Neue Rüstungsspirale

F-47-Kampfjets: Trump setzt auf Schnelligkeit statt auf Tarnung

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Zukunft mit Stummeln: Die Canards am Eurofighter Typhoon. Der US-Kampfjet der neuen Generation kehrt jetzt wohl wieder zu diesem Konstruktionsmerkmal zurück (Archivfoto).
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Das vielleicht beste Flugzeug der Welt steht auf dem Runway. Mit der Boing F-47 planen die USA, die Luftüberlegenheit zu erringen. Kritiker sind skeptisch.

Washington D. C. – „In chaotischen, umkämpften Umgebungen“ würden Konflikte künftig stattfinden, sagt Ellen Pawlikowski; den Podcast-Beitrag der ehemaligen Generalin der Luftwaffe der USA zitiert aktuell das Magazin Bulgarian Military (BM) . Laut Pawlikowski könnten in diesen Auseinandersetzungen pure Geschwindigkeit und enge Kurven ebenso wichtig werden wie Unsichtbarkeit. Gemeint ist die Nachfolgerin der F-35-Generation, die anders aussehen wird als der derzeit umstrittene Jet und eher dem Eurofighter ähneln soll: Die F-47, die US-Präsident Donald Trump jetzt geordert hat, wäre ein Kampfjet der sechsten Generation und soll auf jeden Fall andere Tragflächen bekommen – wie BM-Autor Boyko Nikolov schreibt „mysteriöse Flügel“.

„Mysteriös“ könnte auch der Ausgang des Next-Generation Air Dominance-Programms (NGAD) der US-Luftwaffe werden. Wie das Magazin The Aviationist Ende vergangenen Jahres berichtet hat, steht das Programm unter keinem guten Stern. Das NGAD werde „derzeit einer umfassenden Überprüfung unterzogen, um die Anforderungen an bemannte Kampfflugzeuge der sechsten Generation angesichts steigender Kosten und einer schnellen technologischen Entwicklung neu zu bewerten“, schreibt Aviationist-Autor Stefano D‘Urso. Mit diesem Programm soll die F-22 Raptor ersetzt werden.

USA starten teuerstes Flugzeug: Allerdings weiß niemand, wie der Luftkrieg der Zukunft aussehen könnte

Allerdings scheint noch niemand zu wissen, wie der Luftkrieg der Zukunft aussehen könnte – jedenfalls glaubt zumindest einer eine Ahnung zu haben: Präsidentenberater Elon Musk. Laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel hält der die F-35 als das am weitesten entwickelte Flugzeug der Welt für überflüssig; zu teuer und zu altbacken. Der Tech-Milliardär sieht im Kampfflugzeug der Zukunft ein unbemanntes Drohnen-Mutterschiff. Allerdings scheint sich jetzt der Luftfahrtkonzern Boeing mit einem Entwurf durchgesetzt zu haben – mit Stummelflügeln, den „Canards“.

Vom Flieger an sich sind kaum Bilder veröffentlicht und schon gar keine Daten – Trump will sich nicht in die Karten schauen lassen, so denn wirklich schon Fakten spruchreif sein sollten. „Vor der Ankündigung wurden die Kosten für die NGAD-Kampfflugzeuge auf mehrere Hundert Millionen Dollar pro Stück geschätzt, wobei die glaubwürdigste Schätzung bei 300 Millionen Dollar pro Flugzeug lag“, so das Magazin. Die F-35 gilt mit fast 80 Millionen Dollar Stückpreis als das bisher teuerste Flugzeug der Welt – was Elon Musk schon zu viel ist.

„Aus Sicht der Anforderungen würde ich sagen, wir müssen von vorne beginnen und uns fragen: ‚Was wollen wir erreichen?‘ ,Wie erreichen wir Luftüberlegenheit in einem umkämpften Umfeld?‘ könnte man die Frage stellen. Eine andere Möglichkeit wäre: ‚Wie bauen wir eine bemannte Kampfflugzeugplattform der sechsten Generation?‘ Das ist nicht unbedingt dasselbe.“

James C. Slife, The Aviationist

Wie die Aviationist-Autoren Stefano D‘Urso und David Cenciotti berichten, habe Boeing den Auftrag für die Entwicklung des bemannten Kampfflugzeugs Next-Generation Air Dominance der US-Luftwaffe erhalten: US-Präsident Donald Trump habe dies gemeinsam mit Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef David Allvin verkündet und die neue F-47 als das weltweit erste Kampfflugzeug der sechsten Generation bezeichnet. Die F-47 solle die Luftkriegsführung neu definieren, wie Bulgarian Military ergänzt. Laut dem Aviationist stehe die „47“ für die Amtszeit Trumps: Er ist der 47. Präsident der USA.

Den ersten Bildern zufolge scheinen Tarnkappenfähigkeiten eher in den Hintergrund zu treten gegenüber der besseren Manövrierfähigkeit der Maschine. „Canards“ leiten sich ab vom französischen Begriff für „Ente“ und bezeichnen stummelige Flügel nahe der Flugzeugnase. Diese ungewöhnliche Konstruktion unterscheide sich von klassischen Konstruktionen dadurch, dass die stabilisierende horizontale Fläche vor dem Hauptflügel platziert ist, was sowohl Steuerung als auch Auftrieb verbessere, wie das Magazin Simple Flying erläutert.

Eurofighter als F-47-Vorbild: Vorteil der Stummel ist vor allem die verbesserte Manövrierfähigkeit

„Canards verhalten sich je nach Flugsituation unterschiedlich. Bei niedrigen Geschwindigkeiten verbessern sie die Manövrierfähigkeit, indem sie zusätzlichen Auftrieb erzeugen. Bei hohen Geschwindigkeiten tragen sie zur Stabilität und Kontrolle bei, die bei Hochleistungsflugzeugen entscheidend sind“, so Simple Flying-Autorin Elle Scungio. Der Eurofighter Typhoon nutzt seine Canards zur „Nicksteuerung“, wie Scungio schreibt. Das heißt, die vorderen „Stummelflügel“ sorgen dafür, dass der Eurofighter seine Nase nach unten oder oben bekommt, Experten sprechen von der Steuerung über die y-Achse, wobei die Haupttragflächen das Gewicht der Maschine übernehmen.

Laut Simple Flying seien die Vorteile der Stummel vor allem die verbesserte Manövrierfähigkeit, wodurch die Flugzeuge engere Kurven fliegen und schnellere Neigungsreaktionen erreichen könnten; sie hätten ebenso einen verbesserten Auftrieb, einen geringeren Luftwiderstand und dadurch insgesamt ein reduziertes Gesamtgewicht, weil sie mit weniger Kraftstoff eine höhere Reichweite realisieren könnten.

Demgegenüber stünden die Nachteile, dass die Maschine empfindlicher reagiere auf das Eingreifen des Piloten; auch bezüglich des Strömungsabrisses beziehungsweise des Auftriebs sei die Konstruktion sensibler. Ebenso auf die Zuladung wirken sich Canards erschwerend aus sowie auf die Kraftstoffeffizienz, wenn der Auftrieb des Canards nicht vollständig optimiert sei und die Konstruktionen zu einem „höheren induzierten Widerstand beitragen“, wie Simple Flying erläutert. Dennoch will Donald Trump wohl mit Stummelflügeln in die Zukunft der US Luftwaffe starten.

Trump wieder im „America First“-Modus: „So etwas hat noch niemand zuvor gesehen“

„So etwas hat noch niemand zuvor gesehen“, sagte Trump, wie ihn The Aviationist zitiert. „In Bezug auf alle Eigenschaften eines Kampfjets gab es noch nie etwas, das ihm auch nur annähernd nahe kam – von der Geschwindigkeit über die Manövrierfähigkeit bis hin zur Nutzlast. Die F-47 wird das fortschrittlichste, leistungsfähigste und tödlichste Flugzeug sein, das je gebaut wurde.“ Möglicherweise weiß er tatsächlich, wovon er spricht, was das Fachmagazin Flugrevue nahelegt: Trump zufolge existiere bereits ein Demonstrator, und das schon seit längerem: „Eine experimentelle Version des Flugzeugs fliegt seit fast fünf Jahren im Geheimen“, so Trump laut der Flugrevue.

Offenbar plant der US-Präsident den Flieger zum nächsten Exportschlager aufsteigen zu lassen. Die Flugrevue schreibt, die F-47 soll in einer „um zehn Prozent abgeschwächten Version“ an „verbündete Nationen“ verkauft werden können. „Auch der Einsatz an der Seite ,so vieler unbemannter Fluggeräte wie wir wollen‘ sei möglich“, so Flugrevue-Autor Patrick Hoeveler über die Aussage des Präsidenten. Allerdings fangen vor allem die Europäer an, sich von den USA zu autonomisieren, wie das Magazin European Security & Defense (ESD) schreibt; dort wird aktuell der Kauf der F-35 kontrovers diskutiert – eben wegen jener womöglich fehlenden „zehn Prozent“ – allerdings laufen auch dort die Entwicklungen hin zu einem Flieger der sechsten Generation.

ESD-Autor Sidney Dean erläutert, dass Waffensysteme überlappend entwickelt würden; das hieße, während die F-35 gekauft würde, wären die Kampfjets der sechsten Generation bereits in Planung. Tatsächlich schreiten sowohl das deutsch-französische Future Combat Aircraft System (FCAS) als auch das dreigliedrige (Italien, Großbritannien, Japan) Global Combat Air Programme (GCAP) weiter voran, wie Dean schreibt; er glaubt, dass die europäischen beziehungsweise euro-asiatischen Konstruktionen die F-35 technologisch übertreffen und frühestens 2040 in Betrieb genommen würden.

Ukraine-Krieg: Die Laborsituation des Kriegs des 21. Jahrhunderts

Insofern wird der Markt für die F-47 geschrumpft sein, bevor die Maschine serienreif sein wird. Und zu diesem Zeitpunkt wird auch die F-47 weiter kontrovers diskutiert werden, weil sie nach Meinung des Präsidentenberaters Elon Musk in die falsche Richtung entwickelt würde. „Bemannte Kampfflugzeuge sind im Zeitalter der Drohnen ohnehin überflüssig. Dadurch werden nur Piloten getötet“, schrieb der Tech-Milliardär in seinem Online-Dienst X (vormals Twitter), worauf der Spiegel hinweist.

Donald Trumps Orbit: Einflüsterer, Berater und Vertraute des Präsidenten

Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses unter Donald Trump
Der Posten der Pressesprecherin des Weißen Hauses war in der ersten Amtszeit Donald Trumps ein regelrechter Schleudersitz. Gleich viermal wechselte die Besetzung. Seit 2025 bekleidet Karoline Leavitt das Amt. Zum Zeitpunkt ihrer Ernennung war Leavitt gerade mal 27 Jahre alt und ist damit die jüngste Pressesprecherin, die das Weiße Haus jemals hatte. © CHIP SOMODEVILLA/AFP
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.), seinem Sohn und First Lady Melania Trump
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.) und seinem Sohn sowie First Lady Melania Trump (r.), leitete zu Beginn in der neuen Regierung von Donald Trump eine Abteilung für effizientes Regieren: das „Department of Government Efficiency“ (DOGE). Der Milliardär und mutmaßlich reichste Mensch der Welt sollte nach den Vorstellungen Trumps „den Weg ebnen, um die Regierungsbürokratie abzubauen, überflüssige Vorschriften zu streichen, verschwenderische Ausgaben zu kürzen und die Bundesbehörden umzustrukturieren“. Doch die Freundschaft zwischen Musk und Trump hielt nicht lange. Nach Musks Ausscheiden aus DOGE kam es öffentlich zum Streit. © Alex Brandon/dpa
Unterstützung soll Elon Musk von Vivek Ramaswamy erhalten.
Unterstützung sollte Elon Musk dabei von Vivek Ramaswamy erhalten. Der 39 Jahre alte Geschäftsmann hatte sich bei den Vorwahlen in den USA noch als Präsidentschaftskandidat der Republikaner beworben und war damals gegen Donald Trump angetreten. Nun sollen Musk und Ramaswamy zu zweit einen Posten besetzen und die Regierung effizienter gestalten. Trump nannte sie beide „wunderbare Amerikaner“. © IMAGO/MATT MARTON
Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig.
Nach dem öffentlichen Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk rückt dessen größter Konkurrent näher an den US-Präsidenten heran: Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig. Der Amazon-Gründer ist auch Chef der Weltraumfirma Blue Origin, die Musks SpaceX im Kampf um Regierungsaufträge gerne den Rang ablaufen möchte. Wohl auch deshalb telefonierte Bezos in den vergangenen Wochen gleich mehrfach mit Trump. © imago
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps und seit mehreren Jahren schwer aktiv in Politik und Medien. Die Ehefrau von Eric Trump tritt regelmäßig bei rechten TV-Sendern auf und ist seit 2024 Vorsitzende der Partei der Republikaner. Im Wahlkampf spielte die 42 Jahre alte, zweifache Mutter eine große Rolle und auch im Übergangsteam Donald Trumps soll sie eingebunden sein. Ob sie ein offizielles Amt übernehmen wird, ist bislang unklar. © IMAGO/Robin Rayne
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump hatte beim Wahlsieg seines Vaters 2016 keine herausragende Rolle im Übergangsteam inne. Das soll laut US-Medien diesmal anders sein. Eric Trump soll wie seine Frau Lara bei Personalentscheidungen eingebunden sein und laut dem Rolling Stone Magazine sogar eine offizielles Amt im Weißen Haus anstreben. © Matt Freed/dpa
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden. Der Vater von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner saß zwei Jahre im Gefängnis, ehe Trump ihn am Ende seiner ersten Amtszeit begnadigte. Kushner soll Steuern hinterzogen und Familienmitglieder bedroht und erpresst haben. © CHRIS HONDROS/AFP
Donald Trumps Tochter Tiffany Trump
Gerüchten zufolge könnte Tiffany Trump in Zukunft die Rolle Ivankas im Gefolge des gemeinsamen Vaters übernehmen. Die jüngste Tochter Donald Trumps trat im Wahlkampf 2024 deutlich häufiger als noch 2016 oder 2020 auf. Eine Position im Kabinett oder eine prestigeträchtige Funktion als Präsidentenberaterin in Washington DC kommt für die 31-Jährige aber wohl zu früh. © imago
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen. Die 40 Jahre alte Anwältin vertrat Donald Trump unter anderem in dessen Prozess wegen Schweigegeldzahlung in New York. Bei den wochenlangen Verhandlungen stellte sich Habba regelmäßig vor dem Gerichtssaal der Presse und verteidigte ihren Mandanten. Den Prozess verlor Trump zwar, seiner Anwältin scheint er aber weiter zu vertrauen. © ANDREW HARNIK/AFP
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon, war bereits in der ersten Administration von Donald Trump als Berater und Redenschreiber des Präsidenten tätig. Der 39 Jahre alte Jungpolitiker ist ein absoluter Hardliner in Sachen Migrationspolitik. Er gilt als geistiger Vater des Einreiseverbots für Muslime, das Trump 2017 erlassen hatte und warb im Vorfeld der US-Wahl 2024 für eine „100-prozentige Abschiebungspolitik“. Man werde „all diese kriminellen Migranten, die ins Land geströmt sind, als erstes abschieben“. Im neuen Weißen Haus Donald Trumps könnte Miller stellvertretender Stabschef werden. © Evan Vucci/dpa
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter und gern gesehener Gast in rechten Podcast-Formaten wie dem „War Room“ von Steve Bannon. Trump ernannte den 44 Jahre alten Anwalt mit indischen Wurzeln zum Direktor des FBI. © IMAGO/Brett Johnsen
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Mediensprektrum
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Medienspektrum. Der 62 Jahre alte Politiker gilt als der Architekt hinter der Entscheidung der ersten Administration von Donald Trump, Migrantenfamilien in Käfige zu stecken und Kinder von ihren Eltern zu trennen. Mit Blick auf die neue Regierung Donald Trumps sagte Homan: „Illegalle Einwanderer sollten es jetzt mit der Angst zu tun haben.“ Trump gab bekannt, dass Homan als sogenannter „Grenz-Zar“ die Grenzsicherung und Abschiebepolitik koordinieren soll. © Lev Radin/Imago
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken.
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken. Der 69 Jahre alte Ex-Gouverneur war noch nie als Diplomat tätig, gilt aber als loyaler Verbündeter des künftigen Präsidenten. „Mike ist seit vielen Jahren ein großartiger Staatsdiener, Gouverneur und religiöser Führer“, sagte Trump in einer Erklärung. „Er liebt Israel und das israelische Volk, und ebenso liebt das israelische Volk ihn. Mike wird unermüdlich daran arbeiten, Frieden im Nahen Osten zu schaffen.“ Huckabee war einst Pastor einer baptistischen Kirche und wird der erste US-Botschafter in Israel sein, der nicht jüdischen Glaubens ist. © John Taggart/AFP
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz, hat beste Chancen darauf, Sicherheitsberater in der neuen Administration von Donald Trump zu werden. Der 50 Jahre alte ehemalige Offizier gilt als ausgewiesener Sicherheitsexperte der Republikaner. 2018 wurde er erstmals in das US-Repräsentantenhaus gewählt. In der Vergangenheit machte sich Waltz für Verhandlungen mit Russland im Ukraine-Krieg stark. Er gilt außerdem als scharfer Kritiker der Chinas und steht für einen konfrontativen Kurs im Umgang mit der Volksrepublik. © Ted Shaffrey/dpa
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA. Sie warnte nach dem TV-Duell zwischen Donald Trump und Kamala Harris vor „20.000 kannibalistischen Haitianern, die Haustiere in den Straßen von Ohio jagen und töten“. Donald Trump suchte die Nähe zu der 31 Jahre alten Influencerin, musste sich aber nach mehreren Skandalen rund um Loomer distanzieren. US-Medien vermuten, dass sich Trump nach seinem deutlichem Wahlsieg sicher genug fühlen würde, Loomer in seiner Arbeit im Weißen Haus einzubinden - entweder als Beraterin oder sogar ausgestattet mit einem offiziellem Amt. © IMAGO/Gray Adam/ABACA
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard, wurde 2023 als erfolgreichster Kommentator des Senders von Fox News gefeuert. Seitdem ist er unabhängiger Moderator. Seine Rolle als wichtiger Einflüsterer des kommenden Präsidenten konnte er aber halten. Laut US-Medien soll der 55 Jahre alte Fernsehstar eine wichtige Rolle im Übergangsteam Trumps einnehmen. © IMAGO/Jen Golbeck
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr. Er soll nach den Wünschen von Donald Trump Chef der US-Medienaufsichtsbehörde FCC werden. © IMAGO/Stefani Reynolds
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung. Nachdem John Kelly aber das Amt des Stabschefs übernahm, wurde Gorka aus der Administration gedrängt. Nun soll der gebürtige Brite mit ungarischen Wurzeln zum leitenden Direktor für Terrorismusbekämpfung aufsteigen. Gorka gilt als enger Vertrauter von Trumps ehemaligen Berater, Steve Bannon. © CHANDAN KHANNA/AFP
Dr. Mehmet Oz ist Kardiologe und Fernsehmoderator
Dr. Mehmet Oz soll Donald Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. unterstützen. Der Kardiologe und Fernsehmoderator erlangte als Gesundheitsexperte in der Oprah Winfrey Show landesweite Berühmtheit. 2009 erhielt er seine eigene Fernsehshow: eine pseudowissenschaftliche Sendung über Gesundheitsthemen mit dem Namen „Dr. Oz Show“. 2022 trat Oz als Kandidat der Republikaner bei den Zwischenwahlen an, doch scheiterte beim Versuch, Senator des Bundesstaates Pennsylvania zu werden. Nun will Donald Trump den Fernsehmoderator doch noch nach Washington DC bringen. Der designierte Präsident nominierte Oz für den Posten des Administrators für das „Center for Medicare and Medicaid Services“. © IMAGO/Diannie Chavez/The Republic
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat. Die zweifach approbierte Ärztin tritt regelmäßig bei Fox News auf. Sie soll den Posten des „Surgeon general“ übernehmen und damit eine wichtige Leitungsfunktion im öffentlichen Gesundheitsdienst der Vereinigten Staaten von Amerika.  © TERRY WYATT/AFP
Ebenfalls unter einem möglichen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten
Ebenfalls unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten. Donald Trump will, dass der Chirurg die Bundesarzneimittelbehörde der USA leitet. Wie Kennedy vertrat auch Makary, aktuell als Arzt an der Johns-Hopkins-Universität tätig, konträre Ansichten zur Corona-Pandemie. © NOAM GALAI/AFP
der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon
Er gilt vielen als der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon. Der heute 71 Jahre alte Kommentator und Stratege folgte Trump nach dessen Wahlsieg 2016 als Chefberater kurzzeitig ins Weiße Haus. Die Beziehung der beiden, die bereits 2011 begann, kühlte ab. Im Umfeld Trumps blieb Bannon eine einflussreiche Stimme, wie sein Auftritt auf der rechtskonservativen Konferenz CPAC im Jahr 2025 beweist, auf der unter anderem J.D. Vance eine Rede hielt. © STEVEN HIRSCH/AFP
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps.
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps. Die 58 Jahre alte, zweimal geschiedene und dreimal verheiratete TV-Predigerin vertritt die Lehre des sogenannten Wohlstandsevangeliums, nach dem finanzieller Erfolg als sichtbarer Beweis für die Gunst Gottes gilt. Im Klartext: Wer reich ist, muss sich dafür nicht schämen oder gar fürchten, deshalb nicht ins Himmelreich eingehen zu können – egal, was Jesus Christius laut Bibel im Gleichnis vom Nadelöhr erzählt. © IMAGO/CNP / MediaPunch
Paula White ist „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“
Seit dem 7. Februar 2025 ist White, hier ganz in weiß gekleidet, „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“. Trump selbst hatte dieses Büro kurz zuvor ins Leben gerufen. Seine Aufgaben sind laut Bekanntmachung des Weißen Hauses „religiöse Einrichtungen, Gemeindeorganisationen und Gotteshäuser in ihren Bemühungen zu unterstützen, amerikanische Familien zu stärken, Arbeit und Selbstversorgung zu fördern und die Religionsfreiheit zu schützen“. Über ihre persönliche Verbindung zu Gott lässt White, die hier den Segen des Allvaters für Trump einholt, keine Zweifel aufkommen. „Wenn ich über den Rasen vor dem Weißen Haus laufe, dann wird der Boden unter meinen Füßen zu heiligem Boden“, so White in einer ihrer TV-Predigen. © IMAGO/White House Handout/White House
Peter Thiel ist seit langem Unterstützer Donald Trumps
Peter Thiel, hier in Begleitung der Publizistin Amy Chua, ist seit langem Unterstützer Donald Trumps. Thiel wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren, wuchs aber in den USA und Südafrika auf. Seine Karriere als Tech-Unternehmer begann mit der Gründung des Bezahldienstes Paypal. Der Multimilliardär unterstützte Trump bereits bei seinem ersten Wahlkampf 2016 mit großzügigen Spenden und gilt außerdem als enger Vertrauter von Vizepräsident J.D. Vance. © LEIGH VOGEL
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC,
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC, ist seit Jahrzehnten ein enger Vertrauter Donald Trumps. Der hatte sich das Vertrauen Whites verdient, als er zu Beginn der UFC deren Veranstaltungen in seinen Casinos in Atlantic City genehmigte. White unterstützte Trump Jahre später bei dessen Wahlkampf 2016 und war geladener Gast bei der Amtseinfühung 2025. © IAN MAULE/AFP
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk.
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk. Sacks wird als Donald Trumps „KI- und Krypto-Zar“ fungieren. Vor der US-Wahl trieb Sacks im Silicon Valley Spendengelder für Trumps Kampagne ein und gabin seinem Podcast „All In“ mehrfach Wahlempfehlungen für Trump ab. Die Wahlnacht verbrachte Sacks an der Seite Trumps in dessen Wohnsitz Mar-a-Lago. © KAYLA BARTKOWSKI

Selbst wenn die F-47 bereits seit fünf Jahren getestet wird, haben noch im vergangenen Jahr US-Militärs ihre Zweifel geäußert, welche Lösung die zukunftsfähige ist. Im Ukraine-Krieg als der Laborsituation des Kriegs des 21. Jahrhunderts richten sowohl Drohnen als auch Kampfflugzeuge als Waffenträger einen gleichermaßen katastrophalen Schaden an. Drohnen sind günstig herzustellen und nahezu autonom auf die Reise zu schicken. Kampfflugzeuge transportieren Bomben, die mittlerweile den größten Teil ihres Weges selbstständig zurücklegen und von Kampfflugzeugen lediglich in die günstige Abschussposition gebracht werden müssen.

Eine Duell-Situation der Piloten ist schon längst Geschichte. The Aviationist zitiert dazu James C. Slife, den stellvertretenden Stabschef der US Air Force: „Aus Sicht der Anforderungen würde ich sagen, wir müssen von vorne beginnen und uns fragen: ‚Was wollen wir erreichen?‘. ‚Wie erreichen wir Luftüberlegenheit in einem umkämpften Umfeld?‘ könnte man die Frage stellen. Eine andere Möglichkeit wäre: ‚Wie bauen wir eine bemannte Kampfflugzeugplattform der sechsten Generation?‘ Das ist nicht unbedingt dasselbe.“

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