Verkehr

Hauptstraßen-Baustelle in Warstein: Talstraßen-Einmündung gesperrt

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Am Donnerstagvormittag wurde im Bereich der Talstraße eine mobile Ampelanlage errichtet.
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Die Baustelle auf der nördlichen Hauptstraße nimmt seit dieser Woche Fahrt auf. Von welchen Umleitungen, Ampeln und Sperrungen Verkehrsteilnehmer jetzt betroffen sind.

Warstein – Mit kleineren Anlaufschwierigkeiten hat die Baustelle auf der nördlichen Hauptstraße in den vergangenen Tagen Fahrt aufgenommen. Bagger und Leitungsrohre standen bereits seit der vergangenen Woche parat, inzwischen hat sich die Strecke zwischen Mühlenbruch-Einmündung und Talstraße in ein Meer aus Baken, Schildern und Baumaschinen verwandelt.

Die rechte Fahrbahn, die bislang den Verkehr von Belecke kommend in Richtung der Warsteiner Innenstadt führte, ist komplett gesperrt und in Teilen bereits aufgerissen. Dort finden erste Leitungsarbeiten statt. Auch die Querungshilfe auf Höhe der Talstraße ist bereits abgebaut. Der Verkehr – sowohl die bisherigen Geradeaus-Fahrer, als auch die Linksabbieger in Richtung Suttrop – teilt sich von Belecke kommend nun eine Spur. Der aus Warstein beziehungsweise Suttrop kommende Verkehr ist nicht betroffen.

Mitte Juni soll Baustelle auf Höhe der Martin-Luther-Kirche sein

Betroffen sind aber sehr wohl die, die in die Talstraße einbiegen wollen beziehungsweise diese verlassen wollen, beispielsweise Schülerschaft und Kollegium des Europa-Gymnasiums und Anwohner der umliegenden Straßen. Denn die Talstraßen-Einmündung ist komplett gesperrt, auch dort finden bereits Arbeiten unterhalb der Straßenoberfläche statt, eine Umleitung ist über den Mühlenbruch ausgeschildert.

Da mussten wir proaktiv handeln, damit unter anderem Kinder nicht einfach so über die Straße laufen.

Heiner Krick, Fachbereichsleiter Infrastruktur

Am Donnerstagvormittag wurde zudem eine mobile Ampelanlage auf Höhe des Anglerheims installiert. Diese dient nicht nur dem Verkehrsfluss allein, sondern vor allem Fußgängern zum Überqueren der Bundesstraße – als Ersatz für die abgebaute Querungshilfe. „Da mussten wir proaktiv handeln, damit unter anderem Kinder nicht einfach so über die Straße laufen“, schilderte dazu Heiner Krick, Fachbereichsleiter Infrastruktur bei der Stadt. Eine ähnliche, aber noch größere mobile Ampelanlage soll in Zukunft auch den Verkehr auf Höhe der Mühlenbruch-Einmündung, wo bislang die Baustelle endet, steuern. Das Gelände der evangelischen Kirche inklusive der Parkplätze, ebenso der Bereich des Anglerheims und beispielsweise die Einfahrt auf das Jungeblodt-Firmengelände, sind nach wie vor erreichbar.

Mitte Juni soll die Baustelle etwa auf Höhe der Martin-Luther-Kirche angekommen sein, hieß es bei einer Vorstellung der Pläne vor knapp zwei Wochen. Die weiteren Baustellen-Monate werden sich dann insbesondere in den Einmündungsbereichen zwischen Mühlenbruch und Kreisstraße sowie anschließend auf der Hauptstraße bis zur Polizeiwache abspielen. Bis Dezember soll der erste Bauabschnitt fertig sein, die gesamte Maßnahme wird mindestens zwei Jahre dauern – unterbrochen durch die Montgolfiade-Zeit. Jawad Kayed von den Stadtwerken empfahl zuletzt, grundsätzlich während der Baumaßnahme den gesamten Bereich über den Dammweg zu umfahren, wenn der Zielort im Puddelhammer-Gewerbegebiet, in Belecke oder darüber hinaus liege.

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