbrandmeister aus Dötlingen, sagte Nordwestmedia-News: „Wir haben derzeit ein bisschen Wind, und der Regen fängt an. Wir sind gespannt, was noch kommt.“ Die Feuerwehren bereiteten sich auf solche Einsatzlagen nicht besonders vor. „Wenn wir alarmiert werden, sind wir so eingespielt, dass wir funktionieren.“
Orkantief „Zoltan“ dürfte weitere Einsätze erfordern
Das Wetter dreht kurz vor Weihnachten noch mal so richtig auf. Am Donnerstag (21. Dezember) und Freitag (22. Dezember) kommt Sturm „Zoltan“ auf Deutschland zu. Dabei sind Orkanböen mit bis zu 140 km/h möglich. Schon jetzt wird mit einer Sturmflut im Norden gerechnet. Zusätzlich sind Auswirkungen auf den Reiseverkehr zu erwarten, da umgefallene Bäume vor allem Bahnreisende verhindern können.
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Bereits am Donnerstag erreicht der Sturm ganz Deutschland. Am Mittag rechnet Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel mit den ersten Orkanböen im Norden. Der Wind erfasst bis zum Abend auch den restlichen Teil des Landes. An der Nord- und Ostseeküste sind am Donnerstag Böen von rund 120 km/h zu erwarten.
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