VonAnnika Ketzlerschließen
Der Sonntag wird heiß in NRW. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung herausgegeben – und nennt Gefahren.
Update vom 22. Juni, 12.40 Uhr: Flächendeckend gilt noch bis 19 Uhr in allen Landkreisen und Städten in NRW eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Hitze. Die Temperaturen klettern im Tagesverlauf mancherorts auf bis 35 Grad. Selbst auf dem Kahlen Asten werden 28 Grad erwartet. In der Osthälfte herrscht eine erhöhte UV-Intensität.
Ab dem Nachmittag muss dann in Teilen von NRW vereinzelt mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, teils sind laut DWD auch kleinkörniger Hagel, Sturmböen bis 85 km/h und Starkregen möglich. Am Abend und in der ersten Nachhälfte verlagern sich die Gewitter ostwärts und halten bis in die zweite Nachthälfte an. Mit geringer Wahrscheinlichkeit sind laut den Wetter-Experten in der Nacht auch Sturmböen bis 100 km/h sowie unwetterartiger Starkregen möglich.
Am Montag sind vor allem im Norden von NRW weiterhin Gewitter mit Starkregen, Hagel und teils schweren Sturmböen möglich. Die Temperaturen sacken ab auf Höchstwerte zwischen 21 und 24 Grad. Im Nordwesten kann es immer wieder ungemütlich und nass werden.
„Kann gefährlich werden“: Wetterdienst gibt Warnung für NRW heraus
[Erstmeldung] Hamm - Das Wochenende ist heiß in Nordrhein-Westfalen. Schon am Samstag, 21. Juni, sorgten die hohen Temperaturen dafür, dass es viele Menschen in NRW in die Freibäder oder an die Badeseen zog. Denn NRW befindet sich laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) derzeit unter einem Hochdruckeinfluss – und das sorgt für sonniges Wetter mit Temperaturen bis 32 Grad im Rheinland. Ein Experte warnte bereits vorab über die hohe UV-Belastung am Wochenende.
Nun folgt die nächste amtliche Warnung, die diesmal vom DWD kommt. Für den Sonntag warnen die Meteorologen vor Hitze – und das in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Warnung gilt von 11 bis 19 Uhr (Stand 21. Juni, 20.15 Uhr). Es soll sehr heiß werden in NRW, bei Höchsttemperaturen zwischen 32 und 35. Viele weitere Bundesländer sind ebenfalls von der Warnung betroffen.
Die Experten erklären in diesem Zuge: „Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen“. Die Hitze sollte nach Möglichkeit vermieden werden, zudem sollten die Menschen ausreichend Wasser trinken und die Innenräume kühl halten.
Nach der Hitze in NRW: Experten rechnen mit unbeständigem Wetter
Und nach der Hitze soll es laut DWD zum Wochenstart unbeständig weiter gehen. Grund dafür sei ein Tiefdruckgebiet mit Kern bei den Britischen Inseln, dessen Kaltfront am Sonntagabend und in der Nacht über den Bereich hinweg ziehen soll. Bereits ab Sonntagnachmittag schließen die Meteorologen örtliche Schauer und Gewitter, teils mit Hagel und Sturmböen zwischen 80 und 90 km/h (Bft 9) und Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit nicht aus.
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