- VonAlexander Langeschließen
Daniel Schröderschließen
Auf der B55 in Belecke hat sich am Montagnachmittag ein schwerer Unfall ereignet. Zahlreicher Retter waren im Einsatz. Der Bereich war lange Zeit gesperrt.
Update vom Dienstag, 4. März: Die Polizei äußert sich mit weiteren Details. Demnach ist nicht nur bei einem der beiden Fahrer, sondern auch bei dem Kind von Lebensgefahr auszugehen. In den Gegenverkehr war demnach ein 48-Jähriger aus Soest geraten. Sein Golf kollidierte mit dem Kia eines 64-jährigen Warsteiners, der zusammen mit einer 60-jährigen Frau und einem siebenjährigen Kind unterwegs war.
„Das Fahrzeug des Warsteiners war durch den Zusammenstoß derart beschädigt, dass eine Rettung der Insassen durch die Feuerwehr erfolgen musste. Da eine Lebensgefahr für den 64-jährigen Warsteiner und das 7-jährige Kind nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden beide jeweils durch Rettungshubschrauber in Krankenhäuser verbracht“, schilderte Polizeisprecher Nils Vollmer.
Die 60-jährige Warsteinerin wurde aufgrund schwerer Verletzungen mit einem Rettungstransportwagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. „Der 48-jährige Soester erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls mittels Rettungstransportwagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht“, so der Polizeisprecher. Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch das Verkehrskommissariat Soest aufgenommen. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die B55 voll gesperrt.
Erstmeldung: Schwerer Verkehrsunfall auf der B55 in Belecke
Belecke – Auf der B55 zwischen Belecke und Anröchte hat sich am Rosenmontag, 3. März, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwischen der „Külbe 99“ und dem Bahnübergang kollidierten um kurz nach 16 Uhr zwei Autos frontal miteinander.
Laut ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines VW Golf, ein 57-Jähriger aus Soest, von Belecke kommend hinter der Bahnübergangs-Kurve in den Gegenverkehr geraten. Dort stieß sein Wagen frontal mit einem Kia zusammen, der ihm aus Richtung Anröchte entgegengekommen war. Die Insassen des Kia – zwei Erwachsene und ein Kind aus Warstein – erwischte es am schlimmsten. Die beiden Erwachsenen wurden laut Angaben von Feuerwehrsprecher Carsten Lehmann im Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Das Kind auf der Rücksitzbank war im Wrack eingeschlossen und wurde ebenfalls von der Feuerwehr gerettet.
Schwerer Unfall auf der B55 – Rettungshubschrauber fliegen Fahrer und Kind in Spezialkliniken
Laut ersten Einschätzungen der Polizei schweben der Kia-Fahrer sowie das siebenjährige Kind, das auf der Rückbank saß, in Lebensgefahr. Die Beifahrerin sowie der entgegenkommende Golf-Fahrer wurden schwer verletzt. Fahrer und Kind wurden mit Rettungshubschraubern aus Dortmund und Lünen in Spezialkliniken im Ruhrgebiet geflogen, die Beifahrerin kam per Rettungswagen ins Krankenhaus, ebenso der Golf-Fahrer.
Die Feuerwehr war mit Kräften aus Belecke und Warstein angerückt. Zur Betreuung von Zeugen und Angehörigen wurden auch Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung angefordert. Die Polizei forderte Unfallexperten an, die den Unfallort vermessen und genauestens dokumentieren werden. Das speziell ausgerüstete und ausgebildete Unfallaufnahme-Team aus dem Hochsauerlandkreis war bis zum späten Abend vor Ort, die B55 blieb so lange gesperrt.
Warum der Golf-Fahrer in den Gegenverkehr geraten ist, ist noch unklar. Auch dazu laufen die Ermittlungen.
Auch auf der A44 kam es am Montag zu einem Unfall. Am Wochenende war die Warsteiner Feuerwehr im Großeinsatz, weil ein Bauernhof lichterloh brannte.

