VonHannah Deckeschließen
NRW steht eine brisante Wetter-Lage bevor. Der DWD warnt vor lokalem Unwetter mit Gewitter und Starkregen. Am Donnerstag geht es dann „richtig rund“, sagt ein Meteorologe.
Update vom 20. Juni, 21.40 Uhr: Weiterhin gilt vor allem im Nordwesten von NRW und im Sauerland eine amtliche Warnung vor schweren Gewittern mit heftigem Starkregen innerhalb kurzer Zeit. Bei den Unwettern ist auch Hagel nicht ausgeschlossen. Die Gewitter sollen erst im Laufe der Nacht nach Nordosten abziehen.
Auch am Mittwoch sind einzelne Gewitter mit Starkregen sowie stürmischen Böen und kleinkörniger Hagel möglich.
Unwetter-Gefahr in NRW – DWD warnt vor Gewitter und Starkregen
Update vom 20. Juni, 18.41 Uhr: Für den frühen Abend warnt der DWD vor starkem Gewitter im Nordwesten von NRW. Von der Warnung betroffen sind die Landkreise Kleve, Broken, Coesfeld, Wesel, Steinfurt, Warendorf und Recklinghausen sowie Münster. Aber auch in Teilen vom Kreis Unna und in Dortmund müssen sich die Menschen auf Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen. Lokal besteht Unwetter-Gefahr.
Für ganz NRW gilt zudem weiterhin eine Warnung vor einer starken Wärmebelastung. Die Luft ist sehr warm bis heiß und feucht. Das wird sich vielerorts auch in der Nacht zu Mittwoch nicht ändern. Mancherorts bleibt es tropisch warm bei Temperaturen um die 19 Grad.
Unwetter-Gefahr in NRW – DWD warnt vor Starkregen und schweren Sturmböen
Update vom 20. Juni, 8.40 Uhr: Die Sonne macht eine Pause. Doch ein Tiefdruckgebiet bringt am Dienstag in NRW „sehr warme bis heiße, feuchte und zu Gewittern neigende Luft heran“, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Dazu warnt der DWD vor lokalen Unwettern.
Für den Vormittag wird gebietsweise schauerartiger Regen vorhergesagt, vereinzelt noch gewittrig. Dabei sei laut DWD „eng begrenzt“ Starkregen mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde möglich – „starke bis stürmische Böen um 60 km/h (Bft 7-8) nicht ausgeschlossen“.
Vereinzelt sind schon am Nachmittag, insbesondere aber ab dem Abend aus Südwesten vermehrt Gewitter mit Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit, Hagel sowie Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) aus West zu erwarten. Örtlich seien laut DWD auch schwere Gewitter – in diesem Zusammenhang spricht der Deutsche Wetterdienst von Unwetter – ) mit heftigem Starkregen von 25 bis 40 Litern pro Quadratmetern qm in kurzer Zeit sowie schweren Sturmböen um 95 km/h (Bft 10) möglich.
„Eine sehr gefährliche Wetter-Lage“ - Hohe Unwetter-Gefahr in NRW
[Erstmeldung] Hamm - Mit einer tropischen Nacht sind die Menschen in Nordrhein-Westfalen in die neue Woche gestartet. Bewölkt und schwülwarm war das Wetter am Montag. Es liegt etwas in der Luft: Gewitter, Regen, Unwetter. Tatsächlich müssen sich die Menschen in NRW ab Dienstag auf turbulentes Wetter einstellen. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net spricht von einer „sehr gefährlichen Wetter-Lage“.
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
| Hauptstadt | Düsseldorf |
| Einwohner | 17,9 Millionen |
Hohe Unwetter-Gefahr in NRW – „Eine sehr gefährliche Wetter-Lage“
Am Dienstag (20. Juni) geht es los. Von Südwesten aus zieht in der Nacht eine neue Gewitterformation über NRW in Richtung Landesmitte. Erste Gewitter mit Starkregen und starken Böen sind möglich. Dabei bleibt es warm bis heiß. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) klettern die Temperaturen tagsüber auf 26 bis 31 Grad. Örtlich kann es zu Unwetter durch heftigen Starkregen kommen. Welche Region es trifft, kann derzeit – Stand Montag, 13 Uhr – noch nicht gesagt werden, betonen die Wetter-Experten.
Die Wetter-Lage am Mittwoch (21. Juni) wird ähnlich. Die Temperaturen gehen laut DWD etwas runter, im höheren Bergland sind dann nur noch maximal 23 Grad drin. Örtlich knallt es, in Gewitter-Nähe kann es zudem sehr stürmisch werden mit einzelnen Schauern.
Heftiger Starkregen in NRW – „punktuell extremes Unwetter“
Für den Donnerstag (22. Juni) sollten Menschen in NRW die regionalen Wetter-Warnungen genau im Blick behalten. Der DWD schreibt: „Punktuell extremes Unwetter bezüglich Starkregen nicht ausgeschlossen“. Laut Kachelmannwetter (Stand 19. Juni) kann es vor allem die Region rund um Münster treffen. Regensummen bis zu 100 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sind möglich.
Zudem kühlt es sich stark ab. Maximal 26 Grad, eher weniger, sind am Donnerstag drin. In der Nacht zu Freitag beruhigt sich das Wetter allmählich wieder, die Temperaturen sinken in Hochlagen auf 12 bis 10 Grad ab.
Ab Freitag (23. Juni) wird es dann wieder freundlicher. „Zum Wochenende ist der Sommer wieder voll da“, sagt Dominik Jung mit Blick auf den 24. und 25. Juni. In NRW klettern die Temperaturen wieder Richtung 30-Grad-Marke – und eventuell auch noch weit darüber hinaus. Genau zum Siebenschläferzeitraum baut sich ein neues Hoch auf, berichtet 24RHEIN.
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