Parteitag im News-Ticker

„Raus gehma, kämpf ma“: Söder beendet CSU-Parteitag mit Kampfansage und Rekordergebnis

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Der alte Parteichef ist der neue Parteichef: Markus Söder erzielt einen persönlichen Rekord auf dem CSU-Parteitag in München. Der News-Ticker.

Update vom 24. September, 13.12 Uhr: Die Umfragewerte der CSU sind kurz vor der Bayern-Wahl alles andere als gut. Nun hat sich die Partei demonstrativ hinter ihrem Vorsitzenden Markus Söder versammelt. Doch einen toppt Söder nicht: Die besten und schlechtesten Ergebnisse aller CSU-Vorsitzenden im Ranking.

Bayerns Ministerpräsidenten seit 1945

Bundeskanzler Konrad Adenauer (mit Zylinder, CDU), Bundesratspräsident Karl Arnold (l, CDU) und Fritz Schäffer (r, CSU) bei der feierlichen Eröffnungssitzung des Deutschen Bundestages am 07.09.1949 in Bonn.
28. Mai 1945 – 28. September 1945: Fritz Schäffer (r, CSU) mit Konrad Adenauer (mit Zylinder, CDU), Bundesratspräsident Karl Arnold (l, CDU) bei der feierlichen Eröffnungssitzung des Deutschen Bundestages am 07.09.1949 in Bonn. © dpa
28. September 1945 – 21. Dezember 1946: Wilhelm Hoegner (SPD), ernannt durch die USA.
28. September 1945 – 21. Dezember 1946 (erste Amtszeit): Wilhelm Hoegner (SPD), ernannt durch die USA. © IMAGO/Rolf Poss
21. Dezember 1946 –
 14. Dezember 1954: Hans Ehard (CSU) mit Ehefrau Sieglinde.
21. Dezember 1946 – 14. Dezember 1954: Hans Ehard (CSU) mit Ehefrau Sieglinde. © IMAGO
14. Dezember 1954 – 16. Oktober 1957 (zweite Amtszeit): Wilhelm Hoenger (SPD) trat nach Verlust der Mehrheit im Landtag zurück.
14. Dezember 1954 – 16. Oktober 1957 (zweite Amtszeit): Wilhelm Hoenger (SPD) trat nach Verlust der Mehrheit im Landtag zurück. © IMAGO
16. Oktober 1957 – 26. Januar 1960: Hanns Seidel (CSU) überreicht General Lauris Norstad den Bayerischen Lowen.
16. Oktober 1957 – 26. Januar 1960: Hanns Seidel (CSU) überreicht General Lauris Norstad den Bayerischen Lowen. © IMAGO
26. Januar 1960 – 11. Dezember 1962 (zweite Amtszeit): Hans Erhard (CSU).
26. Januar 1960 – 11. Dezember 1962 (zweite Amtszeit): Hans Erhard (CSU). © IMAGO
11. Dezember 1962 – 7. November 1978: Ministerpräsident Alfons Goppel und Parteivorsitzender Franz Josef Strauß (beide CSU).
11. Dezember 1962 – 7. November 1978: Ministerpräsident Alfons Goppel, der aus Altersgründen zurücktrat, und Parteivorsitzender Franz Josef Strauß (beide CSU). © IMAGO
7. November 1978 – 3. Oktober 1988: Franz Josef Strauß (CSU) mit Münchens ehemaligem Oberbürgermeister Erich Kiesl.
7. November 1978 – 3. Oktober 1988: Franz Josef Strauß (CSU) mit Münchens ehemaligem Oberbürgermeister Erich Kiesl. © Heinz Gebhardt/IMAGO
3. Oktober 1988 – 19. Oktober 1988: Max Streibl (CSU) führte das Amt erst kommissarisch und trat dann in seiner offiziellen Amtszeit (19. Oktober 1988 – 28. Mai 1993) wegen der „Amigo-Affäre“ zurück.
3. Oktober 1988 – 19. Oktober 1988: Max Streibl (CSU) führte das Amt erst kommissarisch und trat dann in seiner offiziellen Amtszeit (19. Oktober 1988 – 28. Mai 1993) wegen der „Amigo-Affäre“ zurück. © IMAGO
28. Mai 1993 – 9. Oktober 2007: Edmund Stoiber (CSU) trat nach einem innerparteilichen Machtkampf zurück.
28. Mai 1993 – 9. Oktober 2007: Edmund Stoiber (CSU) trat nach einem innerparteilichen Machtkampf zurück. © IMAGO/Astrid Schmidhuber
9. Oktober 2007 – 27. Oktober 2008: Günther Beckstein (CSU) schied aus dem Amt, als die CSU bei der Landtagswahl 2008 einen deutlichen Stimmenverlust hinnehmen musste.
9. Oktober 2007 – 27. Oktober 2008: Günther Beckstein (CSU) schied aus dem Amt, als die CSU bei der Landtagswahl 2008 einen deutlichen Stimmenverlust hinnehmen musste. © IMAGO
27. Oktober 2008 – 13. März 2018: Horst Seehofer (CSU) gab das Amt ab, als die Ernennung zum Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat anstand.
27. Oktober 2008 – 13. März 2018: Horst Seehofer (CSU) gab das Amt ab, als die Ernennung zum Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat anstand. © Sammy Minkoff/IMAGO
13. März 2018 – 16. März 2018: Ilse Aigner (CSU) übernahm das Amt der Ministerpräsidentin kommissarisch.
13. März 2018 – 16. März 2018: Ilse Aigner (CSU) übernahm das Amt der Ministerpräsidentin kommissarisch. © Charles Yunck/IMAGO
Seit 16. März 2018: Markus Söder (CSU) ist Ministerpräsident von Bayern und CSU Vorsitzender.
Seit 16. März 2018: Markus Söder (CSU) ist Ministerpräsident von Bayern und CSU Vorsitzender. © IMAGO

„Raus gehma, kämpf ma“: Söder beendet CSU-Parteitag mit Kampfansage und Rekordergebnis

Update vom 23. September, 16.55 Uhr: Der Parteitag der CSU in München ist offiziell beendet. Markus Söder schloss die Veranstaltung mit den Worten „Raus gehma. Kämpf ma.“ Doch während der bayerische Ministerpräsident sich über ein persönliches Rekordergebnis freuen darf, kommt scharfe Kritik vom Bundeskanzler persönlich. Olaf Scholz (SPD) rechnete auf einer Wahlkampfveranstaltung in Nürnberg mit Söders Führungsstil ab.

„Jede Woche ein neuer Plan und eine andere Richtung klingt zwar nach Führung, ist aber keine, liebe Freundinnen und Freunde“, kritisierte der Bundeskanzler am Samstagnachmittag. „Markus Söder ist wahrscheinlich unter den deutschen Politikern der Spitzenreiter von nicht erledigten Ankündigungen, markig, aber wirkungsfrei. Das, glaube ich, ist nicht der richtige Weg“, sagte Scholz weiter. Für eine stabile Regierung in Bayern bräuchte es dem Kanzler zufolge eine Beteiligung der SPD.

Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Bayern rührt Scholz noch einmal ordentlich die Werbetrommel für die Bayern-SPD und ihren Spitzenkandidaten Florian von Brunn. Eine Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten in Bayern ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Zuletzt lag die SPD in den Umfragen knapp unter der Zehn-Prozent-Marke.

Söders Stellvertreter bestätigt – Parteivorsitz komplett

Update vom 23. September, 15.20 Uhr: Neben dem neuen und alten Parteichef Markus Söder wurden auch dessen Stellvertreter auf dem Parteitag der CSU bestätigt. Die Europaabgeordnete Angelika Niebler erhielt mit 95,3 Prozent das beste Ergebnis. Dahinter wurden auch EVP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Manfred Weber (94,9 Prozent), die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger (91,5 Prozent), die bayerische Europaministerin Melanie Huml (87,5 Prozent) und die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär (75,2 Prozent) als stellvertretende Parteivorsitzende gewählt.

Söder auf CSU-Parteitag als Vorsitzender bestätigt – „Es ist echt großartig“

Update vom 23. September, 14.21 Uhr: Markus Söder hat allen Grund zur Freude. „Es ist echt großartig“, so der Parteichef. Den CSU-Vorsitz weiterzuführen sei ihm eine „ganz große Ehre“.

Mit 96,5 Prozent erzielte Söder auf dem CSU-Parteitag sein persönlich bestes Ergebnis - wenn auch noch deutlich hinter den einstigen Parteigranden, wie ein Blick in die Historie zeigt.

Wahlen auf dem CSU-Parteitag: die besten Ergebnisse in der Geschichte

  • 1979 - Franz Josef Strauß: 99,0 Prozent
  • 1985 - Franz Josef Strauß: 98,8 Prozent
  • 1967 - Franz Josef Strauß: 98,5 Prozent
  • 1988 - Theo Waigel: 98,3 Prozent
  • 1959 - Hanns Seidel: 98,0 Prozent
  • 1950 - Hans Ehard: 98,0 Prozent

CSU-Parteitag bestätigt Markus Söder als Parteichef

Update vom 23. September, 13.15 Uhr: Das Ergebnis der Wahl zum Parteivorsitzenden liegt vor: Markus Söder erzielte 646 Stimmen - ein absolutes Spitzenergebnis von 96,5 Prozent für den neuen und alten Parteichef. 23 Delegierte stimmten gegen Söder, zehn Stimmen waren ungültig. Damit erzielte Söder sein bisher bestes Ergebnis bei Parteitagswahlen.

Update vom 23. September, 13.04 Uhr: „Bayern-Power statt Ampel-Trauer“ - mit diesem Reim leitet Markus Söder das Ende seiner Rede auf dem CSU-Parteitag ein. Die Delegierten schwört er auf den Endspurt des Wahlkampfs vor der Landtagswahl ein. Man wolle gemeinsam kämpfen, „für Bayern, für Deutschland und für die CSU!“.

Nun beginnt die Abstimmung über den Vorstand der Partei.

Kritik an „Kremlknechten von der AfD“ auf CSU Parteitag

Update vom 23. September, 12.50 Uhr: Nun ist die AfD dran. Markus Söder kritisiert deren außenpolitischen Positionen. Die AfD wolle raus aus der Europäischen Union und der Nato. Damit gefährde sie Wohlstand und Sicherheit Deutschlands. „Wie bescheuert muss man eigentlich sein?“, fragte Söder rhetorisch, wenn man im Angesicht des Ukraine-Kriegs den Schutz der Nato aufgeben wolle. „Geht Deutschland raus, kommt Putin her“, so der Ministerpräsident und ergänzte: „Die wahrsten Kreml-Knechte sind die von der AfD!“.

Söder wiederholte außerdem seine Reminiszenz an Franz Josef Strauß und dessen mögliche Meinung von der AfD. Der bayerische Landesvater hätte in der „AfD die fünfte Kolonne Moskaus“ gesehen.

„Kein Schwarz-Grün!“ Markus Söder erteilt Koalition klare Absage

Update vom 23. September, 12.35 Uhr: Auch an der von Außenministerin Annalena Baerbock ausgerufenen „feministischen Außenpolitik“ arbeitet sich Markus Söder ab. Eine Pflicht zum Gendern werde es mit ihm in Bayern niemals geben. Der amtierende Ministerpräsident macht weitere Ansagen. Den Grünen fehle „das Bayern-Gen“, weshalb er eine Koalition mit der Partei ausschließe: „Es wird auch nach dem Oktober kein Schwarz-Grün in Bayern geben!“

Update vom 23. September, 12.11 Uhr: Markus Söder feiert in auf dem CSU-Parteitag seine persönlichen Erfolge der vergangenen Jahre und erklärt Bayern zum möglichen neuen Raumfahrtstandort. „Mit etwas Glück - an uns liegt es nicht - werden wir in Oberpfaffenhofen ein europäisches Mondkontrollzentrum auf den Weg bringen.“ Er selbst wolle zwar nicht auf den Mond. „Wenn ich aber mal die Gelegenheit habe, eine Reisegruppe an besonderen Ideologen und grünen Funktionären hinzuschicken, werde ich Bayern dafür zum Standort erklären“, so Söder.

Söder kann auf gutes Ergebnis beim CSU-Parteitag hoffen

Update vom 23. September, 12.00 Uhr: Wer sich bei den Delegierten im Saal des CSU-Parteitags in München umhört, kann auf ein gutes Ergebnis für Markus Söder bei der anstehenden Vorstandswahl setzen. Mehr als 90 Prozent seien möglich, heißt es.

Update vom 23. September, 11.40 Uhr: Einen kleinen Seitenhieb gegen den eigenen Koalitionspartner kann sich Markus Söder kurz vor der Bayern-Wahl nicht verkneifen. Es sei letztlich irrelevant, mit wem die Christsozialen regieren. „Völlig egal, wer in der Vergangenheit Koalitionspartner der CSU war, am Ende kam es in Bayern immer auf die CSU an“, ruft Söder unter tosendem Applaus in den Saal. Gerichtet sind diese Sätze wohl an die Freien Wähler, die in Umfragen zuletzt zulegen konnten - ganz anders als die CSU.

Hoch auf den Mond würde Markus Söder manchen grünen Politiker am liebsten schicken, sagt Bayerns Ministerpräsident auf dem CSU-Parteitag in München.

Den Forderungen der Freien Wähler, nach der Landtagswahl in einer neuen Koalition künftig den Landwirtschaftsminister zu stellen, erteilte Söder eine Absage: „An die Freien Wähler, bei allem Respekt: Keine Hoffnung.“

Marks Söder attackiert Bundesregierung: „Wir sind das Fleisch im Stachel der Ampel“

Update vom 23. September, 11.21 Uhr: Markus Söder legt direkt los. „Wir sind der Stachel im Fleisch der Ampelkoalition“, so der Ministerpräsident aus München in Richtung Berlin. Die aktuelle Regierung von Kanzler Olaf Scholz sei „die schlechteste Regierung, die Deutschland je hatte.“

Dem politischen Gegner warf Söder den Einsatz unlauterer Mittel vor. Man versuche, die CSU nicht nur bei Wahlen zu schlagen, sondern sie durch Reformvorhaben aus dem Bundesrat zu drängen und so den Einfluss Bayerns im Bund zu verringern.

Markus Söders Rede auf dem CSU-Parteitag beginnt

Update vom 23. September, 11.10 Uhr: Markus Söder betritt die Bühne auf dem CSU-Parteitag in München. Die Rede des bayerischen Ministerpräsidenten beginnt.

Update vom 23. September, 10.25 Uhr: Der 90. Parteitag der CSU beginnt mit einer Videobotschaft von Markus Söder. Die erste Rede im Saal der Messe München hält Generalsekretär Martin Huber. Er begrüßt neben dem amtierenden Ministerpräsidenten auch dessen Vorgänger Edmund Stoiber sowie zahlreiche Ehrengäste aus der Wirtschaft.

Update vom 23. September, 09.30 Uhr: Offiziell beginnt der Parteitag der CSU in München um 10 Uhr. Ein Programm hat die Partei bislang nicht veröffentlicht. Der einzige Tagesordnungspunkt, den die Satzung vorgibt, ist die Neuwahl des gesamten Vorstands

Update vom 23. September, 07.40 Uhr: Die CSU wird am heutigen ihren letzten großen Parteitag vor der Landtagswahl abhalten. Auf dem Programm steht unter anderem die Wahl des Vorstands. Ein Erfolg von Parteichef Markus Söder gilt als gesichert. Mit Spannung aber wird erwartet, ob der Ministerpräsident von den Delegierten einen Denkzettel in Form eines schlechten Zustimmungsergebnisses erhalten wird. Das wiederum würde die Nervosität der CSU vor der Bayern-Wahl wohl deutlich erhöhen.

Markus Söder hofft auf gutes Ergebnis beim CSU-Parteitag

Bei seinen bisherigen Wahlen zum Parteichef erreichte Markus Söder folgende Ergebnisse:

  • Markus Söders bisherige Ergebnisse bei Wahlen auf CSU-Parteitagen:
  • 10. September 2021: 87,6 Prozent
  • 18. Oktober 2019: 91,3 Prozent
  • 19. Januar 2019: 87,4 Prozent

CSU startet Parteitag vor Bayern-Wahl

Erstmeldung vom 22. September: München – Die CSU will gestärkt in die bayerische Landtagswahl in zwei Wochen gehen. Am Samstag (23. September) kommen die Delegierten in München zu einem Parteitag zusammen, wo sie ihr Chef Markus Söder noch einmal für den Wahlkampf motivieren möchte. In Umfragen zur Bayern-Wahl ist die CSU zwar mit Abstand stärkste Kraft, ist aber zuletzt abgesackt. Es droht das schlechteste Wahlergebnis seit fast 70 Jahren.

Nach Söders Wahlkampfrede, bei der er Unterstützung vom Chef der Schwesterpartei CDU, Friedrich Merz, erhalten soll, steht turnusgemäß die Neuwahl des gesamten Parteivorstands an – inklusive Markus Söder. Vor zwei Jahren war er mit 87,6 Prozent im Amt bestätigt worden. Bei seinen Stellvertretern waren keine personellen Veränderungen absehbar.

Parteitag vor Bayern-Wahl: Söder setzt auf Wahlkampfthema Migration

Bis vor kurzem hatte die CSU auf einen eher inhaltsleeren Wahlkampf unter dem Motto „Weiter so“ gesetzt. Erst seit dem Wochenende hat Söder nun das Thema Migration ins Zentrum seiner Agenda gerückt, etwa mit der Idee einer „Integrationsgrenze“.

Die CSU will nun auf dem Parteitag einen „Wahlaufruf“ präsentieren, wie Generalsekretär Martin Huber vorab sagte. Als Kernpunkte nannte er: „Wir wollen Leistung belohnen und Inflation bremsen. Wir sichern Bayerns Energie und sagen Nein zur grünen Ideologie. Wir stärken Familien und stehen zum Eigenheim und zum Eigentum. Wir garantieren höchste Sicherheit und bekämpfen illegale Migration. Wir sorgen für beste Bildung und sichern den Wohlstand der Zukunft.“ Auf der Website der CSU trägt der Parteitag den Titel: „Damit Bayern stark und stabil bleibt“.

Umfragen zur Bayern-Wahl 2023: Stiehlt Aiwanger der CSU die Show?

Weder die CSU noch die Freien Wähler lassen Zweifel daran, dass ihre Koalition nach der Bayern-Wahl fortgesetzt werden soll. Auch die Flugblatt-Affäre um deren Parteichef Hubert Aiwanger scheint daran nichts zu ändern. Die Freien Wähler legen in den Umfragen deutlich zu – und stehlen Söder die Show. Mit Spannung wird nun erwartet, ob und wie sich eventuell die Kräfteverhältnisse verschieben. Für Söders Zukunft wird deshalb aus vielerlei Gründen entscheidend sein, wie stark die CSU am Ende abschneidet. (lrg/dpa)

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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