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Johanna Werning
Constanze Julita
Mick Oberbusch
Köln feierte den Beginn des Straßenkarnevals 2024. Wegen des regnerischen Wetters bleibt der erwartete Andrang aus. Die Folge: Kaum Einsätze für die Polizei.
- Der Straßenkarneval wurde um 11:11 Uhr an Weiberfastnacht eröffnet.
- Insgesamt blieb es in Köln im Vergleich zu den Vorjahren deutlich leerer, berichten Stadt, Polizei und 24RHEIN-Reporterinnen vor Ort.
- „Wir haben keine größeren Einsatzlagen gehabt“, heißt es von der Polizei.
- 24RHEIN berichtete hier live im Ticker.
Update vom 9. Januar, 10:15 Uhr: Der Auftakt für den Straßenkarneval 2024 ist geschafft. Aufgrund des Dauerregens war es an Weiberfastnacht im Kölner Karneval 2024 allerdings deutlich leerer als in den vergangenen Jahren.
An Weiberfastnacht 2023 war die Zülpicher Straße bereits am Morgen voller Menschen, gegen 11 Uhr wurden alle Eingänge wegen Überfüllung geschlossen. In diesem Jahr war die Zülpicher Straße zeitweise nur bedingt ausgelastet. Auch an der Uniwiese und dem Grüngürtel zeigte sich, dass in diesem Jahr deutlich weniger Jecke unterwegs waren. Im vergangenen Jahr gab es auch hier enorme Menschenmengen. In diesem Jahr gab es lediglich einzelne Grüppchen, die hier den Start in den Straßenkarneval feierten.
Ein möglicher Grund dafür: Das Wetter. Der DWD warnte vor Dauerregen – und durch die Nässe wurde es auch ziemlich schnell ziemlich kalt für die Karnevalsfans. Einige Jecke erweiterten ihr Kostüm darum kurzerhand um Regenmantel und Regenschirm. Für Schutz sorgte das allerdings nur bedingt. Auf der Zülpicher Straße sammelten sich die Regenpfützen und die Schutzmatten in der Uniwiese wurden für viele Feiernden zur Rutschbahn.
So schön feiert Köln Karneval – die besten Fotos von Weiberfastnacht 2024




Karneval Köln: Regen vermiest Jecken-Party – Polizei kaum gefordert
Update vom 9. Januar, 8:15 Uhr: Der Dauerregen hat sich aus Köln verzogen und auch Weiberfastnacht 2024 ist vorbei. Am Morgen nach dem Auftakt des Straßenkarnevals zog die Polizei ein vorläufig positives Fazit. „Wir haben keine größeren Einsatzlagen gehabt. Kleinere Scharmützel, die auch am Wochenende vorkommen, aber im Ganzen sehr ruhig“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Viele hätten wegen des schlechten Wetters drinnen gefeiert. „Etwas Herausragendes habe ich bei den Einsätzen nicht gesehen“, zeigte sich ein Polizeisprecher gegenüber 24RHEIN zufrieden.
Auf den Kölner Ringen kam es laut Polizei am Donnerstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen Feiernden. Dabei ging ein 25-Jähriger zu Boden und wurde mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige flohen. Die Ermittlungen dauern laut Polizei noch an.
Karneval Köln 2024: Polizei spricht von wenigen Einsätzen an Weiberfastnacht
Update vom 8. Februar, 21:32 Uhr: Viel Regen, weniger Einsätze – so lässt sich die vorläufige Bilanz der Polizei zusammenfassen. „Bislang ist alles mehr oder weniger friedlich verlaufen“, sagt ein Polizeisprecher am Abend gegenüber 24RHEIN. „Es sind aber trotzdem noch viele Menschen in der Stadt unterwegs. Jetzt müssen wir mal schauen, wie sich die Lage entwickelt.“
Aufgrund des regnerischen Wetters war der erwartete Massenandrang auf das Zülpicher Viertel an Weiberfastnacht ausgeblieben. Damit gab es auch für die Polizei vergleichsweise wenig Einsätze. Ob das so bleibt, muss wohl die Nacht zeigen. „Also meinetwegen kann alles so bleiben, wie es gerade ist“, so der Polizeisprecher.
Polizei stellt an Weiberfastnacht in Köln mehr als 20 Strafanzeigen
Update vom 8. Februar, 20:19 Uhr: Mit regnerischem Wetter ist die Stadt Köln an Weiberfastnacht in den Straßenkarneval gestartet. Aufgrund des Wetters blieb der erwartete Massenandrang aus. Es waren deutlich weniger Feiernde in der Stadt und im Zülpicher Viertel unterwegs als etwa am 11.11 oder Weiberfastnacht im vergangenen Jahr.
„An allen Hotspots waren vergleichsweise weniger Jecke unterwegs“, heißt es von der Polizei. Trotzdem gab es einige Zwischenfälle. Wie die Polizei berichtet, wurde einem 16-Jährigen gegen 11 Uhr auf der Zülpicher Straße ein Platzverweis erteilt. Er hatte eine Taschenlampe mit Taser bei sich – ein Verstoß gegen das Waffengesetz.
Außerdem kam es gegen 15.30 Uhr in der Nähe des Breslauer Platzes zu einem Unfall mit zwei Karnevalswagen. Wie die Polizei berichtet, waren die Festwagen wohl vom Konrad-Adenauer-Ufer in Richtung Johannisstraße unterwegs, als auf der Goldgasse plötzlich ein grauer Ford aus der Straße „Am Alten Ufer“ zwischen die Wagen fuhr. Die mussten dadurch eine Vollbremsung einlegen. Vier der rund 20 Karnevalisten stürzten dabei. Drei mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der Autofahrer entkam dabei unerkannt.
Polizei zieht an Weiberfastnacht in Köln erste Bilanz zu den Einsätzen
Gegen 17 Uhr stritten sich auf dem Hohenzollernring mehrere Feiernde. Nach Informationen der Polizei ging dabei ein 25 Jahre alter Mann zu Boden und wurde durch Tritte gegen den Kopf schwerverletzt. Zwei Tatverdächtige flohen unerkannt vom Tatort. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
Die Polizei zieht am Abend Bilanz zu den bisherigen Einsätzen des Tages:
- 10 Personen wurden in Polizeigewahrsam genommen
- 21 Strafanzeigen gestellt: 18 wegen Körperverletzung, eine wegen Raubes, eine wegen Widerstand und eine wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
- Vier Sexualdelikte, bei denen Frauen begrapscht wurden, eines wegen exhibitionistischer Handlungen
Weiberfastnacht in Köln laut Polizei „völlig ereignislos“
Update vom 8. Februar, 18:42 Uhr: Trotz schlechtem Wetter zog es an Weiberfastnacht wieder Zehntausende Menschen nach Köln – insgesamt allerdings weniger als erwartet. Wie Polizeipräsident Johannes Hermanns der Deutschen Presse-Agentur sagte, sei es aus Sicht der Polizei bis zum Nachmittag „völlig ereignislos“ geblieben. „Der Regen hat wohl dazu beigetragen.“ Demnach seien auch nicht so viele Menschen in der Stadt wie am 11.11 oder im letzten Jahr an Weiberfastnacht.
Auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker kommentiere den ausbleibenden Massenansturm in der Domstadt an Weiberfastnacht. „Die nur saufen wollen, sind eben zu Hause geblieben.“ Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, klang sie dabei „nicht unglücklich.“
Geringerer Ansturm als erwartet – Stadt Köln zieht erste Bilanz zum Karneval
Update vom 8. Februar, 16:58 Uhr: Die Stadt Köln hat eine vorläufige Einsatzbilanz zu Weiberfastnacht gezogen – und den beobachteten, geringeren Ansturm bestätigt. Das zeigt vor allem die Zahl der Feiernden, die im Notfallversorgungszentrum versorgt werden mussten: Am ganzen Tag waren das ganze elf Menschen. „30 hilflose betrunkene Personen wurden im Zülpicher Viertel den Sanitätsdiensten übergeben, in der Altstadt war es drei“, heißt es weiter.
Das Ordnungsamt habe die Eingänge ins Zülpicher Viertel sowie die Einhaltung des Glasverbots kontrolliert und einen besonderen Fokus auf Jugendschutzkontrollen gelegt. „Darüber hinaus überprüften die Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes die Dokumente des gesamten Sicherheitspersonals. 54 Personen wurden aus verschiedenen Gründen abgelehnt, zum Beispiel, weil Dokumente nicht vorhanden oder unvollständig waren“, erklärt die Stadt.
Karneval Köln 2024 live: Neue Partydroge im Umlauf – Clubs vergleichsweise leer
Update vom 8. Februar, 16:33 Uhr: Trotz Regenfällen am heutigen Donnerstag sind die Clubs im Umfeld der Ringe noch nicht so voll, wie man es erwarten würde. Zwar bilden sich vereinzelt Schlangen, allerdings nicht in den Dimensionen, die man sonst vom Auftakt in den Straßenkarneval gewohnt ist. „Die Straßen sind leer, in den Clubs ist ein klein wenig mehr los, insgesamt ist es hier aber auch sehr übersichtlich“, sagt ein Türsteher auf der Schaafenstraße. Auch auf den Ringen ist es ansonsten sehr übersichtlich – das schlechte Wetter scheint etliche Jecken vertrieben zu haben.
Jugendliche feiern Karneval mit Lachgas – Polizei kann nur „an die Vernunft appellieren“
Update vom 8. Februar, 16:01 Uhr: Neben dem „altbewährten“ Alkohol scheint vor allem eine Droge aktuell bei jungen Menschen extrem beliebt: Lachgas. So beobachteten 24RHEIN-Reporterinnen eine im Vergleich zu den Vorjahren zugenommene Anzahl von Jugendlichen mit der Partydroge, die sie meist durch einen Ballon konsumieren. „Der Konsum ist allerdings nicht strafbar, Lachgas fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz und ist frei verkäuflich erhältlich“, erklärt eine Polizeisprecherin gegenüber 24RHEIN. Man könne lediglich „an die Vernunft der Feiernden appellieren, damit vorsichtig zu sein“, so die Sprecherin weiter.
Karneval Köln live: Randale im Regen – Stimmung wird aggressiver
Update vom 8. Februar, 15:48 Uhr: Ein wenig voller ist es auf der Zülpicher Straße inzwischen geworden, vor allem jüngere Feiernde zieht es aktuell wieder vermehrt zum Hotspot, berichten Reporterinnen vor Ort. Ein Großteil dieser „Neuankömmlinge“ sei bereits stark alkoholisiert, die Grundstimmung werde etwas aggressiver. Zudem ist es weiterhin an allen Ecken und Enden komplett vermüllt, berichten Reporterinnen. Auch auf der Uniwiese füllt es sich ein wenig mehr, allerdings noch ohne ganz große Beschallung – die Boxen dort werden erst angeschaltet, wenn der Zugang zur Zülpicher Straße dicht ist. Noch ist dies allerdings nicht der Fall.
Abreiseverkehr an den Bahnhöfen läuft an – Auslastung der Zülpicher Straße bei rund 40 Prozent
Update vom 8. Februar, 15:07 Uhr: Während sich auf der Uniwiese ein weiterhin fast schon gespenstisches Bild abspielt, läuft an den Bahnhöfen West und Süd bereits der Abreiseverkehr an. Das erklärte eine Sprecherin der Stadt Köln auf 24RHEIN-Nachfrage. Zudem hätte die Auslastung der Zülpicher Straße nach aktuellen Informationen gerade einmal rund 40 Prozent betragen – ein erstaunlich geringer Wert.
Uniwiese und Zülpicher Straße erstaunlich leer – Ansturm auf Kölner Karneval 2024 eher gering
Update vom 8. Februar, 13:56 Uhr: Reporterinnen vor Ort berichten, dass es auf der Zülpicher Straße sowie den Ringen im Vergleich zu den Vorjahren erstaunlich leer ist. Auch die Kneipen sind noch nicht so brechend voll, wie man es bei solch einem Wetter erwarten würde. Auch die Uniwiese ist lediglich von einzelnen Gruppen bevölkert, Partystimmung kommt dabei nicht wirklich auf.
Schlägereien und Böller: Erste Zwischenfälle im Kölner Karneval in der Innenstadt
Update vom 8. Februar, 13:30 Uhr: Auch wenn die Situation auf der Zülpicher Straße im Vergleich zu den Vorjahren noch weitgehend entspannt ist, gab es am Vormittag bereits erste Zwischenfälle. So zeigen Bilder, dass Jecke am Vormittag auf der Zülpicher Straße Böller gezündet haben, Feiernde berichten zudem von kleineren Schlägereien. Laut Polizei ist im Großen und Ganzen jedoch noch alles ruhig und Kontrolle.
Karneval in Köln: Erstes Fazit der Stadt – „Sicherheitsmaßnahmen funktionieren“
Update vom 8. Februar, 13:09 Uhr: Stadtdirektorin Andrea Blome hat sich positiv zum bisherigen Verlauf des Tages geäußert. „Bisher sind wir sehr zufrieden, durch den Regen ist vielleicht etwas weniger los. Dennoch zeigt sich, dass die Sicherheitsmaßnahmen funktionieren“, so die Stadtdirektorin im Gespräch mit 24RHEIN. Grundsätzlich sei an Weiberfastnacht „etwas weniger los“ als am 11.11. – deshalb vermutet Blome, dass die Feierei vielerorts zumindest nicht bis in die frühen Morgenstunden andauern wird. „Wenn es dunkel wird, ist es ja auch unangenehm“, so die Stadtdirektorin weiter.
Weniger unangenehm ist der Tag trotz Regenwetter für die kölsche Band „Kempes Feinest“. Sängerin Nici Kempermann erklärt gegenüber 24RHEIN, die Band hätte bereits drei Auftritte hinter sich – sieben würden noch folgen, teilweise auch überdacht. „Bei den Veranstaltungen draußen ist vielleicht etwas weniger los, aber die Leute, die da sind, haben richtig Bock – das ist eben das kölsche Gefühl“, sagt sie. Dennoch ist sie bei aller Motivation froh, wenn sie später zu Hause ist – und todmüde ins Bett fällt.
1000 statt 20.000 – Gähnende Leere auf der „Open Ring“-Bühne
Update vom 8. Februar, 12:51 Uhr: Viele Party-Hotspots sind mutmaßlich wegen des Regens deutlich leerer, als beispielsweise im Vorjahr. Die große Karnevalsparty auf den Ringen, eigentlich als neuer Party-Hotspot gedacht, hat bislang kaum jemanden angezogen. Es wurde mit insgesamt 20.000 Feiernden gerechnet. Nach 24RHEIN-Informationen sind bislang nur ca. 1000 dort durchgelaufen. Das zeigt sich auch vor den Bühnen. Bei einem Konzert von „Kempes Feinest“ am Mittag auf den Ringen sind kaum mehr als 20 bis 30 Zuschauer anwesend. Regencapes und Schirme dominieren das Bild.
„Entweder kommen die Menschen später oder sie haben sich besonnen, zu Hause zu feiern, was ja auch ein schönes Konzept ist“, sagte Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, bereits am Vormittag der dpa.
Kölner Karneval sorgt auf der Zülpicher Straße für Müll
Update vom 8. Februar, 12:21 Uhr: Mit fortschreitender Zeit und zunehmendem Alkoholkonsum nehmen auch die Müllmassen auf der Zülpicher Straße zu. Das berichten Reporterinnen vor Ort, weiterhin ist der Ansturm nicht ansatzweise mit dem vergangener Jahre zu vergleichen. Das zeigen auch die Zahlen aus dem Kölner Tanzbrunnen: Im Vorfeld seien 12.000 Tickets verkauft worden, bislang seien allerdings schätzungsweise gerade einmal rund 3000 Jecke vor Ort.
Gastronom über Weiberfastnacht 2024 – „dank“ Wetter weniger los an Karneval
Update vom 8. Februar, 12:05 Uhr: Wie erleben die Gastronomen im bevölkerten „Kwartier Latäng“ eigentlich Weiberfastnacht 2024? Markus Vogt, Chef des „Kwartier“ und des „Soylent Green“, nimmt einen geringeren Ansturm als in den Vorjahren wahr. „Das dürfte dem Wetter geschuldet sein, es ist sehr kalt und verregnet. Aber es ist noch sehr früh, wir haben gerade einmal 12 Uhr“, sagt er. Ob dadurch nun mehr Leute in die Kneipe pilgern würden? „Hier auf der Zülpicher hat die Klientel traditionell vielleicht etwas weniger Geld, die jungen Leute scheuen den Eintritt und auch ein Bier, was hier mehr kostet als in einem Supermarkt.
Kölner Polizei blickt entspannt auf Weiberfastnacht – „wer zur Zülpicher will, muss sich beeilen“
Update vom 8. Februar, 11:46 Uhr: Die Kölner Polizei blickt bislang noch entspannt auf das Geschehen rund um das Zülpicher Viertel. Genaue Angaben, wie viele Menschen bereits im „Kwartier Latäng“ seien, machte die Behörde nicht – aber: „Es ist schon ziemlich voll, also wer noch hinwill, muss sich beeilen“, so ein Sprecher. Zudem sei vor einigen Minuten ein Hubschrauber der Bundespolizei unterwegs gewesen, um die Lage an den Bahnhöfen zu überprüfen. Auch hier ist bislang noch alles ruhig. „Wir sind vor Ort und zeigen Präsenz“, so der Sprecher. Größere Zwischenfälle oder gar Ordnungswidrigkeiten gebe es allerdings noch nicht zu beklagen.
Karneval Köln – Bilder zeigen, wie voll es rund um die Zülpicher Straße war




Kölner Karneval 2023 gestartet – „Kwartier Latäng“ schon vor 11 Uhr gut besucht
Update vom 8. Februar, 11:33 Uhr: Auf der Zülpicher Straße drückt der Regen ein wenig auf die Stimmung der Feiernden – laut Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, ist es deutlich leerer als in den Vorjahren. „Entweder kommen die Menschen später oder sie haben sich besonnen, zuhause zu feiern, was ja auch ein schönes Konzept ist“, sagt er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Im „Kwartier Latäng“, dem Kölner Studentenviertel rund um den Partyhotspot Zülpicher Straße, herrschte allerdings auch vor dem offiziellen Start um 11:11 Uhr schon Gedränge. Dieser Bezirk zieht vor allem junge Feiernde an. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte der dpa, der Kölner Karneval sei immer eine Feier der Vielfalt, was ja auch in vielen Liedern besungen werde. „Ich würde mir wünschen, dass das im ganzen Jahr, was vor uns liegt, so gelebt wird.“
Kölle Alaaf pünktlich um 11:11 Uhr – auf der Zülpicher Straße fliegt Konfetti
Update vom 8. Februar, 11:11 Uhr: Kölle Alaaf! Um Punkt 11:11 Uhr erfolgte der Startschuss in den diesjährigen Straßenkarneval, auf dem Alter Markt wird vor der großen Bühne geschunkelt, auf der Zülpicher Straße fliegt Konfetti – das ist sogar zwischen den etlichen aufgespannten Regenschirmen erkennbar.
Bürgermeister zufrieden mit Karnevals-Ansturm – Leute „kommen später und bleiben länger“
Update vom 8. Februar, 10:41 Uhr: Bezirksbürgermeister Andreas Hupke zeigt sich bislang zufrieden mit dem Auftakt in den Straßenkarneval im Zülpicher Viertel. „Es sieht noch etwas spärlich aus, dennoch sind schon mehr da, als gedacht. An Weiberfastnacht kommen die Menschen traditionell später als am 11.11., bleiben jedoch länger“, sagt er im Gespräch mit 24RHEIN. „Die massiven Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen wurden, stimmen mich aber sehr optimistisch. Das Konzept ist von einer Dimension, wie ich sie noch nie gesehen habe“, sagt er etwa zu den Absperrungen rund um den Grüngürtel.
So schön feiert Köln Karneval – die besten Fotos von Weiberfastnacht 2024




„Das muss man wirklich einmal sagen, bei aller Kritik“, so der Bezirksbürgermeister. „Das ist eine neue Dimension, hier sind etliche Ordnugnskräfte, Polizei, Securitys und Co. vor Ort“, sagt er. Das schlechte Wetter würde der Stimmung dabei keinen Abbruch tun: „Ich habe hier 1974 mit 24 Jahren schon auf der Straße gefeiert, da hat uns der Regen auch nicht interessiert. Das kalkuliert man ein, dann ist man halt ein paar Tage krank, aber danach auch wieder fit“, so Hupke, der abschließend seine Hoffnung für den heutigen Tag formuliert: „Das alles jot jeht. Da habe ich aber ein gutes Gefühl.“
Karneval 2024 – Jecke trotzen dem Regen an Weiberfastnacht in Köln
Update vom 8. Februar, 10:11 Uhr: Was den Regen angeht, haben sich Karnevalistinnen und Karnevalisten kreative Ideen einfallen lassen, um dem Niederschlag am heutigen Donnerstag zu trotzen. Ob am Kölner Dom, auf der Zülpicher Straße oder in anderen Ecken der Stadt: Trocken bleiben lautet für viele Jecke heute die oberste Devise.
Zülpicher Straße füllt sich an Weiberfastnacht 2024 in Köln
Update vom 8. Februar, 10:01 Uhr: Wie Reporterinnen vor Ort berichten, füllt sich die Zülpicher Straße allmählich – dem schlechten (Regen)Wetter zum Trotz. Mit zunehmendem Alkohol kommt Stimmung auf, die Musik aus allen Ecken wird lauter. Auf den Uniwiesen ist es derweil weiterhin vergleichsweise leer – dort dürfte es sich vor allem füllen, wenn wie am 11.11.2023 die Zülpicher Straße überlastet ist. Bislang ist dies allerdings noch nicht der Fall.
Bahn mit dringender Warnung zum Kölner Karneval 2024
Update vom 8. Februar, 9:46 Uhr: Auch die Deutsche Bahn beschäftigt sich mit dem bunten Karnevalstreiben in Köln und warnt vor einem erhöhten Reisendenaufkommen. „Aufgrund von Weiberfastnacht kann es heute zu außergewöhnlich hohem Fahrgastaufkommen kommen, es kann zu teilweise hohen Verspätungen und ggfs. zu Teilausfällen kommen“, erklärt das Unternehmen. Besonders wichtig: „Halten Sie bitte zu Ihrer und unserer Sicherheit genügend Abstand zur Bahnsteigkante und betreten Sie diesen erst beim Halt des Zuges“, heißt es weiter.
Zudem sollen überfüllte Züge vermieden und stattdessen Folgezüge genutzt werden, um das Ziel zu erreichen. Betroffen sind sämtliche Regionalbahnen, Regionalexpress-Linien sowie S-Bahnen, die am heutigen Donnerstag (8. Februar) im Kölner Stadgebiet unterwegs sind.
Köln feiert Weiberfastnacht 2024 – noch Platz auf der Zülpicher Straße
Update vom 8. Februar, 9:36 Uhr: Die Zülpicher Straße beschreiben Reporterinnen vor Ort noch als vergleichsweise leer – während sich am 11.11.2023 bereits gegen 8 Uhr morgens etliche Feiernde eng an eng quetschten, ist bislang noch massig Luft auf der beliebten Feiermeile. Vom Zülpicher Platz aus stehen die Feiernden derzeit bis zur Gaststätte „Oma Kleinmann“, der Weg zur Uniwiese sowie die Fläche sind noch weitgehend frei. Aus sämtlichen Ecken dröhnen Musikboxen – obwohl die Stadt zuvor appelliert hatte, diese zu Hause zu lassen.
Ausnüchterungs-Lager steht während Karneval 2024 in Köln bereit
Update vom 8. Februar, 9:07 Uhr: Wer schon einmal Karneval in der Innenstadt gefeiert hat, weiß, dass dort massig Alkohol konsumiert wird – und der ein oder andere Jeck gern mal einen über den Durst trinkt. Deshalb hat die Feuerwehr Köln ein Notfallversorgungszentrum am Berufskolleg Humboldtstraße eingerichtet – wo Feiernde, die zu tief ins Glas geschaut haben, aber nicht krankenhausreif sind, sich ausnüchtern können. Vor allem, um die Krankenhäuser und Notaufnahmen im Stadtgebiet zu entlasten, sagt Ulrich Laschet, Sprecher der Feuerwehr Köln, im Gespräch mit 24RHEIN.
„Wir haben hier aufgebaut 50 Plätze, 50 Patienten können also parallel versorgt werden. Wir gehen von einer jeweiligen Aufenthaltsdauer von drei bis vier Stunden aus Wir reden hier nur von Leuten, die übermäßig Alkohol getrunken haben und keiner intensiven Betreuung bedürfen. Ein bisschen ausschlafen, etwas gut zureden, eine Tasse Kaffe oder ein Glas Wasser – und dann schauen wir, ob es den Patienten gut genug geht, dass wir sie nach Hause schicken können.“ Man sei auf eine große Anzahl Patienten vorbereitet, das Versorgungszentrum soll mindestens bis Mitternacht geöffnet sein.
Karneval Köln – erste Feiernde auf der Zülpicher Straße
Update vom 8. Februar, 8:51 Uhr: Wer geglaubt hat, der vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angesagte Dauerregen würde die Feiernden davon abhalten, Richtung Innenstadt und Zülpicher Straße zu strömen, hat sich getäuscht. Etliche Feiernde bevölkern schon jetzt den Bahnhof Süd, der am 11.11.2023 schon am Vormittag nicht mehr angefahren wurde, um Feiernde vom Hotspot abzuhalten. Aktuell ist es auf der Zülpicher selbst noch übersichtlich – was sich in den nächsten Minuten und Stunden jedoch erheblich verändern dürfte.
Erste Feiernde strömen an Weiberfastnacht 2024 Richtung Kölner Innenstadt
Update vom 8. Februar, 8:28 Uhr: Bereits um kurz nach 8 Uhr ist am Rudolfplatz schon einiges los. Am Rewe kaufen Feiernde Kölsch und Brötchen als Grundlage. Und auch am Hansaring füllen sich die Straßen. Junge Menschen trinken Alkohol und hören dabei Karnevals-Musik. Der Regen scheint hier niemanden vom Feiern abzuhalten.
Köln feiert Karneval: Kostümierte Jecken suchen Unterschlupf vor Regen
Update vom 8. Februar, 8:02 Uhr: Trotz Dauerregen sind bereits die ersten verkleideten Menschen unterwegs zum Barbarossaplatz. Sowohl Bahnen der KVB-Linie 16 als auch in der KVB-Linie 1 füllen sich Richtung Innenstadt. Ob Schneekönigin, Zebra, Flamingo oder Sonnenblume: Die Jecken hält das schlechte Wetter nicht auf und sind ausgestattet mit Regenponchos. Einige suchen Unterschlupf an überdachten Haltestellen und vor Geschäften – da, wo es Schutz vor Regen gibt.
Kölner Karneval 2024: Weiberfastnacht startet – Straßensperrungen aktiv
Update vom 8. Februar, 6:37 Uhr: Auf diesen Tag haben viele Jecken in Köln wochenlang hingefiebert. Heute an Weiberfastnacht startet der Straßenkarneval und vor allem in der Kölner Innenstadt werden sich Zigtausende Menschen zum Feiern zusammenfinden. Während die ersten Sperrungen bereits am Mittwoch vorbereitet wurden, gelten die großen Sperrungen wie am Zülpicher Platz und der Hohenstaufenring ab Donnerstagmorgen, 6 Uhr.
Erste Sperrungen für Weiberfastnacht 2024 in der Innenstadt aktiv
Update vom 7. Februar, 21:32 Uhr: Noch einmal schlafen, dann ist Weiberfastnacht. Das dürfte am Mittwochabend so einigen Jecken durch den Kopf gehen. Doch während sich Karnevalsfans schon mental auf ausgelassene Feiern zum Start in den Straßenkarneval vorbereiten, laufen im Hintergrund weiterhin akribische Vorbereitungen. Ganz wichtig in Köln: Absperrungen an den größten Feier-Hotspots.
Kölner Karneval: So wird Weiberfastnacht gefeiert – alle News im Ticker
Erstmeldung vom 7. Februar, 17:04 Uhr: Köln – An Weiberfastnacht heißt es in ganz Köln „Kölle Alaaf“. Gefeiert wird auf der Straße, in der Kneipe und im Club. 24RHEIN ist an Weiberfastnacht in Köln unterwegs und berichtet live vom bunten Treiben im Kölner Karneval. Die Frage, die aktuell viele beschäftigt: Wie wird das Wetter an Karneval? Immerhin warnt der DWD für Weiberfastnacht vor Dauerregen.
Karneval in Köln – wo gefeiert wird
In der Regel ist die Zülpicher Straße schon morgens voll und gesperrt werden. Tausende Menschen werden dort rund um die Zülpicher Straße feiern. Welchen Einfluss die Wetteraussichten haben, bleibt abzuwarten. Ein weiterer Kölner Party-Hotspot an dem Tag: Die Südstadt. Sie ist vor allem bei den Kölnerinnen und Kölnern beliebt. Hier liegt man sich hier innerhalb weniger Lieder in den Armen, schunkelt zusammen zu „Tommi“ oder grölt „Et Jitt Kei Wood“. Dabei gibt es zahlreiche Kneipen in Köln, in denen nicht nur Kölner gerne Karneval feiern.
Weiberfastnacht in Köln: Legt der Kölner Karneval erneut die KVB lahm?
Auch für die KVB wird der zum Großkampftag. Der Fahrplan wurde schon im Vorfeld angepasst. Für Stadtbahnen, Busse und Haltestellen gibt es massive Einschränkungen. Einzelne Linien werden komplett eingestellt. Und auch die AWB ist an Weiberfastnacht im Großeinsatz. (jw mit dpa)
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