Wetter-Prognose

Weitere Unwetter kommen nach Niedersachsen: Experten sprechen Warnung aus

  • schließen
  • Marcel Prigge
    Marcel Prigge
    schließen

Weitere Gewitter ziehen über Niedersachsen. Unwetter haben bereits reichlich Schäden hinterlassen. Experten warnen.

Update von Mittwoch, 14. August, 13:11 Uhr: Die Gewitter-Warnungen für Teile Niedersachsens halten weiterhin an. Wie aus den Daten des DWD hervorgeht, bewegt sich derzeit eine Unwetter-Front im östlichen Niedersachsen in Richtung Hamburg. Die Wetter-Experten sprechen für den Bereich südlich der Hansestadt eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter aus. Es kann zu heftigem Starkregen und Hagel kommen.

Unwetter verursachen Probleme in Niedersachsen und Norddeutschland

Update von Mittwoch, 14. August, 11:13 Uhr: Norddeutschland wurde von Regenschauern und Gewittern heimgesucht, was zu mehreren Interventionen der Feuerwehr führte. Im Kreis Pinneberg mussten die Rettungskräfte aufgrund von überfluteten Kellern und Straßen achtmal ausrücken, so ein Vertreter der Feuerwehr gegenüber der Deutschen Presseagentur. Eine Lagerhalle war ebenfalls betroffen. Vor allem trockenes Laub war der Hauptgrund für verstopfte Gullydeckel.

In der Hansestadt Hamburg gab es laut einem Sprecher der Feuerwehr eine «Handvoll Einsätze». Die Feuerwehr wurde hauptsächlich aufgrund von überfluteten Kellern alarmiert. Das kurze Unwetter am Morgen war jedoch nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was laut Vorhersagen noch bevorsteht. «Ich habe Respekt vor heute Nachmittag», äußerte der Sprecher.

Update von Mittwoch, 14. August, 09:00 Uhr: Die Unwetter sollen auch am Mittwoch, 14. August, andauern. Wie die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst mitteilen, sind weitere Warnungen vor schweren Gewittern in Niedersachsen zu erwarten. Eine Unwetter-Walze rollt auf das Bundesland zu.

Baum fällt auf Oberleitung: Zug muss aufgrund von Unwetter in der Nacht evakuiert werden

Update von Mittwoch, 14. August, 07:15 Uhr: Die heftigen Gewitter sind auch in der Nacht weiterhin über Niedersachsen gezogen und haben reichlich Schäden hinterlassen. Aufgrund von Starkregen musste ein Altenheim in Aurich evakuiert werden. Mehrere Zimmer wurden so stark beschädigt, dass die Bewohner sie nicht mehr nutzen konnten. Das war aber nicht der einzige Zwischenfall.

Ein dramatischer Vorfall ereignet auch sich am Bahnhof Augustfehn im Landkreis Ammerland. Aufgrund heftiger Unwetter fällt ein Baum auf die Oberleitung und verursacht erhebliche Schäden, berichtet Nordwestmedia. Ein Personenzug, der sich gerade auf der Strecke befindet, muss plötzlich anhalten. Rund 130 Fahrgäste an Bord befinden sich unvermittelt in einer gefährlichen Lage. Die beschädigte Oberleitung, die unter Strom steht, stellt ein erhebliches Risiko dar. Ein direkter Kontakt mit ihr könnte tödlich sein, daher wird den Fahrgästen zunächst nicht gestattet, den Zug zu verlassen.

Aufgrund heftiger Gewitter und Unwetter kam es in Niedersachsen zu einigen Zwischenfällen. Ein Altenheim und ein Zug mussten evakuiert werden.

Die Feuerwehr reagiert sofort und sichert das Gebiet um den Zug großflächig ab, um jegliches Risiko zu minimieren. Nachdem die Oberleitungen geerdet wurden, können die Fahrgäste nach zwei Stunden endlich evakuiert werden. Hierfür wird eine Notfalltreppe an eine Zugtür angebracht. Danach werden die Fahrgäste von Feuerwehrleuten zu Fuß über die Gleise zu einer nahegelegenen Grundschule geleitet.

Update vom Dienstag, 13. August, 22.35 Uhr: Gewitter können nicht nur große Schäden erzeugen, sondern auch sehr beeindruckend sein. Eine wahre Blitzshow war am Abend über dem Oldenburger Land sichtbar. Nur langsam wanderte der Gewitterkomplex weiter, weshalb die Menschen gut die Blitze im Sekundentakt beobachten konnten. Auch nach Sonnenuntergang hatten die Unwetter genug Energie und legten eine Show hin.

Gewitterkomplex zieht langsam über das Oldenburger Land: Drohnenbilder mit beeindruckenden Gewitterbildern und Blitzen im Sekundentakt.

Heftige Unwetter ziehen über Niedersachsen: Straßen überflutet, Bäume kippen auf Autos

Update vom Dienstag, 13. August, 22.35 Uhr: Die schweren NRW-Gewitterzellen haben sich am Abend mit weiteren Gewittern in Niedersachsen verbunden. In Bad Bentheim konnte man die Unwetterfront sehen, wie sie langsam nordwärts zog. Mit im Gepäck: Schwere Sturmböen und unzählige Blitze, die über den Horizont zuckten. Gleichzeitig fiel auch hier eine große Menge an Regen innerhalb kurzer Zeit. 

In Nordhorn wüteten die Sturmböen so stark, dass mehrere schwere Bäume umkippten. Sie landeten teilweise auf Häusern oder auch geparkte Häuser. Manche waren in einer derart schiefen Positition, dass die Feuerwehr sie noch am Abend fällen musste.

Update vom Dienstag, 13. August, 22.30 Uhr: Heftige Starkregenfälle in Ostfriesland haben am Abend zu Hunderten Feuerwehreinsätzen geführt. Betroffen gewesen sei vor allem die Stadt Aurich, sagte ein Sprecher der Einsatzzentrale in Wittmund. Ein Pflegeheim habe evakuiert werden müssen. Wie viele Menschen betroffen waren, stand zunächst nicht fest. Auch ein Krankenhaus sei von dem Unwetter stark getroffen gewesen. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk versuchten, den Keller auszupumpen, um eine Evakuierung zu verhindern. „Man holt gerade Sandsäcke heran“, sagte der Sprecher.

Eine Unwetter-Walze rollte am Dienstagabend über den Nordwesten hinweg.

Update vom Dienstag, 13. August, 21.30 Uhr: Schwere Gewitter sind am Abend über dem Landkreis Aurich gezogen. Ein Unwetter mit über 10.000 Blitzen und heftigem Starkregen blieb über der Stadt Norden stehen. Über 60 Liter Regen fielen so innerhalb weniger Minuten. Auf zahlreichen Landstraßen ging es maximal im Schneckentempo voran, vielerorts mussten die Autos wegen Überflutungen umkehren.

Ebenfalls ein Problem waren die schweren Sturmböen, die mit dem Gewitter kamen. Diese ließen mehrere Bäume umknicken. Großes Glück hatte eine Urlauberfamilie. Sie wurde während der Fahrt in ihrem Auto von einem Baum getroffen, konnte das Fahrzeug aber unverletzt verlassen. Die Feuerwehr ist in der Region im Dauereinsatz.

Warnung vor extremer Hitze und heftigen Unwettern: Niedersachsen-Wetter besorgt Meteorologen

Erstmeldung vom Dienstag, 13. August: Bremen/Hannover – Niedersachsen schwitzt. Der Sommer ist endgültig im Norden angekommen. Während andere Landesteile regelmäßig mit Temperaturen über 30 Grad zu kämpfen haben, ist solches Wetter im Norden doch eher ungewohnt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuletzt sogar eine Warnung vor extremer Hitze in Teilen Niedersachsen herausgegeben. Und die neue Prognose der Experten verspricht ebenfalls nichts Gutes.

Wettervorhersage in Niedersachsen mit Warnung vor extremer Hitze und Unwetter-Gefahr

Denn wie die Meteorologen in einem aktuellen Wetterbericht mitteilen, soll es zu einem Wetterwechsel in Niedersachsen mit Gewitter und Unwetter kommen. Der Fokus liegt dabei auf Dienstag, 13. August. Schon am Vormittag sollen westlich der Weser lokal dichtere Wolken mit Schauern oder Gewittern auftreten. Am Nachmittag ist mit Wolkenbildung, regionalen Regenschauern und Gewittern zu rechnen, die lokal Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen verursachen können. Und diese werden voraussichtlich heftig ausfallen.

Zeitgleich gibt der DWD Warnungen vor extremer Hitze in Teilen des Bundeslandes heraus. Diese gilt für Bereiche bis zu einer Höhe von 400 Metern, berichten die Experten. Sie raten, besonders auf alte und pflegebedürftige Menschen achtzugeben. Die Hitze belaste diese Personengruppe besonders.

Das Wetter in Niedersachsen besorgt die Meteorologen. Zuerst werden Warnungen vor extremer Hitze ausgesprochen. Dann folgen die heftigen Unwetter. Die Wetter-Experten erwarten enorme Gewitter mit Sturm und Starkregen in Niedersachsen.

Im Westen Niedersachsens kann es laut den Experten zu vereinzelten Gewitter mit Starkregen von über 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen von etwa 90 km/h (Windstärke 9 bis 10) kommen. Das höchste Risiko besteht von Ostfriesland über das Emsland bis zum Weserbergland. Weiter nordöstlich nimmt die Gefahr etwas ab. Es wird zunehmend schwül-heiß mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad, auf den Inseln bis 28 Grad.

Wetter-Alarm im Norden: Nach Hitzewelle kommen die extremen Unwetter nach Niedersachsen

Im Südwesten des Bundeslandes droht die extreme Hitze, so die Wetter-Experten weiter. Entsprechende Warnungen sind am Dienstagmorgen von den Meteorologen ausgesprochen worden. Eine „Warnung vor Hitze“ wird für den Norden und Osten Niedersachsen ausgesprochen, dort scheint es vorerst etwas kühler zu sein. Die Experten raten dazu, vermehrt Flüssigkeit zu sich zu nehmen

In der Nacht zum Mittwoch wird es teilweise wolkig, die Schauer- und Gewitteraktivität lässt in Niedersachsen zunächst langsam nach. Ab dem Nachmittag sind dann jedoch flächendeckende Gewitter mit Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen um 100 km/h (Windstärke 10) zu erwarten. Die Experten sprechen weiterhin von einer Unwettergefahr für Niedersachsen.

Sturm bis 100 km/h und extremer Starkregen möglich: Hitzewelle trifft auf Unwetter

Der Schwerpunkt liegt zunächst westlich der Weser, später auch im östlichen Niedersachsen. Lokal sind extrem schwere Unwetter mit Starkregen wahrscheinlich. Zudem seien extrem schwere Unwetter mit Starkregen über 80 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit ebenfalls nicht auszuschließen.

Auch die Meteorologen von wetter.net kündigen den Wetterwechsel in Niedersachsen an. So soll es im Bremer Umland am Dienstag zwar noch zu relativ viel Sonne kommen – acht Stunden Sonnenschein sind mit einer Regenwahrscheinlichkeit von nur fünf Prozent angekündigt – der Mittwoch fällt jedoch auch bei den Experten heftig aus.

Wie die Daten des Wetterdienstleisters zeigen, sollen die Gewitter im Bremer Umland lange andauern. 3,5 Stunden Sonnenschein wird am Mittwoch erwartet. Eine hohe Niederschlagsmenge ist nicht auszuschließen.

Rubriklistenbild: © Jan Eifert/Imago

Kommentare