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Seit Dienstag können Verkehrsteilnehmer aus der Straße „Auf‘m Bruch“ nicht mehr auf die Hauptstraße abbiegen. Die Verantwortlichen ziehen ein erstes Fazit.
Warstein – Wer auf dem Nicolaiweg unterwegs ist und auf die Hauptstraße fahren möchte, muss seit Dienstag den Umweg über den Domring nehmen. Denn der „untere“ Teil der Straße „Auf’m Bruch“ ab Abzweig Nicolaiweg ist eine Sackgasse, ein Abbiegen auf die Hauptstraße oder Range in keine Richtung mehr möglich. Grund dafür ist die Verlagerung der Baustelle auf der nördlichen Hauptstraße mit anschließenden Baumaßnahmen an Wasser- und Kanalleitungen unter der Rangekreuzung.
Die Ampelanlage der Rangekreuzung ist daher abgeschaltet und durch eine mobile Ampel, die auch den Verkehr durch die Hauptstraßenbaustelle lenkt, ersetzt.
Großaufgebot der Feuerwehr konnte Baustelle „ohne größere Probleme“ passieren
Ziel des Ganzen – neben der baustellentechnischen Notwendigkeit – sei auch die Verringerung von Wartezeiten und Rückstaus im Innenstadtbereich, zu denen es seit April mit Beginn der Baustelle immer wieder gekommen war. „Es läuft besser als erwartet nach meiner Wahrnehmung“, sagte am Donnerstagvormittag Thimo Roderfeld als stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes: „Wir werden aber immer Stoßzeiten mit Rückstaus haben, das lässt sich nicht vermeiden. Dafür ist es eben eine Operation am offenen Herzen.“
Die eine oder andere Beschwerde gebe es immer, „an manchen Stellen werden wir vielleicht auch noch einmal nachbessern“. Aber, dass am Dienstag beispielsweise das Großaufgebot der Feuerwehren aus Soest, Anröchte, Rüthen, Lippstadt und den weiteren Ortsteilen Warsteins die Baustelle mit Sondersignalen und „ohne größere Probleme“ gen Brauerei passieren konnte, so Roderfeld, sei ein gutes Zeichen, dass die Baustelle „funktioniere“.
Anlieger können nach wie vor „von oben“ aus dem Nicolaiweg in die Straße „Auf´m Bruch“ einfahren, um zu den Wohnungen und Gewerbebetrieben, beispielsweise zum Sanitätshaus Schröder, zu gelangen.