Markt

Warsteiner Wochenmarkt wechselt auf den Kirchenvorplatz

+
Aus der provisorischen Lösung soll eine dauerhafte werden: Der Warsteiner Wochenmarkt wechselt vom Marktplatz auf den Kirchenvorplatz.
  • schließen

Es sei der Wunsch der Marktbeschicker gewesen, drei bis sechs sind es jede Woche. Die Gründe für den Umzug und warum davon unter anderem auch WarsteinLive profitiert.

Warstein - Während der Umgestaltungsarbeiten auf dem Marktplatz, die aber in naher Zukunft abgeschlossen sein dürften, war es sowieso schon der Fall. Und in den Vorjahren auch immer mal wieder. Doch nun soll der Warsteiner Wochenmarkt, der aktuell übergangsweise auf dem Kirchenvorplatz im St. Pankratius-Schatten steht, auch dauerhaft dorthin wechseln. Das empfahl der Ausschuss für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur. Bei der letzten Diskussion zum Marktkonzept 2022 wurde der Standort außen vor gelassen, weil damals die Ausgestaltungsarbeiten auf dem Dr. Segin-Platz und Marktplatz noch ausstanden. Die sind inzwischen abgeschlossen oder stehen in Kürze bevor.

Der Wechsel hätte dann auch den Luxus, dass wenn eine Veranstaltung auf dem Kirchenvorplatz stattfindet, man immer noch mit dem Markt übergangsweise auf den Marktplatz zurückwechseln könnte.

Josef Pieper, Fachbereichsleiter Bürgerdienste

Während der Marktplatz städtische Fläche ist, gehört der Kirchenvorplatz der Kirchengemeinde. Die habe, so schilderte Josef Pieper als Fachbereichsleiter Bürgerdienste im Ausschuss, aber bereits Kooperationsbereitschaft signalisiert. Entsprechende Verträge mit Rahmenbedingen müssten nun geschlossen werden. Dabei gehe es zum Beispiel um die Endreinigung sowie darum, dass Veranstaltungen der Kirche auf dem Platz immer noch Vorrang hätten.

16500 Euro für neue Stromversorgung

Doch der Umzugswunsch, so fügte auch Maximilian Spinnrath aus Ausschussvorsitzender hinzu, sei von den Marktbeschickern selber gekommen. Zwischen drei bis sechs seien es jede Woche. Warum sie wechseln wollen? Vor allem aufgrund der besseren Erreichbarkeit für die Kunden dank der Parkplätze in der Dieplohstraße sowie der besseren Sichtbarkeit. Platz böte der Kirchenvorplatz in jedem Fall. „Der Wechsel hätte dann auch den Luxus, dass wenn eine Veranstaltung auf dem Kirchenvorplatz stattfindet, man immer noch mit dem Markt übergangsweise auf den Marktplatz zurückwechseln könnte“, ergänzte Josef Pieper. Ortsvorsteher Dietmar Lange warb dafür, dem Wunsch der Marktbeschicker zu entsprechen: „Ein Markt lebt auch davon, zwischendurch zum Beispiel einen Kaffee zu trinken, was im Dieploh gut möglich wäre.“ Zudem sei der Wochenmarkt „fragil“, man müsse also alles dafür tun, damit er gehalten werden könne.

Ein Markt lebt auch davon, zwischendurch zum Beispiel einen Kaffee zu trinken, was im Dieploh gut möglich wäre.

Dietmar Lange, Ortsvorsteher

Ganz ohne Investment ginge der Wechsel, dem die Ausschussmitglieder umfänglich zustimmen, aber nicht über die Bühne. Denn aktuell liefert noch ein provisorischer Stromkasten die nötige Energie auf dem Vorplatz. Als Stadt würde man nun 16500 Euro in die Hand nehmen und eine dauerhafte Stromleitung legen, schilderte Pieper. Das sei dahingehend aber sowieso sinnvoll, weil dann auch Großveranstaltungen wie WarsteinLive und andere von der neuen Stromversorgung profitieren könnten. Auch dafür wurden bislang Provisorien genutzt.

Kommentare