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Kiosk-Explosion in Düsseldorf – Ermittlungen laufen

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Nach dem verheerenden Großbrand in Düsseldorf, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, gibt es wohl einen Tatverdacht.

  • In der Nacht zu Donnerstag (16. Mai) hat es in einem Kiosk in Düsseldorf einen Großbrand gegeben.
  • Drei Menschen starben bei dem Feuer, 16 mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Update vom 22. Mai, 14:38 Uhr: Nach der verheerenden Explosion des Kiosks in Düsseldorf konnten mittlerweile alle drei Toten identifiziert werden. Dabei handelt es sich um den Ladenbesitzer (48), einen 18-jährigen Hausbewohner und einen weiteren Mann im Alter von 55 Jahren. Bei letzterem wurden anschließend Stich- und Schnittverletzungen gefunden: „Es wurde festgestellt, dass der Mann solche Verletzungen hatte. Dies war aber nicht die Todesursache“, sagte Staatsanwalt Martin Stücker gegenüber der NRZ am Mittwoch (22. Mai). Woher diese genau stammen, sei derzeit noch unklar. Sowohl der 55-Jährige als auch der 18-Jährige waren durch eine Rauchvergiftung ums Leben gekommen.

Der 48-jährige Kiosk-Inhaber war derweil durch die Explosion selbst gestorben. Laut dem WDR gibt es gegen ihn auch einen Anfangsverdacht. Er könnte er das Feuer selbst gelegt haben, nachdem möglicherweise sein Mietvertrag gekündigt wurde. Bestätigt wurde dieser Zusammenhang aber noch nicht. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten jedoch mitgeteilt, dass in dem Laden Benzin als Brandbeschleuniger verteilt worden war.

Kiosk-Explosion in Düsseldorf: Es gibt wohl einen Tatverdacht

Update vom 20. Mai, 12:39 Uhr: Wie die Rheinische Post unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet, gibt es nach der tödlichen Explosion in Düsseldorf wohl einen Tatverdacht. Der verstorbene Besitzer des Kiosks, in dem der Brand ausgebrochen war, könnte demnach ein Motiv gehabt haben. Laut des Berichts wurde dem Mann der Mietvertrag für den Kiosk gekündigt. Er hätte bis zum Jahresende das Ladenlokal räumen sollen. Es gebe zudem Hinweise auf psychische Probleme bei dem Kiosk-Besitzer. Ein Polizeisprecher konnte den Bericht gegenüber dem WDR am Montagmorgen weder bestätigen noch dementieren.

Ausgebrannte Autos stehen vor dem Wohnhaus, in dem der Brand wütete.

In der Nacht zu Donnerstag, 16. Mai, wurde laut der Polizei Brandbeschleuniger im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in Düsseldorf verschüttet. Es kam zu einem folgenschweren Brand mit einer heftigen Explosion. Drei Menschen, darunter der Kiosk-Besitzer, kamen ums Leben.

Kiosk-Explosion in Düsseldorf: Ermittlungen wegen Mordes laufen

Update vom 18. Mai, 12.56 Uhr: Nach der Explosion und dem Feuer mit drei Toten und 16 Verletzten in Düsseldorf ermittelt die Kriminalpolizei weiter wegen Brandstiftung und Mordes. „Die Untersuchungen laufen“, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. In einem Kiosk des betroffenen Wohn- und Geschäftshauses im Erdgeschoss war Benzin als Brandbeschleuniger verschüttet worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitgeteilt hatten.

Mehrere Tote bei Großbrand Düsseldorf – Bilder zeigen das Ausmaß des Feuers

Ein ausgebranntes Auto steht vor einem Wohnhaus, in dem ein Brand wütete.
Aus bislang ungeklärter Ursache war in Düsseldorf ein Kiosk in Brand geraten. © Roberto Pfeil/dpa
Ein Mitarbeiter der Kriminaltechnischen Untersuchung (KTU) fotografiert in einem Wohnhaus, in dem ein Brand wütete.
Nach dem Großbrand in Düsseldorf mit drei Toten laufen die Ermittlungen zur Brandursache. © David Young/dpa
Ein ausgebranntes Auto steht vor einem Wohnhaus, in dem ein Brand wütete.
Bei einem Brand in Düsseldorf sind drei Menschen ums Leben gekommen. © Federico Gambarini/dpa
Mitarbeiter der Kriminaltechnischen Untersuchung (KTU) besichtigen ein Wohnhaus, in dem ein Brand wütete.
463140583.jpg © Roberto Pfeil/dpa
Absperrband der Polizei vor dem betroffenen Gebäude in Düsseldorf
Die Polizei ermittelt derzeit, wie es zu dem tödlichen Brand in Düsseldorf kommen konnte. © Federico Gambarini/dpa
Mitarbeiter der Kriminaltechnischen Untersuchung (KTU) am Einsatzort.
In Düsseldorf war es zu einem Großbrand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude gekommen. © Roberto Pfeil/dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen vor einem Wohnhaus, in dem ein Brand wütete.
Bei dem Brand in Düsseldorf sind mehrere Menschen ums Leben gekommen und weitere verletzt worden. © Federico Gambarini/dpa
Trümmer liegen auf einer Straße in Düsseldorf vor einem haus, in dem ein Brand wütete.
In Düsseldorf sind bei einem Großbrand drei Menschen gestorben.  © Jana Glose/dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr am Brandort
Bei dem tödlichen Großbrand in Düsseldorf waren zwischenzeitlich bis 100 Feuerwehrleute im Einsatz. © Federico Gambarini/dpa
Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Kiosk in der Nacht in Brand geraten.
Bei einem Brand in einem Wohngebäude in Düsseldorf sind drei Menschen gestorben. © Jana Glose/dpa

Die Leiche des Kioskbetreibers (48) war in unmittelbarer Nähe des Ladens entdeckt worden, laut Obduktion starb er an den Folgen der Explosion. Bei den zwei weiteren Todesopfern handelt es sich um Hausbewohner im Alter von 18 und 55 Jahren, die in der Nacht zu Donnerstag durch eine Rauchvergiftung ums Leben kamen. Die Verletzten wurden weiterhin in Kliniken behandelt. Zum Fall der Frau, die am Freitag noch in akuter Lebensgefahr schwebte, hieß es am Samstag bei der Polizei, hier gebe es keinen neuen Stand.

Die Untersuchungen zur Tat, zu Hintergründen und mutmaßlicher Täterschaft dauerten an. Anzeichen für politisch motivierte Kriminalität oder eine Einwirkung anderer Personen von außen gebe es nicht, hatten die Ermittler am Freitag berichtet. Der Brandbeschleuniger sei im Inneren des Gebäudes ausgebracht worden und es gebe bisher keine Anhaltspunkte dafür, dass dies durch eine externe Person geschehen sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwalt am Samstag auf Anfrage. Man müsse aber die weiteren Ermittlungsergebnisse abwarten.

Der Brand hatte sich vom Erdgeschoss aus rasch in dem sechsstöckigen Haus ausgebreitet. Die Feuerwehr hatte zahlreiche Menschen mit Drehleitern von den Balkonen retten müssen, weil ihnen der Fluchtweg durch das Treppenhaus versperrt war. Auch Nachbarhäuser wurden beschädigt.

Kiosk-Explosion in Düsseldorf – jetzt ist klar, wer die Toten sind

Update vom 17. Mai, 16.53 Uhr: Die Identität der drei Todesopfer nach der Explosion in einem Kiosk in Düsseldorf sind laut Polizei und Staatsanwaltschaft identifiziert. Auch zur Ursache des Brandes gibt es neue Erkenntnisse. Demnach fanden Spezialisten am Ort der Explosion Spuren von Brandbeschleuniger.

Bei den Toten handelt es sich um 18-Jährigen, einen 55-Jährigen und einen 48 Jahre alten Mann. Sie alle wohnten in dem Haus. Laut Bericht starben der 18-Jährige und der 55-Jährige an den Folgen einer Rauchgasvergiftung. Der 48-Jährige war wohl der Ehemann der Kioskpächterin, die den Laden gemeinsam mit ihm betrieb.

Laut Polizei soll er sich zum Zeitpunkt der Explosion im Inneren des Hauses, am Eingang zum Kiosk, befunden haben. Spezialteams hatten den Brandschutt in dem Laden untersucht und dabei Hinweise auf Brandbeschleuniger gefunden, heißt es in einer Mitteilung.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass das Benzin in dem Kiosk verteilt wurde. Dadurch hatte sich ein zündfähiges Benzin-Luft-Gemisch gebildet. „Eine Umsetzung eines solch gefährlichen Gemischs geschieht in der Regel explosionsartig mit Freisetzung hoher Energie“, so die Mitteilung. Die weiteren Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Nach Brand mit drei Toten in Düsseldorf ermittelt die Mordkommission

Update vom 17. Mai, 10:41 Uhr: Nach der Explosion und dem verheerenden Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus in Düsseldorf mit drei Toten setzt die Polizei ihre Ermittlungen am Freitag fort. Im Fokus steht weiterhin die noch unklare Ursache für die Explosion und den anschließenden Brand. Auch die genauen Todesursachen der drei tot geborgenen Männer waren am Donnerstag noch unklar geblieben. Um zu überprüfen, ob eine Straftat oder ein Unglück vorliegt, setzte die Polizei eine Mordkommission ein. Laut verschiedener Medien seien am Donnerstag bereits die Kioskbesitzerin sowie ihre Söhne bei der Polizei zur Vernehmung gewesen. Ihr Mann sei zu dem Zeitpunkt noch vermisst gewesen.

Die Detonation hatte sich am frühen Donnerstagmorgen in einem mehrstöckigen Haus ereignet. Von einem Kiosk im Erdgeschoss hatte sich rasch ein Feuer ausgebreitet. 16 Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich. So einen heftigen Knall habe sie in ihrem Leben noch nicht erlebt, sagt eine Nachbarin, die seit 32 Jahren an der Lichtstraße wohnt. „Die Schreie gehen mir nicht mehr aus dem Kopf“, wird sie in verschiedenen Medien zitiert. An der Einsatzstelle hatten sich am Donnerstagmorgen dramatische Szenen abgespielt. Als die Feuerwehr an dem brennenden Haus eintraf, machten auf Balkonen schon Menschen auf sich aufmerksam, die nicht mehr durch das Treppenhaus fliehen konnten. Sie wurden mit Drehleitern in Sicherheit gebracht. Vor dem Haus verbrannten mehrere Autos.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Donnerstag wurde ein Toter in einer Wohnung entdeckt, zwei im Treppenhaus. Erst einer der drei konnte bis Donnerstagnachmittag identifiziert werden. Laut Staatsanwalt Martin Stücker handelte es sich um einen 55-jährigen Bewohner des Hauses.

Der Staatsanwalt wollte eine Fremdeinwirkung von außen nicht ausschließen. Genaueres müssten nun die Untersuchungen der Sachverständigen ergeben. Die Todesursachen stehen noch nicht definitiv fest, stünden aber vermutlich im Zusammenhang mit dem Brand, so Stücker weiter. Die Spuren vor Ort deuteten auf eine heftige Explosion hin, für die es aber noch keine Erklärung gebe.

Tödliche Kiosk-Explosion in Düsseldorf – Nachbarn schockiert: „Das war extrem“

Update vom 16. Mai, 18:59 Uhr: Viele Anwohner haben sich nach der tödlichen Kiosk-Explosion in Düsseldorf schockiert gezeigt. „Ich dachte erst ein Gewitter oder eine Bombe ist explodiert und dann haben wir gesehen, wie es da am brennen war“, sagte beispielsweise Nachbarin Ebrü Güvenc dem WDR. Das Bett habe von der Wucht der Explosion gewackelt. Draußen hätten sich dramatische Szenen abgespielt: „Vom ersten Balkon sind einige runter gesprungen.“

Frank Op de Hipt, ein weiterer Nachbar, sagte dem WDR: „Es brannte alles lichterloh, die Flammen schlugen überall raus und auf der anderen Seite lagen die ganzen Trümmer. Das war extrem!“

Tödliche Kiosk-Explosion in Düsseldorf: Staatsanwaltschaft schließt Fremdeinwirkung nicht aus

Update vom 16. Mai, 16.09 Uhr: Die Staatsanwaltschaft aus Düsseldorf hat neue Details zu den Toten bekannt gegeben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelte es sich dabei um drei Männer. Einer von ihnen sei bereits identifiziert, sagte Staatsanwalt Martin Stücker. Dabei handele es sich um 55 Jahre alten Bewohner des Hauses.

Einer der Toten sei in einer Wohnung gefunden worden, zwei weitere im Treppenhaus. Fremdeinwirkung von außen wollte der Staatsanwaltschaft nicht ausschließen. Genaueres werde wohl erst nach der Untersuchung durch die Sachverständigen feststehen. Demnach stehen auch die Todesursachen noch nicht definitiv fest. Sie stünden aber vermutlich im Zusammenhang mit dem Brand. Zwar deuteten die Spuren auf eine Explosion hin, für die gebe es aber noch keine Erklärung.

Düsseldorfs Bürgermeister drückt Hinterbliebenen nach Großbrand sein Mitgefühl aus

Update vom 16. Mai, 15.47 Uhr: Stunden nach dem Großeinsatz für die Feuerwehr in Düsseldorf besuchte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU) den Einsatzort. In einem Beitrag auf Facebook drückt er den Opfern und Familienangehörigen, „die heute Nacht unermessliches Leid erlebt haben“, sein Mitgefühl aus.

Den Verletzten wünschte der Bürgermeister eine gute und schnelle Genesung. Er dankte zudem den Einsatzkräften. „Das schnelle Eingreifen und die unermüdliche Brandbekämpfung der Feuerwehrfrauen und -männer hat zahlreichen Menschen das Leben gerettet.“

Wohngebäude nach Großbrand in Düsseldorf unbewohnbar

Update vom 16. Mai, 13.45 Uhr: Nach dem verheerenden Großbrand in Düsseldorf mit drei Toten kontrolliert die Feuerwehr auch die angrenzenden Wohnhäuser auf eine mögliche Schadensausbreitung. Laut Mitteilung konnte dort aber schnell Entwarnung gegeben werden. „Vorsorglich stellten Mitarbeitenden der Stadtwerke die Strom-, Wasser- und Gasversorgung für das betroffene Wohnhaus ab“, heißt es weiter.

Mitarbeitende vom städtischen Bauaufsichtsamt und ein unabhängiger Statiker untersuchten zudem die Einsatzstelle, um die Standsicherheit des Gebäudes einschätzen zu können. Demnach ist das Haus zwar unbewohnbar, aber nicht einsturzgefährdet. Insgesamt dauerte der Einsatz der Feuerwehr rund neun Stunden. Der hatte zwischenzeitlich auch Einfluss auf den Individualverkehr und den Betriebsablauf der Rheinbahn.

Nachdem die Feuerwehr die letzten Trümmerteile aus dem Kiosk geräumt hatte, übernahm die Polizei die Ermittlungen zur Ursache des Brandes. Dabei geht es auch um die Todesursache und die Identität der verstorbenen Personen. Wie es zu dem verheerenden Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar.

Reul zu Großbrand in Düsseldorf: „Sowas wie eine Explosion“

Update vom 16. Mai, 13.10 Uhr: Als Ursache für den tragischen Großbrand in Düsseldorf schließt die Polizei Fremdeinwirkung zunächst aus.  „Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit noch auf Hochtouren. Was ich aber jetzt schon sagen kann, ist, dass es momentan keinerlei Hinweise darauf gibt, dass das Brandgeschehen durch eine Fremdeinwirkung von außen entstanden ist“, sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur.

Aktuell sind eine Vielzahl an Polizisten und Spezialisten vor Ort, um den Ort des Brandes zu untersuchen. Unter anderem sind Brandermittler und Spurensucher im Einsatz. „Unsere vordringlichste Aufgabe ist es nun, die Identität der Verstorbenen herauszufinden“, so der Sprecher.

„Wie eine Explosion“ – Drei Tote bei Großbrand in Düsseldorf

Update vom 16. Mai, 11.42 Uhr: Zum Großbrand in Düsseldorf mit drei Toten gibt es neuer Erkenntnisse. „Es war sowas wie eine Explosion“, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul am (CDU) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Dadurch sei der Brand entstanden, der schnell auch auf die umstehenden Autos und das ganze Gebäude übergegriffen habe.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren demnach schnell am Einsatzort. Notfallseelsorger betreuen die Betroffenen. Erkenntnisse zur Ursache der Explosion und dem Brand gebe es bislang nicht, sagte Reul. Das sei alles noch völlig unklar. Momentan „gebe es gar keine Hinweise auf gar nix“, so der Innenminister.

Trümmer liegen nach Großbrand in Düsseldorf auf der Straße

Update vom 16. Mai, 10.52 Uhr: Am Morgen nach dem verheerenden Brand in einem Kiosk in Düsseldorf ist das Ausmaß des Feuers auf den Straßen deutlich zu sehen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur liegen Trümmer und Glasscheiben auf der Straße in Flingern. Am Straßenrand stehen drei ausgebrannte Autos, die Fensterscheiben einer Bushaltestelle sind geborsten. Noch immer liegt Brandgeruch in der Luft.

Immer wieder gehen Feuerwehrleute in das Brandhaus hinein. Auch die Polizei ist vor Ort, um die Brandursache zu ermitteln. Bislang sei die noch völlig unklar, heiß es von der Polizei. Von dem Kiosk, der in der Nacht zuvor Feuer gefangen hatte, ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nichts mehr übrig.

Drei Menschen sterben bei Feuer in Düsseldorf – Polizei sucht die Ursache

Update vom 16. Mai, 9.37 Uhr: Wenige Stunden nach dem tödlichen Brand in einem Kiosk in Düsseldorf-Flingern ist die Ursache für das Feuer noch völlig unklar. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ermittelt die Polizei derzeit in alle Richtungen. Demnach überprüfen die Ermittler, ob ein Unfall oder ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst hatte.

In Düsseldorf sind bei einem Großbrand drei Menschen gestorben.

Bilder zeigen das betroffene Gebäude am Morgen nach dem Großeinsatz für die Feuerwehr. Die Fassade ist zu großen Teilen zerstört und mit schwarzem Ruß übersät. Trümmerteile liegen auf der Straße. Auch Autos scheinen durch den Brand beschädigt zu sein.

Bei einem Brand in einem Wohngebäude in Düsseldorf sind drei Menschen gestorben.

Großbrand in Kiosk in Düsseldorf: Drei Menschen sterben bei Feuer

Erstmeldung vom 16. Mai, 9.03 Uhr: Düsseldorf - In Düsseldorf (NRW) kam es in der Nacht zu Donnerstag, 16. Mai, zu einem schweren Brand. Drei Menschen starben bei dem Großbrand eines Kiosks in der Lichtstraße im Ortsteil Flingern. Insgesamt wurden 16 weitere Personen verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Laut Feuerwehr hat der Kiosk, der in einem Mehrfamilienhaus integriert war, aus noch ungeklärten Gründen gegen 2.25 Uhr Feuer gefangen. Als die Rettungskräfte in der Lichtstraße im Stadtteil Flingern eintrafen, stand der Kiosk bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten das erste Stockwerk des Mehrfamilienhauses erreicht. Mehrere Bewohner hatten sich auf die Balkone des teilweise verrauchten Gebäudes geflüchtet und wurden von der Feuerwehr mittels Drehleitern gerettet.

Ursache für Großbrand in Düsseldorf laut Polizei noch unklar

Nach Angaben der Feuerwehr wurden 16 Menschen vom Rettungsdienst behandelt und in Krankenhäuser transportiert, darunter befanden sich die zwei lebensgefährlich Verletzten. Die Untersuchungen zur Brandursache und zur Identifizierung der Verstorbenen sind noch im Gange. Laut einem Sprecher der Polizei sei noch vollkommen offen, ob es sich etwa um einen Unfall oder einen technischen Defekt handeln könnte.

Aktuell werden noch weitere Sicherungsmaßnahmen am Gebäude durchgeführt. Die Feuerwehr erwartet, dass sie noch mehrere Stunden im Einsatz sein wird. Zeitweise waren über 100 Feuerwehrleute im Einsatz, rund 70 Menschen vor Ort wurden betreut. Am Donnerstagmorgen lief in Duisburg ein Großeinsatz der Polizei. Die Einsatzkräfte haben mehrere Objekte durchsucht. Hintergrund ist das Verbot einer Gruppierung, die die Hamas unterstützen soll. (ds/dpa)

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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