Warnung in NRW vor extremer Hitze: „Kann auch zum Tod führen“
VonMarvin K. Hoffmann
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NRW leidet unter extremer Hitze. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht eine amtliche Warnung. Mitunter kann Lebensgefahr bestehen.
Hamm – Es ist Sommer in Nordrhein-Westfalen. Da kann es schon mal heiß werden, keine Frage. Dieser Tage legt das Wetter aber richtig los – eine kurze Hitzewelle, auch eine Folge des Klimawandels, trifft das Land. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt für zahlreiche Gebiete in diesem Zusammenhang sogar eine amtliche Warnung vor der Hitze heraus. Für manche Menschen könnte es lebensbedrohlich werden.
Amtliche Warnung vor Hitze in NRW: „Kann auch zum Tod führen“
Der Grund für die aktuelle Hitze laut DWD: „Ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa verlagert seinen Schwerpunkt im Verlauf ostwärts und die eingeflossene heiße Luftmasse wird allmählich schwüler.“ Die Wetterexperten würden daher einen sonnigen und heißen Dienstag erwarten. „Am Mittwoch schwülwarm bis heiß, mit steigender Gewittergefahr“, heißt es weiter. Zur Hitze heißt es konkret: „Heute wird im äußersten Südwesten eine starke Wärmebelastung erwartet. Am Mittwoch deutlich zunehmende Schwüle und etwas nach Norden ausgreifende Wärmebelastung.“
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) warnt mit Bezug auf Hitze vor schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Schwindel, Verwirrtheit, Erschöpfung und Hitzschlag werden als Stichwörter genannt. „In einigen Fällen kann das auch zum Tod führen“, warnt das BMG. Besonders gefährdet seien Menschen ab 65, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Säuglinge und Kleinkinder.
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Das Gesundheitsministerium belegt das sogar mit Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). „Insgesamt wurden für den Sommer 2023 rund 3200 hitzebedingte Sterbefälle für Deutschland ausgewiesen. Etwa 2700 dieser Sterbefälle, also knapp 85 Prozent, waren Personen im Alter von 75 Jahren oder älter“, heißt es.