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Vivian Werg
Martina Lippl
Kilian Bäuml
Teresa Toth
Papst Franziskus kämpft seit einem Monat gegen eine Lungenentzündung. Sein Zustand ist stabil, doch die täglichen Updates könnten bald weniger werden.
Update vom 15. März, 22.47 Uhr: Auch am Samstagabend ist der Zustand des Papstes weiterhin stabil, wie der Vatikan mitteilte. Das Kirchenoberhaupt müsse aber im Krankenhaus bleiben und seine Bewegungstherapie fortführen. Er brauche zudem weiterhin Unterstützung beim Atmen, hieß es weiter. Eine baldige Entlassung ist nach wie vor nicht in Aussicht.
Klinik verzichtet auf Bulletin – Zustand von Papst Franziskus weiterhin stabil
Update vom 15. März, 6.20 Uhr: Entgegen der Ankündigungen gab es am Freitagabend (14. März) kein medizinisches Bulletin aus der Gemelli-Klinik in Rom. „Der klinische Zustand von Papst Franziskus hat sich nicht wesentlich verändert, er ist weiterhin stabil“, gibt der Vatikan als Grund für das ausbleibende Update zur Gesundheits des Papstes an. Dies sei auch vom Kirchenvater selbst abgesegnet worden, heißt es weiter. Zudem bleiben der Pressestelle des Vatikans zufolge die Updates am Morgen aus, in denen über den Verlauf der Nacht berichtet wird.
Die Neuerung wird als gutes Zeichen gesehen. Dennoch erhole sich Franziskus nur „langsam“, schreibt die Repubblica, was vor allem auch dem hohen Alter geschuldet sei. „Die Genesung des Papstes schreitet stetig voran, und es wird Zeit benötigt, um sicherzustellen, dass die Verbesserungen nachhaltig sind“, heißt es aus dem Vatikan.
Franziskus verbringt ruhige Nacht, muss jedoch stetig mit Sauerstoff versorgt werden
Update vom 14. März, 9.26 Uhr: Seit genau einem Monat ist Papst Franziskus nun in der römischen Gemelli-Klinik in Behandlung. Am 14. Februar wurde der Kirchenvater erstmals wegen seiner Lungenentzündung eingeliefert. Sein Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert. Wie das Presseamt des Vatikans am Freitagmorgen (14. März) mitteilte, habe Franziskus eine ruhige Nacht im Krankenhaus verbracht. Weiter heißt es, dass der Papst „weiterhin abwechselnd nachts nicht-invasiv mechanisch beatmet und tagsüber mit Nasenkanülen mit hohem Sauerstoffanteil versorgt“ werde.
Mehr Informationen zum Gesundheitszustand des Papstes dürfte es im Tagesverlauf geben. Für Freitagabend wird ein medizinisches Bulletin aus dem Vatikan erwartet.
Papst Franziskus seit einem Monat im Krankenhaus - Entlassung weiter nicht absehbar
Update vom 13. März, 22.23 Uhr: Der Vatikan berichtet, der Gesundheitszustand des Papstes ist „unverändert“. Die Nacht zu Donnerstag sei ruhig verlaufen, hieß es weiter. Am Donnerstagmorgen nahm Papst Franziskus von seinem Krankenbett in der Gemelli-Klinik in Rom aus per Videokonferenz an Gebeten und Meditationen im Vatikan teil.
Am Mittwochabend war bereits bekannt geworden, dass eine Röntgenuntersuchung eine Verbesserung des Gesundheitszustands des Pontifex zeigte. Trotz dieser positiven Entwicklung sei eine baldige Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin nicht in Aussicht, so der Vatikan.
In diesem Jahr feiert die katholische Kirche eines ihrer Heiligen Jahre, das alle 25 Jahre stattfindet und Millionen von Pilgern nach Rom lockt. Es bleibt ungewiss, wann Papst Franziskus wieder an den zahlreichen geplanten persönlichen Treffen teilnehmen kann.
Papst bleibt weiterhin in Klinik: Wird er zum Ostersegen erscheinen können?
Update vom 13. März, 17.36 Uhr: Papst Franziskus befindet sich seit fast einem Monat in der Gemelli-Klinik in Rom. Sein Gesundheitszustand scheint sich zu stabilisieren. Zum zwölften Jahrestag seiner Wahl zum Papst hat der 88-Jährige am Donnerstag (13. März) zahlreiche Glückwünsche aus aller Welt bekommen, informiert Vatikan News. Zahlreiche Briefe seien ihm ans Bett gebracht worden.
Wann der Papst entlassen wird, ist noch unklar. „Der Papst wird entlassen, wenn er entlassen werden kann“, teilte Vatikansprecher Matteo Bruni mit. Lebensgefahr bestehe aber nicht mehr. Er werde aber weiterhin engmaschig überwacht. Ob es der Pontifex zur Karfreitagsprozession und dem Ostersegen im April schafft, ist ebenfalls unklar. Laut BR wird bereits spekuliert, dass stattdessen Kardinäle oder enge Vertraute durch die Feierlichkeiten führen könnten.
Vatikan mit neuen Details zum Gesundheitszustand des Papstes
Update vom 13. März, 06.35 Uhr: Der Gesundheitszustand des Papstes sei, „innerhalb des weiterhin komplexen Gesamtbildes, stabil geblieben“, informierte der Vatikan am Mittwochabend. Eine am Vortag durchgeführte Röntgenaufnahme des Brustkorbs habe die in den vergangenen Tagen festgestellten Verbesserungen radiologisch bestätigt.
Papst Franziskus unterziehe sich in der Gemelli-Klinik weiterhin „tagsüber der High-Flow-Sauerstofftherapie, während er nachts nicht-invasiv mechanisch beatmet wird“, heißt es weiter im Statement.
Update vom 12. März, 10.19 Uhr: Der Vatikan teilt gute Neuigkeiten mit: Erneut hat der Papst eine „ruhige Nacht verbracht“ und sei nicht mehr in unmittelbarer Gefahr. „Seine Prognose ist nicht mehr kritisch“, heißt es im Vatikan-Update. Franziskus letzte Atemkrise liegt inzwischen über eine Woche zurück.
Eine endgültige Entwarnung ist das aber nicht: Wie das ärztliche Behandlungsteam der Gemelli-Klinik bekannt gab, sei das klinische Bild weiterhin komplex. Seit dem 14. Februar liegt der Papst in dem römischen Krankenhaus und ist unter ständiger Beobachtung.
Update vom 12. März, 7.15 Uhr: Das nächste medizinische Bulletin, also eine offizielle Verlautbarung, über den Gesundheitszustand des Papstes wird am Mittwochabend erwartet. Der Heilige Stuhl kündigte an, dass es am Mittwoch weder eine Generalaudienz noch eine von Franziskus vorbereitete Katechese geben werde. Das habe allerdings nichts mit dem Krankenhausaufenthalt zu tun, sondern mit den in dieser Woche laufenden geistlichen Exerzitien, teilte das Pressebüro des Vatikans mit.
Update vom 11. März, 20.40 Uhr: Papst Franziskus hat auch am Dienstag seine Therapie im Gemelli-Krankenhaus in Rom fortgesetzt. Der Gesundheitszustand des 88-Jährigen bleibt weiter stabil. Allerdings ist noch keine Entlassung vorgesehen. Entgegen laufender Gerüchte haben in seiner Residenz, dem Gästehaus St. Martha, noch keine Umbauarbeiten begonnen, hieß es aus Vatikankreisen.
Das klinische Bild ist komplex, weshalb Franziskus wohl noch einige Tage im Krankenhaus bleiben wird. Ein nächstes medizinisches Bulletin ist für Mittwochabend geplant. Als sich der Papst noch in einem kritischen Zustand befand, informierte der Vatikan täglich über den Gesundheitszustand des katholischen Kirchenoberhauptes.
Update vom 11. März, 9.35 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Vatikan: das Oberhaupt der katholischen Kirche ist nach Einschätzung der behandelnden Ärzte nicht mehr in unmittelbarer Gefahr. Das teilte der Vatikan am Montagabend mit. Und auch am Dienstag gibt es gute Nachrichten: Papst Franziskus hat offiziellen Angaben zufolge eine weitere Nacht ohne zusätzliche Komplikationen im Krankenhaus verbracht. „Die Nacht verlief ruhig, der Papst wachte gegen 8.00 Uhr auf“, hieß es am Morgen in einer knappen Mitteilung des Heiligen Stuhls. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des 88-Jährigen machte der Vatikan zunächst nicht.
Die Ärzte zeigten sich mit der Entwicklung der vergangenen Tage zufrieden. Franziskus müsse wegen seiner Lungenentzündung aber weiter im Krankenhaus bleiben. Allerdings blieben die Mediziner aus der Universitätsklinik vorsichtig. Wegen des komplexen Krankheitsbilds bleibe es notwendig, „die pharmakologische Therapie noch einige Tage lang in einem Krankenhaus fortzusetzen“. Einen möglichen Termin für eine Entlassung nannten sie nicht. Eine beidseitige Lungenentzündung in einem solch hohen Alter gilt als gefährlich.
Update vom 10. März, 20.25 Uhr: Die behandelnden Ärzte schätzen, dass Papst Franziskus nicht mehr in akuter Gefahr schwebt. Diese Einschätzung stammt aus dem ärztlichen Bulletin, das der Vatikan am Abend in Rom herausgab. Der 88-Jährige befindet sich seit dreieinhalb Wochen wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus.
Chemietechniker, Türsteher, Hausmeister: Eine Krankheit brachte Papst Franziskus zur Kirche




Update vom 10. März, 9.20 Uhr: Bereits seit mehr als drei Wochen wird Papst Franziskus in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Nach offiziellen Angaben hat das Oberhaupt der katholischen Kirche eine weitere Nacht ohne zusätzliche Komplikationen im Krankenhaus verbracht. „Der Papst hat eine ruhige Nacht verbracht. Er ruht sich aus“, hieß es am Morgen in einer knappen Mitteilung des Heiligen Stuhls. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des 88-Jährigen machte der Vatikan zunächst nicht. Aufgrund seines stabilen Zustands hatte der Heilige Stuhl am Sonntagabend kein Update veröffentlicht, jedoch wurde jetzt ein aktuelles Bulletin für den Montagabend angekündigt.
Papst Franziskus leidet an einer Lungenentzündung. Seit der Einlieferung am 14. Februar kam es mehrfach zu Komplikationen: Er erlitt viermal Anfälle akuter Atemnot und musste mitunter mechanisch beatmet werden. Dazu wird ihm eine Maske aufgelegt, die Nase und Mund bedeckt.
Papst Franziskus hat kein Fieber: Nächstes Bulletin wird am Montagabend veröffentlicht
Zuletzt hatte der Heilige Stuhl in einem ärztlichen Bulletin jedoch von einer „allmählichen, leichten Besserung“ berichtet. „Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist in den letzten Tagen stabil geblieben und zeigt somit ein gutes Ansprechen auf die Therapie“, hieß es am Samstag. Franziskus habe kein Fieber.
Hoffnung auf eine baldige Entlassung aus dem Krankenhaus gibt es derzeit nicht. Die Ärzte halten sich mit einer Prognose zum weiteren Verlauf zurück. Spekulationen über die Einrichtung einer speziellen Krankenstation im Wohnsitz des Papstes im Vatikan, der Casa Santa Marta, wies Franziskus‘ Umfeld zunächst zurück, wie die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ berichtete.
Kranker Papst Franziskus meldet sich persönlich
Update vom 9. März, 12.57 Uhr: Papst Franziskus, der sich noch immer in einem gesundheitlich angeschlagenen Zustand befindet, hat sich mit einer Botschaft für das Angelus-Gebet am Sonntag an die Öffentlichkeit gewandt. Diese wurde auf dem Portal Vatikan News veröffentlicht. Er betont darin, dass er besonders an die vielen Menschen denkt, die sich um Kranke kümmern. Diese Menschen seien ein Zeichen der Gegenwart des Herrn für diejenigen, die sie betreuen.
„Während meines langen Krankenhausaufenthaltes hier habe auch ich die Fürsorglichkeit des Dienstes und die Zärtlichkeit der Pflege erfahren, insbesondere von den Ärzten und dem Pflegepersonal, denen ich von Herzen danke“, äußerte das Kirchenoberhaupt.
Er sprach seinen Dank an alle aus, die für ihn gebetet haben. Zudem würdigte er die Freiwilligen, die sich ehrenamtlich engagieren. Freiwilligenarbeit sei „eine Prophezeiung und ein Zeichen der Hoffnung, denn sie bezeugt den Vorrang der Unentgeltlichkeit, der Solidarität und des Dienstes an den Bedürftigsten.“
Papst Franziskus stabil, aber noch immer angeschlagen und fiebrig
Update vom 9. März, 9.53 Uhr: Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus hat sich zwar stabilisiert, jedoch könnten weitere Atemprobleme auftreten. Das schreibt La Repubblica, die sich auf vatikanische Quellen bezieht. Aus diesem Grund verzichtet der Vatikan derzeit auf Vorhersagen zum Verlauf der Lungenentzündung. Zuletzt habe Franziskus weiterhin Fieber gehabt.
Erstmeldung vom 9. März: Vatikan – Seit über drei Wochen befindet sich Papst Franziskus im Krankenhaus. Sein Gesundheitszustand hatte zwischenzeitlich große Besorgnis unter den Gläubigen ausgelöst. Doch am Samstagabend (8. März) veröffentlichte der Vatikan ein ärztliches Bulletin, das auf eine positive Entwicklung hinweist.
Erstmals berichten Ärzte von einem Therapie-Erfolg bei krankem Papst Franziskus
„Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist in den letzten Tagen stabil geblieben und zeigt somit ein gutes Ansprechen auf die Therapie“, heißt es in der Mitteilung. Dies ist das erste Mal, dass der Vatikan von einem Erfolg der Behandlung spricht. Insgesamt fühle sich der Papst allmählich besser. Am Samstagmorgen wurde zudem kurz mitgeteilt: „Die Nacht war ruhig, der Papst ruht sich aus.“
Der 88-jährige Papst leidet an einer schweren Lungenentzündung, die beide Lungenflügel betrifft. Seit Mitte Februar wird er in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Mehrfach erlitt Franziskus akute Atemnotanfälle, die zeitweise eine mechanische Beatmung erforderlich machten. Derzeit erhält er hochdosierten Sauerstoff, der tagsüber über eine Nasenkanüle und nachts über eine Sauerstoffmaske verabreicht wird. Trotz der leichten Besserung äußern sich die behandelnden Ärzte zurückhaltend über den weiteren Krankheitsverlauf.
Trotz seiner geschwächten Verfassung bemüht sich der Papst, den Kontakt zu den Gläubigen aufrechtzuerhalten. In einer kürzlich veröffentlichten Audiobotschaft bedankte er sich für die zahlreichen Gebete. Seine Stimme klang dabei jedoch sehr schwach und brüchig.
Papst Franziskus betet trotz Krankheit in der Kapelle der Gemelli-Klinik
Seit März 2013 steht Papst Franziskus an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Am kommenden Donnerstag, dem 13. März, jährt sich seine Wahl zum Nachfolger von Papst Benedikt XVI. zum zwölften Mal. Mit 88 Jahren ist der gebürtige Argentinier der zweitälteste Pontifex in der Geschichte der katholischen Kirche. Der Vatikan plane laut Experten in jedem Fall schon für eine Zeit nach Franziskus.
Trotz seines Krankenhausaufenthalts versucht der Papst, seinen Pflichten im Rahmen seiner Möglichkeiten nachzukommen. Laut Vatikan verbringt Franziskus seine Tage mit Ruhe und Gebet, unter anderem in der kleinen Kapelle seiner Krankenhaussuite. Im Rahmen seiner Kräfte arbeitet er zudem ein wenig. Der Vatikan hat angekündigt, die Öffentlichkeit weiterhin über den Verlauf der Genesung zu informieren. (tt/dpa/afp)
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