Schillerplatz an der Alleestraße

Facelifting für bekannte Hammer Bushaltestelle

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Das Wartehäuschen ist weg: Diese Bushaltestelle wird komplett modernisiert.
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Die Bushaltestelle am Schillerplatz in Hamm bekommt ein auffälliges Facelifting. Die Arbeiten dafür sind ziemlich aufwändig und werden nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar sein.

Hamm - Am Montag, 18. September, ist das Buswartehäuschen am Schillerplatz im Hammer Süden abgebaut worden. Weil dabei auch Glassplitter auf den Fußweg fielen und zeitweise ein Streifenwagen davor stand, befürchteten Passanten einen neuerlichen Akt von Vandalismus. Das bestätigte sich zum Glück aber nicht.

Nach Angaben von Stadtwerkesprecherin Stefanie Müller-Veith wurde am Montagmorgen tatsächlich das in die Jahre gekommene Wartehäuschen - viele Hammer verbinden es mit dem nebenliegenden Kiosk - demontiert, um Platz für den Neubau zu schaffen. Die Arbeiten dafür beginnen am Donnerstag, 21. September. Nach Angaben der Stadt werden die Modernisierung und der barrierefreie Ausbau rund zwei Monate in Anspruch nehmen.

Während dieser Zeit wird die Haltestelle einige Meter nach Westen verlegt: Der dortige Parkstreifen fällt dann für das Provisorium weg. Zeitweise müsse auch die Grünstraße im Abschnitt zwischen Schillerstraße und Alleestraße gesperrt werden, heißt es.

Bushaltestelle Schillerplatz: Update auch gegenüber

Konkret soll entlang des Schillerplatzes der Haltestellenbereich verbreitet, die Bus-Bucht in Richtung verschoben und der vorhandene Straßenfahrstreifen in seiner Breite reduziert werden. Ein neues Wartehäuschen soll „später“ errichtet werden.

Der Unterstand auf der gegenüberliegenden Seite bleibt erhalten; es wird lediglich die Pflasterung höhentechnisch angepasst. Allerdings wird laut Angaben der Stadt der vorhandene Geh- und Radweg neu gepflastert und mit so genannten „taktilen Elementen“ im Boden versehen. Diese erleichtern blinden und seheingeschränkten Menschen die Orientierung. Auch ein neuer Busbordstein wird verlegt.

Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme beziffert die Stadt auf rund 240.000 Euro.

In Hamm fallen derweil wieder mehrere Busfahrten aus: Überraschend viele Krankmeldungen ziehen den Stadtwerken in Hamm einmal mehr den Boden unter den Füßen weg.

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