Experte spricht Warnung für NRW aus – auf Hitze-Knaller folgt Wettersturz
VonHannah Decke
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Das nächste Hitze-Wochenende steht an. In NRW werden bis 35 Grad erwartet. Ein Meteorologe warnt. Und auf den Hitze-Knaller folgt der Wettersturz.
Hamm - Es ist ein Déjà-vu: Erst klettern die Temperaturen auf über 30 Grad, dann stürzen sie innerhalb von 24 Stunden wieder ordentlich ab. NRW steht das nächste Hitze-Wochenende bevor. Die Höchstwerte haben es in sich. Meteorologe Tommy Kühnlein Wetteronline warnt: Die Belastung der UV-Strahlung sei aktuell besonders hoch. Nach bis zu 35 Grad am Sonntag folgt der Wettersturz.
Mega-Hitze am Wochenende in NRW – Experte spricht Warnung aus
Schon am Samstag klettern die Temperaturen in NRW auf 29 Grad im Nordosten und 32 Grad im Rheinland. Im Hochsauerland sind maximal 24 Grad drin. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind. In der Nacht erwartet einige Menschen dann eine sogenannte Tropennacht. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind die Tiefsttemperaturen extrem unterschiedlich. Auf Bergen und in Großstädten sinken die Temperaturen nicht unter 20 Grad, in Muldenlagen des Berglandes werden hingegen örtlich ledilich 10 Grad erwartet.
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW
Wer kann, sollte die Nacht zum Lüften nutzen. Denn am Sonntag klettern die Temperaturen selbst auf dem Kahlen Asten auf 28 Grad. Im Rest von NRW liegen die Höchstwerte zwischen 32 und 35 Grad. Während der Samstag überwiegend sonnig ist, muss am Sonntag mit einer dünnen Schleierbewölkung gerechnet werden. Dennoch ist Sonnenschutz Pflicht. Laut Tommy Kühnlein erreicht die starke Juni-Sonne zur Sommersonnenwende am 21. Juni ihren Höchststand.
Ohne ausreichenden Schutz könne es schnell zum Sonnenbrand kommen. „Die Belastung durch ultraviolette (UV) Strahlung ist aktuell besonders hoch. In Süd- und Westdeutschland liegt der UV-Index bei 8, in den Alpen bei 9. Doch durch die trockene Luft und den zeitweise böigen Wind wird die intensive Sonneneinstrahlung oft unterschätzt“, erklärt der Wetter-Experte.
Auf den Hitze-Knaller folgt der Wettersturz: Gewitter und Starkregen möglich
Zuerst Sonnencreme, dann Regenschirm: Die Hitze verabschiedet sich am Sonntag mancherorts mit einem Knall, so war es auch schon am vergangenen Wochenende. Diesmal ist die Vorhersage jedoch (noch) nicht so dramatisch. Laut DWD sind „lokale Schauer oder Gewitter mit Starkregen und Sturmböen nicht ausgeschlossen“. Heißt: Es könnte knallen, muss aber nicht. Ob es Unwetter geben wird, bleibt abzuwarten.
Fest steht allerdings, dass die Temperaturen am Montag, 23. Juni, enorm abfallen werden. Es wird laut DWD „deutlich kühler“ bei Höchstwerten von 22 bis 23 Grad, in Hochlagen sind sogar nur 19 Grad drin. Dazu kann es recht stürmisch werden. Im Verlauf der neuen Woche steigen die Temperaturen dann aller Voraussicht nach wieder an, allerdings selten über 30 Grad.