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30.000 Menschen bei Demo in Dortmund – Eine verletzte Person nach Zwischenfall

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Ein starkes Signal: 30.000 Menschen demonstrierten in der Innenstadt von Dortmund gegen die AfD und Rechtsextremismus. Unter den Teilnehmern war auch ein BVB-Spieler.

  • In Dortmund fand am Samstag eine riesige Demonstration gegen Rechts statt. Laut Polizei hat die Demo mehr als 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • Unter den Demoteilnehmern war auch BVB-Spieler Neven Subotić. „Dortmund ist bunt – das ist Fakt“, so der Fußballer.
  • Beim Aufeinandertreffen von Menschen aus dem linken und rechten Spektrum wurde eine Person verletzt.
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Update vom 21. Januar, 11:31 Uhr: Bei der zentralen Demo gegen die AfD und gegen Rechtsextremismus kamen in Dortmund am Samstag (20. Januar) laut eines abschließenden Berichts der Polizei rund 30.000 Menschen zusammen. Bis auf wenige Zwischenfälle sei die Demo friedlich abgelaufen. „Eine Person zeigte im Rahmen der Versammlung einen ‚Hitlergruß‘, weshalb die Polizei Dortmund ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat“, berichtete die Polizei.

In Dortmund-Dorstfeld nahmen 400 Personen an einer weiteren Versammlung teil. Auch verlief laut Polizei weitestgehend störungsfrei. Im Laufe der Versammlung kam es allerdings zu einer Auseinandersetzung „zwischen Personen aus dem rechten und linken Spektrum“, so die Beamten. Mindestens einer aus der Gruppe der Rechten setzte dabei Pfefferspray gegen die Demonstrierenden ein. Ein Mensch wurde verletzt. Die Polizei beschlagnahmte das Pfefferspray und nahm nach eigenen Angaben drei Menschen aus dem rechten Spektrum in Gewahrsam. Nun wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Riesen-Demo mit 30.000 Menschen in Dortmund – Verkehr fließt wieder

Update vom 20. Januar, 18:34 Uhr: Dortmund hat am Samstag ein kräftiges Zeichen gegen die AfD und Rechtsextremismus gesetzt. Mehr als 30.000 Menschen kamen zur zentralen Demo in der Innenstadt. „Es war wirklich imposant“, sagte eine Polizeisprecher. Die Massenveranstaltung verlief friedlich. Mittlerweile fährt der Verkehr wieder ungehindert über den Wall.

Friedliche Demo mit 30.000 Menschen in Dortmund: „Mehr als auffe Süd“

Update vom 20. Januar, 17:33 Uhr: Wie ein Polizeisprecher mitteilt, kamen schätzungsweise bis zu 30.000 Menschen zusammen, um unter dem Motto „Dortmund – bunt statt braun“ und „Das neue Braun ist blau“ zu demonstrieren. Die Veranstaltung lief laut Polizei Dortmund bislang störungsfrei.

  • Zu der Demo hatte der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Dazu gehören unter anderem kirchliche und gewerkschaftliche Organisationen, Bildungseinrichtungen, Sozialverbände, zivilgesellschaftliche Projekte und Parteien.

Demo mit 30.000 Menschen in Dortmund: „Ist in Kürze beendet“ – doch es kann noch einmal voll werden

Update vom 20. Januar, 17:27 Uhr: 30.000 Menschen demonstrieren am Samstagnachmittag. Damit nahmen an der Dortmunder Demo „Dortmund – bunt statt braun“ und „Das neue Braun ist blau“ mehr Menschen teil als Fußballfans auf die Südtribüne (24.454 Plätze). Nach rund zweieinhalb Stunden ist die Demo allerdings so gut wie beendet. „Die Abschlusskundgebung der DGB-Versammlung auf dem Platz der Deutschen Einheit ist in Kürze beendet“, betont die Polizei Dortmund. Das hat jedoch Folgen: „Stellen Sie sich entsprechend in der nächsten Zeit im ÖPNV und ggf. auch im Straßenverkehr auf größeren Abreiseverkehr ein“, heißt es weiter.

Demo mit 30.000 Menschen in Dortmund: Taxistand muss geräumt werden

Update vom 20. Januar, 17:07 Uhr: Die komplette Dortmunder Innenstadt ist voll mit Demonstrantinnen und Demonstranten. „Der Taxiplatz am Hauptbahnhof ist aufgrund der Abschlusskundgebung aus Platzgründen geräumt worden“, so die Polizei Dortmund. „Wenn Sie ein Taxi rufen möchten, begeben Sie sich entweder zur Kuckelke bzw. zum Nordausgang des Hauptbahnhofs oder wählen Sie die 0231/144444“, heißt es weiter.

Zehntausende Menschen demonstrieren in Dortmund gegen Rechts.

Demo mit 30.000 Menschen in Dortmund: „Mehr als auffe Süd“

Update vom 20. Januar, 16:45 Uhr: Die komplette Dortmunder Innenstadt ist voll: Denn 30.000 Menschen nehmen an der Dortmunder Demo gegen Rechts teilt. Darunter Oberbürgermeister Thomas Westphal und BVB-Ikone Neven Subotić. Auch in den sozialen Netzwerken posten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fotos und Videos von der Demo, um ihren Protest gegen die AfD deutlich zu machen. „Deutschland steht auf, #Dortmund steht auf“ und „Mehr als auffe Süd. Über 30000 in #Dortmund gegen rechts“, heißt es unter anderem.

Demo in Dortmund: 30.000 Menschen ziehen durch die Innenstadt

30.000 Menschen nehmen an der Demo „Dortmund – bunt statt braun“ teil.

Update vom 20. Januar, 16:25 Uhr: Die Polizei Dortmund hat neue Zahlen der Demonstrationsteilnehmerinnen und -teilnehmer veröffentlicht. „30.000 Menschen demonstrieren aktuell in der Innenstadt von Dortmund. Dadurch kommt es zu massiven Verkehrseinschränkungen“, heißt es in einem Beitrag auf X, ehemals Twitter. Auch in Köln zogen am Dienstag 30.000 Menschen durch die Innenstadt, wie 24RHEIN berichtet.

Demo in Dortmund: Auch BVB-Star Subotić dabei – „Dortmund ist bunt – das ist Fakt“

Update vom 20. Januar, 16:16 Uhr: Auch Fußball-Star Neven Subotić nimmt an der Dortmunder Demo teil. Bereits im Vorfeld hat er auf Instagram Werbung für die Kundgebung gemacht. „An alle, die in Dortmund leben, kommt raus. Wir werden uns alle gemeinsam einsetzen – für Dortmund, für unsere Mitmenschen nicht nur hier, sondern in ganz Deutschland und darüber hinaus“, erzählt er in seiner Instastory. „Dortmund ist bunt – das ist Fakt“, so der BVB-Spieler weiter.

Update vom 20. Januar, 16:06 Uhr: „Der Platz wird immer voller und voller“, berichten Augenzeugen. Zehntausende sind am Samstagmittag zusammengekommen, um gegen Rechts zu demonstrieren. „Auf dem Platz der Deutschen Einheit hat die Kundgebung noch nicht begonnen. Es sind noch zahlreiche Menschen auf dem Weg dorthin. Der Aufzug läuft also noch, während schon viele Teilnehmende am Platz der Deutschen Einheit sind“, so die Polizei Dortmund in einem Tweet auf der Plattform X.

Demo in Dortmund: „Aufzug ist am Versammlungsort angekommen“

Update vom 20. Januar, 15:52 Uhr: In Dortmund ziehen heute Zehntausende auf die Straße, um ein Zeichen gegen Rechts und gegen die AfD zu setzen. Laut Polizei Dortmund ist die Rede von über 15.000 Menschen. „Der Aufzug ist jetzt am Versammlungsort, auf dem Platz der Deutschen Einheit, angekommen. Die Kundgebung mit Redebeiträgen wird entsprechend gleich starten“, teilt die Polizei Dortmund auf X mit. „Alle Fahrzeuge, die sich auf dem Außenwall befinden, werden über die Brinkhoffstraße abgeleitet.“

Demo in Dortmund heute: 15.000 Menschen ziehen durch die Innenstadt

Erstmeldung vom 20. Januar: Dortmund – In Dortmund (NRW) ziehen am Samstag, 20. Januar, Zehntausende auf die Straße, um ein Zeichen gegen Rechts und gegen die AfD zu setzen. Die Polizei weist darauf hin, dass es am Samstag in der Innenstadt insbesondere rund um den Hauptbahnhof in Dortmund zu „massiven Verkehrsstörungen“ kommen kann. Dort findet die größte aller Kundgebungen statt. Aktuell ist der Dortmunder Wall darum gesperrt.

Demo in Dortmund mit über 15.000 Teilnehmern: Dortmunder Wall gesperrt

Um 15 Uhr sollte die Demo in der Innenstadt starten. „Der Aufzug läuft über die Steinstraße, Grüne Straße, Brinkhoffstraße und anschließend über den Wall zum Platz der Deutschen Einheit“, so die Polizei. Dadurch kann es zu „massiven Verkehrsstörungen kommen“, heißt es weiter.

Für den Samstag sind verschiedene Demos in Dortmund angekündigt

  • Unter dem Motto „Das neue Braun ist Blau“ beginnt um 15 Uhr hinter dem Hauptbahnhof auf dem Platz vor der Steinwache eine Demonstration. Vertreter vom Deutschen Gewerkschaftsbund in Dortmund haben sie angemeldet. Die Demonstration zieht über die Grüne Straße, Brinkhoffstraße, Königswall zur Abschlusskundgebung auf dem Platz der deutschen Einheit.
  • Rund 250 Teilnehmer werden bei der Demonstration mit dem Thema „Solidaritätskundgebung zum Tag der Einheit der Ukraine“ erwartet. Sie beginnt um 12 Uhr und wird vom Friedensplatz über die Hansastraße auf den Hohen Wall und wieder zurück zum Friedensplatz ziehen.
  • In Dorstfeld sollen rund 150 Menschen unter dem Motto „Neues Jahr, alte Probleme – AfD entgegentreten“ demonstrieren. Der Demozug beginnt am S-Bahnhof Dorstfeld-Süd, zieht dann einmal durch Dorstfeld bis zum S-Bahnhof Dorstfeld.

Demo in Dortmund mit über 15.000 Teilnehmern: Das steckt dahinter

Anlass für die meisten Demonstrationen wie in Dortmund oder wie zuletzt in Münster, wo 20.000 Menschen demonstrierten, sind die jüngst veröffentlichten Recherchen zu einem Geheimtreffen, an dem auch AfD-Funktionäre teilgenommen haben. Dabei ging es unter anderem um die Abschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund oder einer Gesinnung, die nicht zu einem rechten Weltbild passt. Weitere Infos folgen. (jw mit dpa)

Rubriklistenbild: © Fabian Strauch/dpa

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