Wahl zur Bürgerschaft

Bremen-Wahl: Das sagen aktuelle Umfragen

  • schließen
  • Christian Stör
    Christian Stör
    schließen

Am 14. Mai wird in Bremen die Bürgerschaft gewählt. Hier finden Sie die wichtigsten Umfragen zur Wahl in der Freien Hansestadt. 

Bremen - Das Wahljahr 2023 ging im Land Bremen weiter. Am 14. Mai 2023 wurden im Zuge der Bremen-Wahl dort und in Bremerhaven die Sitze für den Landtag neu besetzt. Aktuelle Entwicklungen und Prognosen konnten Sie im Live-Ticker verfolgen. Die Bremische Bürgerschaft ist das Landesparlament der Freien Hansestadt Bremen. Sie besteht aus insgesamt 87 Abgeordneten. 72 werden im Wahlbereich Bremen gewählt, 15 im Wahlbereich Bremerhaven. Die Städte bilden zwei getrennte Wahlbereiche mit unterschiedlichen Wahllisten.

Die im Wahlbereich Bremen abgegebenen Stimmen gelten auch für die Stadtbürgerschaft Bremen. Zudem werden gleichzeitig mit der Bremen-Wahl auch die 48 Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven und 334 Beiratsmitglieder in den 22 Beiräten der Stadt Bremen neu gewählt.

Was sagen die Umfragen zur Bremen-Wahl 2023?

Nach Auszählung der Stimmen ist klar: Die SPD siegt in Bremen - fast wie immer. Rot-Grün-Rot könnte weiterregieren. Schon vor der Bremen-Wahl 2023 deuteten die Umfragen auf dieses Ergebnis hin. Es sah so aus, als sollte sich SPD mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte mit der CDU und deren Spitzenkandidaten Frank Imhoff ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern würde. Dahinter würden sich die Grünen mit Spitzenkandidatin Maike Schaefer wohl auf Platz drei einreihen. Linke und FDP folgten in den Umfragen mit einigem Abstand dahinter. Die AfD darf nicht an der Bremen-Wahl 2023 teilnehmen. Davon profitierten die Bürger in Wut. Noch einmal ein Blick auf die Umfragen im Einzelnen:

Bremen-Wahl: Das Spitzenpersonal der Parteien im Überblick

Für die SPD geht bei der Bremen-Wahl der amtierende Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Spitzenkandidat ins Rennen. Der Jurist wurde am 11. August 1965 in Hildesheim geboren.  Seit 1984 Mitglied der SPD, wurde er im Juni 2010 vom Parteitag zum Landesvorsitzenden der SPD Bremen gewählt. Er ist als Parteilinker bekannt, gilt parteiübergreifend aber auch als pragmatischer Politiker. So wurde er bei der Wahl zum Bürgermeister von Weyhe im Jahr 2014 auch von der CDU unterstützt.
Für die SPD geht bei der Bremen-Wahl der amtierende Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Spitzenkandidat ins Rennen. Der Jurist wurde am 11. August 1965 in Hildesheim geboren. Seit 1984 Mitglied der SPD, wurde er im Juni 2010 vom Parteitag zum Landesvorsitzenden der SPD Bremen gewählt. Er ist als Parteilinker bekannt, gilt parteiübergreifend aber auch als pragmatischer Politiker. So wurde er bei der Wahl zum Bürgermeister von Weyhe im Jahr 2014 auch von der CDU unterstützt.  © Sina Schuldt/dpa
Während seines Studiums wohnte Bovenschulte in einer gemeinsamen WG mit Carsten Sieling, seinem Vorgänger im Amt des Bremer Bürgermeisters. Als Sieling auf eine weitere Amtszeit verzichtet, wurde Bovenschulte am 15. August 2019 zum Bremer Bürgermeister gewählt. Privat ist Bovenschulte ein begeisterter Fan von Werder Bremen, der als Dauerkartenbesitzer regelmäßig zu den Spielen ins Stadion geht.
Während seines Studiums wohnte Bovenschulte in einer gemeinsamen WG mit Carsten Sieling, seinem Vorgänger im Amt des Bremer Bürgermeisters. Als Sieling auf eine weitere Amtszeit verzichtet, wurde Bovenschulte am 15. August 2019 zum Bremer Bürgermeister gewählt. Privat ist Bovenschulte ein begeisterter Fan von Werder Bremen, der als Dauerkartenbesitzer regelmäßig zu den Spielen ins Stadion geht. © Imago
Als Herausforderer geht CDU-Spitzenkandidat Frank Imhoff in die Bremen-Wahl. Imhoff, am 23. Oktober 1968 in Bremen geboren, gehört schon seit Juni 1999 als Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft an. Nachdem die CDU aus der Bürgerschaftswahl in Bremen am 26. Mai 2019 erstmals in der Geschichte des Landes als stärkste Kraft hervorgegangen war, wurde Imhoff am 3. Juli 2019 zum Präsidenten der Bürgerschaft gewählt.
Als Herausforderer geht CDU-Spitzenkandidat Frank Imhoff in die Bremen-Wahl. Imhoff, am 23. Oktober 1968 in Bremen geboren, gehört schon seit Juni 1999 als Abgeordneter der Bermischen Bürgerschaft an. Nachdem die CDU aus der Bürgerschaftswahl in Bremen am 26. Mai 2019 erstmals in der Geschichte des Landes als stärkste Kraft hervorgegangen war, wurde Imhoff am 3. Juli 2019 zum Präsidenten der Bürgerschaft gewählt. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Imhoff absolvierte nach dem Abschluss der Realschule eine Ausbildung zum Landwirt. Von 1990 bis 1995 arbeitete er in einem landwirtschaftlichen Betrieb und absolvierte parallel eine Ausbildung zum Landschaftspfleger. 1996 übernahm er den elterlichen Hof mit Milchviehhaltung im Bremer Ortsteil Strom, den er seitdem als selbständiger Landwirt gemeinsam mit seiner Familie in fünfter Generation führt. Imhoff ist verheiratet und hat drei Kinder.
Imhoff absolvierte nach dem Abschluss der Realschule eine Ausbildung zum Landwirt. Von 1990 bis 1995 arbeitete er in einem landwirtschaftlichen Betrieb und absolvierte parallel eine Ausbildung zum Landschaftspfleger. 1996 übernahm er den elterlichen Hof mit Milchviehhaltung im Bremer Ortsteil Strom, den er seitdem als selbständiger Landwirt gemeinsam mit seiner Familie in fünfter Generation führt. Imhoff ist verheiratet und hat drei Kinder. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Für die Grünen ist Maike Schaefer bei der Bremen-Wahl wie schon 2019 erneut als Spitzenkandidatin am Start. Die Biologin, die am 2. Juni 1971 in Schwalmstadt geboren wurde, ist seit Januar 2002 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Bremen. Von Juni 2015 bis August 2019 war sie Fraktionsvorsitzende ihrer Partei in der Bremischen Bürgerschaft, der sie als Abgeordnete von 2007 bis 2019 angehörte.
Für die Grünen ist Maike Schaefer bei der Bremen-Wahl wie schon 2019 erneut als Spitzenkandidatin am Start. Die Biologin, die am 2. Juni 1971 in Schwalmstadt geboren wurde, ist seit Januar 2002 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Bremen. Von Juni 2015 bis August 2019 war sie Fraktionsvorsitzende ihrer Partei in der Bremischen Bürgerschaft, der sie als Abgeordnete von 2007 bis 2019 angehörte.  © Focke Strangmann/dpa
Bis 2019 war Schaefer umweltpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Seit August 2019 ist sie Stellvertreterin des Präsidenten des Senats und Bürgermeisterin von Bremen sowie Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. In dieser Funktion verantwortet Schaefer die Umgestaltung des Innenstadtverkehrs in Bremen mit Präferenz für ÖPNV und Fahrrad.
Bis 2019 war Schaefer umweltpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Seit August 2019 ist sie Stellvertreterin des Präsidenten des Senats und Bürgermeisterin von Bremen sowie Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. In dieser Funktion verantwortet Schaefer die Umgestaltung des Innenstadtverkehrs in Bremen mit Präferenz für ÖPNV und Fahrrad. © Eckhard Stengel/Imago
Kristina Vogt tritt erneut als Spitzenkandidatin der Linken bei der Bremen-Wahl an – so wie auch schon 2011, 2015 und 2019. Vogt ist seit 2008 Mitglied der Linken und war von 2010 bis 2011 Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei. Seit 2011 saß sie als Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft. Im August 2019 übernahm sie den Posten als Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Damit schied sie aus der Bürgerschaft aus.
Kristina Vogt tritt erneut als Spitzenkandidatin der Linken bei der Bremen-Wahl an – so wie auch schon 2011, 2015 und 2019. Vogt ist seit 2008 Mitglied der Linken und war von 2010 bis 2011 Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei. Seit 2011 saß sie als Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft. Von 2011 bis 2019 war sie Vorsitzende und Sprecherin ihrer Fraktion für Bildung und Inneres.  © Karsten Klama/dpa
Im August 2019 übernahm Vogt den Posten als Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Damit schied sie aus der Bürgerschaft aus. Vogt wurde am 3. Juni 1965 in Münster geboren und hat ein Kind. Bevor sie in die Politik einstieg, absolvierte sie eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten.
Im August 2019 übernahm Vogt den Posten als Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Damit schied sie aus der Bürgerschaft aus. Vogt wurde am 3. Juni 1965 in Münster geboren und hat ein Kind. Bevor sie in die Politik einstieg, absolvierte sie eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Für die FDP tritt Thore Schäck als Spitzenkandidat bei der Bremen-Wahl an. Zu Beginn seiner politischen Laufbahn engagierte er sich kurzzeitig für die SPD Bremen, ehe er zur FDP wechselte. Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte er erfolglos für die FDP auf Platz 5 der Landesliste. Im Mai 2019 wurde er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Er ist bau-, verkehrs- und finanzpolitischer Sprecher der FDP.
Für die FDP tritt Thore Schäck als Spitzenkandidat bei der Bremen-Wahl an. Zu Beginn seiner politischen Laufbahn engagierte er sich kurzzeitig für die SPD Bremen, ehe er zur FDP wechselte. Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte er erfolglos für die FDP auf Platz 5 der Landesliste. Im Mai 2019 wurde er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Er ist bau-, verkehrs- und finanzpolitischer Sprecher der FDP.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Im Oktober 2020 wurde Schäck zum Landesvorsitzenden der FDP Bremen gewählt. Die Wahl zum Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl fiel mit 91,6 Prozent deutlich aus. Jetzt gilt es noch, die Wahlberechtigten zu überzeugen. Mit der Botschaft „Who the heck is Thore Schäck?“ (Wer zum Teufel ist Thore Schäck) will die FDP ihren Kandidaten populär machen. Überall ist seine Telefonnummer zu finden, per QR-Code kann man auch seine Homepage aufrufen.
Im Oktober 2020 wurde Schäck zum Landesvorsitzenden der FDP Bremen gewählt. Die Wahl zum Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl fiel mit 91,6 Prozent deutlich aus. Jetzt gilt es noch, die Wahlberechtigten zu überzeugen. Mit der Botschaft „Who the heck is Thore Schäck?“ (Wer zum Teufel ist Thore Schäck) will die FDP ihren Kandidaten populär machen. Überall ist seine Telefonnummer zu finden, per QR-Code kann man auch seine Homepage aufrufen. © Sina Schuldt/dpa

Bremen-Wahl 2023: ZDF-Politbarometer vom 11. Mai

Kurz vor der Wahl im Land Bremen liegt die SPD im ZDF-Politbarometer vorn. Die Partei von Bürgermeister Andreas Bovenschulte käme nach der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen derzeit auf 29 Prozent, die oppositionelle CDU auf 26. Die mit der SPD regierenden Grünen kämen auf 13 Prozent, der dritte Koalitionspartner Linke auf 11. Damit gäbe es neben der Möglichkeit von SPD-geführten Dreier-Koalitionen auch eine Mehrheit für eine Koalition aus SPD und CDU. Die FDP käme demnach zurzeit auf 6 und die rechtspopulistische Wählervereinigung Bürger in Wut auf 10 Prozent. 40 Prozent der Befragten sind sich aber noch unsicher, ob und wen sie wählen wollen.

Die Bremische Bürgerschaft am Marktplatz.

Bei der Frage, wen man lieber als Regierungschef im Land Bremen hätte, liegt Bovenschulte mit 60 Prozent deutlich vor seinem Herausforderer von der CDU, Frank Imhoff, der nur auf 23 Prozent kommt. Der Rest der Befragten legte sich nicht fest.

FraktionProzent
SPD29,0
CDU26,0
Grüne13,0
Linke11,0
BiW10,0
FDP6,0
Sonstige5,0

Die Forschungsgruppe Wahlen befragte am 10. und 11. Mai insgesamt 1088 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte im Land Bremen telefonisch. Die Befragung ist den Angaben zufolge repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut plus/minus drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent gut plus/minus zwei Punkte.

Umfrage zur Bremen-Wahl vom Meinungsforschungsinstituts Insa vom 9. Mai

Kurz vor der Bremen-Wahl sieht eine weitere aktuelle Umfrage die SPD als stärkste Kraft. Die Bremer Regierungskoalition aus SPD, Grünen und Linke könne demnach die Mehrheit im Bremer Senat behalten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Bild hervor. Während die SPD 30 Prozent der Stimmen erhalte, kämen die Grünen auf 12 und die Linke auf 9 Prozent. Gemeinsam erreichten sie 51 Prozent der Stimmen. Auf Rang zwei landete mit 28 Prozent die CDU. Auch die FDP (sechs Prozent) und die Bürger in Wut (acht Prozent) zögen demnach in die Bürgerschaft ein. Die AfD ist wegen konkurrierender Kandidatenlisten nicht zur Wahl zugelassen.

FraktionProzent
SPD30,0
CDU28,0
Grüne12,0
Linke9,0
BIW8,0
FDP6,0
Sonstige7,0

Für den Insa-Bremen-Trend im Auftrag von Bild wurden vom 2. bis zum 8. Mai 2023 insgesamt 1000 Wahlberechtigte in Bremen telefonisch und online befragt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3,1 Prozentpunkten.

Bremen-Wahl 2023: ZDF-Politbarometer vom 5. Mai

Insgesamt schneidet die SPD bei den Umfragen zur Bremen-Wahl 2023 gut ab. Die repräsentative Erhebung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Politbarometers bestätigte am Freitag (5. Mai) den bisherigen Trend. Demnach liegt die SPD um Bürgermeister Andreas Bovenschulte weiter in Führung. Rund eine Woche vor der Bremer Bürgerschaftswahl käme die SPD auf 30 Prozent der Stimmen, wenn schon am nächsten Sonntag gewählt würde. Die CDU schafft es auf 27 Prozent, die Grünen auf 13 Prozent. Die Linke und die Bürger in Wut bekämen neun Prozent, die FDP sechs Prozent.

FraktionProzent
SPD30,0
CDU27,0
Grüne13,0
Linke9,0
BiW9,0
FDP6,0
Sonstige6,0

Bremen-Wahl 2023: Infratest-dimap-Umfrage vom 4. Mai

Eine aktuelle Umfrage von Infratest-Dimap sieht die SPD weiterhin vor der CDU. Demnach käme die SPD auf 30 Prozent und die CDU auf 27 Prozent. Beide Parteien verloren jeweils einen Prozentpunkt im Vergleich zu einer Umfrage Mitte April. Die Grünen sackten um 4 Prozentpunkte auf 13 Prozent ab. Die Linke liegt bei 10 Prozent, die FDP bei 6 Prozent. Die rechtspopulistische Wählervereinigung Bürger in Wut steigerte sich im Vergleich zu Mitte April um 3 Prozentpunkte auf 9 Prozent. Sie hofft, erstmals in Fraktionsstärke in die Bremer Bürgerschaft einzuziehen. Die AfD ist wegen konkurrierender Kandidatenlisten nicht zur Bremen-Wahl 2023 zugelassen.

FraktionProzent
SPD30,0
CDU27,0
Grüne13,0
Linke10,0
FDP9,0
BiW6,0
Sonstige5,0

Für die repräsentative ARD-Vorwahlbefragung hat das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap von Montag (1. Mai) bis Mittwoch (3. Mai) 1.450 Wahlberechtigte in Bremen befragt.

Bremen: Ergebnisse der Wahl der Bürgerschaft 2019

Bei der Wahl am 26. Mai 2019 hatte die SPD das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg nach deutlichen Verlusten die relative Mehrheit der Stimmen verloren. Die CDU wurde stärkste Partei in der Hansestadt. Die rot-grüne Koalition konnte nicht mehr fortgeführt werden. SPD, Grüne und Linke einigten sich allerdings auf einen Koalitionsvertrag, sodass die SPD weiterhin den Bremer Bürgermeister stellte. Aufgrund des schlechten Abschneidens der SPD trat Spitzenkandidat Carsten Sieling der SPD von seinem Amt zurück. Am 15. August 2019 wurde Andreas Bovenschulte zu seinem Nachfolger gewählt. (cs)

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

Kommentare