Entscheidung des Wahlausschusses

13 OB-Kandidaten zur Kommunalwahl in Köln zugelassen – viele weitere abgelehnt

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Der Kölner Wahlausschuss hat über die Zulassung der Kandidierenden und Parteien zur Kommunalwahl entschieden. Die meisten dürfen antreten, aber nicht alle.

Der Wahlausschuss der Stadt Köln hat 1.822 von 1.945 eingereichten Wahlvorschlägen für die Kommunalwahl in Köln am 14. September 2025 zugelassen. Nach Angaben der Stadt Köln entschied das Gremium am Mittwoch nach einer wahlrechtlichen Prüfung über die Zulassung der Kandidaturen für die Wahlen zum Oberbürgermeister-Amt, dem Stadtrat, den Bezirksvertretungen und dem Integrationsrat.

Kommunalwahl in Köln: 13 Bewerbungen für das OB-Amt zugelassen, 8 weitere abgelehnt

Am 14. September 2025 finden in Köln gleich mehrere Wahlen statt. (Archivbild)

Zugelassen wurden letztlich alle Kandidierenden oder Parteien, die die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Für das Amt des Oberbürgermeisters und damit die Nachfolge auf Henriette Reker traf das lediglich auf 13 von 21 Bewerbern zu. Zugelassen wurden folgende OB-Kandidierende:

  1. Berivan Aymaz (Grüne)
  2. Torsten Burmester (SPD)
  3. Markus Greitemann (CDU)
  4. Heiner Kockerbeck (Die Linke)
  5. Volker Görzel (FDP)
  6. Lars Wolfram (Volt)
  7. Matthias Büschges (AfD)
  8. Dr. Mark Benecke (Die PARTEI)
  9. Inga Feuser (Gut & Klimafreunde)
  10. Heike Flora Herden (PdF)
  11. Ali Güçlü (parteilos)
  12. Roberto Campione (Kölner Stadtgesellschaft)
  13. Hans Mörtter (parteilos)

Kölnerinnen und Kölner haben also im September eine relativ große Auswahl – auch inhaltlich. Denn die OB-Kandidierenden haben teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen für Köln. Vor der Kommunalwahl NRW ist auch „FragDieWahl“ online gegangen, ein Angebot, das Fragen zu den Parteiprogrammen der Kölner Parteien geben kann.

Kommunalwahl in Köln: 90 Bewerber für Stadtrat und Bezirksvertretungen abgelehnt

Für die Stadtratswahl konnten 56 Kandidaturen die Voraussetzungen nicht erfüllen, für die Bezirksvertretungen erreichten 35 Bewerbungen nicht die nötigen Voraussetzungen. Etwa 813.000 Kölner sind zur Kommunalwahl wahlberechtigt, rund 307.000 können den Integrationsrat wählen. Die Positionen auf dem Stimmzettel werden nach den Stimmenanteilen der letzten Ratswahl bestimmt, neue Parteien und Bewerberinnen und Bewerber folgen alphabetisch.

Rubriklistenbild: © Henning Kaiser/dpa

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