Wetter-Vorhersage

Temperatursturz: Spätwinter bricht ab dem 16. Februar über Niedersachsen herein

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Der Spätwinter kommt nach Niedersachsen. Das wiederkehrende Wetterphänomen bringt nachts tiefe Temperaturen mit sich. Unerwartete Aussichten gibt es derweil tagsüber.

Bremen/Hannover – Kommt es erneut zu einem Kälte- und Wintereinbruch in Niedersachsen? Diese Frage stellen sich viele Meteorologen jedes Jahr um den 16. Februar. Der Grund: der sogenannte Spätwinter beginnt. Dabei handelt es sich um einen Witterungs-Regelfall, der jährlich mit hoher Wahrscheinlichkeit auftritt. Wie sieht es aber in Niedersachsen aus? Kommt es zum Temperatursturz?

Spätwinter beginnt am 16. Februar in Niedersachsen – kommt es zu einem Temperatursturz?

Der Spätwinter, der vom 16. Februar vier Wochen andauern soll, ist nach Angaben der Wetter-Experten eine meteorologische Singularität, mit der Frosttage und Temperaturen unter 0 Grad einhergehen. Anders als bei Bauernregeln, die auch mal einen Spontan-Winter vorhersagen, sind solch Singularitäten über Jahrzehnte mit Wahrscheinlichkeiten belegt worden.

Wieder kommt es in Niedersachsen zu einem Temperatursturz. Am 16. Februar bricht der sogenannte Spätwinter über Norddeutschland herein. Nachts werden Minusgrade erwartet. (Montage)

Der Spätwinter folgt dabei direkt auf den Hochwinter, der in Niedersachsen bereits Schnee gebracht hat. Kommt es erneut zur weißen Pracht im Norden? Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) startet der Spätwinter in Niedersachsen ganz anders, als im Schnitt der letzten Jahrzehnte.

So wird der Spätwinter in Niedersachsen: Minustemperaturen in den Nächten – Viel Regen erwartet

Denn am Freitag, 16. Februar, soll es laut den Meteorologen im Osten und Südosten Niedersachsen nicht nur nass werden, es werden auch Frühlings-Temperaturen erwartet. Im Binnenland kommt es zu bis zu 15 Grad, an den Nordsee-Inseln bis zu 10 Grad. Vom Westen Niedersachsens ziehen im Tagesverlauf Wolken und Regen in den Norden. Dabei weht ein schwacher bis mäßiger Südwind.

Dann jedoch fangen die Temperaturen an zu sinken. Das belegt die Trendprognose des DWD, die verschiedene Wettermodelle zusammenfasst. In und um Bremen wird es am Samstag bereits deutlich kühler, in der Nacht zu Sonntag sind die ersten Minusgrade zu erwarten. Dieser Trend soll bis in die kommende Woche anhalten. Während es tagsüber bis zu 10 Grad warm werden kann, werden die Nächte frostig. Manche Wetter-Modelle kündigen bis zu minus 5 Grad an. Dabei soll es immer wieder zu Regen kommen.

Rubriklistenbild: © DWD/Imago

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