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7 Tipps für alle, die am 11.11. nach Köln kommen

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Tausende Menschen feiern am 11.11. in Köln die Sessionseröffnung des Karnevals. Wo wird gefeiert? Was muss man beachten? Die Infos für den 11.11. im Überblick.

Köln – Der 11.11. in Köln ist für die Domstadt einer der wichtigsten Termine im Jahr. Dann verwandeln sich zum Auftakt des Kölner Karnevals Teile der Innenstadt in eine große Partymeile. Denn um 11:11 Uhr wird offiziell die neue Session des Kölner Karneval 2024 eingeläutet. Ob am Heumarkt, in der Südstadt oder an der Zülpicher Straße: Die Kölnerinnen und Kölner wissen ganz genau, wo es für sie am Samstag hingeht. Doch nicht jeder hat am 11.11. bereits den perfekten Plan. 24RHEIN zeigt im Überblick, was man wissen muss.

Der 11.11. in Köln: Wer feiert wo?

Zülpicher Viertel: Die Zülpicher Straße ist vor allem bei jungen Menschen der Party-Hotspot schlechthin. Hier füllt sich schon am frühen Morgen das gesamte Kwartier Latäng. In den vergangenen Jahren gab es bereits um 11:11 Uhr einen Einlasstopp gab. Rund um das Viertel sind zahlreiche Clubs und Bars, die am Samstag ihre Tore für Feiernde öffnen.

Altstadt und Heumarkt: Sowohl Jung als auch Alt versammeln sich am Heumarkt, um die traditionelle Sessionseröffnung zu feiern. Es ist eines der Highlight im Kölner Karneval. Von 9 bis 21 Uhr gibt es hier dann Programm. Unter anderen treten Tanzgruppen und kölsche Bands auf. Seit September ist die Veranstaltung allerdings ausverkauft.

Kölner Südstadt: Der traditionellen Karneval wird auch im Kölner Süden großgeschrieben. In der Südstadt wird vor allem in und vor Kneipen und Brauhäusern gefeiert. Besonders beliebt sind hier die Ubierschänke, Em Schnörres, Chlodwig-Eck und Torburg. „Dat echt kölsche Jeföhl“ bekommt man am ehesten in der „Kneipp um d‘r Eck“ zu spüren.

Tipps für den 11.11. in Köln: Den Fahrplan der KVB an Karneval beachten

Am 11.11. fahren aufgrund von Karneval die KVB-Bahnen anders als sonst (Symbolbild).

Wer vorhat, den 11.11. in Köln zu verbringen, muss nicht nur an Kostüm und Kölsch denken, sondern auch den Fahrplan der KVB an Karneval beachten. Das Kölner Verkehrsunternehmen plant, zahlreiche Straßenbahnlinien umzuleiten und einige Haltestellen an dem Tag sogar komplett zu sperren. Wer also beispielsweise den Party-Hotspot Zülpicher Viertel ansteuert, muss beachten, dass die KVB-Linie 9, die KVB-Linie 12, die KVB-Linie 15 die Haltestellen Zülpicher Platz und „Zülpicher Straße/Gürtel“ nicht anfahren. Ein Vorteil an der Kölner Innenstadt: Karnevalisten erreichen viele Kneipen auch fußläufig. Auch vom Kölner Hauptbahnhof kommt man schnell in die Altstadt, wo die große Sessionseröffnung am Heumartk gefeiert wird.

Tipps für den 11.11. in Köln – schunkeln und singen in der Kneipe

Am 11.11. wird nicht nur auf der Straße der Sessionsauftakt gefeiert, sondern auch bei zahlreichen Veranstaltungen und Partys. Doch was ist, wenn die Entscheidung nach Köln zu fahren spontan kommt? Zwar sind einige Karnevalsveranstaltungen bereits ausverkauft, doch vor allem in traditionellen kölschen Kneipen findet man immer einen Platz zum Feiern. Am 11.11. kann es also schnell passieren, dass mit völlig Fremden in einer Kneipe zusammen geschunkelt und gesungen wird – und das völlig umsonst.

Tipps für den 11.11. in Köln: Kriege ich noch Tickets für Karnevals-Partys?

Am Samstag ist der 11.11. dann wird in Köln und vor allem auf dem Heumarkt wieder ordentlich gefeiert. (Archivbild)

Falls Feiernde aber doch lieber im Club das Tanzbein schwingen oder bei einem Großevent die Karnevalsbands sehen wollen, gibt es noch das ein oder andere Ticket für eine Veranstaltung am 11.11. Genug Auswahl gibt es also auch für Kurzentschlossene. Was allerdings festes Programm an diesem Tag sein wird: Karnevalsliedern wie „Leev Marie“, „Polka, Polka, Polka“ oder „Nie mehr Fastelovend“ werden in ganz Köln rauf und runter gespielt.

Tipps für den 11.11. in Köln: Kostüme sind Pflicht – Last-Minute-Ideen

Ein weiterer Pluspunkt bei selbstgemachten Kostümen: Gruppenkostüme sind viel leichter umzusetzen – und beim Basteln kann bereits Kölsch getrunken werden. Das kann dann durchaus auch bei der Kreativität helfen.

Karneval ohne Kostüm ist wie Köln ohne den Kölner Dom – undenkbar. Viele Kölnerinnen und Kölner besitzen mittlerweile eine ganze Kiste voller Karnevalskostümen. Doch gerade Jecke, die das erste Mal den 11.11. feiern, stehen womöglich vor der Frage: Als was verkleide ich mich? Und wo kriege ich noch Last Minute ein Kostüm her?

Wer keine Zeit mehr hat, auf Kostüm-Suche zu gehen, sollte mal einen Blick in seinen eigenen Schrank werfen. Eine Idee wäre zum Beispiel ein Rot-weiß gestreiftes Oberteil – die Farben von Köln. Auch ein Sportler-Kostüm, zum Beispiel Tennisspieler, lässt sich einfach umsetzen.

Kostümtrends für den Karneval 2024 in Fotos

Ein Mann und eine Frau als rut-wieß verkleidet.
Ein echter Klassiker liegt auch in diesem Jahr wieder voll im Trend: Immerhin stehen die kölschen Farben „rut-wieß“ wirklich jedem Jeck in Köln. © Deiters GmbH
Ein Mann und eine Frau sind als Barbie und Ken verkleidet.
Das absolute Trendkostüm in dieser Karnevalssession dürfte aber vor allem eines sein: Barbie und Ken. Immerhin hat der Film schon jetzt Rekorde gebrochen. Doch auch hier gibt es jede Menge Möglichkeiten. Ob Stereotyp-Barbie, Rollschuh-Barbie oder ob Paarkostüm und Gruppenkostüm.  © Deiters GmbH
Vier Frauen sind verkleidet und stehen auf einer Rollschuhbahn.
Wer es lieber etwas auffälliger und glitzernder mag, kommt beim nächsten Kostümtrend auf seine Kosten: Auch in diesem Jahr sind die Metallic-Kostüme wieder sehr beliebt.  © Deiters GmbH
Verkleidete Mädchen vor dem Kölner Dom an Weiberfastnacht
DIY-Kostüme liegen in diesem Jahr ebenfalls wieder voll im Trend. Erlaubt ist, was die Kreativität hergibt. Wenn es besonders schnell und einfach gehen soll, bietet sich beispielsweise das Kostüm „Schaumbad“ an (Archivbild).  © Jörg Schüler/Imago
Eine Gruppe von mehreren Frauen hat sich als Flamingo verkleidet.
Ein weiterer Pluspunkt bei selbstgemachten Kostümen: Gruppenkostüme sind viel leichter umzusetzen – und beim Basteln kann bereits Kölsch getrunken werden. Das kann dann durchaus auch bei der Kreativität helfen.  © Christoph Hardt/Imago
Zwei Personen sind als Rennfahrer verkleidet und sitzen in einem Auto.
Wer an Karneval auf „Vollgas“ setzen möchte, liegt mit dem Rennfahrer-Kostüm ebenfalls im Trend  © Deiters GmbH
Mehrere Männer sind im 90er-Look verkleidet.
„Oh, my God, we‘re back again!“ Die 90er sind auch in diesem Jahr als Kostümtrend in die Session eingezogen. Egal ob High-School-Uniformen, „ClueLess“-Outfit oder „MTV Cribs“-Looks.  © Deiters GmbH
Eine Familie hat sich als Astronauten-Crew verkleidet.
Auch alles rund um das Thema Weltall liegt in diesem Jahr als Karnevalskostüm wieder voll im Trend. Dabei ist ganz egal, ob Astronaut oder Außerirdischer oder aber gekauft oder selbstgemacht.  © Deiters GmbH
Eine Gruppe Karnevalisten ist als „Ahoj Brause“ verkleidet.
Wer nachhaltig und kostengünstig unterwegs sein will, sollte noch einmal in seiner Karnevalskiste nachschauen. Kostümklassiker wie „Ahoj Brause“ oder „Flimm“ können in diesem Jahr ebenfalls wieder ausgeführt werden.  © Deiters GmbH
Ein Kleinkind ist als Pirat verkleidet.
Das gilt natürlich auch für Kostümklassiker wie „Pirat“ oder „Polizist“. Aber Achtung: Mögliche Kostümwaffen dürfen nicht zu echt aussehen. Denn dafür droht ein hohes Bußgeld. (Archivbild).  © Cavan Images/Imago
Ein kleiner Junge ist als Löwe verkleidet.
Für Kinder sind Tierkostüme nicht nur besonders niedlich. Verkleidungen als Löwe, Marienkäfer oder Maus liegen auch in diesem Jahr im Trend.  © Deiters GmbH

Tipps für den 11.11. in Köln: Finger weg von Glasflaschen

Neben dem Kostüm planen viele Feiernde auch, was am 11.11. getrunken wird. Ob Kölsch, Sekt oder Hochprozentiges – hier muss vor allem beachtet werden, dass in vielen Teilen der Kölner Innenstadt ein Glasverbot gilt. Ein striktes Verbot herrscht zum Beispiel auf der Zülpicher Straße, dem Heumarkt und in der Altstadt. In Teilen der Südstadt ein freiwilliges Glasverbot. Am besten sollten Jecke also, wenn möglich, auf Dosen umsteigen.

Tipps für den 11.11. in Köln: Diese Kostüme sind verboten

An Karneval sind bestimmte Kostüme gesetzlich verboten (Symbolbild).

Verkleiden können sich die Jecken so bunt und ausgefallen, wie sie wollen. Hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Allerdings gibt es einige Kostüme, die problematisch sein können – oder sogar verboten. Attrappen von Waffen oder Schwertern sind grundsätzlich erlaubt, dürfen aber nicht zu realistisch aussehen. Hier kann es dann nämlich schnell teuer werden.

Tipps für den 11.11. in Köln: Regenponcho und warme Kleidung sind ein Muss

Nach aktuellen Wettervorhersagen sieht es 2023 nach einem nassen 11.11. aus. (Archivfoto)

So gerne die Kölner das Karnevals-Festival Jeck im Sunnesching im Sommer feiern, am 11.11. in der Kälte zu schunkeln gehört einfach dazu. In diesem Jahr sollte das Kostüm deswegen wohl auch etwas wärmer ausfallen, denn das Wetter spielt offenbar am 11.11. in Köln nicht so ganz mit. Auch Regenschirm oder Regenponcho sind ein Must-have am Samstag.

Was gibt es sonst noch zu wissen? Alles, was zum Sessionsstart relevant ist, haben wir im jecken News-Ticker „Karneval kompakt“ festgehalten. (spo) Fair und unabhängig informiert, was in Köln und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/Panama Pictures/Imago

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