Protest gegen Tagebau

Was passierte wirklich auf den Schlammfeldern vor Lützerath?

+
Polizisten und Demonstranten stehen sich im Schlamm vor Lützerath gegenüber.
  • schließen

In Lützerath gab es nach einer Groß-Demo Verletzte. Die Aktivisten sprechen von Polizeigewalt - die Polizei wiederum sieht die Verantwortung bei den Demonstranten.

Erkelenz – Was genau auf den schlammigen Feldern vor Lützerath passiert ist, wird in den nächsten Tagen und Wochen untersucht und geklärt werden müssen. Klar ist: Es gab Verletzte in Lützerath und offenbar nicht wenige.

Lützerath-Demo: Knochenbrüche und Hundebiss

Die Aktivisten der Initiative „Lützi lebt“ sagen: Polizisten hätten zahlreiche Menschen nach der Großdemo am Samstag (14. Januar) in Lützerath schwer und in einem Fall sogar lebensgefährlich verletzt:

  • Es habe viele Knochenbrüche gegeben
  • Mindestens eine Person sei bewusstlos gewesen
  • Polizisten sollen gezielt mit Fäusten und Schlagstöcken auf die Hälse von Menschen geschlagen haben
  • Eine Person habe wegen eines Hundebisses behandelt werden müssen

Ein Rettungshelikopter brachte demnach Verletzte in Krankenhäuser – das konnte die Polizei im Nachhinein nicht bestätigen. Besonders schwerer Vorwurf: Angeblich haben Polizisten weiter auf eine Person eingeschlagen, die bereits durch Sanitäter versorgt wurde.

Polizei setzt Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer ein

Die Polizei bestätigt: Bei Zusammenstößen zwischen den Klima-Demonstranten und den Einsatzkräften sind Menschen verletzt worden. Auf beiden Seiten, so ein Polizeisprecher. Die genaue Zahl der Verletzten und die näheren Umstände wurden zunächst nicht bekannt.

Die verlassenen Dörfer bei Lützerath – so sehen sie heute aus

Leerstehende Häuser in Dörfern bei Lützerath
Eine Gaststätte in Keyenberg. Weinranken haben die Fassade überwuchert, der Innenraum ist leer.  © Peter Sieben
Straße in Keyenberg
Leere Straßen und leere Häuser in Keyenberg. © Peter Sieben
Leerstand in Keyenberg
Auch dieser Metzgerladen steht leer. © Peter Sieben
Keyenberg bei Lützerath
In dem Tagebau-Dorf wohnen kaum noch Menschen.  © Peter Sieben
Fenster eines Hauses in Keyenberg
Einige Bewohner sind geblieben – in der Hoffnung, dass es eines Tages wieder lebendig wird in Keyenberg.  © Peter Sieben
Hausfassade in Keyenberg
Um viele Häuser kümmert sich niemand mehr. © Peter Sieben
Verlassene Häuser in Keyenberg
In einigen Dörfern wohnt nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Einwohnerzahl © Peter Sieben
Leerstand in Kuckum
Ein leerstehendes Geschäft in Kuckum. Von den einst 500 Einwohnern sind noch etwa 40 übrig.  © Peter Sieben
Überwuchertes Ladenschild
Ein Laden in Unterwestrich bei Lützerath, den es schon lange nicht mehr gibt.  © Peter Sieben
Verlassener Hof in Unterwestrich
Auch dieser alte Hof in Unterwestrich bei Lützerath ist längst verlassen. © Peter Sieben
Leere Straßein Keyenberg
Die Rolläden sind an den meisten Häusern in Keyenberg heruntergelassen.  © Peter Sieben
Weihnachtsschmuck in Keyenberg
Obwohl nicht mehr viele Menschen hier leben, steht ein Weihnachtsbaum vor der Kirche in Keyenberg. © Peter Sieben
Schild gegen Diebe in einem Vorgarten
In den leerstehenden Häusern in Unterwestrich, Keyenberg oder Kuckum kommt es oft zu Einbrüchen. Die, die noch hier wohnen, wollen Diebe und Vandalen mit solchen Schildern fernhalten.  © Peter Sieben
Gelbes Kreuz auf einer Mauer
Das gelbe Kreuz ist zum Symbol der Protestierenden geworden, die Dörfer wie Lützerath vor dem Abriss bewahren wollen. Man findet es überall in den halbverlassenen Orten nahe dem Tagebau Garzweiler.  © Peter Sieben
Der Friedhof von Kuckum bei Lützerath
Der Friedhof von Kuckum: Regelmäßig werden Gräber werden immer noch umgebettet – obwohl der Ort erhalten bleibt.  © Peter Sieben
Camp in Lützerath
Von den ursprünglichen Hof-Bewohnern ist in Lützerath niemand mehr da. Heute besetzen Klimaaktivisten den Weiler.  © Peter Sieben
Camp Lützerath
Das Camp der Klimaaktivisten in Lützerath am 7. Dezember: RWE hat das Dorf an diesem Tag vom Strom getrennt. © Peter Sieben
Baumhaus im Camp von Lützerath
Ähnlich wie im Hambacher Forst, leben die Aktivisten auch in Baumhäusern.  © Peter Sieben
Baumhaus in Lützerath
Manche der Baumhäuser in Lützerath sind in großer Höhe erbaut. © Peter Sieben
Hof in Lützerath
Die alten Gehöfte bieten ohnehin nur bedingt Schutz – ohne Strom wird es in Lützerath noch härter © Peter Sieben
Barrikaden in Lützerath
Im Januar soll Lützerath geräumt werden. Die Klimaaktivisten rund um die Initiative „Lützerath lebt“ haben Widerstand angekündigt.  © Peter Sieben
Ein zerstörtes Auto im Camp von Lützerath
Direkt an der Grenze zum Camp in Lützerath liegt der Tagebau Garzweiler von RWE.  © Peter Sieben
Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler II
Die gigantischen Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler II sind dauerpräsent: Langsam graben sie sich in Richtung Lützerath.  © Peter Sieben
Plastikstühle in Lützerath am Tagebau Garzweiler II
Protestcamp am Abgrund: Lützerath liegt direkt am RWE-Tagebbau Garzweiler II.  © Peter Sieben
Braunkohlebagger
Die Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler von RWE stehen unmittelbar an der Kante zu Lützerath.  © Peter Sieben
Heimtrainer vor der Grube von Garzweiler
Ein Heimtrainer am Abgrund. Am Tagebau Garzweiler gibt es immer wieder Mahnwachen der Aktivisten aus Lützerath. © Peter Sieben
Gespensterpuppe in Lützerath
Plakativ: Für die Aktivisten aus Lützerath ist Strom aus Kohle ein Schreckgespenst.  © Peter Sieben
Besetzer mit Sturmhauben in Lützerath
Wenn Menschen von außerhalb kommen, vermummen sich viele Besetzerinnen und Besetzer.  © Peter Sieben
Besetzer auf einem Hochsitz in Lützerath
„Wir bauen in die Höhe, um es der Polizei so schwer wie möglich zu machen“, erklärt eine Aktivistin. An mehreren Stellen in und um Lützerath besetzen die Aktivisten permanent Hochsitze, verbringen dort oft Stunden. © Peter Sieben
Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath
Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath. Unterstützung gibt es auch von Gruppen aus anderen Städten. © Peter Sieben
Menschen besuchen das besetzte Lützerath
Anfang Januar kommen immer mehr Menschen nach Lützerath. Aktuell besetzen mehrere hundert Menschen das Dorf. Am 8. Januar gab es zudem einen öffentlichen Dorfspaziergang.  © Peter Sieben

Mindestens 15.000 Demonstranten waren in Lützerath, das Bündnis „Lützerath Unräumbar“ spricht gar von 35.000. Die Polizisten setzten Wasserwerfer und Schlagstöcke ein, auch berittene Einheiten waren vor Ort.

Ein Teil der Demonstranten hatte im Lauf des Tages versucht, in das abgeriegelte Lützerath zu gelangen. Das Dorf ist inzwischen von einem Zaun umgeben. Einige andere versuchten auch, in das Gebiet vom Tagebau Garzweiler vorzudringen. „Ich bin absolut entsetzt, wie normale Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sich dazu hinreißen lassen, hier den absoluten Gefahrenbereich zu betreten“, sagte der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach gegenüber dpa.

Räumung des Dorfes Lützerath — Aktivisten und Polizei treffen aufeinander

Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Polizei hat am Mittwoch (11. Januar) damit begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohleort Lützerath zu räumen.
Räumung des Dorfes Lützerath © Rolf Vennenbernd/dpa

Lebensgefahr an der Tagebaukante bei der Lützerath-Demo

Die Tagebaukante war bereits vor einer Woche wegen einer Unterspülung derart instabil, dass sie nicht mehr betreten werden durfte: Ein Konzert der Kölner Band AnnenMayKantereit in Lützerath, das direkt am Tagebau hatte stattfinden sollen, hatte verlegt werden müssen.

Auch am Samstag machte die Polizei klar: Der Aufenthalt sei lebensgefährlich, durch den Regen sei die Kante aufgeweicht, Erdrutsche drohten. Nach Polizeiangaben attackierten einzelne Demonstranten auch Einsatzwagen der Polizei und warfen Pyrotechnik in Richtung der Beamten.

Rund 5000 der angereisten Demonstranten habe sich nicht an der eigentlichen Demonstration beteiligt. Vielmehr hätten sie sich sofort Richtung Abbaukante und Lützerath bewegt und seien von den Einsatzkräften deshalb als „Störer“ betrachtet worden. 1000 vermummte Aktivisten hätten erheblichen Druck auf Polizeiketten an der Tagebaukante und am Rande von Lützerath ausgeübt, so ein Polizeisprecher: „Infolgedessen kam es zum Einsatz von Einsatzmehrzweckstöcken und Pfefferspray.“

„Lasst euch von der Polizei nicht aufhalten“

Stock und Wasserwerfer seien aber erst zum Einsatz gekommen, nachdemdie Polizisten „unzählige Male“ Zwang angedroht hätten.

So lebten die Bewohner von Lützerath: Zwischen Hippie-Kommune und Straßenkampf

Menschen besuchen das besetzte Lützerath
Anfang Januar kommen immer mehr Menschen nach Lützerath. Aktuell besetzen mehrere hundert Menschen das Dorf. Am 8. Januar gab es zudem einen öffentlichen Dorfspaziergang.  © Peter Sieben
Menschen mit Rucksack am Tagebau bei Lützerath
Viele reisen mit Rucksäcken an und wollen bleiben, um Lützerath zu verteidigen. Manche sind noch sehr jung, kaum volljährig. Aber es gibt hier auch Aktivisten jenseits der 60. © Peter Sieben
Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler II
Die gigantischen Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler II sind dauerpräsent: Langsam graben sie sich in Richtung Lützerath.  © Peter Sieben
Baumhäuser in Lützerath
Ähnlich wie im Hambacher Forst, leben die Aktivisten im Camp von Lützerath auch in Baumhäusern.  © Peter Sieben
Eine Frau hebt einen Graben in Lützerath aus
Zur Besetzer-Strategie gehört das Ausheben von Gräben. Täglich arbeiten die Aktivisten an Barrikaden.  © Peter Sieben
Ein gelbes X vor Lützerath
Das gelbe X ist das Symbol der Klimaaktivisten. Man findet es überall im besetzten Dorf.  © Peter Sieben
Ein großes gelbes X vor Lützerath
Das riesige Holzkreuz oder X-Symbol ist das Symbol der Kohlegegner und Klimaaktivisten. Ursprünglich nutzten es Demonstranten, die gegen die sogenannten Castortransporte protestierten, bei denen Atommüll in Endlager gebracht wurde.  © Peter Sieben
Gespensterpuppe in Lützerath
Plakativ: Für die Aktivisten aus Lützerath ist Strom aus Kohle ein Schreckgespenst.  © Peter Sieben
Annenmaykantereit in Lützerath
Prominenter Besuch: Die Kölner Band AnnenMayKantereit spielte ein Konzert bei Lützerath.  © Peter Sieben
Annenmaykantereit in Lützerath
Die Band spielte unplugged, nur mit Gitarre und Melodica. Auf dem Gelände begegnet man auch abseits solcher Konzerte Musikern mit Akustikgitarren.  © Peter Sieben
Zwei Menschen mit einem Schild am Tagebaugelände bei Lützerath
Menschen aus umliegenden Städten und Dörfern reisten im Januar nach Lützerath.  © Peter Sieben
Besetzer mit Sturmhauben in Lützerath
Wenn Menschen von außerhalb kommen, vermummen sich viele Besetzerinnen und Besetzer.  © Peter Sieben
Schild in Lützerath am Tagebau Garzweiler II
Lützerath liegt direkt an der Grenze zum Tagebau Garzweiler II. Rund 150 Aktivistinnen und Aktivisten wollen den Ort gegen den Abriss verteidigen.  © Peter Sieben
Menschen auf Campingstühlen am Garzweiler-Gelände
Drüben auf dem Hügel: Im Januar kommen immer mehr Menschen in das besetzte Dorf am RWE-Tagebau Garzweiler. © Peter Sieben
Zwei Menschen am Tagebau Garzweiler
Die Abbruchkante des Tagebaus ist inzwischen extrem instabil. © Peter Sieben
Eine Person sitzt auf einer Wiese vor dem Tagebau Garzweiler
Die Tagebaufläche an der Grenze zu Lützerath ist riesig. Das Gelände wurde einst landwirtschaftlich genutzt. © Peter Sieben
Menschen mit Fahnen am Tagebau Garzweiler
Beim AKtionstag im Januar kamen auch viele Menschen von außerhalb, die sich solidarisch mit den Besetzern zeigten.  © Peter Sieben
Karnevalsfigur von Armin Laschet in Lützerath
Eine alte Karnevalsfigur, die den Ex-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) darstellt. Inzwischen sind auch die Grünen nicht mehr wohlgelitten in Lützerath.  © Peter Sieben
Auto mit Graffiti in Lützerath
Ein buntes Schrottauto steht genau auf der Grenze zwischen dem Tagebau Garzweiler und Lützerath. © Peter Sieben
Besetzer auf einem Hochsitz in Lützerath
„Wir bauen in die Höhe, um es der Polizei so schwer wie möglich zu machen“, erklärt eine Aktivistin. An mehreren Stellen in und um Lützerath besetzen die Aktivisten permanent Hochsitze, verbringen dort oft Stunden. © Peter Sieben
Aktivisten errichten Barrikaden in Lützerath
Bauarbeiten in Lützerath. Das Errichten von Baumhäusern und Barrikaden haben sich die Aktivisten in Do-it-yourself-Manier beigebracht. Manche der Besetzer haben schon bei ähnlichen Aktionen wie im Hambacher Forst Erfahrungen gesammelt. © Peter Sieben
Schrottauto, das als Barrikade vor Lützerath dient
Der schrottreife Wagen stand lange Zeit auf der Straße zwischen Tagebau und Lützerath. Jetzt dient er als Barrikade.  © Peter Sieben
Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath
Ein alter Wohnwagen dient als Barrikade vor Lützerath. Unterstützung gibt es auch von Gruppen aus anderen Städten. © Peter Sieben
Zwei Menschen vor dem Tagebau Garzweiler
Die Aktivisten hatten zu einem Dorfspaziergang am 8. Januar eingeladen. Viele Menschen kamen aus umliegenden Städten – und ganz Deutschland und aus Nachbarländern nach Lützerath. © Peter Sieben
Aktivisten heben Gräben in Lützerath aus
Die Besetzer und Helfer heben Gräben aus und errichten Barrikaden in Lützerath.  © Peter Sieben
Barrikaden vor Lützerath
Noch vor zwei Monaten war dieser Weg frei. Jetzt haben die Aktivisten Barrikaden errichtet, um die Räumung durch die Polizei zu verhindern oder zumindest zu erschweren.  © Peter Sieben
Menschen sitzen auf einem Wall am Tagebau Garzweiler
Ausharren am Tagebau Garzweiler: Dir Lützerath-Räumung steht unmittelbar bevor.  © Peter Sieben
Fläche am Tagebau Garzweiler
Das einstige Feld ist eine Schlammlandschaft.  © Peter Sieben
Protestierende in Lützerath
Protest gegen die Braunkohle: Zwischen Aktivisten und Polizei kommt es immer wieder auch zu Rangeleien.  © Peter Sieben
Polizeibusse in Lützerath an der Abbruchkante vom Tagebau Garzweiler
In Lützerath ist die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. © Peter Sieben
Polizei-Vorbereitungen zur geplanten Räumung des Dorfes Lützerath
Seit Anfang Januar gibt es immer wieder Rangeleien zwischen Aktivisten und Polizisten. Mehrere Menschen wurde festgenommen und es gab Verletzte.  © Henning Kaiser/dpa

Ein Sprecher auf der Kundgebungsbühne hatte lau dpa die Demo-Teilnehmer zuvor explizit aufgerufen, sich über Anweisungen der Polizei hinwegzusetzen: „Lasst euch von der Polizei nicht aufhalten. Wir sind mächtig. Wir sind auf der Seite der Gerechtigkeit. Wir lassen uns von diesem repressiven System nicht aufhalten. Wir stoppen diesen Tagebau. Macht alles, was ihr für richtig haltet.“

Situation in Lützerath beruhigt sich am Abend

Gegen Abend hatte sicht die Situation in Lützerath wieder beruhigt. Am Sonntag wollen die Aktivisten von „Lützerath Unräumbar“ bei einer Pressekonferenz ihre Einschätzung der Situation erklären. (pen)

Kommentare