Mehr Sicherheit

Sicherer zum neuen Haltepunkt: CDU will Fahrradweg als Übergangslösung

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Einen Fahrradweg wünscht sich die CDU-Fraktion entlang des Südfeldwegs.
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Derzeit ist die Straße zum neuen Haltepunkt Westtünnen sehr schmal. Die CDU sorgt sich um Sicherheit auf dem Südfeldweg. Sie fordert eine Übergangslösung.

Rhynern/Westtünnen – Noch im Laufe dieses Jahres wird der neue Bahnhaltepunkt in Westtünnen in Betrieb genommen. Ob dann wirklich die prognostizierten 1 000 Fahrgäste pro Tag dort ein- und aussteigen werden, sehen viele eher skeptisch. Dennoch ist klar, dass sich der Verkehr auf den Zubringer-Straßen deutlich erhöhen wird. Und mit Blick auf den Ausbauzustand des Südfeldwegs zwischen Rhynern und Westtünnen, sieht die CDU-Bezirksfraktion eindeutig Handlungsbedarf.

Neuer Haltepunkt: Straße nach Westtünnen derzeit ein Feldweg

Die Straße ist derzeit – wie der Straßenname bereits verrät – ein besserer Feldweg. Hier fahren nicht nur Pkw, sondern auch Busse, demnächst in einer noch dichten Taktung, um die Anbindung zum Bahnverkehr zu ermöglichen. Begegnungsverkehr mit dem Linienbus ist eine ganz enge Kiste. Und Platz für Fahrräder ist eigentlich gar keiner da. Und genau das macht es für diese schwachen Verkehrsteilnehmer sogar sehr gefährlich.

Irgendwann soll der Südfeldweg aus Rhynern kommend auf halber Strecke für den Autoverkehr gesperrt werden. Bis dahin soll eine Straße vom Kreisverkehr im Dreiländereck zwischen Rewe-Getränkemarkt und Sporthalle in Richtung Verdistraße gebaut werden. Allerdings ist der Bau dieses Haltepunkt-Zubringers an die Planung des Neubaugebietes am Dierhagenweg gekoppelt. Bis dahin können noch etliche Jahre ins Land ziehen.

Für sicheres Ankommen: CDU stellt Antrag für Übergangslösung

Daher ist für die CDU eins klar: Es muss eine Übergangslösung her, damit die Radfahrer sicher aus Rhynern zum Haltepunkt gelangen können. Sie will daher in der nächsten Bezirksvertreter-Sitzung im September über diesen Vorschlag abstimmen lassen: „Die CDU-Fraktion Rhynern beantragt die Verrohrung des östlichen Grabens am Südfeldweg von Bergstraße bis Verdistraße und die Errichtung eines temporären Fuß- und Radweges bis zur direkten Anbindung des Haltepunkts an den Kreisverkehr im Dreiländereck.“ Für die kommenden Jahre müsse eine relativ kostengünstige und für Fußgänger und Radfahrer sichere Zuwegung geschaffen werden, fordern die Christdemokraten.

Erschwerte Erreichbarkeit des Seniorenheims

Auf der nördlichen Seite der Bahnlinie arbeiten die Firmen an der Fertigstellung des Kreisverkehres, der die Von-Thünen-Straße mit dem Südfeldweg und damit dem Haltepunkt verbindet. Später soll hier auch der Durchstich zur Dambergstraße entstehen. Allerdings kritisiert die CDU-Bezirksfraktion, dass die Arbeiten die Zuwegung zum Haus „Von-Thünen“ behindert. „Vor allem Senioren mit Rollatoren oder Rollstuhl können nur schwierig bis gar nicht vom Gelände des Seniorenheims auf den Gehweg gelangen“, formuliert die CDU in einer Anfrage an die Verwaltung. Es lagere dort Baumaterial und der Zugang durch den Baufortschritt sei nicht mehr barrierefrei. Für die CDU-Fraktion stelle sich daher folgende Fragen: Ist es möglich, eventuell unter Hinzuziehung der ausführenden Baufirmen, den barrierefreien Zugang vom Seniorenheim zum Gehweg provisorisch wiederherzustellen? Kann eventuell die Fertigstellung des Gehweges vor dem Seniorenheim vorgezogen werden? Können gegebenenfalls andere Lösungen für die, in ihrer Mobilität eingeschränkten, Senioren gefunden werden?

Die CDU verweist bei der Begründung unter anderem auf den von der Stadt Hamm anvisierten Masterplan Mobilität und sieht hier die „Förderung des Radverkehrs als Motor der Mobilitätswende in Hamm“. Darüber hinaus müssten die östlichen Bankette am Südfeldweg dringend befestigt werden.

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