„Unwetter mit Starkregen, Hagel und Gewittern“: Wetter in NRW droht zu kippen
VonMarvin K. Hoffmann
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Die Wetter-Prognose für Nordrhein-Westfalen klingt zunächst überhaupt nicht gut. Von Unwetter mit Starkregen und Gewitter ist die Rede. Aber nicht überall.
Hamm – In Nordrhein-Westfalen wurde einer der heißesten Tage des Jahres gemessen – im Endspurt hat der Juli also noch einmal richtig Gas gegeben. Sommerlich heiß soll es auch bleiben. Eine amtliche Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienst (DWD) inklusive. Doch auf die Hitze könnten schnell Unwetter folgen.
Wetter in NRW droht zu kippen: „Unwetter mit Starkregen, Hagel und Gewittern“
„Es sieht nach Schauern und Gewittern zum Nachmittag aus, überwiegend im Süden von NRW“, erklärt Meteorologe Dominik Jung auf Nachfrage von wa.de mit Bick auf den Mittwoch, 31. Juli. „Es können ein paar kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen auftreten“, setzt der Wetter-Experte seine Prognose fort. Er macht aber auch eine Einschränkung: „Doch die heftigsten Unwetter bleiben wohl westlich von NRW, in den Nachbarländern.“ Ein Ausflug in die Niederlande würde sich also wohl am 31. Juli nicht unbedingt anbieten.
Die Gründe für das drohende Unwetter liegen auf der Hand. „Die Luftmasse ist schwülwarm. In der Atmosphäre steckt viel Energie und das Ganze ist recht instabil“, meint Wetter-Experte Jung. Daher könnte es zu Schauern und Gewitter kommen. „In einigen Regionen drohen bei schwülwarmen Höchsttemperaturen von 26 bis 31 Grad Unwetter mit Starkregen, Hagel und Gewittern. Während es in der Nacht etwas abkühlt, kann es dann auch im Süden mancherorts zu Niederschlägen kommen. Im Norden bleibt es trocken“, heißt es dazu in der DWD-Prognose.
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Besserung ist offenbar nicht wirklich in Sicht. „Am Donnerstag erwarten die Meteorologen viele Wolken und Schauer, teilweise auch heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Erreicht werden erneut schwülwarme Höchsttemperaturen von 24 bis 28 Grad. In der Nacht zum Freitag schauert und gewittert es bei einer kleinen Abkühlung in vielen Regionen weiterhin“, heißt es. Der DWD rechnet bereits am Vormittag mit von Westen aufziehenden Gewitter mit Starkregen.
Vorsicht, Hitze!
„Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen“, schreibt der DWD auf seiner Internetseite. „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“
Meteorologe Jung von wetter.net bestätigt diese Wettervorhersage. „Das Tropenwetter geht bis zum Wochenende weiter“, meint er. Täglich sei es dann schwülwarm, neben Sonnenschein würde es zudem immer wieder Gewitter geben – diese dann allerdings „lokal eng begrenzt“. Immerhin: Laut DWD wird das Wetter mit Höchsttemperaturen von 23 bis 27 Grad nur etwas kühler. (maho/dpa)