VonMartina Lipplschließen
Das Wetter zum Start in die letzte Juniwoche kann sich sehen lassen. Viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen sind angesagt. Allerdings ein kurzes Vergnügen.
Frankfurt – Beständig und stabil sieht es endlich mal laut den Prognosen beim Wetter in Deutschland aus. Es heizt sich richtig auf. Temperaturen steigen auf 25 bis 30 Grad – „erwärmen sich bis in den hochsommerlichen Bereich“, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Hoch „Bie“ über der Deutschen Bucht lässt landesweit die 25-Grad-Marke knacken. Donnerstag wird es schwül-heiß bei bis zu 32 Grad. Dann prognostiziert der DWD ein erhöhtes Gewitterrisiko, lokal auch mit Unwettern durch Starkregen und Hagel.
„Volle Lotte Sommerwetter bei uns in Deutschland“ – Temperaturen bis über 30 Grad
„Volle Lotte Sommerwetter bei uns in Deutschland“, erwartet Meteorologe Dominik Jung im wetter.net-Youtube-Video bis einschließlich Freitag. Auch wenn es zum Donnerstag auch in einigen Teilen Deutschlands „schon mal ordentlich zur Sache geht“.
Meteorologe Georg Haas von wetter.com: „Im Süden wird es kräftig scheppern. Im Norden bleibt es sonnig.“ Ein Tief aus Italien nähert sich. Schon zum Start in den kalendarischen Sommer rauschten Unwetter-Zellen über Deutschland.
| Datum | Maximalwerte |
|---|---|
| Montag, 24. Juni 2024 | 23 und 28 Grad, an der Küste um 20 Grad |
| Dienstag, 25. Juni 2024 | 22 Grad an der Nordsee und bis 30 Grad entlang des Rheins |
| Mittwoch, 26. Juni 2024 | 23 Grad im Oberallgäu und bis 32 Grad in Südbrandenburg |
| Donnerstag, 27. Juni 2024 | zwischen 25 und 32 Grad |
| Freitag, 28. Juni 2024 | zwischen 27 bis 30 Grad, in Richtung Brandenburg bis 33 Grad |
| Samstag, 29. Juni 2024 | zwischen 24 und 35 Grad |
| Sonntag, 30. Juni 2024 | zwischen 17 und 25 Grad |
| Quelle: DWD, wetter.net |
Bleibt es nur bei einem Drei-Tage-Sommer?
Das Gewitterrisiko nimmt ab Mittwoch laut dem DWD zu. Tagsüber ist es heiß (bis zu 32 Grad) und selbst in Hamburg bis 29 Grad sommerlich warm. In der Nacht auf Donnerstag und Freitag kühlt es laut dem DWD dann in einigen Regionen kaum ab. Bis zu 20 Grad – tropische Nächte – sind möglich.
„Aus Westen kommt der nächste große Wumms“, so Wetterexperte Dominik Jung mit Blick auf Samstag (29. Juni). „Mit starken Schauern und Gewittern mit Unwetterpotential, mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.“ Nach Hochwasser und Starkregen sehe es laut dem deutschen Wettermodell ICON jedenfalls aktuell nicht mehr aus. Bis Sonntag (30. Juni) sei es weitgehend verschwunden. Nur im Süden könnte es 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter Regen geben.
Das US-Wettermodell GFS habe dagegen einen kleinen Streifen über Norddeutschland drinnen, da könnte es sehr nass werden – bis Sonntag bis zu 90 Liter. Laut dem ECMWF (europäisches Wettermodell) gibt es in Süddeutschland am meisten Regen – bis 60 Liter pro Quadratmeter am Alpenrand – im Reste des Landes fünf bis 15 Liter Regen pro Quadratmeter. Zum letzten Junitag am Sonntag könnte es merklich kühler werden. Ob es so am Ende kommt, bleibt abzuwarten, räumt Jung ein.
Ein Meteorologe fürchtet einen „Höllensommer des Jahrtausends“: Saubere Luft begünstigt Hitze-Wellen in Europa. (ml)
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