- VonAlexander Langeschließen
Die Hauptstraßen-Baustelle verschiebt sich in Kürze in Richtung Rangekreuzung. Aufgrund der Rückstaus wird Ende Juni die Straße „Auf‘m Bruch“ zwischen Range und Nicolaiweg gesperrt. Alle Infos im Überblick.
Warstein – Von längeren Wartezeiten und verstopften Kreuzungen dürften Autofahrer in der Warsteiner Innenstadt inzwischen nicht mehr überrascht werden. Seit Ende April besteht die Baustelle auf der nördlichen Hauptstraße, wer die Stadt passiert, muss Geduld mitbringen. Die Fälle kennt auch Lukas Mestermann, in der Stadtverwaltung zuständig für den Bereich der Straßen und Stadtwerke. Auch wenn bei ihm vergleichsweise wenig Baustellen-Beschwerden eingegangen seien, die letzte vor etwa 3,5 Wochen: „Die Maßnahme läuft aus unserer Sicht besser als gedacht.“
Das Problem der verstopften Kreuzungen gebe es aber nach wie vor, insbesondere während Stoßzeiten. Aus diesem Grund wurde vor wenigen Wochen schon die Linksabbiegerspur aus der Straße „Auf’m Bruch“ kommend auf die Rangekreuzung gesperrt: „Aber wir haben immer noch das Problem, dass Autofahrer noch knapp über Grün fahren, dann aber auf der Kreuzung stehen bleiben müssen.“ Das hänge auch mit der kurzen Strecke zwischen Rangekreuzung und Baustellenbeginn inklusive Baustellenampel zusammen. Und könnte möglicherweise ab dem 25./26. Juni entschärft werden.
Warsteiner Innenstadt über den Winter baustellenfrei
Denn die aktuelle Baustelle auf der Hauptstraße „wandert“ in der kommenden Woche bereits weiter in Richtung Süden. In der darauffolgenden Woche, voraussichtlich ab dem 25./26. Juni, wird die stationäre Ampelanlage der Rangekreuzung abgeschaltet, der Verkehr dann nur noch durch eine „große“ Baustellenampel geregelt. Die Baustelle wechselt dann zudem die Straßenseite. Zudem wird das Stück „Auf’m Bruch“ zwischen Abzweig Nicolaiweg und Rangekreuzung komplett für den Verkehr – ausgenommen sind Anlieger – gesperrt. Das spare Ampelphasen und verringere so weitere Wartezeiten: „Die Umleitung führt dann über den Domring. Wir wollen dadurch den Rückstau weiter minimieren.“ Dass es dadurch zu gar keinen Rückstaus mehr komme, sei aber auch nicht zu erwarten, so Mestermann.
Die Rangekreuzung werde daraufhin für Leitungs- und Kanalarbeiten zur Baustelle, auch das werde dann später mit halbseitigen Sperrungen gelöst. Ab Spätherbst – „auf jeden Fall über den Winter“ – werde die Innenstadt aber komplett baustellenfrei, ehe im kommenden Jahr dann die große Maßnahme im Straßenbau beginne – dann übrigens wieder mit Einbahnstraßenregelung und einer Umleitung über den Schwarzen Weg, wie es bereits bei der südlichen Hauptstraßensanierung passierte, so Mestermann.

