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[Update] Bei einem Auto-Unfall auf der Wambelner Straße in Hamm ist ein Mann gestorben. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Straße wurde gesperrt. Sie gilt seit Jahren als Risikostrecke.
Hamm - Auf der Wambelner Straße in Hamm (NRW) kam es am Mittwochabend, 4. Oktober, zu einem tödlichen Unfall. Zwei Autos kollidierten an der Einmündung Allener Straße. Der Zusammenstoß war so stark, dass ein Fahrzeug in ein Feld geschleudert wurde und auf dem Dach liegen blieb. Der 64-jährige Fahrer starb noch an der Unfallstelle.
64-Jähriger bei Unfall gestorben - Auto auf Dach geschleudert
Laut Mitteilung der Polizei ereignete sich der Unfall um 18.20 Uhr. Der Mann aus Hamm war in einem Citroen auf der Allener Straße unterwegs. Im Einmündungsbereich Wambelner Straße kam es zum Zusammenstoß mit einem Volvo. Einsatzkräfte der Feuerwehr öffneten das auf dem Dach liegende Auto mit technischem Gerät und befreiten den lebensgefährlich verletzten 64-Jährigen, der kurz darauf verstarb.
Der 37-jährige Beifahrer des 64-Jährigen sowie der 57-jährige Volvo-Fahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Die Wambelner Straße Höhe Allener Straße wurde gesperrt. Die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt. Wie es zu dem Unfall kam, wird nun ermittelt.
Autofahrer stirbt nach Unfall: Risikostrecke Wambelner Straße
Die Wambelner Straße ist seit Jahren als Risikostrecke in der Diskussion. Schwere Unfälle, darunter auch Alleinunfälle mit Motorrädern, gab es. Speziell der Kreuzungsbereich mit der Allener Straße ist tückisch, die Sicht beim Einbiegen auf die Wambelner Straße alles anders als optimal. Anwohner berichten davon, dass die Zahl der Unfälle deutlich höher sei, als die der offiziell gemeldeten. Bleibt es bei kleineren Blechschäden, werde die Polizei nicht immer informiert.
Ein schwerer Unfall ereignete sich dort zuletzt im September. Dabei wurden drei Personen verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls galt dort vorübergehend eine geänderte Vorfahrtsregelung.
Autofahrer stirbt nach Unfall:
Rund um die Wochenenden, an denen die B63 voll gesperrt war, sollte eine abknickende Vorfahrt den vermehrten Verkehr von der Allener Straße auf die Wambelner Straße schneller abfließen lassen. Auf dieser gab es währenddessen vor der Kreuzung Stopp-Schilder. Seit Sonntag, 24. September, ist der alte Zustand wieder hergestellt mit der Wambelner Straße als Vorfahrtsstraße. Geht es nach den Anwohner, die regelmäßig die Kreuzung befahren, wäre eine Stopplinie auf der Allener Straße die deutlich sicherere Lösung.
Bisherige Versuche, auch der Politik, die Situation zu entschärfen, zum Beispiel durch eine Temporeduzierung, sind von den zuständigen Behörden in Arnsberg stets abgelehnt worden.
Bei einem Unfall auf der A1 auf Höhe des Kreuzes Dortmund/Unna wurden zwei Personen schwer verletzt, eine tödlich. Die Autobahn war in Richtung Köln 13 Stunden lang gesperrt.