Was die Stadt Hamm sagt

Nadelöhr Nordstraße: Keine Möglichkeit der Entschärfung?

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Enorm eng und laut: die Nordstraße kurz vor dem Allee-Center.
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Die Verkehrsbedingungen auf Hamms Nordstraße sind alarmierend. Besucher Ulrich Brinkhoff weist auf die Gefahr hin. Kann die Stadt hier überhaupt eine Lösung finden?

Hamm - Nadelöhr Nordstraße: Immer wieder kommt es auf der Bundesstraße (B63) zu einem bedenklichen Nebeneinander unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer. Der Grevener Ulrich Brinkhoff, der häufig in Hamm zu Gast ist, hat eine typische Situation im Bild festgehalten: zwei Lkw nebeneinander und mit den Reifen auf dem Bürgersteig, ein Fahrradfahrer habe hier gar keinen Platz mehr, Fußgänger orientierten sich in Richtung Häuserwand und für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen könne es extrem gefährlich werden, meint Brinkhoff.

Er wundere sich, dass die Stadt hier nichts unternehme. Die Ampelkoalition in der Bezirksvertretung Mitte hatte zuletzt in ihrer Haushaltsrede stellvertretend durch den SPD-Faktionsvorsitzenden Franz Przybela auf die Situation hingewiesen. Przybela hatte bemängelt, hier gebe es immer noch keine Lösung.

Missstand seit vielen Jahren bekannt

Auf Nachfrage unserer Zeitung antwortet die Stadt, der Missstand sei seit vielen Jahren bekannt. „Leider ist es aufgrund der angrenzenden Bebauungen kurz- und mittelfristig nicht möglich, hier Abhilfe zu schaffen“, heißt es in einer Stellungnahme. Ein Einzug einer Fahrspur sei aufgrund des Verkehrsaufkommens aktuell nicht darstellbar.

Langfristig werde sich durch den Bau der B63n das Verkehrsaufkommen reduzieren. Bis dahin werden allerdings noch Jahre vergehen.

Vor allem in den Abendstunden gilt die Nordstraße außerdem immer wieder als Raserstrecke.

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