Taucher im Einsatz

Notsanierung der Lennebrücke: Am Freitag beginnen die Betonarbeiten

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Die Betonarbeiten zur Notsanierung der Lennebrücke beginnen am Freitag.
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Es gibt Hoffnung, dass es tatsächlich klappen könnte mit einer schnellen Wiederfreigabe der Lennebrücke in Nachrodt. Ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin soll ab Freitag unternommen werden.

Nachrodt-Wiblingwerde - Am Freitag, 2. Februar, starten die Betonarbeiten für die Notsanierung der Lennebrücke. Benötigt werden 40 Kubikmeter Beton, der sich verfestigt, während er gepumpt wird. Taucher übernehmen die Arbeiten am Pfeiler 2. Ob dann der Pegel der Lenne tatsächlich nur 70 Zentimeter betragen wird, bezeichnet Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW, als Wundertüte

„Der Ruhrverband unterstützt uns mit der Regulierung des Wassers. Das soll in Stufen passieren“, so Andreas Berg. Unterdessen ist bereits das Stahlkorsett aufwendig angebracht worden, das die Setzungsrisse zusammenpresst. Zunächst wurde das Korsett, das aus zwei Teilen bestand, zusammengeschweißt. Für die Fixierung wurden – ebenfalls von Tauchern – zehn Löcher in den Brückenpfeiler gebohrt, die sich auf einer Fläche von zwei Metern verteilen.

Vorbereitungsarbeiten laufen seit Monaten

Vor Ort schickt Anastasios Topsinoglou von Straßen.NRW, der die Sanierung begleitet, einen Dank an die Firma Jolk, die sich seit vier Monaten um die Vorbereitungsarbeiten kümmert. Übrigens: In der kommenden Woche soll auch der andere Brückenpfeiler untersucht werden.

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