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Teresa Tothschließen
Ein Frachter vor der Nordsee-Insel Ameland brennt. Einsatzkräfte versuchen, das Feuer zu löschen. Sinkt das Schiff, droht eine erhebliche Ölpest.
- Löschung von E-Autos: Frachter-Brand „fast unmöglich zu löschen“
- Schiff fängt Feuer: In der Nordsee gerät ein Frachter mit 3000 Autos in Brand, ein Mensch stirbt.
- Umweltkatastrophe droht: Kentert das Schiff, könnte das erhebliche Folgen haben.
- Dieser News-Ticker zum Brand in der Nordsee ist beendet: Alle Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker.
Update vom 28. Juli, 8.25 Uhr: Das Feuer auf dem brennenden Autofrachter „Fremantle Highway“ ist laut der niederländischen Küstenwache schwächer geworden, wie der NDR zuvor berichtet hatte. Demnach sollen Spezialisten am Freitag einen Bergungsplan erstellen und einen erneuten Versuch wagen, den brennenden Frachter unter Kontrolle zu bringen.
Derzeit seien keine Flammen mehr auf dem Schiff zu sehen. Sobald es die Temperatur zulassen würde, soll ein Experte das Schiff inspizieren. Jedoch sei es für eine Entwarnung laut Küstenwache, da das Feuer laut Küstenwache erneut aufflammen könnte.
Schlepper „Fairplay 30“ übernimmt Notverbindung nach Brand auf Frachter
Die Notverbindung für den Frachter habe am Donnerstagabend der Schlepper „Fairplay 30“ übernommen. Die neue Verbindung sei stärker als vorher. Zunächst wollten die Einsatzkräfte den Frachter drehen. Dieser Plan wurde jedoch aufgrund anderer Windverhältnisse geändert. Der Schlepper hielt den Frachter demnach am Abend außerhalb der Fahrrouten und in sicherem Abstand zum regulären Schiffsverkehr.
Update vom 27. Juli, 20.35 Uhr: Aufgrund des brennenden Auto-Frachters „Fremantle Highway“ fürchtet Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) eine Umweltkatastrophe. Das Schiff hat große Mengen Treibstoff und weitere umweltschädliche Schadstoffe geladen. „Der einzigartige Nationalpark Wattenmeer ist ernsthaft in Gefahr“, sagte die Politikerin laut tagesschau.de.
Peter Südbeck, Chef des Nationalparks, sagte, dass jetzt nur noch gehofft werden könne. Sollte die „Fremantle Highway“ kentern oder gar zerbersten, würden die Giftstoffe garantiert in das Meer gelangen. Eine Ölpest könnte die Folge sein. „Wir sitzen hier ein wenig wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange“, sagte Südbeck. Die volle Hoffnung liegt nun auf den Rettungs- und Katastrophenschutzschiffen vor Ort, die eine große Menge an Stoffen auffangen könnten.
Laut dem Ministerium befinden sich rund 1.600 Tonnen Schweröl und weitere 200 Tonnen Marinediesel an Bord des Frachters. Hinzu kommen Verbrennungsrückstände, Löschwasser und vermutlich Tankinhalte der Autos.
Großer Brand auf Nordsee-Frachtschiff vor Ameland: „Wir können nichts weiter tun als zuschauen“
Update vom 27. Juli, 17.05 Uhr: Noch immer brennt vor der Küste der Autofrachter „Fremantle Highway“. Von der Insel Ameland aus ist eine dichte Rauchsäule über der Nordsee zu sehen. Die Situation sei am Donnerstag zwar stabil gewesen, doch Löscharbeiten waren nicht erfolgreich. Aus der Luft wird derzeit kontrolliert, ob die Temperatur sinkt – erst dann können die Bergungsspezialisten an Bord. „Wir können nichts weiter tun als zuschauen, wie sich das mit dem Feuer weiter entwickelt“, sagte der Sprecher der Wasserbehörde, Edwin de Feijter.
Das Schiff sei vergleichbar mit einem schwimmenden Schuhkarton aus Stahl. „Das ist eine große Hülle, in der es innen brennt. Ich kann nur von außen Wasser draufgeben, ich komme also nicht rein, ich habe keine Öffnung, wo ich irgendwo sinnvoll Löschmittel einsetzen kann“, sagte Lars Tober von der Gesellschaft für Sicherheitstechnik und Schiffssicherheit Ostsee im ZDF-Morgenmagazin. Aktuell liege der Frachter aber stabil im Wasser.
Nordsee-Frachter wegen E-Auto in Flammen: Kühlung wegen Sicherheitsbedenken gestoppt
Update vom 27. Juli 2023, 14.43 Uhr: Die Kühlung des brennenden Frachters „Fremantle Highway“ ist am Donnerstagnachmittag gestoppt worden. Es müsse verhindert werden, dass unnötig viel Wasser an Bord des Schiffes gelange, da dies die Stabilität des Schiffes gefährde, teilte die Küstenwache mit. Löschboote hatten die Seiten des Schiffes mit Seewasser gekühlt. Daran war auch ein deutsches Löschboot beteiligt.
Der Brand des Nordsee-Frachters könne noch Tage dauern, sagte der Sprecher der Küstenwache. Bergungsexperten warteten nun ab, bis die Temperaturen auf dem Schiff gesunken seien. Der Frachter liege aber stabil, sagte der Sprecher. Im Falle eines Auseinanderbrechens oder Kenterns des Schiffes wird eine Umweltkatastrophe befürchtet.
Feuer auf Nordsee-Frachtschiff vor Ameland: Warnung vor „Umweltkatastrophe ungekannten Ausmaßes“
Update vom 27. Juli, 9.54 Uhr: Der brennende Autofrachter vor der holländischen Küste hat nach Angaben der Reederei mehr Autos an Bord als zunächst bekannt gewesen war. Der Frachter habe 3783 Autos geladen, teilte ein Sprecher der japanischen Reederei Kawasaki Kisen Kaisha der Deutschen Presse-Agentur in Tokio mit. Die niederländische Küstenwache hatte zuvor von 2857 Autos gesprochen, davon 25 E-Autos. Die genaue Ursache des Brandes steht noch nicht fest. Die Löscharbeiten dauerten an, sagte der Sprecher in Tokio. Ein Mensch kam durch den Brand ums Leben.
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat sich äußerst besorgt über den brennenden Autofrachter vor der niederländischen Küste gezeigt. Es drohe eine „Umweltkatastrophe ungekannten Ausmaßes“, wenn das Schiff sinke, erklärte Lemke. Dann könnten „große Mengen Treibstoff und weitere umweltschädliche Schadstoffe aus der Ladung des Frachters das empfindliche Ökosystem der Nordsee großflächig verschmutzen“. Der einzigartige Nationalpark Wattenmeer sei dann „ernsthaft in Gefahr“.
„Das gilt es mit allen Kräften zu verhindern“, erklärte Lemke. Sie verwies auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit des deutschen Havariekommandos mit der niederländischen Seite. Derzeit werde ein Bergungsplan entwickelt. „Deutschland wird alles zur Verfügung stellen, was helfen kann“, sicherte Lemke zu.
Feuer auf Nordsee-Frachtschiff vor Ameland: Offenbar gleicher Eigentümer wie die „Ever Given“
Update vom 26. Juli, 22.25 Uhr: Einstimmigen Medienberichten und Fachmedien zufolge gehört der Frachter „Fremantle Highway“, der vor Ameland in der Nordsee in Flammen steht, dem japanischen Unternehmen Shoei Kisen Kaisha, dem Eigner des Containerschiffs „Ever Given“, das im März 2021 den Suezkanal blockiert hatte. Das Schiff hatte damit den internationalen Schiffsverkehr erheblich gestört und einen Schaden in Milliardenhöhe verursacht, sodass die Bergung weltweit Aufmerksamkeit erregte.
Auch das Gebiet vor Ameland in der Nordsee, in dem der Frachter „Fremantle Highway“ brennt, ist laut Bericht von De Telegraaf eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt. Jährlich verkehren dort demnach 260.000 Schiffe, also mehrere hundert Schiffe pro Tag.
Feuer auf Frachter vor Ameland: Schiff könnte noch tagelang brennen
Update vom 26. Juli, 21.10 Uhr: Wie ein Sprecher der Küstenwache mitteilte, gestalten sich die Löscharbeiten rund um die „Fremantle Highway“ in der Nordsee überaus schwierig. Es sei demnach praktisch nicht möglich, den Brand an Bord des Frachters zu löschen, denn: „Wenn viel Wasser an Bord kommt, wirkt sich das auf das Schiff aus“, erklärte er zur aktuellen Lage um den Schiffsbrand vor Ameland. Und ein Sinken soll aufgrund der möglichen Umweltschäden verhindert werden. Die Küstenwache geht davon aus, dass das Feuer noch mehrere Tage brennen könnte.
Der deutsche Notschlepper „Nordic“ ist von dem Einsatz an dem brennenden Auto-Frachter vor der niederländischen Insel Ameland abgezogen worden. Das bestätigte ein Sprecher des Havariekommandos mit Sitz in Cuxhaven gegenüber der dpa. Demzufolge wurde er durch das Schiff „Fairplay-30“ ersetzt.
Frachter-Brand an der Küste vor Ameland – Schiff kann nicht abgeschleppt werden
Update vom 26. Juli, 20.15 Uhr: Aus der brennenden „Fremantle Highway“ ist bisher kein Öl ausgetreten. Laut der Wattenmeervereinigung ist ein Ölbekämpfungsschiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung vor Ort, um austretendes Öl sofort zu beseitigen. Doch „bisher ist das glücklicherweise nicht der Fall gewesen“, teilte die Vereinigung am Abend mit. Alles sei darauf ausgerichtet, das Schiff so schnell wie möglich aus dem Wattengebiet zu bringen, um die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Doch solange das Schiff noch brennt, könne es nicht abgeschleppt werden.
Wohin der Frachter verlegt werden soll, wenn das Feuer gelöscht ist, ist laut Bericht von De Telegraaf noch nicht klar. Nach Angaben der Wattenmeervereinigung werde aber das Gebiet nördlich der Schifffahrtswege zwischen Deutschland und den Niederlanden angepeilt. „Auch in der Nordsee besteht das Risiko von Auswirkungen, aber die Folgen sind dort geringer als im Wattenmeer“, so der Verband.
Frachter auf der Nordsee steht vor Ameland in Flammen – Brand „fast unmöglich zu löschen“
Update vom 26. Juli, 19.05 Uhr: Brennende Elektroautos sind für die Einsatzkräfte der Feuerwehr schon auf der Straße eine Herausforderung, wie ein Sprecher der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft gegenüber der Bild erklärt. Dort würde man „das brennende E-Auto mit einem Kran in einen Wasserbehälter heben“, um es zu löschen, so Tobias Thiele. Bei Parkhausbränden, Garagen oder – wie in diesem Falle auf einem Frachtschiff – stellen E-Autos die Feuerwehr vor „extreme Probleme“, berichtet der Fachmann weiter. Wenn gleich mehrere Autos nebeneinander brennen würden, sei der Brand „fast unmöglich zu löschen“.
Die Crux sei es, dass man nicht an die Batterie des Fahrzeugs herankomme, die meist den Brand verursache. Sie sei ein geschlossenes System, das nur gekühlt werden könne. Für die Löschung des Frachters „Fremantle Highway“ vor Ameland sieht Thiele nur eine Möglichkeit, das Feuer in den Griff zu bekommen: Man müsse den Frachter kurzzeitig fluten. Doch der würde in der Folge sinken. „Das wäre eine Umweltkatastrophe, bedenkt man die Menge der Autos und das Öl sowie das Schiffsöl selbst“, sagt Thiele gegenüber der Bild.
Nordsee-Frachter in Flammen: Mehr als 3000 Autos an Bord – Fotos zeigen das Inferno




Frachter auf der Nordsee steht in Flammen – Deutscher Notfallschlepper im Einsatz
Update vom 26. Juli, 17.50 Uhr: Nach Angaben der Küstenwache wurden Fachexperten von einem Bergungsunternehmen zum Schlepper Guardian gebracht, um die Möglichkeit einer Schleppverbindung mit dem Frachter zu untersuchen. Obwohl bereits ein Notkabel existiert, das den brennenden Frachter mit einem Schlepper verbindet, erwies sich dieses laut dpa als zu instabil, um die „Fremantle Highway“ abzuschleppen.
Update vom 26. Juli, 15.48 Uhr: Nun ist auch ein deutscher Notfallschlepper am Einsatzort in der Nordsee eingetroffen und bereit, zu intervenieren. Die Sprecherin des Havariekommandos, das seinen Sitz in Cuxhaven hat, berichtete, dass der Schlepper „Nordic“ unverzüglich losfuhr, nachdem die niederländische Küstenwache in der Nacht zum Mittwoch (26. Juli) das Feuer gemeldet hatte.
Brand auf Frachter: An der Küste vor Ameland rettet sich die Crew und springt über Bord
Obwohl der Frachter bereits zuvor über ein Notkabel mit einem anderen Schlepper verbunden wurde, war ein Abschleppen bislang nicht möglich. „Die Lage ist zu instabil, um das Schiff wegzuschleppen“, erklärte der Sprecher der Küstenwache, Edwin Granneman. Zumindest konnte das Schiff durch das Kabel aber in einer Position gehalten werden, in der es eine wichtige Route von und nach Deutschland nicht blockiert.
Update vom 26. Juli, 14.53 Uhr: Während die Löscharbeiten des brennenden Frachters noch im Gange sind, berichtet der Kapitän eines der Rettungsboote, Willard Molenaar, über seinen Einsatz. „Einer nach dem anderen sprang.“ Er gehörte zu den Ersten, die an der Unglücksstelle eintrafen. „Die waren echt in Not, sonst springt man nicht einfach so tief.“ Seiner Crew gelang es, sieben der über Bord gesprungenen Menschen aus dem Wasser zu retten. Die anderen Besatzungsmitglieder wurden mit Hubschraubern evakuiert. Einige mussten aufgrund von Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Mithilfe einer Notverbindung wird versucht, den Frachter in einer kontrollierten Position zu halten
Update vom 26. Juli, 14.07 Uhr: Das brennende Schiff vor der niederländischen Küste droht zu kentern. Es befindet sich derzeit in Schräglage – die Löscharbeiten waren bislang wenig erfolgreich. Die niederländische Küstenwache teilte über Twitter mit, dass ein Bergungsschiff eine Notverbindung zum Frachter hergestellt hat und versucht, es in einer kontrollierten Position zu halten.
Het schip staat nog in brand. Het bergingsvaartuig Hunter heeft een noodverbinding met het schip en houdt het schip zo gecontroleerd op een positie. Meerdere partijen werken aan een plan van aanpak om de schade zoveel mogelijk te beperken. pic.twitter.com/EYFTJJaHVo
— Kustwacht Nederland (@Kustwacht_nl) July 26, 2023
Im Falle eines Kenterns könnte dies eine verheerende Ölkatastrophe zur Folge haben, „insbesondere dann, wenn der Bunker betroffen ist und dann das Schweröl ausläuft“, warnte Gerd-Christian Wagner, der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste (SDN). Zuvor hatten bereits niederländische Umweltschützer vor einem solchen Szenario gewarnt. Aufgrund der aktuellen Westwinde könnte das ausgetretene Öl auch in die Deutsche Bucht gelangen. Der SDN-Vorsitzende betonte, dass die deutschen Behörden sich grundsätzlich auf ein solches Szenario vorbereiten sollten.
Wie Bild berichtet, versuchen Schiffe der Küstenwache aktuell den Frachter von zwei Seiten zu löschen und gleichzeitig das Sinken des Schiffes zu verhindern. Das Feuer ist jedoch nach wie vor außer Kontrolle.
Frachter vor Ameland in Brand: Deutsche Havarie für Nordsee-Einsatz bereit
Update vom 26. Juli, 10.57 Uhr: Das deutsche Havariekommando hat den niederländischen Behörden am Mittwochmorgen (26. Juli) Unterstützung angeboten, um bei den Löscharbeiten des brennenden Frachters zu helfen. Ein Sprecher des deutschen Havariekommandos in Cuxhaven betonte, dass sie die Situation genau beobachten. Für eine mögliche Entsendung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, wie beispielsweise Schiffe oder speziell geschulte Einsatzkräfte. Allerdings ist bisher noch keine endgültige Entscheidung diesbezüglich getroffen worden.
Umweltschützer über mögliches Kentern des Frachters besorgt: „könnte Umweltkatastrophe bedeuten“
Die Umweltstiftung De Noordzee zeigt sich derzeit besorgt über mögliche Umweltschäden, die der brennende Frachter zur Folge haben könnte. Ein Sprecher der Stiftung De Noordzee äußerte am Mittwoch gegenüber der niederländischen Nachrichtenagentur ANP: „Das könnte eine Umweltkatastrophe für die Nordsee und das Wattenmeer bedeuten.“ Insbesondere der Treibstoff und die Ladung, bestehend aus knapp 3000 Autos, bereiten den Umweltexperten große Sorgen.
Besorgt äußerte sich auch der Bürgermeister der niederländischen Wattenmeerinsel Ameland, Leo Pieter Stoel. Er befürchte, dass die Küste verschmutzt werden könnte. Derzeit sind Rettungskräfte damit beschäftigt, den Frachter zu stabilisieren und das Feuer zu löschen.
Frachter-Brand vor Ameland: Ein Mann kommt bei dem Brand ums Leben
Erstmeldung vom 26. Juli, 10.38 Uhr: Ameland - An Bord eines Frachtschiffs vor der niederländischen Küste ist ein schweres Feuer ausgebrochen. Gemäß der Mitteilung der Küstenwache am Mittwoch, den 26. Juli, kam dabei ein Mann tragischerweise ums Leben. Die restlichen 22 Besatzungsmitglieder konnten sich in Sicherheit bringen – einige von ihnen wurden mithilfe von Hubschraubern gerettet, während sieben weitere laut niederländischen Medienberichten von Bord sprangen. Mehrere Personen wurden bei dem Vorfall verletzt.
Das Feuer soll in der Nacht zum Mittwoch in einem der 25 elektrischen Autos ausgebrochen sein, die sich an Bord der „Fremantle Highway“ befanden. Die Flammen griffen rasch auf die anderen Fahrzeuge über. Insgesamt knapp 3000 Autos sollen sich an Board befinden. Laut Küstenwache war die Besatzung des Schiffes bemüht, das Feuer zu löschen, jedoch war der Versuch erfolglos.
Der Frachter war auf dem Weg nach Ägypten als das Feuer ausbrach
Zahlreiche Rettungskräfte versuchen derzeit, den Brand auf dem Frachter zu löschen und ein Sinken des Schiffes zu verhindern. Die „Fremantle Highway“ befand sich auf ihrer Route von Bremerhaven nach Port Said in Ägypten, als das Feuer in der Nähe der niederländischen Wattenmeerinsel Ameland ausbrach.
Das Eindämmen eines Brandes auf hoher See gestaltet sich laut Lea Versteeg, Sprecherin der niederländischen Küstenwache, als äußerst schwierig. In einem Interview mit Radio NOS1 betonte sie: „Der Brand ist noch nicht gelöscht. Es ist auch schwierig, einen Brand auf See in den Griff zu bekommen. Vor allem, wenn Fahrzeuge und Elektroautos an Bord sind.“ (tt/dpa)
Für diesen von der Redaktion geschriebenen Artikel wurde maschinelle Unterstützung genutzt. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung von Redakteurin Teresa Toth sorgfältig überprüft.
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