Ukraine-Krieg

Chinas Staatschef Xi Jinping warnt vor Atomkrieg 2022

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Im Rahmen seines Treffens mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping vor einem Atomkrieg 2022 gewarnt. Er sprach mahnende Worte aus.

Peking – Wie groß ist die nukleare Bedrohung durch den Ukraine-Krieg? Eine Frage, die sich zahlreiche Staatsoberhäupter auf dieser Welt stellen. Hierzu gehört auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, der mit Blick auf die russische Invasion unter der Leitung von Präsident Wladimir Putin vor dem Einsatz von Atomwaffen oder Drohungen mit eben jenen warnt. Zu einem Atomkrieg 2022 dürfe es unter keinen Umständen kommen.

Atomkrieg 2022: Chinas Präsident Xi Jinping warnt vor Ausweitung des Ukraine-Kriegs

Nach Angaben des Außenministeriums hätte Chinas Präsident Xi Jinping im Rahmen seines Treffens mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) an die internationale Gemeinschaft appelliert, „dass Atomwaffen nicht eingesetzt werden können und nukleare Kriege nicht gekämpft werden dürfen“. In Eurasien müsse demnach eine nukleare Krise bis hin zum Atomkrieg 2022 vermieden werden.

Chinas Präsident Xi Jinping blickt auf den Ukraine-Krieg und warnt davor, dass dieser nicht zu einem Atomkrieg 2022 ausarten dürfe.

Nach Ansicht von Xi Jinping müssten die betreffenden Parteien vernünftig sein, sich in Zurückhaltung üben und die Bedingungen für eine Wiederaufnahme von Verhandlungen schaffen. Zudem sollte die Weltgemeinschaft auch alle Anstrengungen unternehmen, die für eine friedliche Lösung des Ukraine-Kriegs förderlich seien. Alles mit dem großen Ziel, einen Atomkrieg 2022 abzuwenden.

„Einsatz von nuklearen Waffen muss abgelehnt werden“: Chinas Präsident Xi Jinping verurteilt möglichen Atomkrieg 2022

„Der Einsatz von nuklearen Waffen oder die Drohung damit muss abgelehnt werden“, hieß es dann auch von Chinas Präsident Xi Jinping. Sein Land würde Deutschland und Europa dabei unterstützen, Friedensgespräche zu ermöglichen und eine nachhaltige Sicherheitsarchitektur in Europa aufzubauen.

Doch darin blieb sich Xi Jinping treu: Kritik an seinem strategischen Partner Russland wegen dessen Einmarsches in der Ukraine wollte der chinesische Staats- und Parteichef weiterhin nicht äußern. Dafür wusste der 69-Jährige über die Beziehungen mit Deutschland zu sprechen. Beide Seiten sollten sich respektieren, ihre jeweiligen Kerninteressen achten und sich an einen Dialog halten.

Kanzler Olaf Scholz (SPD) trifft sich mit Chinas Präsident Xi Jinping – Hand in Hand in die Zukunft?

Doch damit nicht genug: Nach Ansicht von Xi Jinping sollten sich China und Deutschland „gemeinsam Störungen durch Block-Konfrontation widersetzen“. Das sagte der Präsident in einem Hinweis, der in China häufig gegen die USA gerichtet ist. „Politisches Vertrauen ist leicht zerstört, aber schwer wieder aufzubauen“, fügte Xi Jinping beim Treffen mit Olaf Scholz an.

Zudem bemühte Chinas Präsident auch ein Zitat des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD), wonach Menschen in der Politik die Gelassenheit haben sollten, die Dinge zu akzeptieren, die sie nicht ändern könnten, aber den Mut, die Dinge zu ändern, die sie ändern könnten. Und: Sie sollten die Weisheit haben, zwischen den beiden zu unterscheiden. (mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: ©  Li Xueren/dpa/Archivbild

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