VonMelissa Ludstockschließen
Während des ganztägigen Streiks bei der Rheinbahn am Freitag (21. Februar) fahren keine U-Bahnen und Straßenbahnen in Düsseldorf.
Düsseldorf – Fahrgäste von Bus und Bahn in Düsseldorf müssen sich am Freitag (21. Februar 2025) auf Ausfälle einstellen: Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag zum Warnstreik im Nahverkehr in NRW aufgerufen. Auch bei der Rheinbahn haben die Gewerkschaften zum Streik aufgerufen. Der Streik betrifft „alle U-Bahn-, Straßenbahn- und die meisten Buslinien der Rheinbahn“, teilt die Rheinbahn mit. In zahlreichen weiteren Städten in NRW finden am Freitag ebenfalls Streiks im Nahverkehr statt. 24RHEIN zeigt im Überblick, was Fahrgäste der Rheinbahn jetzt wissen müssen.
Streik bei der Rheinbahn am Freitag, 21. Februar: Die Infos im Überblick
- Es fahren keine U-Bahnen, Straßenbahnen und „nur wenige Buslinien“ in Düsseldorf und Umgebung.
- Der Streik bei der Rheinbahn beginnt am Freitag um 3 Uhr und soll 24 Stunden dauern. Der reguläre Betrieb soll am Samstag gegen 4 Uhr wieder aufgenommen werden, „es kann allerdings noch bis in die Morgenstunden zu vereinzelten Ausfällen kommen“, heißt es in einer Mitteilung.
- Das gesamte Netz der Rheinbahn ist betroffen. Dabei handelt es sich um Stadt Düsseldorf, den Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen.
„Flexy“, der kostenfplichtige On-Demand-Service, ist nicht vom Streik betroffen. Aktuelle Informationen zum Streik gibt es zudem auf der Website der Rheinbahn. In der App „redy“ sowie in der Fahrplanauskunft der Rheinbahn App werden die Fahrten angezeigt, die trotz Streik durchgeführt werden. Die Kundencenter bleiben am Freitag geschlossen. Die Mobilitäts- und Anschlussgarantie entfällt.
Warnstreiks auch in Köln und Bonn
►Was Fahrgäste zum Streik am Freitag (21. Februar 2025) bei der KVB in Köln wissen müssen
►Was Fahrgäste zum Streik am Freitag (21. Februar 2025) bei der SWB in Bonn wissen müssen
Trotz Streik am Freitag sollen einige Busse der Rheinbahn fahren
Auf einigen Buslinien sollen am Freitag trotz des Warnstreiks Fahrten stattfinden. Diese Fahrten könnten laut Mitteilung von Fremd- und Tochterunternehmen übernommen werden. „Die Rheinbahn weist aber darauf hin, dass es dafür keine Gewähr gibt.“ Folgende Linien fahren wahrscheinlich nach Fahrplan:
- Linie O5: Erkrath S – ErkrathHochdahl S – Trills – Hochdahler Markt – Sandheide – Willbeck – Erkrath-Millrath S
- Linie O6: Erkrath, Haus Brück – Erkrath S – Unterfeldhaus – Kempen – Hochdahler Markt – Erkrath-Millrath S
- Linie O13: Mettmann, Schellenberg – Jubiläumsplatz – Dresdner Straße – Champagne – Mettmann -Zentrum S – Mettmann -Stadtwald S
- Linie O19 (TaxiBus mit Anmeldung): Ratingen, Fliedner Krankenhaus – Lintorf, Rathaus – Ratingen -Lintorf, Mörikestraße
- Linie SB51: Flughafen Bf – Nordfriedhof – Meerbusch -Büderich, Landsknecht U – Kaarster Bf
- Linie 722: Stadthalle – Messe – Nordfriedhof – Düsseldorf Hbf – Schlesische Straße – Vennhauser Allee
- Linie 730: Freiligrathplatz U – Unterrath – Gerresheim – Eller – Reisholz – Benrath – Josef-Kürten-Platz
- Linie 746: Velbert ZOB – Wülfrath – Mettmann, Jubiläumsplatz – Mettmann-Stadtwald S
- Linie 752: Ratingen-Hösel S – Ratingen-Lintorf – Angermund S – Kaiserswerth, Klemensplatz
- Linie 770: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen-Hösel S
- Linie 771: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen Ost S – Ratingen Mitte
- Linie 782: Heinrich-Heine-Allee – Uni-Kliniken – Hilden, Gabelung – Hilden, Süd S – Solingen Hbf
- Linie 785: Heinrich-Heine-Allee – Reisholz S – Hilden Mitte – Hilden Süd S – Langenfeld-Richrath – Langenfeld S
- Linie 831: Krefeld, HPZ Uerdingen – Krefeld, Uerdingen Bf – Meerbusch, Lank-Latum – Meerbusch, Haus Meer
- Linie 835: Oberkassel, Belsenplatz – Nordfriedhof – Mörsenbroich – Düsseldorf Hbf.
- Hinweis: Alle Anganen ohne Gewähr, Stand der Informationen: Mittwoch, 19. Februar, 16:20 Uhr
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Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag rund 35.000 Beschäftigte in NRW zum Warnstreik aufgerufen. Beschäftigte in zahlreichen weiteren Betrieben im ÖPNV in NRW sind zum Streik aufgerufen. Grund für den Streikaufruf sei, dass es auch am Montag und Dienstag in der zweiten Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen kein Angebot gab, so Verdi. (mlu mit dpa)
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