Bahnhofsquartier Hamm

Verdeckter Polizei-Einsatz: Drogen und Waffen sichergestellt

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Die Polizei stellte bei einem Sondereinsatz im Bahnhofsquartier Hamm Drogen sicher.
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Die Polizei Hamm hat im Kampf gegen Drogenkriminalität einen Sondereinsatz im Bahnhofsquartier durchgeführt. Die Bilanz.

Hamm - Die Polizei führte im Kampf gegen die Drogenkriminalität einen Sondereinsatz im Bahnhofsquartier in Hamm durch. Zivil gekleidete Beamte stellten am Donnerstag, 25. Januar, „mehrere Drogenverkäufe von Marihuana und Kokain beweissicher“ fest, wie es in einer Mitteilung heißt.

Der Einsatz dauerte von 11 Uhr bis in den Nachmittag hinein. Die Polizei wurde dabei von Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) unterstützt - und von Rauschgiftspürhund „Scooter“, der in einem Gebüsch Marihuana erschnüffelte.

Verdeckter Polizei-Einsatz in Hamm: Drogen und Waffen sichergestellt

Die Polizei leitete eine Reihe von Ermittlungsverfahren gegen drei Verkäufer (26 Jahre aus Hamm, 29 Jahre aus Ennigerloh und 28 Jahre aus Ahlen) sowie gegen fünf Käufer (26 Jahre aus Soest, 52 Jahre, 39 Jahre, 28 Jahre und 44 Jahre jeweils aus Hamm) und zwei Käuferinnen (29 und 33 Jahre jeweils aus Hamm) ein. Die drei Verkäufer mussten die Beamten für weitere Maßnahmen auf die Wache begleiten. Die Drogen wurden beschlagnahmt.

Ab 15.30 Uhr kontrollierten uniformierte Kräfte gemeinsam mit dem KOD 15 Personen am Szenetreff im Nordringpark und schrieben zwei Strafanzeigen nach Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Drei Personen waren von der Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Anschließend überprüften die Einsatzkräfte weitere 15 Personen im Bahnhofsquartier. Bei zwei Personen wurden ein verbotenes Messer und ein Kampfsport-Metallstab aufgefunden und sichergestellt. Auch gegen sie wird nun nach Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt.

Was seit Wochen als Vermutung im Raum stand, ist nunmehr traurige Gewissheit geworden: Die Ursache für den Tod eines 16-Jährigen aus Hamm war Ecstasy.

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