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Wetterwarnung für NRW bis in die Nacht: Überflutungen wegen Starkregen

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Der Wetterdienst hat für Teile von NRW eine Warnung vor Starkregen und starken Gewittern bis Dienstagmorgen herausgegeben. Im Kreis Olpe wurden Straßen überflutet.

Hamm - Nach einem streckenweise garstigen April mit äußerst ungemütlichem Wetter hatte sich die Lage in Nordrhein-Westfalen zuletzt wieder beruhigt. Jetzt drohen in weiten Teilen des Bundeslandes erneut Starkregen und Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montag, 6. Mai, eine Wetterwarnung der Stufe 2 herausgegeben, die bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags gilt.

Neue Wetterwarnung für NRW: „Überflutungen und Aquaplaning“ wegen Starkregen

Die Warnung der Wetter-Experten vor Starkregen gilt dabei von Montagnachmittag bis tief in die Nacht zu Dienstag hinein. Dabei werden örtlich Niederschlagsmengen zwischen 20 und 35 Litern pro Quadratmetern in sechs Stunden erwartet. Auch Gewitter sind möglich.

Laut DWD besteht „Gefahr durch vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen; Aquaplaning“. Sie empfiehlt, das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen sowie überflutete und gefährdete Abschnitte wie Unterführungen zu meiden. Erst vor dem vergangenen Wochenende zog ein Unwetter über NRW: Keller wurden geflutet, Bauernhöfe überschwemmt, ein Baum fiel auf ein Haus. Ende April gab es einen wetterbedingten Massenunfall auf der A2 in NRW.

Am Montagabend gegen 21.30 Uhr ging für die Gemeinde Wenden im Kreis Olpe eine Nina-Warnung mit dem Titel „Hochwasser/Überflutung“ heraus. „Wenn Sie sich in dem betroffenen Bereich aufhalten, schalten Sie Heiz- und Kochgeräte ab. Begeben Sie sich an einen sicheren Ort“, heißt es in der Meldung. Dort stehen mehrere Straßen unter Wasser - ein Großeinsatz läuft.

Starkregen und starke Gewitter in NRW: Für welche Kreise und Städte die Warnung gilt

Die Warnung vor Starkregen gilt für weite Teile von Südwestfalen und das südliche Rheinland bis hinunter zur Eifel. Konkret betrifft die Warnung diese Städte und Kreise (Stand 19 Uhr):

  • Hochsauerlandkreis
  • Kreis Siegen/Wittgenstein
  • Kreis Olpe
  • Märkischer Kreis
  • Oberbergischer Kreis
  • Köln
  • Bonn
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Rhein-Sieg-Kreis
  • Kreis Euskirchen
  • Leverkusen
  • Solingen
  • Remscheid

Die Warnung vor starken Gewittern gilt ganz im Westen von NRW, und zwar in der Städteregion Aachen sowie in den Kreisen Düren und Euskirchen. Dabei gibt es laut DWD Starkregen mit hohen Niederschlagsmengen sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h.

Immerhin: Wenn er stark regnet, dann ist es ein eher warmer Regen bei 16 bis 19 Grad. Der Dienstag, 7. Mai, startet mit Wolken, im Süden gibt es noch etwas Regen, sonst soll es bei ähnlichen Temperaturen trocken bleiben. Am Mittwoch wird es etwas wärmer und sonnig. Mitte Mai kommen die Eisheiligen 2024. Es stellt sich die Frage: Gibt es im Westen dann noch einmal Bibber-Wetter oder bleibt der Frost fern?

Rubriklistenbild: © Thomas Rensinghoff/dpa

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