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Bundestagswahl 2025 in Hamm: Thews setzt sich durch – „falschen Kandidaten aufgestellt“

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Wie lief die Bundestagswahl 2025 in Hamm? Wie wählten die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt? Ergebnisse und Entwicklungen am Wahltag im News-Ticker.

Hamm - Rund 125.000 Wahlberechtigte in Hamm waren dazu aufgerufen, bei der Bundestagswahl am 23. Februar ein neues Parlament zu wählen. Nachdem viele Bürgerinnen und Bürger bereits per Briefwahl abgestimmt hatten, öffneten am Wahl-Sonntag von 8 bis 18 Uhr die Wahllokale. Alle Entwicklungen, Beobachtungen und Ergebnisse des Tages hier im Live-Ticker.

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Bundestagswahl 2025 in Hamm: Ergebnisse, Entwicklungen und Reaktionen am Wahltag

24. Februar, 11:36 Uhr: Nicht nur Michael Thews (SPD) wird aus dem Wahlkreis Hamm-Unna II in den Bundestag in Berlin einziehen. Platz 25 auf der NRW-Landesliste hat für den AfD-Direktkandidaten Georg Schroeter gereicht, um sich ebenfalls ein Mandat zu sichern.

Bundestagswahl 2025: Der Wahltag im Liveticker

23:47 Uhr: Ingo Müller, FDP-Kreisvorsitzender: „Kein gutes Ergebnis für die FDP. Es war klar, dass es für die FDP knapp werden würde, dass die AfD ein Top-Ergebnis holen würde und dass der Abstand zwischen Michael Thews und Arnd Hilwig gering sein würde. Dem Bundestrend konnte Lucas Slunjski nichts entgegensetzen. Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Bei der Kommunalwahl werden wir mit einem top-motivierten Team zeigen, wie gut liberale Politik sein kann.“

23:10 Uhr: Die Bilder der Bundestagswahl in Hamm finden Sie hier:

Bundestagswahl 2025 in Hamm

Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
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Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
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Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
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Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
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Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
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Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
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Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
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Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek
Bundestagswahl 2025 in Hamm
Bundestagswahl 2025 in Hamm © Robert Szkudlarek

23:07 Uhr: Justus Moor (SPD), Landtagsabgeordneter: „Wir müssen es hinkriegen, die Menschen, die sich abgewandt haben, wieder ernst zu nehmen. Nicht jeder, der die AfD wählt, ist ein Nazi. Die Alltagssorgen und Aufträge an die Politik müssen abgearbeitet werden. Wir reden hier von Bauvorhaben wie neuen Straßen und Wohnungen, Kindergärten und Schulen, insgesamt von Verlässlichkeit in allen elementaren Lebenssituationen. Die Stärke der AfD ist die Schwäche der demokratischen Parteien.“

22:53 Uhr: Reinhard Merschhaus, Ratsfraktionsvorsitzender der Grünen: „Auf Bundesebene waren wir über die ganze Zeit die Partei aus der Regierung, die sich einigermaßen gehalten hat. Wir sind jedenfalls nicht so deutlich abgefallen wie die SPD. Insofern ist das Ergebnis kein schlechtes. Für Hamm muss man sagen, dass wir im Grunde den falschen Kandidaten aufgestellt haben. Es ist lange her, dass wir eine solche Diskrepanz zwischen Erst- und Zweitstimmen hatten. Wir waren in den letzten zehn, zwölf Jahren nicht so viel schlechter als das Bundesergebnis. Das ist jetzt schon ein Ausreißer nach unten. Auch mit Blick auf die Kommunalwahl im Herbst: Es ist offensichtlich wichtig, welche Kandidaten aufgestellt sind. Wir sind in Hamm auch nicht weit, was die programmatische Ausrichtung angeht. Der Grünen-Kreisvorstand wird sich sehr beeilen müssen.“

22:23 Uhr: Auch Hamms Oberbürgermeister Marc Herter zeigte sich erfreut über den Wahlsieg seines Parteikollegen Michael Thews, äußerte aber auch Bedenken: „Es ist gut und wichtig, dass Hamm weiterhin mit einer starken Stimme im Bundestag vertreten ist und die Interessen der Stadt in Berlin vertreten werden. Das Ergebnis gibt aber Anlass zur Sorge, dass die Gesellschaft in der Mitte auseinander läuft. Die demokratische Mitte muss sich zusammenraufen. Jeder wird über seinen Schatten springen müssen. Und das gilt auch für Hamm. Wir müssen die Bürger wieder stärker zurückholen.“

21:38 Uhr: Höchst erfreut vom Wahlergebnis zeigte sich AfD-Kandidat Georg Schroeter. Man habe mit 15 Prozent gerechtet und diese Marke deutlich überschritten. Die Wähler hätten germerkt, dass sich etwas ändern müsse und das Rückgrat gehabt, trotz Gegenwindes für die AfD zu stimmen. Das Ergebnis sei ein gutes Fundament für die Kommunalwahl.

21:32 Uhr: Arnd Hilwig freute sich darüber, dass die CDU im Wahlkreis bei den Zweitstimmen vorne liegt. Dass Michael Thews das Rennen um das Direktmandat gemacht hat, führte Hilwig auf Thews‘ Amtsbonus zurück. Ein langjähriger Abgeordneter habe da andere Möglichkeiten als jemand, der den Wahlkampf in seiner Freizeit bestreitet.

Hilwig stellte dabei aber auch die Wahlkampfstrategie der Union infrage. „Es ist gut, ein Programm profiliert zu formulieren“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende. „Aber es auf die Spitze zu treiben, daran kann man seine Zweifel haben.“ Hilwig spielte damit auf die von Partei-Chef Friedrich Merz forcierte Migrations-Abstimmung im Bundestag an.

21:25 Uhr: Spätestens jetzt dürften FDP und BSW zu zittern beginnen. Nach der aktuellen Hochrechnung der ARD würden beide Parteien derzeit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Die Partei um Ex-Linke Sahra Wagenknecht liegt bei 4,9 Prozent, die Freien Demokraten bei 4,6 Prozent.

CDU/CSUAfDSPDGrüneDie LinkeBSWFDPSonstige
28,5 %20,5 %16,4 %12 %8,6 %4,9 %4,6 %4,5 %
Freude beim Gewinner: Michael Thews und seine Ehefrau Michaela Engelmeier.

21:12 Uhr: Die Freude war groß, als klar war, dass Michael Thews (SPD) sich erneut gegen seinen Mitbewerber Arnd Hilwig (CDU) durchsetzen konnte. Eine klare Tendenz zum Gewinner gab es in den vergangenen Wochen nicht.

Der 60-Jährige freut sich über das Ergebnis: „Es ist ein bisschen gegen den Trend. 2013 war es auch sehr knapp und schwierig. Jetzt hat es zum vierten Mal geklappt. Irgendwie scheinen mich die Menschen hier zu mögen. Ich gestalte gerne mit, und das kann man am besten als Teil einer Regierung. Ich finde, dass Olaf Scholz einen guten Wahlkampf gemacht hat. Ich hoffe, dass es trotz des neuen Wahlrechts auch tatsächlich für einen Platz in Berlin reicht. Möglicherweise wird sich das noch in der Nacht durch einen Anruf des Bundeswahlleiters entscheiden. Wenn ich das Ergebnis der AfD betrachte, macht mich das traurig.“

21:07 Uhr: Blick in die Nachbarschaft: Auch in Bönen sind die Würfel gefallen. Nach Auszählung aller Stimmen liegen hier Oliver Kaczmarek (SPD) und Lokalmatador Dr. Tilman Rademacher (CDU) gleich auf mit jeweils 31 Prozent. Friederike Hagelstein von der AfD kommt auf 21, 3 Prozent der Stimmen vor Michael Sacher von den Grünen (6,1). Bei den Zweitstimmen hat die SPD im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren deutlich verloren (25,5 gegenüber 39 Prozent). Die Wahlbeteiligung ist hoch: 81,8 Prozent aller wahlberechtigten Bönener gaben ihre Stimme ab.

20:55 Uhr: Die Wahlparty im Rathaus hat sich mittlerweile größtenteils aufgelöst. Auch Wahlgewinner Michael Thews befindet sich bereits auf dem Weg nach Lünen.

20:28 Uhr: Um 20:24 Uhr war klar: SPD-Direktkandidat Michael Thews hat das Vertrauen der Menschen im Wahlkreis Hamm-Unna II für vier weitere Jahre in Berlin bekommen. Bei 3.000 auszuzählenden Stimmen kann sein Mitbewerber Arnd Hilwig von der CDU rechnerisch nicht mehr aufholen. Im Rathaus war lauter Applaus zu hören. Für Hilwig ist es nach 2021 die zweite Niederlage gegen Thews. Der Sozialdemokrat hatte damals 40,6 Prozent der Erststimmen erhalten, Hilwig 26,5 Prozent.

20:24 Uhr: Blick in die Nachbarschaft: Auch in Bergkamen sind die Stimmen ausgezählt. Oliver Kaczmarek von der SPD erhält erneut ein Mandat von den Bergkamener, er erhielt 33,8 Prozent der Stimmen. Dr. Tilman Rademacher, Christdemokrat aus Bönen, konnte dort 25,1 Prozent erringen und liegt damit nur knapp vor Friederike Hagelstein von der AfD (23,6 Prozent). Es folgen Oliver Schröder (Linke, 7,5 Prozent) und Michael Sacher von den Grünen (5,8 Prozent). Die Wahlbeteiligung war wie im ganzen Land deutliche höher als noch vor vier Jahren (79,8 Prozent gegenüber 70,5 Prozent 2021).

Ex-Oberbürgermeisterkandidat Dennis Kocker (SPD) unterliegt in Drensteinfurt seinem Mitbewerber ums Direktmandat, Henning Rehbaum (CDU), deutlich.

20:17 Uhr: Blick in die Nachbarschaft: Die Stimmen in Drensteinfurt sind ausgezählt. Demnach ist CDU-Kandidat Henning Rehbaum mit 45,4 Prozent der Stimmen weit vorne. Dennis Kocker von der SPD folgt mit 20,3 Prozent. Kocker war einst Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters von Hamm und arbeitet nach wie vor als Rechtsanwalt in der Stadt. Auf Rang kommt drei kommt in Drensteinfurt Dennis Dinter (AfD, 11,7 Prozent). 

20:03 Uhr: Die Auszählung der Stimmbezirke im Wahlkreis Hamm-Unna II schreiten voran. An der Verteilung hat sich bisher nichts geändert. Nach 275 von 342 Ergebnissen liegt Michael Thews mit 31,8 Prozent weiter vorne. Christdemokrat Arnd Hilwig konnte nochmal leicht zulegen und liegt bei 30,1 Prozent. Im Rathaus kommt die Stimmung auf, dass Thews noch einmal das Vertrauen für vier weitere Jahre in Berlin geschenkt bekommen hat.

Anders als im Bund liegt die SPD (23 Prozent) in Hamm bislang vor der AfD (21,4 Prozent).

19:51 Uhr: 249 der 342 Stimmbezirke im Wahlkreis Hamm-Unna II sind ausgezählt. SPD-Direktkandidat Michael Thews liegt mit 31,7 Prozent weiterhin an der Spitze, gefolgt von Arnd Hilwig von der CDU mit 29,9 Prozent. AfD-Politiker Georg Schroeter konnte nochmal leicht zulegen und liegt bei 22,3 Prozent. Sefika Minte von den Linken bleibt stabil bei 7,2 Prozent.

19:46 Uhr: Ob es FDP und BSW über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen, ist nach wie vor unsicher. Nach der ARD-Hochrechnung von 19:47 Uhr liegen die Freien Demokraten bundesweit bei 4,9 Prozent, die Partei um die Ex-Linke Sahra Wagenknecht erreicht demnach 4,8 Prozent. Spitzenreiter ist weiterhin klar die Union mit 28,8 Prozent. Zweitstärkste Kraft wäre demnach die AfD mit 20,2 Prozent. Die Grünen (12,7 Prozent) uns insbesondere die SPD (18,2 Prozent) verbuchen deutliche Rückgänge im Vergleich zu 2021. Die Linke steht bei 8,5 Prozent.

19:33 Uhr: Ingo Müller, Kreisvorsitzender der FDP, bleibt optimistisch, dass seine Partei es bundesweit über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen wird. Laut der Hochrechnung von 19:34 Uhr liegen die Liberalen bei 4,9 Prozent. Traditionell habe die FDP aber mehr Briefwähler, so Müller.

19:31 Uhr: Die Hälfte der Stimmbezirke im Wahlkreis Hamm-Unna II sind ausgezählt. Spitzenreiter nach Erststimmen ist nach derzeitigem Stand Michael Thews (SPD), mit 31,9 Prozent. Arnd Hilwig (CDU) steht bei 29,9 Prozent. Georg Schroeter (AfD) sammelte nach bisherigem Stand 22,1 Prozent, Sefika Minte (Die Linke) 7,2 Prozent.

19:28 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Hamm ist nach einer ersten Einschätzung vom Hammer Wahlleiter Markus Kreuz gestiegen. Die Beteiligung liege in etwa im Durchschnitt, bei rund 80 Prozent. 2021 lag diese noch bei 72,5 Prozent.

19:20 Uhr: Der Spitzenreiter zwischen den Direktkandidaten ändert sich im Laufe der Auszählung fast minütlich. Nach 101 von 342 Stimmbezirken liegt der SPD-Kandidat Michael Thews mit 31,3 Prozent vorne. Arnd Hilwig von der CDU liegt mit 30,5 Prozent nur knapp dahinter. Georg Schroeter von der AfD erreicht nach bisherigem Stand 22,4 Prozent. Gegenüber seinem Vorgänger Robert Henning konnte der Ingenieur das Ergebnis damit möglicherweise mehr als verdoppeln. Henning sammelte 2021 9,3 Prozent der Stimmen im Wahlkreis.

19:02 Uhr: Bislang vermelden eher noch die kleinen Stimmbezirke ihre Ergebnisse. Durchaus überraschend: Sefika Minte (7 Prozent) von den Linken konnte nach bisherigem Stand mehr Stimmen sammeln als Nelli Soumaoro (6,1 Prozent), Direktkandidat der Grünen. Der Großteil der Stimmen wird jedoch noch ausgezählt.

18:52 Uhr: Nach der Auszählung von 30 der 342 Ergebnisse deutet sich ein knappes Rennen zwischen Arnd Hilwig (CDU) und Michael Thews (SPD) im Kampf um das Direktmandat im Wahlkreis Hamm-Unna II an. Bislang liegt der Christdemokrat mit 33,2 Prozent vorne. Thews konnte 30,3 Prozent der bisher ausgezählten Stimmen auf sich vereinen. Drittplatzierter ist der AfD-Kandidat Georg Schroeter mit 21,4 Prozent.

Die Wahlparty der Stadt hat sich in der letzten Stunde spürbar gefüllt.

Die Direktkandidaten für den Wahlkreis Hamm-Unna II fiebern den Auszählergebnissen der Erststimmen entgegen.

18:22 Uhr: Bis auf das leichte Raunen aus den Reihen FDP war es während der Verkündung der ersten Prognose nahezu still auf der „Wahlparty“ im Rathaus. Die AfD mit ihrem Direktkandidaten Georg Schroeter ist nicht vor Ort.

18:16 Uhr: Bis zum letzten Moment haben die Menschen in Hamm die Chance genutzt, ihre Stimme bei der Bundestagswahl 2025 abzugeben. Wenige Sekunden vor dem Schluss strömten die Menschen in die Wahlkabinen in der Städtischen Musikschule.

18:00 Uhr: Wie erwartet geht die Union laut der ARD-Prognose als klare Siegerin der Bundestagswahl hervor. Sie kommt auf 29 Prozent. Die AfD schrammt nach jetzigem Stand knapp an der 20-Prozent-Marke vorbei. Sie kommt auf 19,5 Prozent. Die SPD erreicht 16 Prozent, die Grünen 13,5 Prozent. Die Linke hat es demnach in den Bundestag geschafft, mit 8,5 Prozent der Stimmen. Das BSW landete bei 4,7 Prozent, auch die FDP würde nach derzeitigem Stand knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Auf der „Wahlparty“ der Stadt im Rathaus war ein Raunen aus den Reihen der Liberalen zu hören, als die Prognose für ihre Partei verkündet wurde. Klar ist aber noch nichts, die Werte können sich noch verändern.

17:45 Uhr: Eine Viertelstunde vor der Schließung der Wahllokale füllt sich die „Wahlparty“ der Stadt im Rathaus. Unter anderem fiebert Lucas Slunjski, Direktkandidat der FDP im Wahlkreis Hamm-Unna II, der ersten Prognose zum Ergebnis der Bundestagswahl 2025 entgegen. Diese wird veröffentlicht, sobald die Wahllokale um 18 Uhr geschlossen haben.

17:26 Uhr: Gut eine halbe Stunde vor dem Ende der Wahl ist die Stimmung im Wahllokal in der Städtischen Musikschule weiterhin gut. Die meisten Wählerinnen und Wähler gaben ihre Stimme dort nach Mittag ab, erzählen die Wahlhelfer vor Ort. Doch auch am späten Nachmittag betreten noch einige Menschen die Wahlkabine. Zwischenfälle habe es vor Ort nicht gegeben.

Gute Stimmung im Wahllokal in der Städtischen Musikschule Hamm.

15:10 Uhr: Die aus Hamm stammende Fußballspielerin Sjoeke Nüsken vom FC Chelsea hat bei einer digitalen Medienrunde ebenfalls zum Wählen aufgerufen. „Nutzt die Stimme. Geht wählen heute“, sagt die Nationalspielerin. „Wer es noch nicht gemacht hat, bitte sofort tun.“

14.11 Uhr: Der Hammer Oberbürgermeister Marc Herter hat am Vormittag per Instagram zum Wählen aufgefordert. Wenig überraschend wirbt er dafür, dass Michaels Thews und die SPD die Stimmen seiner Follower bekommen sollen. Ungewöhnlicher Anblick: Auf dem zum Beitrag gehörenden Foto sind Thews und Herter in Judo-Outfits zu sehen. „Auf dem Bild sind wir übrigens beim Judo mit Menschen aus der Lebenshilfe Hamm - ein besonderes Erlebnis“, schreibt der Oberbürgermeister.

9.05 Uhr: 41 Parteien wurden zur vorgezogenen Bundestagswahl 2025 zugelassen, auch wenn nur 29 davon teilnehmen. Neben den bekannten großen Parteien sind auch einige Kleinstparteien auf der Liste. Kenne Sie alle?

Kennen Sie alle? Diese 41 Parteien wurden formal zur Bundestagswahl 2025 zugelassen

Bundestagswahl
41 Parteien wurden für die Bundestagswahl formal zugelassen, doch nur 29 davon nehmen teil. Zwölf der Mitte Januar vom Bundeswahlausschuss formal anerkannten Parteien werden bei der Abstimmung nicht dabei sein, wie die Bundeswahlleiterin Ende Januar in Wiesbaden mitteilte. Anders als langjährige Bundestags- und Landtagsparteien hatten vor allem kleinere Parteien beispielsweise noch eine erforderliche Anzahl von Unterstützerunterschriften nachweisen müssen. © IMAGO/Sascha Steinach
Bundestagswahl
SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Bündnis Deutschland und das Bündnis Sahra Wagenknecht sind demnach in allen 16 Ländern mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Bundesländern außer Bayern an, die CSU (Foto) nur in Bayern. Die übrigen Parteien werden nicht in allen Ländern auf den Stimmzetteln stehen. Acht von ihnen treten den Angaben nach jeweils nur in einem Land an. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen.
Wir haben die 41 formal zugelassenen Parteien gesammelt. Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen. © Hendrik Schmidt / dpa
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025.
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025. © Thomas Banneyer / dpa
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck.
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck. © Georg Wendt / dpa
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.  © Moritz Frankenberg / dpa
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin.
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin. © Sebastian Kahnert / dpa
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen. Die Schwesterpartei der Union ist zugelassen für die Bundestagswahl – der Name von Parteichef Markus Söder wird darauf allerdings nicht auftauchen, er bleibt als Ministerpräsident in Bayern und will nicht nach Berlin. © Daniel Vogl / dpa
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © Hendrik Schmidt / dpa
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen.
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen. Seit der Absplitterung von den Linken sitzt das BSW auch bereits im Bundestag. © Hannes P Albert / dpa
Auch das Bündnis Deutschland ist zur Wahl zugelassen
Auch das Bündnis Deutschland – hier ein Foto aus dem Jahr 2022 – ist als Partei, die in einem Landtag vertreten ist, zur Wahl zugelassen. Die rechtskonservative, wirtschaftsliberale Partei ist mit sieben Abgeordneten in der Bremer Bürgerschaft vertreten. © Bernd von Jutrczenka / dpa
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten.
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten. © Daniel Vogl / dpa
Bayern-Partei ist zur Bundestagswahl zugelassen
Zu den 31 weiteren Parteien, die der Bundeswahlausschuss wegen eingehaltener Formalitäten zur Wahl zulässt, gehört auch die Bayernpartei. Sie setzt sich laut eigenen Aussagen für „Selbstbestimmung, Föderalismus und die Eigenstaatlichkeit Bayerns“ ein. Das Foto zeigt ein Plakat aus dem Wahlkampf zur Landtagswahl in Bayern 2023. © IMAGO/Goldmann
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD.
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD. Sie versteht sich als kommunistische deutsche Kleinpartei. © IMAGO / Michael Gstettenbauer
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019.
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019. © Revierfoto via www.imago-images.de
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl.
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl. © IMAGO / Jan Huebner
Auch auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl dabei: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft.
Auch formal zugelassen: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft. © IMAGO / Müller-Stauffenberg
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.  © IMAGO / IPON
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen.
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen. © Jörg Carstensen / dpa
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt.
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt. © IMAGO/Manfred Segerer
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen.
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen. © IMAGO / Karina Hessland
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie. © IMAGO/Sandy Dinkelacker
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament.
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament. © Kay Nietfeld / dpa
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © IMAGO/BODE
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht.
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht. © IMAGO/Revierfoto
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen. © IMAGO/Oliver Kaelke/DeFodi Images
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen.
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen. Das Symbolfoto zeigt eine Tafel mit etwaiger Aufschrift. © IMAGO / Bihlmayerfotografie
Auf dem Wahlzettel – hier ein Beispiel zur Europawahl 2024 – steht auch bei der Bundestagswahl die Partei MERA25.
Zugelassen ist auch die Partei MERA25. Sie steht nach eigener Aussage für „Linke Politik für Frieden, Solidarität und Freiheit“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Bild zeigt ein aktuelles Wahlplakat. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Franz Feiner
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar.
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar. Die Partei ist seit 1955 von der Fünf-Prozent-Hürde befreit. Dementsprechend sitzt mit Stefan Seidler gar ein Mitglied im Bundestag. Auch bei der Bundestagswahl 2025 ist die Partei wählbar. © Axel Heimken / dpa
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.  © IMAGO/Bernd Leitner
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW, bald auch auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025: Die Partei Die LIEBE.
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW: Die Partei Die LIEBE. © IMAGO/Juergen Schwarz
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa.
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa. © IMAGO/Stefan Zeitz
Die WerteUnion galt eigentlich als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat.
Die WerteUnion galt als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat. 2024 strebte Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen dann die Gründung einer eigenen Partei an, der er nun vorsitzt. Zur Bundestagswahl 2025 wurde die WerteUnion nun zugelassen. © Soeren Stache / dpa
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah.
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah. © IMAGO/Guido Schiefer
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen.
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen. Sie setzt sich gegen Kapitalismus und Krieg ein. Das Wahlplakat stammt aus dem Jahr 2023 aus Berlin. © IMAGO/Stefan Zeitz
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung. Sie setzt sich für die schnellere Entwicklung von Verjüngungstherapien ein. Das Plakat hing im Wahlkampf zur Europawahl 2024 in Chemnitz. © IMAGO/Fotostand / Nachtigall
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits.
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits. Beide wurden auch für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die ³ bei der V-Partei steht übrigens für „Veränderung, Vegetarier und Veganer“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Partei DIE SONSTIGE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE SONSTIGEN ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Laut Website steht man als „Friesenpartei“ für „skurrile Minderheiten, Systemwechsel & gegen neurechte Klima-Leugnung“. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Im Wahllokal kann man seinen Stimmzettel auch mit einem Kreuz bei der Dr. Ansay Partei in die Urne werfen.
Auch die Dr. Ansay Partei wurde zugelassen. © Patrick Pleul / dpa
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © bpb
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Plakat stammt aus der Kampagne zur Europawahl 2024. © IMAGO/Fotostand / Nieweler

Update vom 23. Februar, 8 Uhr: Die Wahllokale in Hamm haben geöffnet. Bürgerinnen und Bürger können dort nun bis 18 Uhr ihre Stimmen abgeben. Mit ersten Hochrechnungen ist im Laufe des Tages zu rechnen – alle Entwicklungen gibt es dann auch hier aktuell im News-Ticker.

Wahlkreis 144 Hamm - Unna bei der Bundestagswahl 2025 – Ergebnisse und Entwicklungen

[Erstmeldung] Auf dem Wahlzettel zur Bundestagswahl 2025 haben die Wahlberechtigen bei der Bundestagswahl 2025 zwei Stimmen. Während die Erststimme der Partei gilt, wählen Sie mit der Erststimme den Direktkandidaten aus Ihrem jeweiligen Wahlkreis. Für den Wahlkreis 144 Hamm – Unna II (dazu gehören die Stadt Hamm sowie vom Kreis Unna die Gemeinden Lünen, Selm und Werne) bewerben sich folgende Kandidatinnen und Kandidaten:

ParteiName
SPDMichael Eckhardt Thews
CDUArnd Hillwig
GrüneNelli Foumba Soumaoro
FDPLucas Slunjski
AfDGeorg Paul Schroeter
Die LinkeSefika Lucie Maria Minte

Die Gemeinden Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede, Kamen, Schwerte und Unna gehören zum Wahlkreis 143 Unna I. Auch hier werden die Ergebnisse mir Spannung erwartet.

Bei der Bundestagswahl 2021 gingen die meisten Zweistimmen im Wahlkreis Hamm - Unna II an die SPD. Und zwar mit einem deutlichen Vorsprung als in Bundestrend. 35,4 Prozent stimmten für Rot, die CDU holte „nur“ 24,2 Prozent. Dahinter folgten die Grünen (11,4), die FDP (10,0) und die AfD (9,3).

Alle Entwicklungen und Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 finden Sie auch in unserem großen News-Ticker. Die ersten Zahlen werden ab 18 Uhr erwartet – und diese sind erst einmal nur vorläufig.

Rubriklistenbild: © Robert Szkudlarek

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