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Die Unwetterfront hat am Mittwoch (17. Januar) NRW erreicht und für starken Schneefall gesorgt. Am Donnerstag gab es massive Auswirkungen.
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- Bis Donnerstag, 18. Januar, war je nach Kreis bis 6 oder 10 Uhr seitens des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eine amtliche Warnung vor leichtem Schneefall in Teilen von NRW aktiv. Auch vor Frost und Glätte wurde stellenweise gewarnt.
- Auf den Straßen in NRW war es den Tag über „ein bisschen chaotisch“. Es staute sich massiv auf der A3 und der A4. Die Aachener ASEAG-Busse fuhren erst um 13 Uhr wieder.
- Der Wintereinbruch hat auch Auswirkungen auf die Deutsche Bahn. In Teilen von NRW war zeitweise sogar der Busverkehr eingestellt, wie wa.de berichtet.
Update vom 18. Januar, 17:18 Uhr: Die meisten Autobahnen sind nach dem Schneegestöber der vergangenen Tage wieder frei; auf der A3 und A4 sind keine signifikanten Staus mehr bekannt. Auch in Aachen hat die ASEAG ihren Betrieb seit 13 Uhr wieder aufgenommen und fährt mit Bussen durch die Stadt. Da neue Schneefälle in NRWzunächst einmal nicht angesagt sind, dürfte sich die Lage stündlich weiter entspannen. Und in der kommenden Woche sind sogar milde Temperaturen in NRW möglich.
Schnee-Chaos in NRW: Massive Staus auf A3 und A4 – Busverkehr in Aachen eingestellt
Update vom 18. Januar, 11:19 Uhr: In Aachen hat der Schneefall große Auswirkungen auf den Busbetrieb. „Die ASEAG muss die Wiederaufnahme des Betriebs noch einmal verschieben. Jetzt planen wir für 13 Uhr. Es macht zurzeit keinen Sinn zu starten, weil viele Streckenabschnitte, Bushöfe, Haltestellen und Wendekreise noch nicht sicher zu befahren sind. Echtzeitdaten in den Apps movA und naveo sind nicht gültig“, teilt das Unternehmen mit.
Schnee-Chaos in NRW: Massive Staus auf A3 und A4 – Kind beim Rodeln schwer verletzt
Update vom 18. Januar, 9:16 Uhr: Ein Zehnjähriger ist in Soest östlich von Dortmund auf seinem Schlitten mit einem Auto zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Der Junge war am Mittwoch versehentlich eine Einfahrt heruntergerutscht und auf die Straße geraten, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen sagte. Dabei habe er sich „am Fuß verletzt“. Der 31-jährige Autofahrer sei nicht zu schnell gewesen. Der Junge wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Auf den Straßen von NRW bleibt es aufgrund der Wetterlage weiterhin chaotisch. Allein auf der A4 kommt es derzeit zu bis zu 20 Kilometern Stau Richtung Aachen, auch auf der A3 kämpfen Verkehrsteilnehmende am Morgen gegen die Witterungsbedingungen.
Schnee-Chaos in NRW: Massive Staus auf A3 und A4 – Kind beim Rodeln schwer verletzt
Update vom 18. Januar, 8:40 Uhr: Der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis wurden in der Zeit von Mittwoch (17. Januar), 12 Uhr, bis Donnerstag, (18. Januar), 7 Uhr, 39 Vorfälle gemeldet, die mutmaßlich im Zusammenhang mit dem Wetter standen. „Bitte fahren Sie weiterhin aufmerksam und der Witterungslage angepasst“, so die Polizei Siegburg.
Auch in Bad Sassendorf kam es am Mittwoch zu einem Unfall: Ein 10-jähriger Junge rutschte mit einem Schlitten eine Grundstückseinfahrt herunter auf die Straße. „Dort kam es zu einem Zusammenstoß mit einem PKW“, so die Polizei. Das Kind kam schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus.
Schnee-Chaos in NRW: Massive Staus auf A3 und A4
Update vom 18. Januar, 8:16 Uhr: Durch das Winterwetter ist es am Donnerstagmorgen zu starken Beeinträchtigungen auf Autobahnen im Süden von Nordrhein-Westfalen gekommen. Auf der A3 staute sich der Verkehr von Lohmar bis Bad Honnef über 20 Kilometer. „Aufgrund von feststehenden Lkws können zwar Pkws teilweise passieren, aber es ist eigentlich immer noch – ich sag’s mal vorsichtig – ein bisschen chaotisch“, sagte ein Polizeisprecher zur Situation auf der A3.
Auch auf der A4 staute sich der Verkehr zwischen Düren und Aachen-Laurensberg in beide Richtungen über 20 Kilometer. Auf allen Autobahnen im Südwesten komme es immer mal wieder vor, dass Lastwagen quer stünden oder an den Steigungen nicht weiterkämen, sagte ein Polizeisprecher.
Im Stadtgebiet von Köln gebe es zahlreiche witterungsbedingte Unfälle, allerdings sei es dabei hauptsächlich bei Blechschäden geblieben. Am Mittwoch seien einige Menschen leicht verletzt worden, es gebe aber keinen einzigen Schwerverletzten. Was sich derzeit am meisten herauskristallisiere, sei die angespannte Lage auf den Autobahnen, sagte ein Sprecher der Polizei Köln. Für das Stadtgebiet Aachen sagte ein Polizeisprecher, es gebe relativ wenige Unfälle: „Die Leute sind alle drauf eingestellt“ war seine Schlussfolgerung.
Winter-Chaos in NRW: Erste Schnee-Bilanz für Siegen-Wittgenstein
Update vom 18. Januar, 8:01 Uhr: Der DWD warnte massiv vor einem drohenden Schnee-Chaos in NRW. Die Polizei in Siegen-Wittgenstein zieht nun eine erste Bilanz. Man sei „verhältnismäßig glimpflich davongekommen“.
Nachdem gestern Mittag (17. Januar) der Schneefall einsetzte, musste die Polizei bis heute Morgen um 6 Uhr 19 Mal zu Verkehrsunfallaufnahmen fahren. In zwei Fällen wurde je eine Person leicht verletzt. „Neben Verkehrsunfällen kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Gerade an Steigungsstrecken blieben oftmals Lastkraftwagen stecken. Der Winterdienst war entsprechend im Dauereinsatz“, so die Polizei.
„Für die Menge des heruntergekommenen Schnees und der dadurch vielerorts weißen Straßen ist dies keine hohe Anzahl an Verkehrsunfällen“, heißt es jedoch. „Die Polizei führt dies darauf zurück, dass gestern augenscheinlich weniger Verkehrsteilnehmer auf den Straßen unterwegs waren und viele Menschen die Wetterwarnungen beherzigt hatten.“
Schnee-Chaos in NRW: Massencrash auf der A44 bei Paderborn
Update vom 18. Januar, 7:07 Uhr: Am Mittwochabend kam es auf der A44 zwischen Geseke und Büren in Richtung Kassel zu einem schweren Unfall. Sechs Personen wurden dabei verletzt. „Auf teils schneebedeckter Fahrbahn kam eine 49-jährige Ford-Fahrerin aus Oberhausen ins Schleudern und kam auf der Fahrbahn zum Stillstand“, so die Polizei Bielefeld.
„Eine nachfolgende 28-jährige Opel-Fahrerin aus Paderborn machte eine Vollbremsung und schleuderte in die Mittelschutzplanke.“ Der Fahrer des nachfolgenden Lkw aus den Niederlanden (53 Jahre) konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und geriet auf dem linken Fahrstreifen fahrend gegen beide Pkw. Hinter dem Lkw konnte ein 24-jähriger Audi A8 Fahrer aus Litauen noch bis zum Stillstand abbremsen. Der Audi A8 wurde jedoch von einem nachfolgenden Lkw aus Ennepetal erfasst und unter die Ladefläche vom niederländischen Lkw geschoben.
„Wie durch ein Wunder überlebten beide Insassen von dem Audi.“ Bei dem Unfall erlitten 6 Personen teils schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
Schnee-Chaos in NRW: Beeinträchtigungen bei der Deutschen Bahn
Update vom 18. Januar, 6:07 Uhr: Auch am Donnerstagmorgen gelten in weiten Teilen von NRW Warnungen vor leichtem Schneefall, vor Glätte und vor Frost. Teilweise gehen die DWD-Warnungen bis 10 Uhr.
Der aktuelle Wintereinbruch mit Schneefall und (Eis-)Regen führt zusätzlich zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. „Es kann zu Verspätungen und Teil/- Ausfällen im Regional und S-Bahn Verkehr kommen“, teilt die Deutsche Bahn mit. „Durch Glatteisbildung ist der Bus- und Schienenersatzverkehr in einigen Regionen stark eingeschränkt. Dies führt zu hohen Verspätungen und gegebenenfalls dazu, dass der Schienenersatzverkehr in einigen Gebieten komplett eingestellt ist.“
Schnee-Chaos in NRW sorgt für Beeinträchtigungen bei der Deutschen Bahn
Update vom 17. Januar, 21:53 Uhr: Der Wintereinbruch hat auch zu Auswirkungen im NRW-Zugverkehr gesorgt. Bei der Bahn können aktuell drei Linien, zwei S-Bahnen und eine Regionalbahn, in Nordrhein-Westfalen nicht fahren. Betroffen sind die S12, die S19 sowie die RB25. Auf fünf anderen Linien gibt es Einschränkungen. Dazu kommen teilweise hohe Verspätungen aufgrund des Schnees.
Schnee am Abend vor allem im Kreis Euskirchen
Update vom 17. Januar, 20:37 Uhr: Auch am Mittwochabend fällt in einigen NRW-Regionen weiterhin Schnee. Besonders im Süden vom Kreis Euskirchen über die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz schneit es immer noch kräftiger, wie auf dem Wetterradar von Kachelmannwetter zu sehen ist. In anderen Teilen des Landes hat es sich etwas beruhigt. Vielerorts ist aktuell eher leichter Schneefall zu sehen. Teilweise gibt es auch Schneepausen. Immer noch ist wie prognostiziert größtenteils die Südhälfte von NRW betroffen. Allerdings schneit es gebietsweise auch in Ostwestfalen.
Busbetrieb in Köln wegen Schnee eingestellt
Update vom 17. Januar, 19:20 Uhr: Nachdem schon seit dem Nachmittag in vielen Landkreisen um Köln kaum oder keine Busse mehr fahren, hat es jetzt auch die Domstadt erwischt. Der Busbetrieb der KVB wurde um circa 19 Uhr wegen des starken Schneefalls eingestellt, teilten die Verkehrsbetriebe mit. Ein sicherer Busbetrieb könne „nicht mehr gewährleistet werden“, heißt es in einer Mitteilung. Es gab am Mittwochnachmittag in Köln neun Unfälle mit Bussen wegen der glatten Straßen.
Feuerwehr Hagen meldet: „Rettungsdienst ausgelastet“
Update vom 17. Januar, 18:22 Uhr: In Hagen sind aktuell der Rettungsdienst und die Notaufnahmen der Krankenhäuser ausgelastet. Das teilte die Feuerwehr über X (ehemals Twitter) mit. „Durch den Schneefall werden die Straßenverhältnisse in der Stadt zunehmend schwierig. Der Rettungsdienst ist ausgelastet, die Notaufnahmen der Krankenhäuser ebenfalls“, heißt es dort. Betroffene sollten nur im Notfall die 112 wählen. „Wenn ihr nicht zwingend mit dem Auto fahren müsst, bleibt Zuhause“, appelliert die Feuerwehr.
Immer mehr Unfälle auf schneeglatten Straßen
Update vom 17. Januar, 17:57 Uhr: Vor allem im Süden von NRW werden aufgrund des starken Schneefalls immer mehr Unfälle gemeldet. Allein in Bonn gab es am Nachmittag 20 Unfälle auf schneeglatten Straßen innerhalb von nur einer Stunde. Ähnlich sah es im Rheinisch-Bergischen Kreis und im Kreis Siegen-Wittgenstein aus.
Busverkehr vielerorts wegen Schnee eingestellt
Update vom 17. Januar, 17:47 Uhr: Seit dem Nachmittag wurde in mehreren Städten und Kreisen in NRW der Busverkehr teilweise komplett eingestellt. In Wuppertal fahren keine Busse mehr, berichtet wa.de. Die Sicherheit sei nicht mehr zu gewährleisten, teilten die Stadtwerke am Mittwoch mit. Auch in Siegen-Wittgenstein und in Olpe fahren keine Busse mehr. „Von einer Wiederaufnahme des Betriebes ist am heutigen Tage bis Betriebsende nicht mehr auszugehen“, teilten die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd mit. Ebenfalls betroffen sind der Rheinisch-Bergische Kreis, der Kreis Euskirchen, der Rhein-Sieg-Kreis und der Oberbergische Kreis. Dort fährt seit dem Nachmittag auch fast kein Bus mehr.
Unfälle im Minutentakt im Märkischen Kreis
Update vom 17. Januar, 17:45 Uhr: Im Märkischen Kreis meldet die Polizei aktuell viele Unfälle. Teilweise hat es dort am Nachmittag im Minutentakt gekracht. Allein zwischen 15:50 Uhr und 16 Uhr gab es demnach neun Unfälle in der Region, zwischen 16:45 Uhr und 16:55 Uhr nochmals sechs weitere. Glücklicherweise habe es bislang noch keine schweren Verletzungen gegeben, so die Polizei dort.
Lange Staus und viele Unfälle auf Autobahnen um Köln
Update vom 17. Januar, 17:19 Uhr: Der Schnee in NRW führt seit dem Nachmittag auch verstärkt zu Unfällen auf den Straßen und Autobahnen. Die Unfälle auf den Autobahnen im Kölner Umland häufen sich aktuell, sagte beispielsweise ein Sprecher der Polizei Köln auf 24RHEIN-Nachfrage. Es gibt teilweise lange Staus. Autofahrer sollten ihre Fahrweise anpassen, oder „bestenfalls ganz aufs Auto verzichten“, so der Sprecher.
Kein Präsenzunterricht in vielen Schulen am Donnerstag
Update vom 17. Januar, 16:45 Uhr: Auch am Donnerstag findet vielerorts im Süden und Südosten von NRW kein Präsenzunterricht an den Schulen statt. Das haben die Bezirksregierungen in Arnsberg und Köln am Mittwochnachmittag entschieden. Die Unwetterwarnungen des DWD gelten in vielen Regionen noch bis Donnerstagfrüh, 9 Uhr. Daher sei ein geregelter Schulbetrieb ohne Gefährdung der Schülerinnen und Schüler in mehreren Landkreisen und Städten nicht möglich, heißt es in der Begründung.
Entscheidung zu Schulen am Donnerstag noch nicht gefallen
Update vom 17. Januar, 14:54 Uhr: An vielen Schulen in NRW konnte am Mittwoch aufgrund des erwarteten Schnees kein Präsenzunterricht stattfinden. Das teilten die Bezirksregierung Arnsberg und die Bezirksregierung Köln mit. Nun beraten die Bezirksregierungen aufgrund der Unwetterwarnung in NRW darüber, ob an den Schulen am Donnerstag noch einmal der Präsenzunterricht ausgesetzt wird.
Januar 2024: Die Bilder vom Schnee in NRW




„Wir sondieren noch die Lage und werden heute Nachmittag eine Entscheidung treffen“, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Arnsberg am Mittwoch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Auch in Köln sitzen die zuständigen Fachleute noch einmal zusammen.
Unwetterfront mit Schnee und Glätte erreicht NRW – Schulen auch am Donnerstag zu?
Update vom 17. Januar, 12:03 Uhr: Am Mittag hat die erwartete Unwetterfront mit Schnee und Glätte Nordrhein-Westfalen erreicht. In der Eifel setzte am späten Mittwochvormittag ganz leichter Regen ein, der auf den gefrorenen Böden schnell für eine gefährlich glatte Eisschicht sorgte. Nordrhein-Westfalen liegt eher am Rand des Unwetter-Gebiets. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt südlich von Aachen, Köln, Olpe und Winterberg vor 15 bis 30 Zentimetern Schnee selbst in tiefer gelegenen Gebieten. Örtlich könnten sogar bis zu 40 Zentimeter Schnee fallen.
Im Ruhrgebiet soll nur wenig Schnee fallen, im Münsterland und in Ostwestfalen bleibt es laut DWD voraussichtlich komplett trocken. Bus- und Bahnunternehmen informierten ihre Kunden, dass es ab dem Mittag im südlichen Nordrhein-Westfalen Verspätungen und Ausfälle geben könne. Auch Schulen in den betroffenen Regionen blieben am Mittwoch vorsorglich geschlossen. Die Stadt Wuppertal entschied wegen der Unwetterwarnung kurzfristig, alle Schulen um 12 Uhr zu schließen, berichtet wa.de. Die Warnung des DWD gilt zunächst bis Donnerstagmorgen um 9 Uhr.
Warnungen vor Schnee in NRW – was wo gilt
► Amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall: Eine Unwetterwarnung der Stufe rot (3 von 4) gilt für Städteregion Aachen, Stadt Aachen, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis, Stadt Bonn, Stadt Köln, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischen Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein und Hochsauerlandkreis. „Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 15 cm und 30 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 40 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt“, erklärt der DWD.
► Amtliche Warnung vor Schneefall: Eine amtliche Warnung der Stufe orange (2 von 4) gilt für Kreis Heinsberg, Stadt Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss, Düsseldorf, Solingen, Wuppertal, Remscheid und Leverkusen, Kreis Mettmann, Ennepe-Ruhr-Kreis, Stadt Hagen, Märkischer Kreis, und die Kreise Soest, Paderborn und Höxter. „Es tritt im Warnzeitraum Schneefall mit Mengen zwischen 5 cm und 15 cm auf. Verbreitet wird es glatt“, erklärt der DWD.
► Amtliche Warnung vor leichtem Schneefall: Ebenfalls Schnee, aber in deutlich geringerem Ausmaß soll es im Rest von NRW geben, vor allem in der Nordhälfte und dem Ruhrgebiet. „Es tritt im Warnzeitraum leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 cm und 6 cm auf. Verbreitet wird es glatt“, erklärt der DWD.
Quelle: Deutscher Wetterdienst, Stand: 17. Januar, 8:15 Uhr
Schnee-Warnung für NRW – bis zu 40 Zentimeter möglich
Update vom 17. Januar, 11:08 Uhr: Während die heftigen Schnee-Warnungen vor allem für die Südhälfte von NRW gelten, ist auch im Ruhrgebiet Schnee zu erwarten. Allerdings gilt dort bislang lediglich eine Warnung vor leichtem Schneefall, beispielsweise in Dortmund, Essen oder Hamm. Im Rest von Nordrhein-Westfalen dürfte es im Tagesverlauf heftiger werden, seit 11 Uhr sind die amtlichen Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall aktiv.
Schnee-Warnung für NRW – verschiedene Wetter-Warnungen aktiv
Update vom 17. Januar, 10:46 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Süden von NRW ab 11 Uhr vor starkem Schneefall. Besonders betroffen seien dann alle Regionen, die südlich von Aachen, Köln, Olpe und Winterberg liegen. Dort können selbst in tiefer gelegenen Gebieten laut Wetterdienst 15 bis 30 Zentimeter Schnee fallen, örtlich sogar bis zu 40 Zentimeter. Das könne massive Folgen für den Verkehr haben. Die Warnung gilt zunächst bis Donnerstagmorgen um 9.00 Uhr.
Auslöser für die Wetterlage sei Tief Gertrud, das warme und feuchte Luft von der Biskaya nach Deutschland bringe, sagte eine Meteorologin in Essen. Hier trifft der Niederschlag dann auf kalte Luftmassen und fällt dadurch als Schnee vom Himmel. Anders als in anderen Bundesländern sei in Nordrhein-Westfalen aber nicht mit Eisregen zu rechnen.
Update vom 17. Januar, 8:07 Uhr: Der DWD hat am Morgen nochmals seine Warnkarte aktualisiert – und für die verschiedenen Landkreise des Bundeslandes gelten unterschiedliche Warnungen. Vor allem in der Südhälfte wird in sämtlichen Kreisen mit amtlicher Unwetterwarnung vor starkem Schneefall gewarnt. Die meisten Warnungen beginnen um 11 Uhr und dauern bis Donnerstag (18. Januar), 9 Uhr an.
Schnee-Warnung für NRW – erste Flocken am Mittwochmorgen erwartet
Update vom 17. Januar, 6:03 Uhr: Ab heute soll es in Deutschland und NRW kräftig schneien. Wie der DWD mitteilt, zieht dabei ein Randtief von Nordwestfrankreich über NRW bis nach Tschechien. Demnach liegt NRW „nahezu komplett“ auf der kalten Seite dieses Tiefs, wo es kräftige Schneefälle geben soll.
Für die Südhälfte gilt ab 12 Uhr vormittags eine amtliche Warnung vor Schneefällen mit Mengen zwischen 5 und 15 Zentimetern Schnee. In einigen Kreisen sind zwischen 15 und 30 Zentimeter möglich (teilweise ab 8 Uhr), in Staulagen sogar bis 40 Zentimeter Neuschnee. Die Warnung gilt bis zum frühen Donnerstagmorgen. Vor allem in den Regionen an der Grenze zu Rheinland-Pfalz kann die Schneemenge kräftig ausfallen. Der DWD warnt vor unpassierbaren Straßen und Bäumen, die unter der Schneelast zusammenbrechen können. „Vermeiden Sie alle Autofahrten“, rät der DWD. „Fahren Sie nur mit Winterausrüstung.“
Schnee in NRW – Mittwochmorgen sollen die ersten Flocken fallen
Update vom 16. Januar, 22:45 Uhr: Der Schnee steht in NRW vor der Tür. Laut einem aktuellen Radarfilm von wetter.com zieht am Mittwochmorgen ein Niederschlagsgebiet von Belgien aus nach Nordwesten weiter. Ab circa 11 Uhr sollen dann die ersten Schneefälle im Süden von NRW einsetzen. Am Nachmittag breiten sich die Schneefälle von Aachen bis ins Hochsauerland aus. Danach soll es bis zum Donnerstagmorgen vielerorts schneien.
Wegen Schnee: Einschränkungen bei der Bahn und am Flughafen Köln/Bonn befürchtet
Update vom 16. Januar, 18:46 Uhr: Der ab Mittwoch in NRW erwartete Schneefall könnte sich auch auf Reisen auswirken. Der Flughafen Köln/Bonn bereitet sich auf mögliche Auswirkungen des Schnees im Flugverkehr vor. „Aufgrund des angekündigten starken Schneefalls in Nordrhein-Westfalen kann es am morgigen Mittwoch (17. Januar) im Verlauf des Tages am Flughafen Köln/Bonn witterungsbedingt zu Beeinträchtigungen des Flugbetriebs kommen“, teilte der Flughafen am Dienstag mit. Vor allem bei sehr starkem Schneefall, Eisregen oder Glatteisbildung seien Beeinträchtigungen im Flugverkehr trotz des Einsatzes von modernster Technik und Winterdienstgeräten möglich, so der Betreiber des Flughafens.
Auch im Bahnverkehr drohen wegen des Wintereinbruchs ab Mittwoch bundesweit Einschränkungen. „Auswirkungen auf den Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn sind nicht ausgeschlossen“, so die Deutsche Bahn in einer Mitteilung. Reisende, die für Mittwoch (17. Januar) eine Fahrt bei der Bahn gebucht haben, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist laut Bahn aufgehoben. Wer seine Reise nicht antreten will, kann seine Fahrkarte auch stornieren.
Schnee-Warnung für NRW – Präsenzunterricht entfällt in einigen Kreisen
Update vom 16. Januar, 15:35 Uhr: In einigen Kreisen in NRW entfällt am Mittwoch (17. Januar) der Präsenzunterricht an Schulen. Davon betroffen sind unter anderem der Märkische Kreis und der Hochsauerlandkreis, wie die Bezirksregierung Arnsberg am Dienstagnachmittag mitteilt. „Die Leitungen der Schulen entscheiden im Rahmen der organisatorischen und personellen Möglichkeiten der Schule über die Art der Einrichtung von Unterricht in räumlicher Distanz“, teilte die Bezirksregierung Arnsberg mit. Auch in verschiedenen Kreisen und Städten im Regierungsbezirk Köln „ruht am 17.01.2024 der Präsenzbetrieb an Schulen“. Dazu zählen unter anderem die Städte Aachen, Bonn sowie der Kreis Euskirchen und der Rhein-Erft-Kreis. Auch dort sollen die Schulen selbst entscheiden, ob Distanzunterricht stattfindet.
DWD: Schneefall könnte auch Verkehr in NRW beeinträchtigen
Update vom 16. Januar, 13:28 Uhr: Der starke Schneefall, der am Mittwoch (17. Januar) über NRW erwartet wird, dürfte laut DWD auch Auswirkungen auf den Verkehr in Nordrhein-Westfalen haben. „Die genaue räumliche Einordnung, sowie auch die Intensität sind derzeit noch unsicher. Mit größeren Beeinträchtigungen im Straßen- und Schienenverkehr ist zu rechnen“, erklärt der DWD.
Amtliche Unwetterwarnung für NRW – DWD erwartet „starken Schneefall“
Erstmeldung vom 16. Januar, 12:29 Uhr: Köln – Lange wurde das Schnee-Comeback in NRW angekündigt, am Mittwoch (17. Januar) soll es so weit sein: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall herausgegeben, die derzeit vor allem für die südlichen Landkreise und Städte im Bundesland gilt. Demnach gilt die Warnung zunächst von Mittwochmorgen, 6 Uhr bis Donnerstagmorgen (18. Januar), 9 Uhr. „Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 15 cm und 35 cm auf. Verbreitet wird es glatt“, erklärt der DWD.
Wetter-Warnungen des DWD für NRW auch in diesen Städten und Kreisen – Schnee ab Mittwoch
Während in den aufgezählten Landkreisen und Städten eine amtliche Unwetterwarnung besteht, gelten für andere Teile von NRW zumindest amtliche Warnung, berichtet auch wa.de. Auch in Köln droht am Mittwoch Schneechaos, dort sind bis zu 25 Zentimeter Neuschnee möglich.
Unwetter in NRW: DWD prognostiziert gebietsweise starken Schneefall – bis zu 35 Zentimeter in 24 Stunden
Der NRW-Warnlagebericht des DWD bestätigt dies. Dort ist ab Mittwochmorgen von „nordwärts ausgreifenden, kräftigen Schneefällen“ die Rede, die vor allem in der Südhälfte länger anhalten sollen. „Dabei sind bis Donnerstagmorgen bevorzugt vom Aachener Raum und der Eifel bis zum Siegen-Wittgensteiner Land und Hochsauerland markante bis unwetterartige Schneemengen von 5 bis 15 cm in 6 Stunden, 10 bis 20 cm in 12 Stunden und 15 bis 25 cm in 24 Stunden zu erwarten. In Staulagen können sogar bis 35 cm nicht ganz ausgeschlossen werden“, heißt es weiter. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
Rubriklistenbild: © Marc John/Imago




