Waffenstillstand – und dann?

„Exzellente Luft-Polizei“: Können Typhoon-Jets Putin stoppen?

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Polizei-Einsatz geplant: Mit Eurofighter Typhoon oder F-35-Kampfjets wollen jetzt die Briten den Luftraum über dem unbesetzten Teil der Ukraine bewachen und Jagd machen auf eindringende Flugobjekte wie Raketen oder Drohnen, die von Russland abgefeuert würden.
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Die Royal Air Force zeigt Stärke: Wegen tief sitzender Skepsis gegenüber Putin planen die Briten, den ukrainischen Himmel unter ihrer Regie zu schützen.

London – „,SkyShield‘ würde die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur schützen, ukrainische Militärressourcen freisetzen und ein Signal an Russland senden“, schreibt Edward Lucas. Der Analyst des Thinktanks Center for European Policy Analysis (CEPA) gehört zu einer Gruppe Militärbeobachter, die dafür plädieren, nach einem Waffenstillstand Wladimir Putins Invasionsarmee mittels einer Luft-Polizei in die Schranken zu weisen. „Doch was, wenn Moskau sich nicht abschrecken lässt oder europäische Truppen auf ukrainischem Boden als Provokation im Kreml-Hinterhof betrachtet?“, fragt Michael Peck.

Eine Frage, die der britische Premierminister Keir Starmer eher vernachlässigt. Britische Kampfjets sollen den Himmel über der Ukraine überwachen, gemäß den Vorschlägen, die derzeit von seiner „Koalition der Willigen“ diskutiert würden, berichtet der Telegraph. Laut Informationen der britischen Tageszeitung, diskutierten die Militär-Strategen „im Permanent Joint Headquarters (PJHQ) über die Entsendung britischer Typhoon-Kampfjets in die Ukraine, um den Truppen Luftunterstützung zu bieten“, so Telegraph-Autorin Danielle Sheridan.

Waffenstillstand sichern: „Es sind die Bodentruppen, die das Gelände physisch verteidigen“

CEPA-Autor Michael Peck steht dem Unternehmen kritisch gegenüber: Effektive Hilfe der Nato-Länder sieht er höchstens am Boden: „Der Einsatz von Luftstreitkräften hat seine Grenzen. Es sind die Bodentruppen, die das Gelände physisch verteidigen“, schreibt er. Das soll SkyShield aber eben verhindern.

„Die britische Armee und die RAF werden Teil der ersten Vorhut in der Ukraine sein. Die Briten werden wahrscheinlich eine der ersten Nationen sein, die sich verpflichtet, da alle den Briten folgen. Wenn die Amis den Leuten nicht sagen, was sie tun sollen, muss Keir Starmer es sagen.“

Anonyme Quelle aus der RAF, The Telegraph

Die Idee dahinter ist, dass Kampfjets vereinzelter westlicher Nationen ohne Nato-Mandat innerhalb der ukrainischen Frontlinien den Himmel von anfliegenden Raketen oder Drohnen säubern sollen – wenn die Russen sich denn trauten, welche abzufeuern. Eine Duell-Situation mit russischen Maschinen sei ausdrücklich ausgeschlossen, schreibt der Guardian. Demnach stuften die Verfechter des Plans das Risiko für die Piloten als gering ein, da Russlands seit Beginn des Krieges vermeide, dass seine eigenen Kampfjets über die Frontlinie hinaus flögen. „Der faktische Abstand zu russischen Flugzeugen würde laut den Planentwicklern mehr als 200 Kilometer betragen“, so Dan Sabbagh im Guardian über den Plan – in der Theorie.

Insofern würden sich Russland und die Nato-Flieger höchstens auf dem Radar begegnen, wobei die Flieger ohne jegliche Nato-Anbindung an der Aktion beteiligt wären, weil dann wahrscheinlich der Beistandspakt greifen würde. Das Aufspannen des SkyShield hätte vorrangig das Ziel Russland die Entschlossenheit des Westens zu demonstrieren. Würde das dort ankommen und anerkannt werden, würde das erstens sowohl ukrainische Zivilisten und deren Lebensumfeld schützen, einschließlich ihres Lebensumfeldes sowie der Energieanlagen; und darüber hinaus würde das, so die Gruppe der Befürworter „ukrainische Militärressourcen freisetzen“ – wobei Letzteres in seiner Bedeutung fraglich bleibt. Wladimir Putin wird sicherlich wenig Interesse daran haben, dass sein Gegner Zeit zum Luftholen bekämen.

Ukraine-Krieg kommt zum Halten – aber: Das Misstrauen in Wladimir Putin sitzt offenbar tief

Trotz der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien unter Führung der US-Regierung von Präsident Donald Trump seien aktuell von beiden Seiten Hunderte Drohnenangriffe gestartet worden – offenbar hätte das vermutlich vor allem in der Ukraine mehrere Menschen verletzt und Gebäude beschädigt, berichtet aktuell die Nachrichtenagentur Associated Press (AP). „Mit der Mobilisierung von nur 120 europäischen Flugzeugen kann SkyShield eine größere militärische, politische und sozioökonomische Wirkung erzielen als 10.000 europäische Bodentruppen“, schreibt die Gruppe europäischer wie amerikanischer Experten, die sich für diese Lösung stark machen.

Parallel zu den Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen warnte Großbritannien, Wladimir Putin werde jedes Waffenstillstandsabkommen brechen, das nicht durch harte Sicherheitsgarantien abgesichert sei, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Das Misstrauen in Wladimir Putin sitzt offenbar tief. Großbritanniens Außenminister David Lammy soll zudem gefordert haben, Russland dürfe keinen Einfluss auf die Entsendung westlicher Kräfte als Friedenstruppen in die Ukraine haben. Die Idee von Friedenstruppen hatte ursprünglich Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron gehabt – inzwischen waren sogar schon Meldungen aufgetaucht, Frankreichs Bodentruppen würden in der Heimat üben unter Bedingungen, die denen in der Ukraine ähnelten.

Putin fühlt sich beraubt: „Über die historische Einheit von Russen und Ukrainern“

Wie AP meldet, haben sich die verfeindeten Parteien grundsätzlich auf einen „begrenzten Waffenstillstand“ geeinigt, nachdem US-Präsident Donald Trump die Vermittlungen forciert hatte. „Allerdings blieb abzuwarten, wann dieser in Kraft treten könnte und welche möglichen Ziele für Angriffe tabu wären, so die AP-Autoren Hanna Arhirova und Jill Lawless. „Der russische Präsident hatte dem Westen seine Absicht signalisiert, sich gegen die von den USA angeführte Weltordnung zur Wehr zu setzen“, schrieb der Guardian im Jahr des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine über eine Rede Putins vor der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2007.

Guardian-Autor Gideon Rachman erinnerte ebenfalls an Putins Essay mit dem Titel „Über die historische Einheit von Russen und Ukrainern“ – „den manche schon damals als Manifest für eine Invasion betrachteten. Indem er Jahrhunderte der Geschichte durchforstete, versuchte Putin zu beweisen, dass die Ukraine ein künstlicher Staat sei und dass ,Russland tatsächlich ausgeraubt‘ wurde, als die Ukraine 1991 ihre Unabhängigkeit erlangte. Bis heute hat Putin diese Haltung keinen Deut revidiert. Insofern ist davon auszugehen, dass ein Waffenstillstand offensichtlich eine von außen erzwungene Friedensperiode darstellt – mit zwei bis aufs Blut verfeindeten Parteien, die die Faust in der Tasche ballen.

Dass die Fäuste auf beiden Seiten auch in den Taschen blieben, wollen vor allem die Briten jetzt sicherstellen. Die Royal Air Force (RAF) würde entweder Typhoons oder F-35 bereitstellen, da beide eine „exzellente Luft-Luft-Polizeiarbeit“ leisteten, berichtete der Telegraph unter Berufung auf eine hochrangige Quelle innerhalb der RAF. „Wir würden britische Bodentruppen niemals ohne Luftunterstützung in den Einsatz schicken“, so die Quelle. Wie der Telegraph schreibt, ähnele SkyShield dem Air Policing im Internationalen Luftraum nahe den baltischen Staaten – mit einem entscheidenden Unterschied: dem Abstand.

Russlands Atomdoktrin verschärft: Die Royal Air Force scheint das kalt zu lassen

Das Air Policing zielt vor allem auf eingedrungene bemannte Flugkörper ab und ergänzt die bodengestützte Luftraumüberwachung, wie Oberstleutnant Jürgen Schumann im Bundeswehr-Podcast Nachgefragt sagt. Abfangjäger wie der deutsche Eurofighter können dabei entweder am Boden auf eine Alarmsituation warten oder in der Luft Patrouille (Combat Air Patrol) fliegen. Eingreifen wäre so oder so immer dann erforderlich, wenn Flugzeuge sich im internationalen Luftraum dem Nato-Territorium nähern, der Flugsicherung keinen Flugplan mitgeteilt haben oder keine Kodierung zur Identifikation abstrahlen. Eingreifen bedeutet dann, heranzufliegen, die Flieger zu identifizieren und breite Schultern zu zeigen, um zu deeskalieren, wie der stellvertretende Kommodore vom Taktischen Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ aus Wittmund erläutert.

Elton verlässt „Wer weiß denn sowas?“: Diese Stars könnten ihm nachfolgen

Wer weiß denn sowas? - Es war eine Überraschung, für viele Millionen Fans gar eine Art Schock: Nach Ablauf der aktuellen Staffel von "Wer weiß denn sowas?" steigt Elton (rechts) aus der Quizshow aus. Als einer von zwei Teamkapitänen stellte er sich gemeinsam mit Bernhard Hoëcker (links) sowie prominenten Gästen zehn Jahre lang den Fragen von Moderator Kai Pflaume.
Wer weiß denn sowas? - Es war eine Überraschung, für viele Millionen Fans gar eine Art Schock: Nach Ablauf der aktuellen Staffel von „Wer weiß denn sowas?“ steigt Elton (rechts) aus der Quizshow aus. Als einer von zwei Teamkapitänen stellte er sich gemeinsam mit Bernhard Hoëcker (links) sowie prominenten Gästen zehn Jahre lang den Fragen von Moderator Kai Pflaume. © ARD/Morris Mac Matzen
Wer weiß denn sowas? - Die letzte reguläre Aufzeichung hat am 19. März stattgefunden. Am Samstag, 26. April (20.15 Uhr, ARD) wird die Elton-Ära mit einer XXL-Ausgabe zum Abschied zu Ende gehen. Nachdem die Quoten stabil auf hohem Niveau sind, dürfte klar sein: Das Format wird fortgesetzt, sofern Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dabei bleiben. Gesucht wird also eine Elton-Nachfolgerin oder ein Nachfolger, der bereit ist, in rund 150 Sendungen pro Jahr dabei zu sein.
Wer weiß denn sowas? - Die letzte reguläre Aufzeichung hat am 19. März stattgefunden. Am Samstag, 26. April (20.15 Uhr, ARD) wird die Elton-Ära mit einer XXL-Ausgabe zum Abschied zu Ende gehen. Nachdem die Quoten stabil auf hohem Niveau sind, dürfte klar sein: Das Format wird fortgesetzt, sofern Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dabei bleiben. Gesucht wird also eine Elton-Nachfolgerin oder ein Nachfolger, der bereit ist, in rund 150 Sendungen pro Jahr dabei zu sein. © NDR/Frankwartenberg
Wer weiß denn sowas? - Einstellungskriterien: gutes Allgemeinwissen, hohe Sympathiewerte, keine Angst, sich zu blamieren und die Fähigkeit, sich uneitel in den Dienst der Sendung zu stellen, die in diesem Fall allemal größer ist als ihre Protagonisten.
Wer weiß denn sowas? - Einstellungskriterien: gutes Allgemeinwissen, hohe Sympathiewerte, keine Angst, sich zu blamieren und die Fähigkeit, sich uneitel in den Dienst der Sendung zu stellen, die in diesem Fall allemal größer ist als ihre Protagonisten. © Getty Images
Wer weiß denn sowas? - Wer also kommt infrage? Lassen Sie uns überlegen. Wir haben haben ein paar Kandidatinen und Kandidaten zusammengestellt. Mit unserem Top-Favoriten, so wie es sich im Internet gehört, ganz zum Schluss.
Wer weiß denn sowas? - Wer also kommt infrage? Lassen Sie uns überlegen. Wir haben haben ein paar Kandidatinen und Kandidaten zusammengestellt. Mit unserem Top-Favoriten, so wie es sich im Internet gehört, ganz zum Schluss. © ARD / Thomas Leidig
Wigald Boning - In allen Fan-Foren ist er der meistgenannte Kandidat. Eine Art natürlicher Nachfolger. Zumal Wigald Boning (Bild) auch in anderen ARD-Shows mit Kai Pflaume (wie hier bei "Klein gegen Groß") immer wieder dabei ist. Auf seiner Habenseite stehen eine große Allgemeinbildung und ein hoher Unterhaltungswert.
Wigald Boning - In allen Fan-Foren ist er der meistgenannte Kandidat. Eine Art natürlicher Nachfolger. Zumal Wigald Boning (Bild) auch in anderen ARD-Shows mit Kai Pflaume (wie hier bei „Klein gegen Groß“) immer wieder dabei ist. Auf seiner Habenseite stehen eine große Allgemeinbildung und ein hoher Unterhaltungswert. © NDR/Thorsten Jander
Bastian Bielendorfer - Bastian Bielendorfer (Mitte) war bereits selbst viele Male zu Gast in der Show. Mit ihm ließe sich auch jüngeres Publikum für das Format begeistern. Und: Wie Elton ist auch er kein im klassischen Sinne gelernter Unterhalter, sondern eher ein Seiteneinsteiger. Ein Normalo im durch und durch positiven Sinne.
Bastian Bielendorfer - Bastian Bielendorfer (Mitte) war bereits selbst viele Male zu Gast in der Show. Mit ihm ließe sich auch jüngeres Publikum für das Format begeistern. Und: Wie Elton ist auch er kein im klassischen Sinne gelernter Unterhalter, sondern eher ein Seiteneinsteiger. Ein Normalo im durch und durch positiven Sinne. © ARD/Morris Mac Matzen
Christoph Maria Herbst - Ein Normalo ist er hier nicht. Christoph Maria Herbst ist mit bisher 23 Besuchen der Rekordgast der Sendung. Einer, der ungemein komisch sein kann, aber eben auch einer, der zu polarisieren versteht. Zudem ist er als Schauspieler derzeit gefragt wie nie zuvor. Kaum anzunehmen also, dass er Zeit finden würde.
Christoph Maria Herbst - Ein Normalo ist er hier nicht. Christoph Maria Herbst ist mit bisher 23 Besuchen der Rekordgast der Sendung. Einer, der ungemein komisch sein kann, aber eben auch einer, der zu polarisieren versteht. Zudem ist er als Schauspieler derzeit gefragt wie nie zuvor. Kaum anzunehmen also, dass er Zeit finden würde. © ARD/Morris Mac Matzen
Annette Frier - Neunmal zu Gast war bisher Annette Frier, die auch am Donnerstag, 20. März, wieder einmal dabei sein wird. Für sie sprechen unter anderem ihre sensationelle Improvisationsfähigkeit und ihre hohen Sympathiewerte beim Publikum. Zu Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dürfte sie bestens passen.
Annette Frier - Neunmal zu Gast war bisher Annette Frier, die auch am Donnerstag, 20. März, wieder einmal dabei sein wird. Für sie sprechen unter anderem ihre sensationelle Improvisationsfähigkeit und ihre hohen Sympathiewerte beim Publikum. Zu Kai Pflaume und Bernhard Hoëcker dürfte sie bestens passen. © ARD/Morris Mac Matzen
Henning Baum - Er ist im Grunde der einzige Kandidat, der dem allwissenden Kontrahenten Bernhard Hoëcker das Wasser reichen könnte. Henning Baum besitzt, das hat er in seinen zwölf Auftritten bewiesen, ungemein viel Allgemein- und Alltagswissen und leitet richtige Antworten so elegant her wie kein anderer. Ein bisschen knorrig mag er sein, wie Elton bisweilen ja auch. Aber eben ein unglaublich netter Kerl. Einer unserer Favoriten.
Henning Baum - Er ist im Grunde der einzige Kandidat, der dem allwissenden Kontrahenten Bernhard Hoëcker das Wasser reichen könnte. Henning Baum besitzt, das hat er in seinen zwölf Auftritten bewiesen, ungemein viel Allgemein- und Alltagswissen und leitet richtige Antworten so elegant her wie kein anderer. Ein bisschen knorrig mag er sein, wie Elton bisweilen ja auch. Aber eben ein unglaublich netter Kerl. Einer unserer Favoriten. © Getty Images/Sebastian Reuter
Anke Engelke - Ohne Frage eine Premiumlösung: Anke Engelke gehört weiterhin zu den beliebtesten und populärsten Entertainerinnen des Landes. Allerdings: Quizsendungen wie "Wer weiß denn sowas" mied sie bislang bis auf ganz wenige Ausnahmen geflissentlich.
Anke Engelke - Ohne Frage eine Premiumlösung: Anke Engelke gehört weiterhin zu den beliebtesten und populärsten Entertainerinnen des Landes. Allerdings: Quizsendungen wie „Wer weiß denn sowas“ mied sie bislang bis auf ganz wenige Ausnahmen geflissentlich. © 2024 Getty Images/Gerald Matzka
Olli Dittrich - Noch so ein schlauer Mensch: Olli Dittrich kann ernsthaft und humorvoll gleichermaßen, bringt wie Elton auch die nordische Gelassenheit mit ein und hat viele Male bewiesen, dass er sich auf wunderbare Weise sehr uneitel in den Dienst von Unterhaltung stellen kann. Nach dem Ende von "Dittsche" im TV ist er mit seiner Kunstfigur derzeit auf Tour.
Olli Dittrich - Noch so ein schlauer Mensch: Olli Dittrich kann ernsthaft und humorvoll gleichermaßen, bringt wie Elton auch die nordische Gelassenheit mit ein und hat viele Male bewiesen, dass er sich auf wunderbare Weise sehr uneitel in den Dienst von Unterhaltung stellen kann. Nach dem Ende von „Dittsche“ im TV ist er mit seiner Kunstfigur derzeit auf Tour. © Getty Images/Matthias Nareyek
Jürgen Vogel - Kaum jemand kennt "Wer weiß denn sowas?" so gut wie er: Jürgen Vogel gehörte 2015 mit zu den ersten Gästen des Formats und war seither mehrfach dabei. Auch er besitzt die notwendige Portion Charme, um dauerhaft in deutsche Wohnzimmer eingeladen zu werden.
Jürgen Vogel - Kaum jemand kennt „Wer weiß denn sowas?“ so gut wie er: Jürgen Vogel gehörte 2015 mit zu den ersten Gästen des Formats und war seither mehrfach dabei. Auch er besitzt die notwendige Portion Charme, um dauerhaft in deutsche Wohnzimmer eingeladen zu werden. © Getty Images/Christian Marquardt
Nora Tschirner - Eigentlich Schauspielerin, aber eben auch mit großartigen Entertainment-Genen: Der letzte WWDS-Besuch von Nora Tschirner liegt eine Weile zurück. Für Eltons Nachfolge empfiehlt sie sich auch durch ihre hohe Bereitschaft zu reden. Denn: Der Nachfolger oder die Nachfolgerin muss in der Lage sein, auch bei schweigsamen Gästen für eine spaßige Zeit zu sorgen.
Nora Tschirner - Eigentlich Schauspielerin, aber eben auch mit großartigen Entertainment-Genen: Der letzte WWDS-Besuch von Nora Tschirner liegt eine Weile zurück. Für Eltons Nachfolge empfiehlt sie sich auch durch ihre hohe Bereitschaft zu reden. Denn: Der Nachfolger oder die Nachfolgerin muss in der Lage sein, auch bei schweigsamen Gästen für eine spaßige Zeit zu sorgen. © Getty Images/Hannes Magerstaedt
Torsten Sträter - Torsten Sträter ist eng mit der ARD verbunden, unter anderem durch seine eigene Personality-Show und das Comedy-"Gipfeltreffen". Aber: Er ist eben auch dauerhaft auf Tour durch Deutschland, sodass ihm womöglich die Zeit fehlt, über ein paar Monate hinweg in Hamburg aufzuzeichnen. Aber: Er ist spontan wie kein anderer, humorvoll, menschlich, brillant. Ein bisschen zu egozentrisch vielleicht.
Torsten Sträter - Torsten Sträter ist eng mit der ARD verbunden, unter anderem durch seine eigene Personality-Show und das Comedy-„Gipfeltreffen“. Aber: Er ist eben auch dauerhaft auf Tour durch Deutschland, sodass ihm womöglich die Zeit fehlt, über ein paar Monate hinweg in Hamburg aufzuzeichnen. Aber: Er ist spontan wie kein anderer, humorvoll, menschlich, brillant. Ein bisschen zu egozentrisch vielleicht. © WDR/Melanie Grande
Lutz van der Horst - Ja, er arbeitet beim falschen Sender, aber das tat Elton ja auch zeit seines Lebens. Lutz van der Horst ("heute-show") weiß, wie Unterhaltung und Niveau einhergehen können und ist sich auch nicht zu schade für den einen oder anderen billigen Gag. Und: Er kann ganz offensichtlich auch über sich selbst lachen.
Lutz van der Horst - Ja, er arbeitet beim falschen Sender, aber das tat Elton ja auch zeit seines Lebens. Lutz van der Horst („heute-show“) weiß, wie Unterhaltung und Niveau einhergehen können und ist sich auch nicht zu schade für den einen oder anderen billigen Gag. Und: Er kann ganz offensichtlich auch über sich selbst lachen. © ZDF/Frank W. Hempel
Carolin Kebekus - Carolin Kebekus ist hingegen eng mit der ARD verbunden. Auch wenn ihre Comedy bisweilen polarisiert - ihre Fähigkeit zur feinen Unterhaltung ist außergewöhnlich. In Quizshows war sie bislang allerdings eher selten.
Carolin Kebekus - Carolin Kebekus ist hingegen eng mit der ARD verbunden. Auch wenn ihre Comedy bisweilen polarisiert - ihre Fähigkeit zur feinen Unterhaltung ist außergewöhnlich. In Quizshows war sie bislang allerdings eher selten. © WDR/Boris Breuer
Judith Rakers - Anders als sie - keine Frau war bisher häufiger zu Gast bei "Wer weiß denn sowas?" 14 Besuche stehen in der Statistik. Judith Rakers ist ebenso eng verbunden mit der ARD, führt sie doch zusammen mit Giovanni di Lorenzo durch die Talkshow "3nach9" im Dritten. Als Ex-"Tagesschau"-Moderatorin ist eine Menge Wissen bei ihr aufgelaufen. Und, das Wichtigste: Sie nimmt sich selbst niemals wichtiger als die Sendung, in der sie ist.
Judith Rakers - Anders als sie - keine Frau war bisher häufiger zu Gast bei „Wer weiß denn sowas?“ 14 Besuche stehen in der Statistik. Judith Rakers ist ebenso eng verbunden mit der ARD, führt sie doch zusammen mit Giovanni di Lorenzo durch die Talkshow „3nach9“ im Dritten. Als Ex-„Tagesschau“-Moderatorin ist eine Menge Wissen bei ihr aufgelaufen. Und, das Wichtigste: Sie nimmt sich selbst niemals wichtiger als die Sendung, in der sie ist. © Radio Bremen
Hans Sigl - Spiel- und Rateshows liebt auch er. Und: Er gehört ohne Frage zu den beliebtesten öffentlich-rechtlichen Fernsehgesichtern des Landes. Nur: Ob Hans Sigl neben dem mehrmonatigen Dreh zum "Bergdoktor" noch Lust auf eine regelmäßige Rateshow hat? Bei RTL startet er vor einer Weile einen Versuch - mit überschaubarem Erfolg.
Hans Sigl - Spiel- und Rateshows liebt auch er. Und: Er gehört ohne Frage zu den beliebtesten öffentlich-rechtlichen Fernsehgesichtern des Landes. Nur: Ob Hans Sigl neben dem mehrmonatigen Dreh zum „Bergdoktor“ noch Lust auf eine regelmäßige Rateshow hat? Bei RTL startet er vor einer Weile einen Versuch - mit überschaubarem Erfolg. © WDR/Claus Langer
Wincent Weiss - Im Grunde passt niemand besser als er, sofern er sich die Zeit nehmen will: Wincent Weiss gehört seit Jahren mit zum Team von Kai Pflaumes Rateshow "Kaum zu glauben" im Dritten Programm des NDR und zeigt dort, dass er alles besitzt, was ein Elton-Nachfolger braucht. Charme, Originalität, Witz, Klugheit und gegebenenfalls eben auch Zurückhaltung. Er ist mehr als der Schwiegermutter-Liebling, aber der eben auch. Unser Top-Favorit.
Wincent Weiss - Im Grunde passt niemand besser als er, sofern er sich die Zeit nehmen will: Wincent Weiss gehört seit Jahren mit zum Team von Kai Pflaumes Rateshow „Kaum zu glauben“ im Dritten Programm des NDR und zeigt dort, dass er alles besitzt, was ein Elton-Nachfolger braucht. Charme, Originalität, Witz, Klugheit und gegebenenfalls eben auch Zurückhaltung. Er ist mehr als der Schwiegermutter-Liebling, aber der eben auch. Unser Top-Favorit. © NDR/Uwe Ernst
Elton - "Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen", erklärt Elton (rechts) zum Abschied. "Es hat einfach Spaß gemacht, Teil dieser Sendung zu sein. Und es war vor allem auch eine Ehre, jeden Abend um 18 Uhr ein so großes Publikum zu unterhalten. Nun sage ich Tschüss - mit einem weinenden und einem lachenden Auge." Noch bis zum 22. April läuft von Montag bis Freitag um 18 Uhr die aktuelle Staffel von "Wer weiß denn sowas?".
Elton - „Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen“, erklärt Elton (rechts) zum Abschied. „Es hat einfach Spaß gemacht, Teil dieser Sendung zu sein. Und es war vor allem auch eine Ehre, jeden Abend um 18 Uhr ein so großes Publikum zu unterhalten. Nun sage ich Tschüss - mit einem weinenden und einem lachenden Auge.“ Noch bis zum 22. April läuft von Montag bis Freitag um 18 Uhr die aktuelle Staffel von „Wer weiß denn sowas?“. © ARD / Morris Mac Matzen

Mit dem Sichtkontakt der feindlichen Flugzeuge bewegte sich die Welt allerdings tatsächlich am Rande des Dritten Weltkriegs, denn Wladimir Putin könnte einen Konflikt in der Luft als feindlichen Akt interpretieren und, laut seiner kürzlich verschärften Atomdoktrin, einen Verteidigungsfall mit Atomwaffen provozieren – laut Putins Vorhaben würde nicht nur ein Angriff mit Atomwaffen den Zweitschlag mit Atomwaffen rechtfertigen, sondern schon die aktive militärische Unterstützung der Ukraine durch ein Atomwaffen besitzendes Land. Das wären neben den USA vor allem Frankreich und Großbritannien.

Die Royal Air Force jedoch scheint das kalt zu lassen, wie der Telegraph publiziert: „Die britische Armee und die RAF werden Teil der ersten Vorhut in der Ukraine sein. Die Briten werden wahrscheinlich eine der ersten Nationen sein, die sich verpflichtet, da alle den Briten folgen. Wenn die Amis den Leuten nicht sagen, was sie tun sollen, muss Keir Starmer es sagen.“

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