14. Mai

Neue Umfrage zur Bremen-Wahl verspricht spannenden Wahlabend

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Am 14. Mai wählen die Menschen in Bremen und in Bremerhaven eine neue Bürgerschaft. Umfragen sehen die SPD vor der CDU.

Bremen – Am 14. Mai wählen die Bürger bei der Bremen-Wahl eine neue Bürgerschaft. Das Landesparlament der Freien Hansestadt besteht aus 87 Abgeordneten. Während 72 Abgeordnete im Wahlbereich Bremen gewählt werden, werden 15 aus dem Wahlbereich Bremerhaven gewählt. Beide Städte sind getrennte Wahlbereiche mit unterschiedlichen Wahllisten.

SPD bei Umfragen zu Bremen-Wahl stärkste Partei

Umfragen zeigen die regierende SPD vor der CDU. Bei der Sonntagsfrage (20. April) liegen die Sozialdemokraten bei 31 Prozent, die CDU kommt auf 28 Prozent. Das berichteten Radio Bremen und die Nordsee-Zeitung unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage von Infratest-Dimap. Anfang März hatte das gleiche Meinungsforschungsinstitut die SPD mit 28 zu 27 Prozent nur knapp vor der CDU gesehen.

Drittstärkste Partei mit Spitzenkandidatin Maike Schaefer wären die Grünen. Für den kleinsten Regierungspartner, die Linkspartei, sprachen sich 7 Prozent der Befragten aus (2019: 11,3 Prozent). Die FDP würde mit etwa sechs Prozent ihr Wahlergebnis von 2019 halten. Weil die AfD nicht zugelassen ist, könnte die rechte Wählergruppierung Bürger in Wut (BiW) profitieren und auf 6 Prozent hoffen.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte und seine SPD liegen in den Umfragen vor der CDU.

CDU bei Bremen-Wahl 2019 vor SPD

2019 hatte die CDU im kleinsten Bundesland mit 26,7 Prozent der Stimmen erstmals vor der Langzeitregierungspartei SPD (24,9 Prozent) gelegen. Dennoch konnten die Christdemokraten keine Mehrheit bilden. Eine Koalition mit den Gründen und der Linken führten Bürgermeister Andreas Bovenschulte und seine SPD gemeinsam mit seinen Koalitionspartnern an die Regierung.

Verschiedene Bündnisse nach Bremen-Wahl möglich

Mit den Werten der Umfrage ist eine rot-grüne Koalition ebenso möglich wie eine Fortsetzung von Rot-Grün-Rot, schrieben die Meinungsforscher. Auch ist eine Große Koalition von SPD und CDU möglich. Rückschlüsse auf den tatsächlichen Wahlausgang sind dennoch schwierig. Erst kurz vor den Wahlen entscheiden sich die Wähler, wohin sie ihr Kreuz setzen. „Am Ende kommt es bei Koalitionen immer darauf an, mit wem man am besten inhaltlich zusammenarbeiten kann und ob die persönliche Chemie stimmt“, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) im Gespräch mit unserer Redaktion. (erpe)

Rubriklistenbild: © Ingo Wagner/dpa

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