VonMick Oberbuschschließen
Schnee und Glätte sorgen am Mittwoch (17. Januar) für Unfälle in ganz NRW. Ob der Präsenzunterricht Donnerstag wieder stattfinden kann, ist unklar.
- Hinweis: Dieser News-Ticker wurde beendet. Alle aktuellen News und Infos zur Wetter-Lage in NRW finden Sie in unserem News-Ticker.
- Für NRW herrscht seitens des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwoch (17. Januar) in weiten Teilen eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall.
- Laut der Schnee-Warnung, die am Mittwoch für NRW gilt, sind teilweise zwischen 15 und 30 Zentimeter Neuschnee im Bundesland möglich.
- Dieser News-Ticker wird laufend aktualisiert.
Update vom 17. Januar, 15:10 Uhr: An vielen Schulen in NRW konnte am Mittwoch aufgrund des erwarteten Schnees kein Präsenzunterricht stattfinden. Das teilten die Bezirksregierung Arnsberg und die Bezirksregierung Köln mit. Nun beraten die Bezirksregierungen aufgrund der Unwetterwarnung in NRW darüber, ob an den Schulen am Donnerstag noch einmal der Präsenzunterricht ausgesetzt wird.
Januar 2024: Die Bilder vom Schnee in NRW




„Wir sondieren noch die Lage und werden heute Nachmittag eine Entscheidung treffen“, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Arnsberg am Mittwoch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Auch in Köln sitzen die zuständigen Fachleute noch einmal zusammen
Schnee in NRW: Busverkehr in ersten Kreisen eingestellt – Sicherheit „hat oberste Priorität“
Update vom 17. Januar, 14:35 Uhr: Wegen starken Schneefalls ist in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe der Busverkehr teilweise eingestellt worden. „Es werden keine Bergstrecken mehr befahren“, meldeten die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd am Mittwoch. „In den Tallagen wird der Verkehr so lange wie möglich aufrechterhalten.“ Auch dort sei aber mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen.
„Die Sicherheit von Fahrgästen, Fahrpersonal und anderer Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität“, betonten die Verkehrsbetriebe. Laut Polizei hatten sich im Siegerland an mehreren Steigungen Lastwagen festgefahren. Der Streudienst habe die Fahrbahn aber dann von Schnee und Eis befreien können, so dass die Lastwagen ihre Fahrt fortsetzen konnten. Laut WDR waren auch im Bergischen Land erste Straßen nicht mehr befahrbar, Autos hingen an Steigungen fest.
Schnee-Unwetter in NRW: Streufahrzeug verunglückt
Update vom 17. Januar, 13:12 Uhr: Ein Winterdienst-Fahrzeug ist im Siegerland von einer eisglatten Straße in eine Böschung gerutscht. Der Fahrer sei am Mittwochvormittag bei Freudenberg während eines Streueinsatzes auf eine vereiste Stelle geraten, sagte eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßen.NRW gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Wagen rutschte in Richtung einer Böschung und musste von einem Bagger befreit werden. Dem Fahrer sei bei dem Unfall nichts passiert. Er habe anschließend seine Arbeit fortgesetzt und weiter die Straßen im Siegerland gestreut.
Schnee-Unwetter sorgt für Unfälle in NRW – Vorbereitungen auf der Autobahn
Update vom 17. Januar, 12:37 Uhr: Die Unwetterfront hat NRW erreicht, seit etwa 11 Uhr sind in weiten Teilen des Bundeslandes amtliche Unwetterwarnungen aktiv. Damit dies nicht zu übermäßigem Chaos aus den Autobahnen in NRW führt, bereitet sich die Autobahn GmbH bereits seit Tagen vor. „Der DWD warnt vor starkem Schneefall und Glätte. Bereits in der letzten Nacht wurde auf unseren Autobahnen Salz und Sole aufgebracht. Und auch jetzt sind alle Autobahnmeistereien mit voller Personalstärke bereit, um bei einsetzendem Niederschlag die Autobahnen frei zu halten“, heißt es in einem Post auf „X“.
Der #DWD warnt vor starkem Schneefall und Glätte. Bereits in der letzten Nacht wurde auf unseren Autobahnen Salz und Sole aufgebracht. Und auch jetzt sind alle Autobahnmeistereien mit voller Personalstärke bereit, um bei einsetzendem Niederschlag die Autobahnen frei zu halten 💪 pic.twitter.com/KzFesrSRsi
— Autobahn Westfalen (@Autobahn_Westf) January 17, 2024
Schnee-Unwetter droht: etliche Unfälle in NRW – Schulausfall in Sankt Augustin
Update vom 17. Januar, 10:30 Uhr: In Sankt Augustin fällt infolge des angekündigten Schneetreibens die Schule aus. „Auf Grundlage des Erlasses „Regelungen zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen Wetter-Ereignissen“ wurde durch die Schulabteilung der Bezirksregierung Köln festgelegt, dass das Unwetter einen geordneten Unterrichtsbetrieb ohne eine Gefährdung von Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Teilen des Landes, unter anderem in Sankt Augustin, nicht zulässt“, teilt die Stadt mit.
Entsprechend ruht am 17. Januar 2024 der Schulbetrieb in allen Schulen, die sich im Stadtgebiet befinden. „Für Schülerinnen und Schüler, die die Mitteilung über den Unterrichtsausfall nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb im Schulgebäude eintreffen, ist eine angemessene Beaufsichtigung durch die Schulen gewährleistet“, heißt es weiter.
Schnee-Unwetter droht: Schnee und Glätte sorgen für Unfälle in NRW
Erstmeldung vom 17. Januar, 10:19 Uhr: Köln – Das Schneetreiben kommt am heutigen Vormittag so richtig auf NRW zu – glatte Straßen haben jedoch bereits seit Dienstagabend (16. Januar) und am frühen Mittwochmorgen (17. Januar) für witterungsbedingte Unfälle gesorgt. In Bonn beispielsweise stürzten insgesamt fünf Zweiradfahrer: Eine Radfahrerin, eine Pedelec-Fahrerin, ein Motorrollerfahrer und zwei E-Scooter-Fahrer.
Polizei Bonn mit Appell zu Glätte im Straßenverkehr – „Passen Sie ihre Fahrweise an“
„Angesichts der Wetterprognosen für heute und die kommenden Tage appelliert die Bonner Polizei bei überfrierender Nässe und Glatteis die Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen“, teilt die Behörde mit. Ungeübte Fahrer sollten zudem nach Möglichkeit „auf die Benutzung von Zweirädern verzichten“, heißt es weiter. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
Rubriklistenbild: © Maximilian Koch/Imago & MiS/Imago

