Wetter-Prognose

Heißester Tag des Jahres steht bevor: NRW knackt die 30-Grad-Marke

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Der Sommer 2023 ist da. Das Wetter kann sich aktuell sehen lassen. Und es wird noch wärmer werden. Am Wochenende knackt NRW die 30-Grad-Marke.

Hamm - Der Frühling in Nordrhein-Westfalen war in diesem Jahr ungewöhnlich nass. Vor allem im März und April hat es überdurchschnittlich viel geregnet. Im Mai 2023 gab es dann häufiger regionale Gewitter mit heftigem Starkregen. Und der Juni? Der kann sich sehen lassen – zumindest aus Sicht aller Sonnen- und Sommer-Anbeter. Es war, ist und bleibt weiterhin warm und trocken in NRW. Am Wochenende (10. und 11. Juni) sind sogar 30 Grad drin, berichtet wa.de.

„Die erste Hitze kommt“, sagt Dominik Jung mit Blick auf die Wetter-Prognose für die Fronleichnams-Woche. Nach Aussagen des Diplom-Meteorologen von wetter.net wird es zum Wochenende hin immer wärmer in NRW, bis am Samstag und Sonntag die 30-Grad-Marke geknackt werden kann. Die Chancen dafür stehen vor allem entlang des Rheins gut. „Der Hochsommer ist voll da“, so Jung.

  • Wetter am Freitag: Der Tag nach Fronleichnam ist meist heiter, stellenweise kann es mal dichtere Quellwolken geben. Am Nachmittag sind vereinzelt Schauer möglich. „Auch ein kurzes, isoliertes Gewitter mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen“ sind laut DWD nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 31 Grad, in Hochlagen um 25 Grad. Nachts werden Tiefsttemperaturen von 17 bis 12 Grad erwartet.
  • Wetter am Samstag: Heiter bis sonnig. Am Nachmittag sind laut DWD-Prognose „sehr vereinzelte und Schauer nicht ausgeschlossen“. „Ganz im Nordosten“ sei ein isoliertes Gewitter gering wahrscheinlich, sonst bleibt es trocken. Es wird sehr warm bis heiß bei Temperaturen zwischen 28 und 32 Grad, im höchsten Bergland um 25 Grad. Nachts zwischen 18 und 14 Grad, in Tallagen des Berglands lokal bis 11 Grad.
  • Wetter am Sonntag: Viel Sonnenschein bei zeitweise nur lockeren Quellwolken Es bleibt „sehr warm oder heiß“ bei Höchstwerten zwischen 28 und 32 Grad, im Hochsauerland um 24 Grad. Nachts kühlt es sich bei geringer Bewölkung auf 17 bis 14, im Bergland lokal auf bis zu 9 Grad ab.

„Die erste Hitze kommt“: 30 Grad in NRW möglich – und es könnte scheppern

So groß die Freude über diese Prognose bei manch einem auch sein wird: Die hohen Temperaturen bringen auch negative Aspekte mit sich. Wie im Sommer üblich kann es zu einzelnen Schauern und Gewittern in Deutschland und somit auch in NRW kommen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) muss an Fronleichnam (8. Juni) lokal mit Starkregen und Hagel gerechnet werden. Der DWD sprich von „auflebender Schauer- und Gewitteraktivität“. Örtlich kann es zu Starkregen kommen. Und auch am Sonntag könnte es bei schwülwarmen Temperaturen zu Gewittern kommen.

Zudem sollte bei all der Vorfreude auf sommerliche Tage die erhöhte Waldbrandgefahr nicht außer Acht gelassen werden. Am Samstag steigt der Index des DWD (Stand 6. Juni) im Westen von NRW auf Stufe 4, die zweithöchste Stufe. Im Rest des Landes gilt ab Freitag Stufe 3 (mittlere Gefahr).

Wer im Juni 2023 ans Mittelmeer fährt, um Urlaub zu machen, „hat Pech gehabt“, wenn es ums Wetter geht. Unwetter, Sturmböen, Dauerregen: Südeuropa geht unter. Wer bei der aktuellen Prognose für Deutschland spontan überlegt, doch Urlaub daheim zu machen, sollte aber vorsichtig sein: Der Urlaub kann nur unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos storniert werden, wenn das Wetter der ausschlaggebende Grund ist.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe

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