VonCedric Sporkertschließen
Im ehemaligen Meesestift am Caldenhofener Weg startet in diesen Tagen das neue Familienrathaus der Stadt Hamm. Dort sollen die verschiedenen Leistungen der Verwaltung für junge Familien gebündelt werden.
Hamm – Die offizielle Eröffnung des Familienrathauses in Hamm findet am 23. November statt. Die Elterngeldstelle ist unter der bisherigen Adresse im Bürgeramt Herringen bereits jetzt nicht mehr zu finden, sondern ist in den vergangenen Tagen in das Familienrathaus eingezogen. Die neue Servicehotline ist die 02381 17 53 99. Ebenso ist das Standesamt aus dem Rathaus am Theodor-Heuss-Platz in das Familienrathaus umgezogen und unter der Servicehotline 02381 17 53 43 zu erreichen. Die Hotline des Familienrathauses lautet 02381 17 53 53.
Platz für 35 Mitarbeiter nach Renovierung
Das ehemalige Meesestift mit seinen markanten roten Fensterläden wurde in den zurückliegenden Monaten für rund 590.000 renoviert und umgebaut. Zunächst sollen sich rund 35 Mitarbeiter um die Belange junger Familien kümmern, die so nur eine Anlaufstelle benötigen sollen, um alle wichtigen Behördengänge zu absolvieren.
„Wir wollen sichtbarer werden für die Familien. Sie sollen wiederum spüren, dass sich etwas verbessert – und daran mitwirken können“, hatte Oberbürgermeister Marc Herter bei der Vorstellung der Pläne im März erklärt. Am Ende sollte so viel Bürokratie wie nötig, aber so wenig wie möglich übrig bleiben. Alle Leistungen sollen auch online verfügbar gemacht werden – im Rahmen des digitalen Familienrathauses.
Fokus auf junge Familien in ihrer „Gründungsphase“
Neben der Bündelung von Angeboten für junge Eltern soll das neue Familienrathaus auch eine sogenannte „Lotsenfunktion“ erfüllen und Vermittlungsangebote an der „Familien-Service-Theke (FaST)“ bereithalten, teilt die Stadt mit. „Also die Beratung und Information zu weiteren städtischen und externen Dienstleistungen und Angeboten.“
Das neue Familienrathaus ist noch nicht die finale Lösung. Im ehemaligen Mesestift sind zunächst die Leistungen für Familien in ihrer „Gründungsphase“ zusammengefasst. In einigen Jahren soll (sehr wahrscheinlich in einem Neubau) das komplette Spektrum der Leistungen für Familien bereitgehalten werden.
Neubau soll zur Konzentrierung des Verwaltungsraum beitragen
Langfristig sollen 150 Mitarbeitern im neuen Familienrathaus arbeiten. Einen Standort gebe es noch nicht, erklärte Oberbürgermeister Marc Herter in dieser Woche. Man sei weiter in der Diskussion „mit denen, die Grundstücke haben, und denjenigen, die Häuser bauen“.
Die Konzeption eines solchen Baus sei auch ein Thema in der Gesamtverwaltung, denn aktuell sind wegen Platzmangels viele Mitarbeiter auf Außenstellen oder externe Büros ausgelagert werden. Im Idealfall bietet der Neubau die Chance, den Verwaltungsraum wieder stärker zu konzentrieren – und so langfristig auch Kosten zu sparen.
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