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Die Vorbereitungen für eine zweite Waffenverbotszone in Hamm laufen, in weiten Teilen der westlichen Innenstadt. Es fehlt allerdings noch die Erlaubnis.
Hamm – Das Genehmigungsverfahren für eine zweite Waffenverbotszone in der Innenstadt läuft. Polizeipräsident Thomas Kubera hatte angekündigt, die Möglichkeiten der Gefahrenabwehr auch im Bahnhofsumfeld weiter ausschöpfen zu wollen. Darüber, ob und wann es grünes Licht vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) gibt, lasse sich noch keine Aussage treffen, so Polizeisprecher Hendrik Heine.
Zweite Waffenverbotszone in Hamm: Vorbereitungen laufen
Seit Ende August ist die „Meile“ in der Hammer Innenstadt eine Waffenverbotszone. Der Geltungsbereich der zweiten Waffenverbotszone soll die folgenden Straßen erfassen:
- Bahnhofstraße
- Willy-Brandt-Platz
- Bahnhofstraße
- Platz d. Deutschen Einheit
- Neue Bahnhofstraße
- Am Stadtbad
- Luisenstraße
- Westring
Damit wären weite Teile der westlichen Innenstadt bis zum Museum und der Bahnunterführung im Südwesten sowie bis zum Westentor im Osten abgedeckt. Die Frage, ob wie im Dortmunder Hauptbahnhof auch im Hammer Hauptbahnhof durch die Bundespolizei eine Waffenverbotszone verhängt wird, blieb am Donnerstag unbeantwortet. Im Bahnhofsumfeld ist die Landespolizei zuständig, im Bahnhof die Bundespolizei.
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