„Einfach der Dank der Menschen“: Nach einem erneut erfolgreichen Schlepperkorso im Stadtbezirk Hamm-Uentrop wird für 2024 „Ein Funken Hoffnung“ versprochen.
Hamm – Der Schlepperkorso war am Sonntagabend gerade vom südlichen Gewerbegebiet in Uentrop gestartet, da säumten schon die ersten Zuschauer die Straße und fingen, jeder für sich, „ein Funken Hoffnung“ ein. Davon verteilten die 20 Fahrer eine ganze Menge durch ihre zu leuchtenden Blickfängen geschmückten Trecker quer durch den Stadtbezirk Uentrop.
Rund 14 Kilometer lang war die Strecke des Treckerkorsos, vom Uentroper Dorf bis in die Mark und zurück bis zum Maxicenter. Begeistert vom Ergebnis, zieht Sven Büttner am Montag Bilanz. Er ergriff die Privatinitiative zu einer weiteren Auflage von „Ein Funken Hoffnung“, als sich nach den Corona-Jahren kein Organisator für eine Fortsetzung gefunden hatte.
„Die Kinder, die gestrahlt haben, die Zurufe, die positive Resonanz im Nachgang, einfach der Dank der Menschen“, beschreibt er seine Eindrücke, in anhaltenden Zeiten der Krisen und Kriege mit Erfolg Hoffnung zu den Menschen gebracht zu haben. „Es zieht viele Menschen in schweren Zeiten an die Straße. Ich habe viele Freudentränen in den Augen gesehen. Es zeigt sich, dass wir die Aktion zur Tradition machen sollten. Ich gehe davon aus, dass ich sie im kommenden Jahr wieder organisieren werde.“
Treckerkorso bringt Funken Hoffnung in den Hammer Osten
Funken Hoffnung in Uentrop: mehr Trecker gewünscht
Vor allem von Kindern war zu hören, dass sie sich einen längeren Korso gewünscht hätten. So war es auch geplant. Doch kurzfristig fielen Trecker aus. Unter anderem deshalb waren „wir schneller am Ziel als bisher“, war der Korso nach rund zwei Stunden bereits auf dem großen Parkplatz am Maxicenter angelangt.
Eine Konkurrenzveranstaltung gab es in Hamm am zweiten Advent zwar nicht, aber „im kommenden Jahr sollten Absprachen laufen. Wir müssen über die Stadtgrenzen hinausschauen“, sagt Büttner. Er verweist auf Treckerkorsos in Bergkamen und Kamen, an denen sich auch heimische Mitfahrer beteiligt hätten. „Die waren mit 45 Schleppern unterwegs. Da müssen wir auch hinkommen“, setzt er für 2024 eine Wunschmarke.
Funken Hoffnung in Uentrop: mit Ablauf zufrieden
Mit dem Ablauf am Sonntag ist der Organisator indes sehr zufrieden. Von der Polizei habe er positive Rückmeldungen erhalten. Und die Fahrgäste im Bus sollten eigentlich auch zeitnah ans Ziel gekommen sein. Sven Büttner ist beruflich in der Leitstelle der Verkehrsbetriebe im Einsatz und nutzte seinen kurzen Draht dorthin. „Die Leitstelle kannte die ganze Zeit per Liveticker die Position des ersten Treckers“, sagt er über seinen Schlepper an der Spitze des Korsos und dankte seinen Kollegen für die Unterstützung. „So gelang ein problemloser Verkehrsfluss der Busse.“ All das macht Hoffnung auf eine weitere Auflage der Aktion in einem Jahr.
Am 3. Advent werden rund 50 beleuchtete Trecker durch Herringen und Pelkum fahren. Es ist jedoch auch hier keine reine „Vergnügungsfahrt“. Der Hintergrund ist ernst: Es geht um die Zukunft der Landwirtschaft.