- VonFrank Osiewaczschließen
Der beliebte Club „Cheyenne“ zieht endgültig in die Geschichtsbücher ein. An der gleichen Adresse auf der Meile in Hamm soll eine revolutionäre Ära starten.
Hamm – Die Ära des „Cheyenne“ auf der Meile in Hamm endete zum Jahresbeginn mit Einlassstopps, weil so viele Menschen in den Club wollten. Ebenso viele Besucher wünscht sich am Freitag, 8. März, und darüber hinaus Hüsein Ajrizi. Ajrizi eröffnet am ehemaligen „Cheyenne“-Standort das „Revolution Empire“: ein Club auf der Südstraße, der auf mehrere Bereiche und Dancefloors aufgeteilt sein wird.
Zwar erinnern die Räume in ihrer Grundstruktur zwangsläufig noch ein wenig an den Vorgänger, inhaltlich dürfte dann aber doch das meiste anders gelagert sein. „Das musikalische Programm reicht von Hip Hop über House, Techno, Charts und Discofox bis zu Balkanklängen“, sagt Ajrizi. Gemeinsam mit DJ und Organisator Josch Marnello will er monatlich ein neues Programm zusammenstellen.
Vier Bereiche stehen für unterschiedliche Angebote zur Verfügung: im vorderen Teil direkt zur Südstraße hin das „Empire“ vornehmlich als Kneipenbetrieb, hinten unten das „Revolution“ mit der Hauptarea und oben das „Heaven“ mit einer kleineren Tanzfläche. Unter freiem Himmel liegt dann noch der „Beach“ mit Cocktailbar als Schnittstelle. Bis zu 800 Gäste sollen verteilt über die einzelnen Bereiche gleichzeitig Platz finden können.
Früherer „Club Empire“ gehört auch dazu
Wieder hinzugekommen für Ajrizi ist der ehemalige „Club Empire“, den sein Vorgänger erst vor einem halben Jahr aus der „Bar Rio“ gemacht hatte. Zusammen könne er rund 400 Quadratmeter bespielen, sagt der 30-Jährige, der das Geschäft mit familiärer Unterstützung und der Erfahrung von Marnello zu einer festen Größe auf der Meile machen will. Seine Familie habe Gastronomie und Diskotheken unter anderem in Hannover und Aachen betrieben, sagt Ajrizi. Ihn selbst habe es von der Schweizer Grenze nach Hamm gezogen. Der Zuschnitt der Räume habe ihm sofort gefallen.
Geöffnet sein wird laut Ajrizi freitags und samstags jeweils ab 22 Uhr. Es werde Eintritt erhoben, kündigen die Veranstalter an. Dafür gebe es Programm mit wechselnden DJs, speziellen Partyformaten und einem Freigetränk. Sonderöffnungen seien möglich. Neben den obligatorischen Cocktails und Spirituosen werde im „Revolution“ und „Heaven“ auch Fassbier angeboten. Zur Eröffnung am Freitag gebe es ein Begrüßungsgetränk.
Die Familie Lepper kennt der Neue nicht
Seine langjährigen Vorgänger, die Familie Lepper, kenne er nicht, sagt Ajrizi. Der Kontakt sei über die Vermieterin gelaufen. Für die Neueröffnung habe er einiges an Arbeit investiert, so der Gastronom. Unter anderem seien Bereiche neu gestrichen sowie die Licht- und Tonanlage in großen Teilen erneuert worden.
Sein Chef-DJ Josch Marnello, der für das Programm und das Engagement weiterer DJs verantwortlich sein wird, hat nach eigenen Angaben bereits überall auf der Meile Musik aufgelegt – nur nicht im ehemaligen „Cheyenne“. So betritt auch er noch Neuland.
