Polizisten und Demonstranten stehen sich im Schlamm vor Lützerath gegenüber.
© Oliver Berg/dpa
Von Peter Sieben
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In Lützerath gab es nach einer Groß-Demo Verletzte. Die Aktivisten sprechen von Polizeigewalt - die Polizei wiederum sieht die Verantwortung bei den Demonstranten.
Erkelenz – Was genau auf den schlammigen Feldern vor Lützerath passiert ist, wird in den nächsten Tagen und Wochen untersucht und geklärt werden müssen. Klar ist: Es gab Verletzte in Lützerath und offenbar nicht wenige.
Lützerath-Demo: Knochenbrüche und Hundebiss Die Aktivisten der Initiative „Lützi lebt“ sagen: Polizisten hätten zahlreiche Menschen nach der Großdemo am Samstag (14. Januar) in Lützerath schwer und in einem Fall sogar lebensgefährlich verletzt:
Es habe viele Knochenbrüche gegeben Mindestens eine Person sei bewusstlos gewesen Polizisten sollen gezielt mit Fäusten und Schlagstöcken auf die Hälse von Menschen geschlagen haben Eine Person habe wegen eines Hundebisses behandelt werden müssen Ein Rettungshelikopter brachte demnach Verletzte in Krankenhäuser – das konnte die Polizei im Nachhinein nicht bestätigen. Besonders schwerer Vorwurf: Angeblich haben Polizisten weiter auf eine Person eingeschlagen, die bereits durch Sanitäter versorgt wurde.
Polizei setzt Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer ein Die Polizei bestätigt: Bei Zusammenstößen zwischen den Klima-Demonstranten und den Einsatzkräften sind Menschen verletzt worden. Auf beiden Seiten, so ein Polizeisprecher. Die genaue Zahl der Verletzten und die näheren Umstände wurden zunächst nicht bekannt.
Die verlassenen Dörfer bei Lützerath – so sehen sie heute aus Eine Gaststätte in Keyenberg. Weinranken haben die Fassade überwuchert, der Innenraum ist leer. © Peter Sieben Leere Straßen und leere Häuser in Keyenberg. © Peter Sieben Auch dieser Metzgerladen steht leer. © Peter Sieben In dem Tagebau-Dorf wohnen kaum noch Menschen. © Peter Sieben Fenster eines Hauses in Keyenberg Einige Bewohner sind geblieben – in der Hoffnung, dass es eines Tages wieder lebendig wird in Keyenberg. © Peter Sieben Hausfassade in Keyenberg Um viele Häuser kümmert sich niemand mehr. © Peter Sieben Verlassene Häuser in Keyenberg In einigen Dörfern wohnt nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Einwohnerzahl © Peter Sieben Leerstand in Kuckum Ein leerstehendes Geschäft in Kuckum. Von den einst 500 Einwohnern sind noch etwa 40 übrig. © Peter Sieben Überwuchertes Ladenschild Ein Laden in Unterwestrich bei Lützerath, den es schon lange nicht mehr gibt. © Peter Sieben Verlassener Hof in Unterwestrich Auch dieser alte Hof in Unterwestrich bei Lützerath ist längst verlassen. © Peter Sieben Leere Straßein Keyenberg Die Rolläden sind an den meisten Häusern in Keyenberg heruntergelassen. © Peter Sieben Weihnachtsschmuck in Keyenberg Obwohl nicht mehr viele Menschen hier leben, steht ein Weihnachtsbaum vor der Kirche in Keyenberg. © Peter Sieben Schild gegen Diebe in einem Vorgarten In den leerstehenden Häusern in Unterwestrich, Keyenberg oder Kuckum kommt es oft zu Einbrüchen. Die, die noch hier wohnen, wollen Diebe und Vandalen mit solchen Schildern fernhalten. © Peter Sieben Gelbes Kreuz auf einer Mauer Das gelbe Kreuz ist zum Symbol der Protestierenden geworden, die Dörfer wie Lützerath vor dem Abriss bewahren wollen. Man findet es überall in den halbverlassenen Orten nahe dem Tagebau Garzweiler. © Peter Sieben Der Friedhof von Kuckum bei Lützerath Der Friedhof von Kuckum: Regelmäßig werden Gräber werden immer noch umgebettet – obwohl der Ort erhalten bleibt. © Peter Sieben Camp in Lützerath Von den ursprünglichen Hof-Bewohnern ist in Lützerath niemand mehr da. Heute besetzen Klimaaktivisten den Weiler. © Peter Sieben Camp Lützerath Das Camp der Klimaaktivisten in Lützerath am 7. Dezember: RWE hat das Dorf an diesem Tag vom Strom getrennt. © Peter Sieben Baumhaus im Camp von Lützerath Ähnlich wie im Hambacher Forst, leben die Aktivisten auch in Baumhäusern. © Peter Sieben Baumhaus in Lützerath Manche der Baumhäuser in Lützerath sind in großer Höhe erbaut. © Peter Sieben Hof in Lützerath Die alten Gehöfte bieten ohnehin nur bedingt Schutz – ohne Strom wird es in Lützerath noch härter © Peter Sieben Barrikaden in Lützerath Im Januar soll Lützerath geräumt werden. Die Klimaaktivisten rund um die Initiative „Lützerath lebt“ haben Widerstand angekündigt. © Peter Sieben Ein zerstörtes Auto im Camp von Lützerath Direkt an der Grenze zum Camp in Lützerath liegt der Tagebau Garzweiler von RWE. © Peter Sieben Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler II Die gigantischen Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler II sind dauerpräsent: Langsam graben sie sich in Richtung Lützerath. © Peter Sieben Plastikstühle in Lützerath am Tagebau Garzweiler II Protestcamp am Abgrund: Lützerath liegt direkt am RWE-Tagebbau Garzweiler II. © Peter Sieben Braunkohlebagger Die Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler von RWE stehen unmittelbar an der Kante zu Lützerath. © Peter Sieben Heimtrainer vor der Grube von Garzweiler Ein Heimtrainer am Abgrund. Am Tagebau Garzweiler gibt es immer wieder Mahnwachen der Aktivisten aus Lützerath. © Peter Sieben Gespensterpuppe in Lützerath Plakativ: Für die Aktivisten aus Lützerath ist Strom aus Kohle ein Schreckgespenst. © Peter Sieben Besetzer mit Sturmhauben in Lützerath Wenn Menschen von außerhalb kommen, vermummen sich viele Besetzerinnen und Besetzer. © Peter Sieben Besetzer auf einem Hochsitz in Lützerath „Wir bauen in die Höhe, um es der Polizei so schwer wie möglich zu machen“, erklärt eine Aktivistin. An mehreren Stellen in und um Lützerath besetzen die Aktivisten permanent Hochsitze, verbringen dort oft Stunden. © Peter Sieben Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath. Unterstützung gibt es auch von Gruppen aus anderen Städten. © Peter Sieben Menschen besuchen das besetzte Lützerath Anfang Januar kommen immer mehr Menschen nach Lützerath. Aktuell besetzen mehrere hundert Menschen das Dorf. Am 8. Januar gab es zudem einen öffentlichen Dorfspaziergang. © Peter Sieben Mindestens 15.000 Demonstranten waren in Lützerath , das Bündnis „Lützerath Unräumbar“ spricht gar von 35.000. Die Polizisten setzten Wasserwerfer und Schlagstöcke ein, auch berittene Einheiten waren vor Ort.
Ein Teil der Demonstranten hatte im Lauf des Tages versucht, in das abgeriegelte Lützerath zu gelangen. Das Dorf ist inzwischen von einem Zaun umgeben. Einige andere versuchten auch, in das Gebiet vom Tagebau Garzweiler vorzudringen. „Ich bin absolut entsetzt, wie normale Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sich dazu hinreißen lassen, hier den absoluten Gefahrenbereich zu betreten“, sagte der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach gegenüber dpa .
Räumung des Dorfes Lützerath — Aktivisten und Polizei treffen aufeinander Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. 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Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. 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Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen. Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa Lebensgefahr an der Tagebaukante bei der Lützerath-Demo Die Tagebaukante war bereits vor einer Woche wegen einer Unterspülung derart instabil, dass sie nicht mehr betreten werden durfte: Ein Konzert der Kölner Band AnnenMayKantereit in Lützerath , das direkt am Tagebau hatte stattfinden sollen, hatte verlegt werden müssen.
Auch am Samstag machte die Polizei klar: Der Aufenthalt sei lebensgefährlich, durch den Regen sei die Kante aufgeweicht, Erdrutsche drohten. Nach Polizeiangaben attackierten einzelne Demonstranten auch Einsatzwagen der Polizei und warfen Pyrotechnik in Richtung der Beamten.
Rund 5000 der angereisten Demonstranten habe sich nicht an der eigentlichen Demonstration beteiligt. Vielmehr hätten sie sich sofort Richtung Abbaukante und Lützerath bewegt und seien von den Einsatzkräften deshalb als „Störer“ betrachtet worden. 1000 vermummte Aktivisten hätten erheblichen Druck auf Polizeiketten an der Tagebaukante und am Rande von Lützerath ausgeübt, so ein Polizeisprecher: „Infolgedessen kam es zum Einsatz von Einsatzmehrzweckstöcken und Pfefferspray.“
„Lasst euch von der Polizei nicht aufhalten“ Stock und Wasserwerfer seien aber erst zum Einsatz gekommen, nachdemdie Polizisten „unzählige Male“ Zwang angedroht hätten.
So lebten die Bewohner von Lützerath: Zwischen Hippie-Kommune und Straßenkampf Anfang Januar kommen immer mehr Menschen nach Lützerath. Aktuell besetzen mehrere hundert Menschen das Dorf. Am 8. Januar gab es zudem einen öffentlichen Dorfspaziergang. © Peter Sieben Viele reisen mit Rucksäcken an und wollen bleiben, um Lützerath zu verteidigen. Manche sind noch sehr jung, kaum volljährig. Aber es gibt hier auch Aktivisten jenseits der 60. © Peter Sieben Die gigantischen Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler II sind dauerpräsent: Langsam graben sie sich in Richtung Lützerath. © Peter Sieben Ähnlich wie im Hambacher Forst, leben die Aktivisten im Camp von Lützerath auch in Baumhäusern. © Peter Sieben Eine Frau hebt einen Graben in Lützerath aus Zur Besetzer-Strategie gehört das Ausheben von Gräben. Täglich arbeiten die Aktivisten an Barrikaden. © Peter Sieben Ein gelbes X vor Lützerath Das gelbe X ist das Symbol der Klimaaktivisten. Man findet es überall im besetzten Dorf. © Peter Sieben Ein großes gelbes X vor Lützerath Das riesige Holzkreuz oder X-Symbol ist das Symbol der Kohlegegner und Klimaaktivisten. Ursprünglich nutzten es Demonstranten, die gegen die sogenannten Castortransporte protestierten, bei denen Atommüll in Endlager gebracht wurde. © Peter Sieben Gespensterpuppe in Lützerath Plakativ: Für die Aktivisten aus Lützerath ist Strom aus Kohle ein Schreckgespenst. © Peter Sieben Annenmaykantereit in Lützerath Prominenter Besuch: Die Kölner Band AnnenMayKantereit spielte ein Konzert bei Lützerath. © Peter Sieben Annenmaykantereit in Lützerath Die Band spielte unplugged, nur mit Gitarre und Melodica. Auf dem Gelände begegnet man auch abseits solcher Konzerte Musikern mit Akustikgitarren. © Peter Sieben Zwei Menschen mit einem Schild am Tagebaugelände bei Lützerath Menschen aus umliegenden Städten und Dörfern reisten im Januar nach Lützerath. © Peter Sieben Besetzer mit Sturmhauben in Lützerath Wenn Menschen von außerhalb kommen, vermummen sich viele Besetzerinnen und Besetzer. © Peter Sieben Schild in Lützerath am Tagebau Garzweiler II Lützerath liegt direkt an der Grenze zum Tagebau Garzweiler II. Rund 150 Aktivistinnen und Aktivisten wollen den Ort gegen den Abriss verteidigen. © Peter Sieben Menschen auf Campingstühlen am Garzweiler-Gelände Drüben auf dem Hügel: Im Januar kommen immer mehr Menschen in das besetzte Dorf am RWE-Tagebau Garzweiler. © Peter Sieben Zwei Menschen am Tagebau Garzweiler Die Abbruchkante des Tagebaus ist inzwischen extrem instabil. © Peter Sieben Eine Person sitzt auf einer Wiese vor dem Tagebau Garzweiler Die Tagebaufläche an der Grenze zu Lützerath ist riesig. Das Gelände wurde einst landwirtschaftlich genutzt. © Peter Sieben Menschen mit Fahnen am Tagebau Garzweiler Beim AKtionstag im Januar kamen auch viele Menschen von außerhalb, die sich solidarisch mit den Besetzern zeigten. © Peter Sieben Karnevalsfigur von Armin Laschet in Lützerath Eine alte Karnevalsfigur, die den Ex-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) darstellt. Inzwischen sind auch die Grünen nicht mehr wohlgelitten in Lützerath. © Peter Sieben Auto mit Graffiti in Lützerath Ein buntes Schrottauto steht genau auf der Grenze zwischen dem Tagebau Garzweiler und Lützerath. © Peter Sieben Besetzer auf einem Hochsitz in Lützerath „Wir bauen in die Höhe, um es der Polizei so schwer wie möglich zu machen“, erklärt eine Aktivistin. An mehreren Stellen in und um Lützerath besetzen die Aktivisten permanent Hochsitze, verbringen dort oft Stunden. © Peter Sieben Aktivisten errichten Barrikaden in Lützerath Bauarbeiten in Lützerath. Das Errichten von Baumhäusern und Barrikaden haben sich die Aktivisten in Do-it-yourself-Manier beigebracht. Manche der Besetzer haben schon bei ähnlichen Aktionen wie im Hambacher Forst Erfahrungen gesammelt. © Peter Sieben Schrottauto, das als Barrikade vor Lützerath dient Der schrottreife Wagen stand lange Zeit auf der Straße zwischen Tagebau und Lützerath. Jetzt dient er als Barrikade. © Peter Sieben Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath. Unterstützung gibt es auch von Gruppen aus anderen Städten. © Peter Sieben Zwei Menschen vor dem Tagebau Garzweiler Die Aktivisten hatten zu einem Dorfspaziergang am 8. Januar eingeladen. Viele Menschen kamen aus umliegenden Städten – und ganz Deutschland und aus Nachbarländern nach Lützerath. © Peter Sieben Aktivisten heben Gräben in Lützerath aus Die Besetzer und Helfer heben Gräben aus und errichten Barrikaden in Lützerath. © Peter Sieben Barrikaden vor Lützerath Noch vor zwei Monaten war dieser Weg frei. Jetzt haben die Aktivisten Barrikaden errichtet, um die Räumung durch die Polizei zu verhindern oder zumindest zu erschweren. © Peter Sieben Menschen sitzen auf einem Wall am Tagebau Garzweiler Ausharren am Tagebau Garzweiler: Dir Lützerath-Räumung steht unmittelbar bevor. © Peter Sieben Fläche am Tagebau Garzweiler Das einstige Feld ist eine Schlammlandschaft. © Peter Sieben Protestierende in Lützerath Protest gegen die Braunkohle: Zwischen Aktivisten und Polizei kommt es immer wieder auch zu Rangeleien. © Peter Sieben Polizeibusse in Lützerath an der Abbruchkante vom Tagebau Garzweiler In Lützerath ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. © Peter Sieben Polizei-Vorbereitungen zur geplanten Räumung des Dorfes Lützerath Seit Anfang Januar gibt es immer wieder Rangeleien zwischen Aktivisten und Polizisten. Mehrere Menschen wurde festgenommen und es gab Verletzte. © Henning Kaiser/dpa Ein Sprecher auf der Kundgebungsbühne hatte lau dpa die Demo-Teilnehmer zuvor explizit aufgerufen, sich über Anweisungen der Polizei hinwegzusetzen: „Lasst euch von der Polizei nicht aufhalten. Wir sind mächtig. Wir sind auf der Seite der Gerechtigkeit. Wir lassen uns von diesem repressiven System nicht aufhalten. Wir stoppen diesen Tagebau. Macht alles, was ihr für richtig haltet.“
Situation in Lützerath beruhigt sich am Abend Gegen Abend hatte sicht die Situation in Lützerath wieder beruhigt. Am Sonntag wollen die Aktivisten von „Lützerath Unräumbar“ bei einer Pressekonferenz ihre Einschätzung der Situation erklären. (pen)