Gastronomie im CreativRevier

Heinrich Robert: Kaffee, Kuchen und mehr im ehemaligen Lohnbüro

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Das US-Car-Treffen und den Elvis-Tag im CreativRevier will Manuela Kapschak dazu nutzen, ihr Café im ehemaligen Lohnbüro zu eröffnen.
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Es ist ein steiniger Weg: Immer wieder musste das CreativRevier Heinrich Robert Rückschläge verkraften. Es gibt aber auch gute Nachrichten. Und die haben mit einem gastronomischen Angebot zu tun.

Pelkum/Herringen – Im CreativRevier Heinrich Robert soll es jetzt das erste feste gastronomische Angebot geben: Beim Pre-Opening von „Rock’n’Roll Heaven“ und dem US-Car-Treffen am Sonntag, 1. Oktober, wird Manuela Kapschak ihr Café im ehemaligen Lohnbüro der Zeche Heinrich Robert eröffnen. Zwar werde bis dahin vermutlich noch nicht alles fertig sein, sagt sie. Dennoch könnten sich die Besucher schon einmal einen Eindruck davon verschaffen, was sie dort in Zukunft erwartet. Erst am Samstag gab es mit der weltweit größten Tesla-Lichtshow ein großes Event auf Heinrich Robert.

Das CreativRevier ist Manuela Kapschak und ihrem Mann Ludger nicht ganz unbekannt. Schon bei früheren Veranstaltungen wie den Atelierfesten bei Norbert Then, der Eröffnung der Ausstellung „Past – Present – Future“, der Einschaltung des beleuchteten Weihnachtsbaums auf dem Hammerkopfturm oder auch der „ExtraSchicht“ steuerten sie als Caterer gastronomische Angebote wie Kaffee und Kuchen oder Bratwürstchen bei. In ihrem Café werde sie sich aber zunächst einmal auf Kaffee und Kuchen konzentrieren.

„Frisch zubereitet werden sie in der Backstube, die allerdings noch eingerichtet werden muss. Die Geräte sind aber schon einmal da“, so Kapschak. Einrichten werde man das Café im Stil der 1950er-Jahre. Die Räume könnten übrigens angemietet werden.

Café auf Heinrich Robert: Eröffnung am 1. Oktober

Nach dem Pre-Opening soll dann auch zeitnah das Tagesgeschäft beginnen. „Genaue Öffnungszeiten habe ich zwar noch nicht. Geplant ist aber, dass wir donnerstags bis sonntags geöffnet haben“, sagt Kapschak. Tagsüber werde man Kaffee und Kuchen anbieten. Bei Veranstaltungen, insbesondere abends, könne sie sich aber auch vorstellen, Snacks wie Stullen oder Toast Hawaii anzubieten. Sie weiß aber auch: „Das alles muss sich noch einspielen.“ Und: „Wir wollen langsam anfangen.“

US-Car-Treffen und Elvis-Tag

Nur eine Woche nach dem E-Auto-Treffen steht dem CreativRevier Heinrich Robert das nächste große Event ins Haus: Am Sonntag, 1. Oktober, 10 bis 21 Uhr, findet auf dem Areal ein US-Car-Treffen statt. Parallel dazu steigt das Pre-Opening von „Rock’n’Roll Heaven“. Zu sehen sein werden viele Originalstücke aus dem Besitz von Elvis Presley. Die Veranstaltung soll eine kleiner Vorgeschmack auf ein mögliches Elvis-Presley-Museum im CreativRevier sein. Gespräche hierzu laufen aktuell. Daneben wird es einen Fan-Markt und ab 15 Uhr Live-Musik mit der niederländischen Rock’n’Roll-Band „The Explosion Rockets“ geben. Sie wird auf der kleinen Bühne in Manuela Kapschaks Café auftreten. Draußen werden einige Foodtrucks aufgebaut. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Ideen, wie das Café bespielt werden kann, haben sie und Gebäudeeigentümer Jürgen Tempelmann reichlich. So ist angedacht, donnerstags oder freitags Künstler im Café auftreten zu lassen. Helfen wolle dabei der Betreiber des Vinylcafés „Schwarzes Gold“ im CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten. Er verfüge über ein großes Netzwerk. Wie Ludger Kapschak sagt, suche man aber auch selbst Kreative – also Menschen, die auf der Bühne im CreativRevier auftreten oder ausstellen möchten. Man denke da auch an Schüler der Musikschule Hamm. „Ihnen möchten wir gerne ein Forum geben.“ Interessierte könnten sich gerne unter kapschak@web.de bei seiner Frau melden.

Café auf Heinrich Robert: Tanzcafé und Brunch

Die Wiescherhöfenerin hat aber noch weitere Ideen, wie das Café im CreativRevier künftig „bespielt“ werden kann. Denkbar sei zum Beispiel ein regelmäßiges Tanzcafé für Senioren „Vielleicht einmal im Monat.“ Zudem könne sie sich vorstellen, ebenfalls einmal im Monat einen Brunch anzubieten – zu familienfreundlichen Preisen. „Ohne Anmeldungen wird es aber nicht gehen.“

Übrigens: Für das Café wird noch ein Name gesucht. Und da setzt Manuela Kapschak auf die Kreativität der Menschen aus Hamm. Angesichts von zwei Flügeln und fünf Pianos, die im Café beziehungsweise im Umfeld des Cafés stehen, hatten sie sich zunächst den Namen „Café Piano“ überlegt, dann aber doch davon Abstand genommen. Vorschläge könnten per Mail an kapschak@web.de geschickt werden. Zusammen mit Gebäudeeigentümer Jürgen Tempelmann werde sie einen Namen aussuchen. Der Gewinner werde später zu einem Nachmittag für zwei Personen in das Café eingeladen, hofft sie auf viele Vorschläge.

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